Schoggi -Tram von Honold

Für alle Schoggi Liebhaber, wie ich es bin, gibt es in Zürich eine tolle Idee. Wie wäre es, mit dem Tram eine kleine Rundfahrt durch die grossartige Stadt zu machen und dabei in die Welt der Schokolade einzutauchen?Immer im Herbst fährt das Schoggi -Tram von Honold für ein paar Tage durch Zürich. Gestartet wird am Bellevue und als erstes wird eine heisse Schokolade gereicht.Im Oldtimer Tram geht es durch die Stadt und dabei dürfen wir Schokolade naschen, eine sehr schöne Idee. Meine Freundin Tatiana hat mich zu dieser Fahrt eingeladen.

Sie bezahlte für die Fahrt CHF 10.00 pro Person. Jeweils alle halbe Stunde fährt das Tram am Bellevue los. Die Plätze sind sehr beliebt, deshalb unbedingt frühzeitig reservieren. Für dieses Jahr ist es leider bereits restlos ausverkauft!Als wir mit dem Tram losfuhren, servierten sie uns nach der heissen Schokolade ein „Pain de Gênes“, ein Mandelgebäck. Es war sehr lecker.
Danach hatten wir noch die Möglichkeit, diverse Pralinen zu probieren. Nach ca. 30 Minuten waren wir wieder am Bellevue. Wir haben eine tolle Fahrt genossen und genügend Schokolade genascht.
Wir durften Macadamia Nüsse mit Schokolade probieren, die mir so gut geschmeckt haben, dass ich mir gleich welche für den Heimweg kaufen musste.
Wer nächstes Jahr eine Schokoladentour mit dem Tram unternehmen möchte, sollte immer wieder auf der Homepage von Honold vorbeischauen und gleich seinen Platz reservieren, sobald die Termine aufgeschaltet werden. Sonst ist es zu spät.

Mir hat die Fahrt sehr gut gefallen, ich bin gerne wieder dabei
eure Madelaine

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Stopover in Dubai

Mein Mann und ich wollten Dubai beschnuppern und dies taten wir mit einem Stopover auf dem Weg nach Mauritius. Eine Stadt mit so vielen Gegensätzen muss ich mir genauer ansehen. Dubai ist eine junge Stadt, alles muss mehr, grösser oder eben auch höher sein.Ich bin eine moderne Frau, deshalb gefällt mir nicht alles, was in Dubai passiert und ich war mir nicht sicher, ob ich mich wohlfühle.Wir hatten leider nicht so Glück mit dem Wetter, denn wir hatten einen Sandsturm. Am ersten Tag war er sehr stark, also blieb uns nicht viel übrig und wir besuchten die Dubai Mall.

Dubai Mall:
In der Dubai Mall befindet sich auch das Dubai Aquarium. Ein riesengrosses Becken mit grossen Fischen dürfen wir auch bestaunen, ohne das Aquarium zu besuchen. Die Grösse dieses Aquariums ist wirklich beeindruckend. Wer zum Burj Khalifa möchte, muss ebenfalls durch das Einkaufszentrum gehen. Am Abend sind vor dem Einkaufszentrum auch die wirklich wunderschönen Fontänen die zur Musik tanzen sehenswert.
Am Abend genossen wir ein Abendessen mit einer Freundin, die ebenfalls in Dubai war. Am 2. Tag war der Sandsturm noch da aber nicht mehr so stark. Neben Sandsturm hatten wir mit ca. 41 Grad auch ziemlich heiss. Unser Hotel lag an der Jumaira Beach und so machten wir einen Spaziergang am Strand entlang. Schnell sahen wir die neue Touristen-Attraktion: das Riesenrad ist wirklich riesig. Das Riesenrad in London ist 135m hoch, aber das in Dubai wird 220m hoch.

Nach dem Spaziergang hatten wir einen kleinen Hunger und ich musste noch etwas in einer Apotheke einkaufen, also beschlossen wir zur Marina Mall zu gehen. Auf dem Weg dorthin sah ich das erste „Protz“-Auto. Ich dachte, in Dubai wimmelt es nur von solchen Autos.

Die Marina Mall ist mir sehr sympathisch. Sie ist um einiges kleiner als die Dubai Mall und ich hatte den Überblick. Leider gab es für den Lunch nicht so ein tolles Angebot, also gingen wir wieder in das Shakespeare Café und genossen einen köstlichen Lunch. Der Humus ist ja so lecker, kann ich nur empfehlen.

Burj Khalifa http://www.burjkhalifa.ae/en/index.aspx
Das Ticket für das höchste Gebäude der Welt habe ich bereits online reservieren können. Leider waren die Tickets zu den besten Zeiten bereits ausgebucht. Wir haben uns Tickets gegönnt, mit denen wir auf dem 148. Stockwerk Zutritt hatten.

Dies ist etwas teuer, aber ich fand, es lohnt sich (370 AED, ca. 100 CHF). Pünktlich um 17 Uhr sind wir angekommen und konnten ohne anstehen unsere Tickets umtauschen. Nun wurden wir in einen Raum geführt, wo wir etwas zu Trinken erhalten haben und warteten, bis andere Touristen sich zu uns gesellten. Danach ging es los. Wir hatten eine Dame, die uns zum 148. Stockwerk führte und uns einiges über das Gebäude erklärte. Der Sicherheits-Check ging auch sehr schnell und schon fuhren wir mit dem Lift zum 125. Stockwerk. Kurz mussten wir den Lift wechseln und dann waren wir oben im 148. Stockwerk. Was für ein Ausblick! Ich wollte erst diese Aussicht fotografieren, also nahm ich mir weder Getränk noch Süssigkeiten die sie uns anboten. Es war grossartig.Ein kleiner Abschnitt des 360° Rundgangs führt noch auf die Terrasse. Als wir dort eintrafen, machte ein Mann gerade einen Heiratsantrag und wir applaudierten. Mein Mann sagte mir im Nachhinein, «jetzt weiss ich, weshalb er so nervös war». Wir verbrachten sicher 45 Minuten im 148. Stockwerk und niemand bat uns, dass wir gehen sollten. Eigentlich durften wir uns nur 30 min dort aufhalten. Ich nahm nun meinen Fruchtsaft und eine der lokalen Süssspeisen. Oh die Baklava war ja lecker, nur mein Rosenwasser-Macarons war nicht so meins. Wir gingen nun nach unten zum 125. Geschoss. Wieder einmal musste ich alles fotografieren. Toll fand ich auch die Monitore, auf denen man sehen konnte, wie es früher einmal aussah und wie bei Nacht. Die Fontänen hörte man bis in den 125. Stock, aber von hier oben sind sie nicht gerade ein Spektakel zum Ansehen. Zum Schluss machten wir noch eine Runde im 124. Stockwerk. Leider hatten wir nicht den besten Ausblick, weil der Sandsturm noch tobte. Trotzdem hat es sich für mich gelohnt. Im 148. Stockwerk hatten wir wirklich viel Platz, aber in den Etagen 124 & 125 mussten wir etwas kämpfen um die Aussicht zu geniessen.

