Martha Vineyard

Martha Vineyard Wir wollten eine Tagestour durch New England buchen, doch leider gab es am Freitag keine Tour. Andere Touren die für uns in Frage kamen war bereits ausgebucht, aber an der Reception von unsem Hotel wurden wir wirklich toll beraten. Sie empfahlen uns eine Tour nach Martha Vineyard zu machen. https://www.viatorcom.de/de/7132/tours/Boston/Tagesausflug-zum-Marthas-Vineyard/d678-5491MARTHA
Martha VineyardAm Morgen wurden wir mit einem klein Bus abgeholt. Nadia und ich waren die Jüngsten im Auto und die einzigen „Ausländer“. Eine Gruppe Frauen im Grossmami-Alter genossen den Ausflug und redeten mit allen in Bus. Sie wollten alles wissen, was auch für uns interessant war. Natürlich waren wir für sie extrem spannend. Die meisten von ihnen waren noch nie in die Schweiz gereist und wollten alles über dieses bekannte Land wissen.

Das Wetter war leider auf der Fahrt nicht so schön, doch ich fand die Ortschaften sehr spannend. Die Häuser sowie auch die Landschaft war wundervoll und ich entdeckte für mich ein neues Amerika.

Wir nahmen die Ferry von Woods Hole nach Vineyard Haven http://www.vineyardferries.com/ Als wir auf der Fähre in Richtung Martha Vineyard fuhren regnete es in Strömen. Eine richtige Regenwand, jetzt waren wir gerade Happy, dass wir drinn sind. Die farhrt dauerte 35 Minuten und wir waren sehr erfreut, dass der Regen auf gehört hat.

Wir starten mit dem Bus in Vineyard Haven nach Oak Buff, weiter ging es nach Edgartown zu Chilmark. Einen kurzen Stopp hatten wir in Aquinnah und in Mnemsha. Danach ging es zurück nach Vineyard Haven. Das Busticket kann man im Tickethäuschen besorgen. Wir haben uns gleich ein Tagesticket besorgt, da wir wussten dass wir nun 6 Stunden auf der Insel sind. Auf dem Plan haben wir unsere Tour angesehen und da kam auch schon unser Bus. Die Busse auf der Insel sind sehr touristenfreundlich.

Auf Martha Vineyard ist irgendwie die Zeit stehengeblieben. Die Läden sind schöne Boutiqen oder Tante Emma Läden und ich sah fast keine Autos. Auf der Insel fahren die meisten mit dem Bus – so wie wir auch. Wir haben nur den Transport nach Vineyard gebucht und wollten die Insel selbst entdecken. Mit dem Bus Nr.13 sind wir nach Oak Buff gefahren. Die Fahrt dorthin war sehr kurz und angenehm. Wir wussten, der nächste Bus kommt in 30 Minuten also hatten wir etwas Zeit die Ortschaft auszukunden. Wow – was für ein toller Ort. Kaum aus dem Bus ausgestigen sind wir durch den Park gelaufen.
Martha Vineyard Die Lebkuchen-Häuser (wie sie genannt werden) sind so wunderschön. Auf der Terrasse hat es Sitzplätze, da kann man erahnen wieviele Mieglieder die Familie hat. Je nach dem wie alt die Stühlen aussehen und natürlich auch an der Stückzahl an. Ich könnte mir auch noch gut vorstellen am Abend dort Platz zu nehmen und den Sonnenuntergang zubewundern.
Martha Vineyard img_1943Wir schlenderten durch das Dorf und vergassen die Zeit. Plötzlich mussten wir losrennen um den Bus zu kriegen der uns nach Edgartown brachte.
img_1933Richtig süss dieser Ort, der etwas grösser ist als die anderen Ortschaften in Martha Vineyard. Wir besuchten die Boutiquen und schlenderten durch das Dörfchen. Wir besuchten den Hafen und sahen den ersten Leuchtturm. Ich rate euch für diesen Ausflug genügend Zeit einzuplanen.
img_1935img_1934img_1936Nun nahmen wir den Bus Nr.6 und fuhren Richtung Chilmark. Was für einen kleinen Flughafen dachte ich als wir vorbeikamen. Unser nächster Halt war Aquinnah.

Es lohnt sich den Weg nach Aquinnah auf sich zu nehmen. Wir hatten leider keine Zeit uns da lange aufzuhalten denn wir mussten mit dem gleichen Bus wie wir dorthin kamen auch zurück fahren. Das war der letzter Bus der bis nach Aquinnah fuhr. Wir hatten aber ein paar Minuten Aufenthalt um  Fotos zu machen und die Aussicht ein wenig zu geniessen. Wir machten mit dem Buschauffeur ab, wenn er weiter muss soll er zweimal hupen. Wir versprachen ihm dann sofort zurückzukommen. Wir entdeckten erneute einen Leuchtturm und eine einmalige Aussicht. Es hat  mich ein wenig an Irland erinnert. Nenemsha Martha Vineyard
Als der Buschauffeur hupte sind wir zum Bus gerannt und fuhren weiter nach Nenemsha.
In Nenemsha konnten wir nochmals einen längeren Halt machen, da wir hier den Bus wechselten. In dieser Ortschaft sieht man es deutlich, dass es eine Fischer Insel ist. Auch da lohnt es sich ein bisschen zu spazieren.

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Nun sind wir zurück nach Vineyard Haven. Ich bin sehr froh, dass Nadia mit mir im Bus war. Leider vertrage ich Busfahren nicht so und mir wird oft schlecht dabei. Da ich dies weiss, habe ich natürlich vorgesorgt. Ich wusste ja auch, dass wir zuerst eine Bootstour machen die ich allenfalls auch nicht gut vertrage. Ich schlafe beim Bus fahren immer wieder ein und kann nichts dagegen machen. Nadia musste die schöne Aussicht leider neben der schlafenden Madelaine geniessen. Ohne meine Freundin Nadia hätte ich bestimmt die Eine oder die Andere Haltestelle verschlafen.

In Vineyard Haven angekommen hatten wir etwas Zeit und wir haben erstmal etwas gegessen. Danach sind wir noch durch das Dorf gelaufen. In Martha Vineyard sieht man deutlich, dass es früher Walfänger waren. Meiner Meinung nach, ist es sehr gut dass Walfänge in gewissen Länder verboten sind. Es ist unnötig diese wunderbaren Tiere zu töten.
Martha VineyardEinen Ausflug nach Martha Vineyard kann ich jedem empfehlen. Sogar der jetzige Präsident der USA verbringt seinen Urlaub mit seiner Familie in Martha Vineyard. Bei meinem nächsten Besuch möchte ich einen zwei Tages Ausflug machen.

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