Fontänen
Nachdem wir die Fontänen nur von oben gesehen haben, wollten wir sie natürlich auch noch von Nahem betrachten. Die Fontänen tanzen zu arabischer und internationaler Musik. Ich schaute mich um und sah so viele verliebte Paare die Zärtlichkeiten ausgetauscht haben und das nicht nur von Touristen.

Mir hat es hier bei den Fontänen so gut gefallen, dass wir uns einen Dinner Platz mit Blick auf die Fontänen suchten. In einem italienischen Restaurant, Serafina, fanden wir einen tollen Platz. Sie werben damit, dass man bei ihnen Alkohol trinken darf, was für einige sicher auch ein Kriterium sein kann. Wir hatten einen tollen Platz direkt bei den Fontänen, allerdings mussten wir aufstehen sobald die Musik gespielt hat um das Fontänen-Spiel zu sehen. Der Sichtschutz, der angebracht wurde damit niemand den Alkohol sieht, verdeckt leider die Sicht auf die Fontänen. Alles kann man nicht haben – sogar in Dubai. So haben wir unseren Abend noch mit einem Eis ausklingen lassen und flogen am nächsten Morgen nach Mauritius.

Dubai hat mich sehr positiv überrascht. Es wurde hauptsächlich Englisch gesprochen, sogar unter Einheimischen, da es sehr viele Einwanderer hat. Irgendjemand muss ja in diesen unzähligen Hotels, Restaurants und Einkaufshäusern arbeiten, denn vor nicht allzu langer Zeit war es hauptsächlich Wüste.

Die Stadt ist sehr spannend und ich freue mich, sie bei einer anderen Gelegenheit etwas länger als nur zwei Tage zu betrachten. Meine Liste, was ich alles noch sehen muss in Dubai, ist noch sehr lang.

Eure Madelaine

Reisetipp: Disneyland Paris Weekend

Ich verbrachte mit meinen Freundinnen ein Wochenende in Paris. Wir hatten dabei nur ein Ziel: das Disneyland!

Es war mein 3. Besuch im Disneyland in Paris. Das erste Mal war ich gleich bei der Eröffnung mit 13 Jahren da, das zweite Mal vor 5 Jahren und nun wieder.

Für Nadia und ihre Schwester Lorena war es aber der erste Besuch. Wir entschieden uns, dass wir 3 Tage in Paris verbringen und auf das Abklappern der Sehenswürdigkeiten verzichten. Wir alle waren schon einige Male in Paris.

Anreise:
Von der Schweiz können wir mit dem TGV direkt ab Zürich nach Paris fahren oder auch fliegen. Doch der Flughafen Charles de Gaulle ist ja so gross und eine Stunde ausserhalb von Paris, so dass es für mich nicht in Frage kommt. Wer Glück hat, kann sehr günstig mit dem TGV nach Paris reisen. Das tolle finde ich, man kommt am Gare de Lyon an, was direkt mitten in der Stadt ist.

Unterkunft:
Wir wollten eine Unterkunft in der Nähe des Bahnhofs, weil das Disneyland etwas ausserhalb der Stadt liegt. Von Gare de Lyon fuhren wir mit der Linie A5 40 Minuten. Wir haben uns für ein günstiges 3* Hotel, das Hôtel Terminus Lyon, entschieden. Wir wollten dort ja nur übernachten und keine Wellnessferien verbringen.

Unterwegs in Paris:
Ich finde die Verkehrsmittel in Paris richtig toll. Mit der Metro komme ich sehr schnell zum Ziel. Am besten hat man die Übersicht mit einem Metro-Plan, die gibt es aufgelegt oder an den Schaltern. Wir haben uns gleich eine 3 Tageskarte bis zur Zone 5 (wo das Disneyland liegt) gekauft an den Automaten.

Unser Tag in Paris:

Wir sind mittags in Paris angekommen und deponierten unsere Koffer erstmal im Hotel. Wir wollten an der Seine spazieren gehen, denn die Sonne lachte uns so schön an. Das wurde ein richtig schöner Spaziergang.

Wir schlenderten in Richtung Eiffelturm, denn ich wollte ein Foto mit dem Eiffelturm.

Unterwegs fanden wir einen tollen Platz zum Mittagessen und genossen eine Crêpe mit hausgemachter Schokolade.

Am Eiffelturm angekommen, bin ich erst mal etwas erschrocken. Die Absperrung zum Eiffelturm ist sehr grossräumig. Nur wer ein Ticket zum Eiffelturm hat, kann sich unmittelbar um den Eiffelturm bewegen. Ich wollte wieder einmal unter dem Eiffelturm stehen, doch das ist ohne Ticket nicht mehr möglich. Wir suchten uns einen schönen Platz um Fotos zu schiessen, aber das ist mit den Absperrungen nicht mehr so einfach. Nadia hatte aber eine tolle Idee aus ihrem letzten Besuch in Paris und so konnten wir schöne Fotos mit dem Eiffelturm machen.

Wenn wir schon in Paris sind, müssen wir auch was einkaufen. Als Erstes gingen wir zur Champs-Élysée. Wir wollten uns kurz ausruhen und nahmen in einem Restaurant eine kleine Erfrischung, was uns sehr teuer kam. Ein 3 dl Wasser kostete 8 Euro! ;-(

Wir hatten bis Ladenschluss nur 2 Stunden Zeit für unsere Einkäufe. Als Erstes mussten wir einen Sephora suchen. Ich liebe diesen Laden. So viele tolle Produkte habe ich schon dort gekauft und auch diesmal fand ich neue Lippenstifte und Kajals. Die Pariser Mode mag ich sehr. Simple und chic, davon wollte ich auch noch ein paar Stücke in meinem Kleiderschrank. Deshalb fuhren wir mit der Metro zur Louvre Rivoli, dort gibt es eine Einkaufsstrasse. Hier konnten wir noch einiges für uns kaufen. Als die Läden zu gingen, waren wir froh, wir waren langsam doch auch sehr müde.

Wir haben unsere Einkäufe im Hotel deponiert und uns kurz frisch gemacht. Wir wollten nicht mehr so weit weg was essen und zu unserem Glück gibt es am Gare de Lyon einige tolle Restaurants.

Liebt ihr die französische Küche auch so? Wir haben im Restaurant L´Européen wirklich sehr gut gegessen. Ich nahm ihr Tagesmenu. Als Vorspeise hatte ich die Wahl von Austern oder Foie Gras. Ich liebe ja beides, aber 8 Austern sind mir viel zu viel. Als Hauptgang hatte ich eine Perlhuhnbrust mit einem Ratatouille. Sehr lecker. Wir besprachen noch unseren nächsten Tag, dann gehts nach Disneyland! 😉

Eure Madelaine

Weitere Bloggeinträge:
Disneyland Paris
Walt Disney Studio

Reisetipp: Disneyland Paris

Bereits das dritte Mal besuchte ich das Disneyland Paris und ich war auch schon in Los Angeles und in Orlando.  

Tickets:
Wir haben die Tickets im Internet erworben: 2 Tagespässe für 150 Euro. Im Vorfeld muss man sich überlegen, welchen Park man besuchen möchte. Wir wollten am einen Tag das Disneyland und am anderen Tag die Walt Disney Studios besuchen. Unsere Tickets waren 1 Jahr gültig und wir mussten die 2 Tage innerhalb von 7 Tagen einsetzen. 

Anfahrt:
Wir sind von Gare de Lyon aus angereist. Von dort aus hatten wir alle 10 Minuten eine Verbindung zum Disneyland und die Fahrt dauert ca. 40 Minuten. Unser Zug Ticket haben wir bereits am 1. Tag erworben. Wichtig ist, dass ihr Tickets bis Zone 5 kauft. Der Zug ist sehr gut gekennzeichnet, einfach dem Mickey Mouse-Logo auf der Anzeigetafel folgen. Das Disneyland befindet sich an der Endstation gleich neben dem Bahnhof.

Eingang Disney:
Wir hatten bereits Tickets gekauft über das Internet, aber wir mussten diese noch einlösen, denn die erworbenen Tickets waren ein Jahr gültig. Das ging sehr rasch, wir konnten das an einem Automaten erledigen. Auf der rechten Seite ist der Eingang zum Disneyland und links geht es zu den Walt Disney Studios. Es ist gut ausgeschildert und sehr übersichtlich. 

 Disneyland:
Wir wollten den Tag geniessen und uns nicht stressen lassen. Mir wird es sehr schnell schlecht auf den Bahnen und ich war deshalb sehr froh, dass auch Nadia und Lorena nicht das Bedürfnis hatten auf die wilden Attraktionen. Aber einige mussten auch wir erleben, wie „It´s a small World“, „Alice‘s kurioses  Labyrinth“ oder „Snow White“. 
Auf dem Weg zum Dornröschen-Schloss geht es erst auf die Main Street mit Souvenir Läden und Restaurants. Wir mussten natürlich gleich schauen, was es so alles gibt in den Läden für uns. Ich habe mir im Kopf eine Liste erstellt, was ich auf dem Heimweg noch alles einkaufen muss . 😉
Wir kauften uns T-Shirts und Minnie Mouse Ohren. Leider sind Kostüme nur bis 12 Jahren im Disneyland gestattet, sonst hätten wir uns sicher noch etwas Verrückteres einfallen lassen. Jedoch muss ich sagen, wir hätten uns einfach trauen sollen. Einige Erwachsene waren verkleidet und durften sich problemlos im Park aufhalten. Ganz viele feierten ihren Junggesellen-Abschied, wir haben bei 10 Gruppen aufgehört zu zählen. Die Idee finde ich toll. Die haben sich auch was einfallen lassen. Schneewittchen mit ihren 7 Zwergen zum Beispiel. Nur in dieser Hitze mit den Mützen…. 

Eines der beliebtesten Fotomotive ist das Dornröschen Schloss. Natürlich auch meins. Nächstes Mal muss ich in einem der Themen Hotels übernachten, damit ich auch die Disney Illuminations, eine Lichtshow um 23.00 Uhr, nicht verpasse.  

Die Zeit geht extrem schnell vorbei, wenn man Spass hat. Vor jeder Attraktion hat es ein Schild mit der geschätzten Wartezeit. In den USA konnten wir uns sehr auf diese Zeit verlassen, in Paris mussten wir jedoch immer noch ca. 30 Minuten dazu zählen, dann stimmte es.

Wer Fotos mit den Disney Prinzessinnen machen möchte, muss sehr viel Geduld haben. Als wir vor dem Eingang des Prinzessinnen Pavillons standen, sagten sie uns, es gehe 75 Minuten. Wir entschieden uns statt des Fotos für ein Eis. Dort haben wir eine Familie kennen gelernt, die auf das Kind wartete. Als die Mutter mit dem Kind kam, sagten sie uns, sie haben 1.5 Stunden angestanden und am Tag davor auch schon 2 Stunden. Wir haben abgemacht, dass wir es nach der Parade nochmals versuchen, aber leider war auch da die Wartezeit sehr lange und wir verzichteten. Wenn ich so lange anstehen muss, will ich natürlich ein Foto mit der Cinderella und nicht irgendeine Prinzessin, aber diese Garantie gibt es nicht. Wir haben dafür ein Foto mit Micky Mouse gemacht, da war die Wartezeit etwas kürzer.  

Wer ansteht sollte wissen, sie haben einen Profi Fotografen, der die Fotos macht, und danach hat man die Möglichkeit, die Fotos im Shop zu erwerben. Die sind aber nicht gerade günstig.  Auf einem Bildschirm schalten sie die Fotos kurz auf und weil wir zu Dritt mit unseren Kameras bereit waren, kamen wir so gratis zu unseren Fotos. Eine meiner Lieblings Bahnen ist „It´s a small World“, eine kleine Fahrt in einem Boot und man bereist die ganze Welt. Simpel gestaltet, aber richtig süss. Eine andere Attraktion mag ich auch, die Bahn zur Hexe von Schneewittchen. Meistens hört man danach weinende Kinder, denn es ist wie eine Soft-Geisterbahn gestaltet. Die Fahrt auf dem Mississippi Dampfer ist auch toll. Man fährt dabei durch den nachgebauten Archer Nationalpark. Wer etwas mehr Mut hat als wir, kann dort auch in den Zug steigen: eine Achterbahn. Uns reichte es aber schon, die Schreie der Fahrer mitzuerleben. 😉

Toiletten, Essen und Trinken
Die Anlage ist wirklich toll gestaltet. Es gibt alle paar Meter Toiletten und die sind auch gut auf der Karte gekennzeichnet.

Wer Hunger hat und ein Restaurant sucht, muss sich gedulden. Wir wollten zum Italiener und mussten sicher 30 Minuten anstehen, bis wir bestellen konnten. Das Essen kam danach sehr schnell. 

Es gibt verschiedene Restaurants und wer mehrere Tage im Disneyland verbringen möchte, muss nicht immer das gleiche essen. Die Auswahl in den Restaurants ist auch genügend. 

Die Parade:
Alle, die die Parade in der 1. Reihe miterleben möchten, müssen früh einen Platz suchen. Wir mussten nicht in der 1. Reihe sein und haben uns ein tolles Plätzchen ergattert. Auf der Karte ist die Route der Parade gut gekennzeichnet. Der Kampf um gute Plätze ist aber recht gross. Wer drängelt wird gleich getadelt, was ich richtig finde. Eine russische Familie wollte es sich ein paar Sekunden vor Paradebeginn in der 1. Reihe gemütlich machen. Sie standen aber nur kurz dort. 😉 Die Parade ging nicht sehr lange, aber alle waren da. Von Baloo bis zu Elsa und meine Lieblings-Prinzessin Cinderella. Es macht mir immer sehr viel Spass, die Parade zu sehen. Es wird getanzt, gewunken und gesungen.  

Nach der Parade verbrachten wir noch einige Zeit im Park. Leider waren wir schon sehr müde und warteten deshalb nicht mehr bis um 23 Uhr die Disney Illuminations beginnt. Ich durfte einen tollen Tag im Disneyland verbringen. Es ist für mich ein happy place. Ich freue mich schon auf mein nächstes Mal, evt. gehe ich dann mit meinen Paten-Kindern. 😉 Ich komme auf jeden Fall wieder!

Eure Madelaine

Weitere Bloggeinträge:

Unser Tag in Paris
Walt Disney Studio

Reisetipps: Walt Disney Studio

24In Paris ist nicht nur das Disneyland, sondern auch die Walt Disney Studios. Dort dreht sich alles um die Filme. Zurzeit sind die Marvel Figuren sehr präsent. Wir hatten Tickets für beide Disney Parks und wollten je einen Tag dort verbringen. Ich muss sagen, am Sonntag hatten wir nicht den ganzen Tag zur Verfügung und dafür war Walt Disney Studios perfekt für uns. Es ist einiges kleiner als Disneyland und hat dafür mehr abenteuerliche Bahnen. Es ist interessant es einmal zu sehen, aber nochmals muss ich nicht gehen. In den Universal Studios wurde mir einiges mehr geboten. Wer gerne auf Bahnen geht, dem wird es dort gefallen. Wir waren auf der Studio Tram    Tour, dort haben sie ihre Spezial-Effekte gezeigt. Die Fahrt ist interessant und dauert ca. 15 Minuten.
Bereits am 1. Tag sahen wir einen grossen Luftballon, der Panorama Magique. Wir dachten, er sei im Walt Disney Studios, doch er ist ausserhalb der Pärke, im Disney Village.
Also wir dort angekommen sind, waren wir etwas traurig, denn wegen dem starken Wind gab es keine Fahrt. So habe ich aber etwas Tolles, auf das ich mich freuen kann bei meinem nächsten Besuch im Disneyland Paris.

Eure Madelaine

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Unser Tag in Paris
Disneyland Paris

 

Blogeintrag Nordlichter in Rovaniemi

Ein fantastisches Wochenende verbrachte ich in Rovaniemi; nicht nur die Nordlichter durften wir erleben, sondern noch einiges mehr. Wieder ein tolles Highlight in meinem Leben.

Die Nordlichter zu sehen war schon seit längerem auf meiner Wunschliste. Als mir Priska erzählte, dass ihr Bruder Markus als Guide in Rovaniemi über den Winter arbeiten wird, sagte ich ihr: «wir besuchen ihn!» Die Idee wurde sehr schnell umgesetzt. Zurzeit besuchen Nadia und ich eine Schule, deshalb entschieden wir uns für ein Wochenende Ende März und besuchten Markus in Rovaniemi zu dritt.

Wenn ich manchen Leuten erzählte, dass ich Ende März nach Finnland reise, um die Nordlichter zu sehen, meinten sie, das sei zu spät. Jedoch wissen die auch nicht, was es alles braucht, um Nordlichter zu sehen.

Weitere Blogeinträge in Rovaniemi

Rovaniemi

  • Anreise
  • Verkehrsmittel
  • Unterkunft
  • Währung
  • Trinkgeld
  • Wie sauniere ich mich richtig
  • Meine Kleidung

Auf den Spuren der Nordlichter 
Nordlichter fotografieren

Was Touristen in Rovaniemi machen

Essen und Trinken in Rovaniemi

Eure Madelaine

Reisetipps: Rovaniemi

Rovaniemi ist die Stadt mit der grössten Fläche in Europa und die Hauptstadt von Lappland. Lappland – oder wie in Finnland genannt: Lappi – ist ein Gebiet nördlich des Polarkreises, welches in den Ländern Norwegen, Schweden, Finnland und Russland liegt. Die Stadt ist gross aber doch klein. Die Distanzen sind sehr weitläufig, denn die Landschaft ist sehr dünn besiedelt.
Bis zu meiner Reise wusste ich nicht viel über Rovaniemi. Die Lage war mir klar und das Santa Claus dort daheim ist. Bereits auf dem Flug von Helsinki nach Rovaniemi fielen uns die vielen Chinesen auf. „Gehen die alle wegen dem Santa Claus nach Rovaniemi?“, dachte ich mir, aber das ist falsch. Ihr Präsident Xi Jinping war in Rovaniemi auf Reisen, bevor er gewählt wurde, deshalb gilt es als Glück, Rovaniemi zu besuchen. Das finde ich toll. Ich war jetzt auch in Rovaniemi und nun wird mich das Glück küssen. 😉 Gilt doch auch für eine halbe Asiatin, oder? 😉

Anreise:
Leider gibt es zurzeit keinen direkten Flug von Zürich nach Rovaniemi. Somit flogen wir mit Finnair über Helsinki. Finnland ist im Schengen Abkommen, also brauchten wir nur die ID für die Einreise.

Verkehrsmittel:
Rovaniemi verfügt über kein gutes öffentliches Verkehrsnetz. Es gibt zwar einen Bus, aber es ist irgendwie kompliziert, die Fahrzeiten herauszufinden. Die Busfahrzeiten sind jedoch mit dem Flugplan verbunden, damit man rechtzeitig abfliegen kann. Es lohnt sich aber, ein Auto zu mieten. Taxi ist die andere Möglichkeit, jedoch sind Wartezeiten bis zu 40 Minuten normal. Wir hatten Glück: unser Driver hiess Markus. Wenn Markus bei der Arbeit war, hatten wir die Möglichkeit, sein Auto zu borgen. Das war aber dank der guten Organisation von Priska und Markus nie nötig.

Unterkunft: Piriko Apartment
Apartement Rovaniemi
Wir sind am Abend in Rovaniemi angekommen und haben erst unser Appartement bezogen. Wir wollten ein Hotelzimmer buchen, jedoch waren die 3er Zimmer bereits ausgebucht und so sind wir auf dieses Appartement gekommen. Die Lage war perfekt. Wir konnten zum Frühstück 2 Minuten laufen und auch andere tolle Restaurants waren in 5 Minuten erreichbar. Das Appartement hatte eine Sauna, was für mich sehr aussergewöhnlich war. In Finnland ist es aber etwas ganz normales. Die Finnen gehen jeden Abend noch in die Sauna. Ilona hat ihr Appartement mit sehr viel Liebe eingerichtet und war sehr freundlich. Dieses Appartement war perfekt für uns. Ein Hotelzimmer wäre bestimmt zu eng gewesen.

Währung:
In ganz Finnland kann man mit Euro bezahlen. Natürlich hat man die Möglichkeit, auch mit der Kreditkarte oder mit der Maestrokarte zu bezahlen.

Sprache:
Finnisch finde ich eine Sprache die sehr singend klingt. Wie sie das „Rovaniemi“ ausgesprochen haben, hörte sich wie eine Liebeserklärung an. Die finnische Sprache zu lernen ist aber schwierig. Ich verstand kein Wort ausser „Hei“. Hei heisst Hallo und Hei, hei heisst Auf Wiedersehen. Ich konnte mir aber noch was merken: „Kippis!“ Prost! 😉

Trinkgeld:
In Finnland ist das Trinkgeld geben unüblich. Ich gebe immer gerne Trinkgeld, da ich aus dem Gastgewerbe komme und es für mich zeigt, wie ich zufrieden war.

Kleidung in Rovaniemi
Ich hatte lange Zeit für die Vorfreude und mein Mann lachte mich aus. Er glaubte nicht, dass wir wirklich in dieser Kälte Urlaub machen wollen. Natürlich weiss er, dass ich immer schnell friere und das nicht besonders mag. Aber gute Kleidung ist alles. Ich habe mir extra für diesen Urlaub Thermo-Bekleidung gekauft. Leider fahre ich nicht mehr Ski, denn 2006 verletzte ich mir mein Knie und darf seither nicht mehr fahren. Somit habe ich auch keine Ski-Bekleidung mehr. Die Skihose und Jacke konnte ich von einer Freundin ausborgen. Schuhe und Overall habe ich vor Ort erhalten.
Meine Freundinnen lachten mich aus, als sie sahen, was ich alles anzog. Thermostrumpfhose, Thermoleggings, Thermojogginghose, Skihose und dann noch der Overall. 😉 Wer eine Tour bucht, bekommt immer einen Overall zur Verfügung gestellt. Wir hatten unseren persönlichen Super-Guide Markus und er besorgte uns Overalls, damit wir bei unseren Ausflügen zu den Nordlichtern nicht erfrieren. Aber ich habe mich nie über die Kälte beschwert. Für mich war es wichtig, dass ich genug warm angezogen bin, denn sonst bin ich unerträglich. 😉 Nadia war so nett und hat uns noch Schuhsohlen besorgt, die sich erwärmen. Das war wirklich toll. Gerade wenn man lange an einem Ort steht um die Nordlichter zu fotografieren, lohnt es sich. Am ersten Abend hatte ich einen sehr dicken Schal an, was aber zu viel war. Ich atmete in den Schal davon wurde er nass und ist gefroren. In den nächsten Tagen habe ich nur noch einen dünneren Schal genommen und war sehr zufrieden. Handschuhe hatte ich auch zwei verschiedene dabei. Ich hatte meist den dünnen Handschuh an, damit ich den Fotoapparat bedienen konnte. Ich bin ein grosser Fan von meinen Handschuhen, ich hatte fast nie kalt. Socken sind in dieser Kälte genauso wichtig, also hatte ich Thermo-Socken gekauft und zusätzlich noch Wollsocken an. Wichtig ist, dass die Füsse nie nass werden. Wenn die Füsse nass sind, hat man kalt. Eine meiner besten Investitionen war das Schlauchhalstuch. Natürlich auch aus Thermomaterial, so hatte ich schön warm am Hals. Ohne Handschuhe und Mützen verliessen wir nie unser Appartement. Den Overall hatten wir nur an, wenn wir längere Zeit draussen waren.

Saunieren:
Sauna ist in der finnischen Kultur sehr wichtig. Wie erwähnt hatten wir sogar in unserem Appartement eine Sauna. Jedoch haben wir sie nie benutzt, denn richtig saunieren braucht Zeit, die wir uns nicht genommen haben. Wir haben lieber bis Mitten in der Nacht die Nordlichter betrachtet.

Sauna – wie sauniere ich richtig?

Beim Saunieren erweitern sich die Blutgefässe in der Haut und der Körper wird veranlasst zum kräftigen Schwitzen. Es hat etwa den gleichen Effekt wie Fieber. Der Körper bildet Abwehrstoffe gegen Infekte und der Schweiss transportiert Giftstoffe aus dem Körper. Die Abkühlphase senkt die erhöhten Körpertemperaturen auf die Ausgangswerte zurück.

Positive Auswirkungen sind:
“ Förderung des Herz-Kreislauf-Systems und des Stoffwechsels
“ Abtötung von Parasiten, Pilzen, Viren und Bakterien
“ Linderung von Migräne und Kopfschmerzen
“ Körperliche und psychische Entspannung, Stressvorbeugung
“ Reinigt den Körper

Wie sauniere ich richtig?

1. Nie hungrig oder mit vollem Magen in die Sauna gehen.
2. Zuerst duschen, danach gut abtrocknen (trockene Haut schwitzt schneller).
3. In der Sauna ein Tuch unter den ganzen Körper legen. Anfänger beginnen im Sitzen. Die oberste Bank ist am heissesten.
4. Ein Saunabad dauert zwischen 8 und 12 Minuten, jedoch nie über 15 Minuten.
5. Direkt nach der Sauna an die frische Luft, wenn die Möglichkeit besteht.
Sich leicht bewegen, keine sportliche Betätigung.
6. Abkühlung mit kaltem Wasser.
7. Ruhepause von ca. 10 Minuten zwischen den Gängen, nach dem letzten Saunagang Liegepause von ca. 30-60 Minuten.
8. 2-3 Saunagänge à 10-15 Minuten bei ca. 80°C pro Saunabaden. Die Minutenzahl sollte innerhalb eines Zyklus ansteigen.
9. Trinken erst nach dem letzten Saunagang, aber ausreichend.
10. Alkohol und Nikotin sind während und unmittelbar nach dem Saunieren tabu.
11. Nach dem Sport mit der Sauna warten, bis der Puls wieder auf Normalfrequenz ist. Nach der Sauna keinen Sport treiben.
12. Sich Zeit nehmen zum Saunieren, ca. 2 Stunden.
13. Nicht Saunieren bei Unwohlsein, chronischen Erkrankungen, bestehender Erkältung oder Grippe (Abwehrsystem läuft bereits auf Hochtouren, Sauna wäre zusätzliche Belastung).

Zusäzliche Blogeinträge über Rovaniemi:

Auf den Spuren der Nordlichter 
Nordlichter fotografieren

Was Touristen in Rovaniemi machen

Essen und Trinken in Rovaniemi

 

Auf den Spuren der Nordlichter

Seit Monaten beobachtete ich über eine App Aurora Now die Nordlichter. Um die Nordlichter zu sehen, braucht es ein paar physikalische Elemente. Eine Grundvoraussetzung ist das Wetter: es muss tagsüber sonnig, genug kalt und wolkenlos sein. Um die Nordlichter gut zu sehen muss es vollkommen dunkel sein. Bei Vollmond ist es nicht so optimal oder in der Stadt wegen dem Lichtsmog auch nicht. Die Nordlichter sind Magnetfelder, die mit blossen Augen sichtbar sind. Nicht jede Nacht sind sie ersichtlich, sogar wochenweise sieht man die Nordlichter nicht. Die beste Möglichkeit, das faszinierende Farbspiel der Polarlichter in Grün, Rot, Blau und Gelb zu sehen, ist es nördlich des sechzigsten˚ Breitengrades. Deshalb sind die Nordlichter (auch Aurora borealis, das heisst übersetzt Dämmerung des Morgens) nicht nur in Finnland zu sehen, sondern auch in Norwegen, Island, Kanada und Alaska.Ich habe aber die Nordlichter bestellt, deshalb hatten wir bereits am 1. Abend KP Index 5 (planetarische Kennziffer der geomagnetischen Aktivität). Die angegebene Zeit ist nicht die lokale Zeit sondern die GMT oder UTC Time, die in Greenwich, London gemessen wird. Die Zeitdifferenz zu London ist in Rovaniemi zwei Stunden. Wenn es hiess, um 19.00 Uhr werden wir KP5 haben, was wirklich toll ist, hatten wir es in Finnland aber erst um 21.00 Uhr. Markus fuhr mit uns zu einem Parkplatz direkt an einem See und bereits bei der Hinfahrt flippten wir aus, da wir die Nordlichter sahen. Markus hat auch ein tolles Auto mit Dachfenster. 😉 Am See angekommen, haben wir unsere Kamera ausgepackt und Fotos geschossen. Ich habe mich bereits im Vorfeld informiert, deshalb habe ich mir ein Objektiv mit Blende 2.8 besorgt. Mehr über das Fotografieren später. Ich flippte fast aus: jedes Bild ein Treffer. Wir hatten einen grossartigen Abend erwischt. Markus erzählte uns, seinen besten Nordlicht-Abend hatte er erst ein paar Tage vorher, aber was wir nun erlebten, toppte diese Erfahrung gleich nochmals. Wir wussten nicht wo hinschauen, denn es passierte so vieles auf einmal. Ich spürte die Kälte auch nicht. Markus meinte, das kommt vom Adrenalin, wegen der Nordlichter. ;-). Wer jedoch kalt hatte, konnte sich am Feuer aufwärmen. Für mich war das Feuer aber nur ein tolles Fotomotiv. 😉

Hier ein paar Bilder aus der ersten Nacht:

Natürlich probierten wir beim Fotografieren ein paar Sachen aus und hatten wirklich sehr viel Spass dabei. Da wir von der Reise sehr müde waren, entschieden wir uns nach zwei Stunden uns langsam auf die Rückreise zu unserem Appartement zu machen. Markus musste am nächsten Tag arbeiten und hatte wegen uns schon eine kurze Nacht. Auf dem Weg zum Appartement mussten wir jedoch unbedingt nochmals anhalten. Die Nordlichter tanzten unbeschreiblich schön und wir durften damit noch eine andere Art der Nordlichter sehen – einfach grossartig. Wir haben dabei sogar einige Korona gesichtet. Als Anfängerin ist es schwierig, die tanzenden Nordlichter zu fotografieren, denn sie bewegen sich sehr schnell. Ich stellte meine Kamera hin und drückte immer wieder auf den Fern-Auslöser und konnte so nebenbei das Spektakel geniessen. Es war richtig magisch.

Gerne zeige ich euch auch diese Bilder. Für mich unbeschreiblich schön.

Am 2. Abend haben wir uns eine Nordlichter-Tour gebucht mit Theo. https://wildaboutlapland.com/

Er hat uns direkt beim Appartement abgeholt. Laut meiner App wusste ich, dass ab 22 Uhr die Nordlichter sehr gut zu sehen sein werden. Wir machten uns auf den Weg zu einem zugefrorenen See. Lange mussten wir nicht fahren und danach stapften wir ein paar Minuten durch den Wald. Im Wald erklärte uns Theo wie wir die Nacht überleben, falls wir verloren gehen. 😉 Nach gefühlten 30 Minuten (wir waren aber nur 10 Minuten unterwegs) waren wir am See und Theo machte uns dort in einer Hütte Feuer. Die Hütten sind öffentlich und somit hätte es sein können, dass noch andere dazu kommen. Wir blieben aber die ganze Zeit unter uns.
Ich habe natürlich wieder als erstes meine Kamera aufgestellt, aber von den Nordlichtern war noch nichts zu sehen. Theo erklärte uns ein paar Sternbilder, die wirklich sehr gut sichtbar waren und ich nervte mich etwas über mich selber, weil ich mein Teleobjektiv daheim gelassen hatte. Theo, meine Mädels und ein englisches Paar welches mit uns auf der Tour waren, sassen alle in der Hütte am Feuer und ich war ganz plötzlich alleine auf dem zugefrorenen See, was wirklich speziell war. Nach einiger Zeit war wieder eine Gruppe Touristen in meiner Nähe die ein paar Bilder machten und ihre Ideen habe ich gleich auch ausprobiert.
Pünktlich um 22 Uhr waren die Nordlichter da. Leider nicht so stark wie am Vorabend, aber ebenso schön. Diese Nacht war es etwas kälterund ich musste mich zwischendurch etwas aufwärmen. In der Hütte habe ich von Theo Tee und Würstchen erhalten, sogar Maiskolben und Marshmallows hatte er dabei. Theo hat sich wunderbar um uns gekümmert.Theo ging wieder raus um zu sehen, was die Nordlichter so machen und kam sehr schnell wieder zurück. Er informierte uns, dass die Nordlichter jetzt wunderbar sind. Ich habe die Kamera glücklicherweise in der Kälte stehen gelassen und so war alles bereits eingestellt um wieder fantastische Fotos zu schiessen.
Irgendwann hatte ich genug, denn langsam wurde es mir kalt. Ich wollte schon zurück zur Hütte laufen, da bemerkte Nadia erneut wunderschöne Nordlicht-Spiele und ich vergass, dass ich zurück wollte. Nochmals machte ich ein paar wundervolle Fotos. Nach vier Stunden machten wir uns dann auf den Weg durch den Wald zurück zum Auto. Theo schliesst sein Auto nie ab, weil es manchmal so kalt wird, dass er die Autotüren nicht mehr aufschliessen könnte. Wir hatten nicht so kalte Temperaturen: maximal -21C. 😉

Am dritten Abend war die Nordlichter-Prognose wieder sehr gut. Eigentlich hatten wir einen gemütlichen Abend geplant. Aber wenn wir schon die Chance hatten, die Nordlichter nochmals zu sehen, mussten wir diese Gelegenheit nutzen. Wir fuhren erneut zu einem See der zugefroren war. Leider hatten wir diesmal kein Glück und die Wolken verdeckten uns die Nordlichter.
Wir blieben doch noch eine kurze Zeit, aber nichts veränderte sich. Plötzlich zeigte sich uns nicht einmal der Mond mehr. So brachen wir alles ab und fuhren wieder zurück zu unserem Appartement. Ja manchmal ist die Prognose sehr gut, aber wenn das Wetter nicht mitspielt, nützt das nicht viel.

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Nordlichter fotografieren

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Nordlichter fotografieren

Im Vorfeld habe ich mich etwas schlau gemacht indem ich verschiedene Blogs durchgestöbert und auch Fotografen gefragt habe, wie ich denn die Nordlichter fotografieren kann. Ihr könnt euch vorstellen, da gab es verschiedene Antworten, aber alle sagten mir: «du brauchst ein Objektiv mit hoher Blende und die F muss so niedrig wie möglich sein.» Ich hatte nur eine Blende F3.8, also suchte ich mir eine mit Blende F2.8. Natürlich könnte ich mit noch grösserer Blende noch bessere Fotos machen, aber ein solches Gadget kann ich mir nicht leisten. Ich habe mir deshalb ein Objektiv 15-70mm, F2.8 besorgt. Ich habe die Nordlichter in Langzeitbeleuchtung fotografiert, deshalb benötigte ich auch ein Stativ. Am allerbesten ist dazu noch ein Selbstauslöser, damit durch das Drücken des Auslösers die Kamera nicht bewegt und das Bild verwackelt wird. Damit ich im Dunkeln etwas sah, benötigte ich zudem eine Taschenlampe.

Was brauche ich um die Nordlichter zu fotografieren:

  • Kamera mit manueller Bedienung
  • Objektiv mit hoher Blende (F2.8)
  • Stativ
  • Selbstauslöser
  • Ersatz Akku, durch die Kälte geht viel Energie verloren
  • Ersatz Speicherkarte, macht lieber zu viele Fotos als zu wenig 😉
  • Taschenlampe

Ich habe mir meine Kamera eingestellt und bereits auf dem Stativ befestigt. Den Selbstauslöser hatte ich auch bereits eingerichtet, so war ich von Anfang an bereit und musste nicht mühsam in der Kälte meine Sachen zusammenbauen. Denn diese Arbeit geht nur ohne Handschuhe und das Metall des Stativs wird sehr kalt.
IMG_2791Erst hatte ich eine einfache Einstellung, die ich im Internet gesehen habe. Diese fand ich jedoch nicht so toll. Markus sagte mir, er habe seine Kamera gut eingestellt und ich sollte diese Einstellungen doch ebenfalls versuchen. Wie praktisch hatten wir einen solch guten Guide dabei! 😉

Meine Grundeinstellungen waren:

  • Linse auf manueller Fokus
  • Weissabgleich Automatik
  • Blende F2.8
  • Mit dem ISO und Auslöser Zeit habe ich gespielt:
    • ISO 800-3200
    • Auslöser Zeit: 5-12 Sekunden

Hier ein paar Fotos mit diesen Einstellungen:

25mm F2.8 ISO 800 Fokus unendlich 8 Sekunden

16mm F2.8 ISO 800 Fokus unendlich 8 Sekunden

Wir probierten verschiedene Sachen mit der Kamera aus. Wir wollten doch auch Fotos mit uns darauf. Wichtig dabei: Still stehen! Aber ich kann irgendwie nicht 8 Sekunden stillstehen. 😉

26mm F2.8 ISO 800 Fokus unendlich 8 Sekunden

Wir hatten tolle Stirnlampen, die nicht so grell waren. Damit konnten wir uns aus der Distanz anleuchten und so sind tolle Fotos entstanden.Wenn wir zu viel Licht hatten, wurden wir überbelichtet und das sieht nicht sehr natürlich aus. Es sollte ja zum Bild passen. Eine andere Möglichkeit ist, sich ganz kurz anzuleuchten. So nimmt die Kamera das Licht an, aber es wird nicht überbelichtet. Wir brauchten einige Versuche, bis es uns gefiel. Aber das fand ich sehr spannend.

25mm F2.8 ISO 800 Fokus unendlich 8 SekundenWir hatten die tanzenden Corona Aurora gesehen, jedoch sind die schwierig einzufangen. Ich habe die Kamera-Einstellung etwas verändert und drückte immer wieder auf den Auslöser meines Selbstauslösers. Dazwischen habe ich das Stativ immer wieder umgesetzt und dabei die Nordlichter genossen. Es sind grossartige Bilder entstanden.

Dies waren meine Einstellungen: 22mm F2.8 ISO 3200 Fokus unendlich 5 Sekunden

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Was Touristen in Rovaniemi machen:

Rovaniemi bietet sehr viel für Touristen. Wir mussten natürlich einiges ansehen und ausprobieren. Wir haben eine Husky Tour mit Schlitten unternommen, waren im Santa Claus Village, haben das Arctic Snow Hotel besichtigt und fuhren mit Schneemobils. Wir hatten so viel Glück, wir durften ein Rentier-Rennen miterleben.
P1020871

Arctic Snow Hotel: http://arcticsnowhotel.fi/

Auch wenn wir keine Nacht in einem der Glas-Iglus oder im Eis-Hotel übernachtet haben, ist es einen Besuch wert.
Artic-2Die Hotelanlage steht etwas ausserhalb von Rovaniemi und ist nur in den Wintermonaten zu besuchen. Anfangs Winter bauen sie alles auf inklusive der Glas-Iglus. Die aufwendigen Zimmergestaltungen und Eisskulpturen im Eis-Hotel haben mir aber um einiges mehr imponiert. Einmal in einem der Eiszimmer zu übernachten, das wäre doch mal ein Erlebnis. Die Zimmer sind alle verschieden gestaltet. Ich würde am liebsten im Unterwasser Zimmer schlafen. Wir haben es so benannt, da sie eine wunderschöne Unterwasserwelt aus Eis und Licht kreiert haben.
Zimmer-2Sogar heiraten kann man im Eis-Hotel. Es gibt eine wunderschöne Kapelle. Jedoch frage ich mich, wie die Braut bei so einer Trauung angezogen ist. Wir hatten bei unserem Besuch gerade eine Hochzeitsgesellschaft und haben auch die Braut gesehen. Sie trug jedoch nur ein übliches Hochzeitskleid und wir konnten uns nicht vorstellen, dass sie es mit diesem Kleid länger als 5 Minuten in er eiskalten Kapelle ausgehalten hat. 😉

Die Bar war leider ausser Betrieb. Es hätte uns sicher sehr gut gefallen, einen Shot aus einem Eisbecher zu trinken.
DSC_0563-2 Auch die Anlage selber verfügt über einiges. Draussen hat es nochmals eine Bar und ich konnte ein Rentier füttern.
Artic Snow-2Auf dem See kann man sich verweilen und sogar einen kleinen Hügel mit Bobschlitten zum runterflitzen gibt es. Das hätte ich noch gerne gemacht, jedoch wollten wir weiter. Ich könnte mir gut vorstellen, eine Nacht dort zu bleiben, aber ob ich im Glas-Iglu oder doch im Eis-Hotel übernachten würde weiss ich nicht.

Schneemobil fahren

20180324_150626Als nächstes wollten wir noch eine Snowmobile Tour machen. Gleich beim Santa Claus Village haben wir uns für eine Tour für drei Personen angemeldet. Wir hatten unsere normalen Skihosen & Jacken an, aber das ist zu wenig. Wir erhielten vor Ort einen Overall und gutes Schuhwerk. Erst haben wir die Tour für eine Stunde bezahlt (pro Person 75€) und mussten unsere Fahrausweise zeigen. Es gibt auf dem Snowmobile Park immer wieder Kontrollen und wer keinen Fahrausweis hat, darf nicht fahren. Natürlich mussten wir noch unterzeichnen, dass wir keinen Alkohol oder Drogen konsumiert haben und falls was passiert wäre, hätten wir 900 Euro Selbstbehalt gehabt.
SnowmobileWir haben noch einen Helm erhalten und wer nicht Ski-Handschuhe dabei hatte, bekam noch welche. Der Guide gab uns noch ein paar Anweisungen und Regeln durch und schon durften wir los. Ich durfte erst fahren und traute mich nicht so. Wenn ich nur leicht Gas gab, zog es mich nach hinten. «Die arme Nadia», dachte ich mir. Mein Fahrstil war, stopp and go…. nicht sehr angenehm. Aber irgendwann hatte auch ich es im Griff. Die Strasse war sehr holperig, aber der Fahrersitz war sehr bequem. Nach 30 Minuten machten wir eine Pause und somit auch Fahrerwechsel. Dies kam mir gerade recht, denn ich wollte nicht mehr fahren. Nadia fuhr nun und ich sass hinten. Ich hatte Nackenschmerzen vom Flug und auf dem Rücksitz spürte ich jeden Schlag des holperigen Wegs. Deshalb litt ich noch mehr, als wenn ich selber fuhr. Es schüttelte mich hin und her und ich hatte richtig Schmerzen. Nun hiess es für mich, meinen Körper ganz locker zu lassen und so ging es besser. Mein Tipp: Zahlt lieber mehr und fahrt jeder ein eigenes Snowmobile, denn hinten zu sitzen machte mir keinen Spass.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Rovaniemi:
Huskey Tour in Rovaniemi
Zu besuch bei Santa Claus, Santa Claus Village

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