Hotel Vitznauerhof

Wir wollten mit der ganzen Familie ein tolles Wochenende verbringen und reisten mit dem Auto nach Vitznau. 2013 war ich bereits auf einer Hochzeitsfeier im Hotel Vitznauerhof, jedoch war ich damals nur Hochzeitsgast. Mir war das Hotel zu teuer um nur zu da zu Schlafen. Wir wussten aber, dass wir irgendwann wieder zurückkommen werden und das Hotel in vollen Zügen geniessen werden.
http://www.vitznauerhof.ch/de/Home

Das Hotel selbst ist seit über 100 Jahren schon ein Hotelbetrieb. Früher war dort die Schiffswerft und einige Schiffe die noch heute auf dem Vierwaldstättersee fahren wurde dort zusammengebaut.
VitznauerhofDas Hotel Vitznauerhof erlebte Höhen und Tiefen. Nach einer Überschwemmung waren sie gezwungen das Hotel zu schliessen und umzubauen. Nach diversen Direktorenwechseln ist seit 2015 das Hotel Vitznauerhof ein 4-Sterne Hotel und es wird von dem Gastgeberpaar Maria Redlich und Bardhyl Coli betrieben. Ein dynamisches Team und ihre Gästen sind ihnen wichtig, das spürt man wenn man im Vitznauerhof zu Gast ist.

Wir konnten von einer ihren pauschalen Angeboten profitieren und haben uns für „oh du geliebte Schweiz“ entschieden. Wir haben dieses Paket ausgesucht, weil wir einen Ausflug zum Rigi geplant haben. Es ist ein grosszügiges Angebot, den wir sind in diesen 3 Tagen sehr verwöhnt worden. Zum Paket gab es noch einen Willkommens Drink, ein Abendessen im Restaurant mit einem Schweizer Menü und die Fahrkarte zum Rigi.MadelaineBereits bei der Begrüssung hiess es, so schön dass sie da sind, ich habe mich bereits auf ihren Besuch gefreut. Die Rezeptionistin und ich hatten zuvor ein paar Mal telefoniert und besprochen wie ich mir das Wochenende vorstelle. Alles hat genau so geklappt wie wir es im Voraus besprochen hatten. Uns wurde auch gleich mitgeteilt, dass die Eltern bereits angereist sind und auf uns auf der Terrasse im Restaurant warten. Sie hat unsere Reservationen in den Restaurants nochmals bestätigt und nachgefragt ob die Zeit für uns immer noch stimme. Wie ich bereits aus dem Telefongespräch wusste, konnten wir das Zimmer noch nicht beziehen aber das war auch nicht weiter schlimm. Wir haben nach dem Mittagessen eine Schifffahrt auf dem Vierwaldstättersee geplant. Die Mitarbeiter nahmen unsere Koffern ab und wir genossen erstmal die Terrasse mit dem herrlichen Blick auf den Vierwaldstättersee.
Aussicht ZimmerDie Mitarbeiter am Empfang waren immer sehr hilfsbereit und freundlich. Neben dem Empfang gab es noch einen kleinen Sweet Table. Da durfte man sich jederzeit bedienen, was ich als kleine Naschkatze sehr gerne machte.
Sweet Table

Unser Hotelzimmer:
Zurück von der Schifffahrt wurden wir von der Gastgeberin Maria Redlich persönlich zum Lift begleitet. Sie gab uns noch einige Informationen wo das Frühstück stattfinden würde und dass wir im Haus eigener Spa erwarten können.

Wir mussten erstmal unsere Aussicht geniessen. Wir hatten wiedereinmal Glück, ein tolles Zimmer mit Balkon um den Vierwaldstättersee betrachten zu können.

Wir wollten vor dem Abendessen noch den Whirlpool ausprobieren doch ohne Badekleidung ging das nicht und die waren in meinem Koffer. Wir wurden am Empfang informiert, dass unsere Koffern direkt ins Zimmer gebracht worden sind, während unserer Abwesenheit. Leider klappte dies nicht und wir mussten etwas auf unsere Koffern warten. Dies war für uns jedoch nur halb so schlimm, denn wir konnten uns auf dem Balkon die tolle Aussicht ansehen.

Das Zimmer selber war modern eingerichtet und wir hatten genügend Platz, auch das Badezimmer war schön. Die Dusche war nicht so meins. Es kam wenig Wasser aus der Brause raus und ich mit meinen langen Haaren brauche dann extra Zeit bis das Shampoo aus den Haaren gewaschen war.

Was ich sehr aufmerksam gefunden habe, war eine handgeschriebene Begrüssungskarte.Hotel ZimmerEin grosser Pluspunkt gebe ich der Kaffee/Tee Station im Gang. Auf einem kleinen Beistelltisch befindet sich immer Wasser und Tee/Kaffee zum selber brühen, dazu hat es eine Auswahl an Früchten. Zusätzlich befand sich im Zimmer Wasser im Kühlschrank wo wir uns kostenlos bedienen konnten.

Spa & Wellness:
Direkt mit dem Lift gelangt man zum Spa. Eine Garderobe mit Kästen zum Abschliessen und eine grosszügige Dusche befindet sich gleich zu Beginn des Wellnessbereiches. Danach betrat man den Spa. Ein Fitnessraum mit den gängigsten Geräten die ich aber während meinem Aufenthalt nicht benutzt habe. Einen grossen Tisch stand ebenfalls bereit mit Wasser, Tee und Kaffee zum sich selbst zu bedienen, was ich sehr geschätzt habe. Das Wasser haben sie noch mit Orangenschneiben verfeinert, was bei den warmen Temperaturen sehr erfrischend war. Zusätzlich gab es noch eine Sauna und ein Dampfbad. Wer gerne eine Massage oder eine Behandlung buchen möchte, kann das natürlich ebenfalls tun. Im Aussenbereich befand sich ein Whirlpool den ich sehr gerne ausprobieren musste. Wer die Sonne auf sich scheinen lassen möchte, hat die Möglichkeit im Garten auf den Liegenstühlen Platz zu nehmen, was einige Hotel Gästen in Anspruch nahmen.

Als Hotel Gast hatte man die Möglichkeit die Bretter für das SUP (Stand up Puddeling) gratis zu beziehen. Wir hatten das noch nie gemacht, deshalb war das gleich eine Gelegenheit für uns. Das war richtig lustig und wir haben uns köstlich amüsiert. Erst zitterten meine Knie so stark aber nach einer Zeit ging es dann besser, was mich natürlich unheimlich stolz machte.  😉 Ich fiel nie ins Wasser und das ist nicht so einfach. Wir fanden das so genial, dass wir uns gleich daheim für einen Kurs auf dem Zürichsee anmeldeten.

Panorama Terrasse Restaurant:
Das Terrassen Restaurant ist wunderschön. Direkt am Wasser mit so einer traumhafter Blick auf den Vierwaldstättersee.

Zwei Mal haben wir dort gegessen. Das erste Mal als wir im Hotel angekommen sind haben wir uns mit einem kleinen Lunch gestärkt. Wir wollten alle nur etwas Kleines essen und bestellten uns Salat. Das Restaurant ist wirklich wunderschön zwischen dem Garten und dem Vierwaldstättersee einfach wunderbar. Wir freuten uns schon darauf, am Abend auf der Terrasse zu essen.
Salat

Wir hatten grosses Glück mit dem Wetter und konnten am Abend draussen essen. Die Überdachung schützte uns vor dem Regen nachdem wir unseren Tisch etwas verschoben haben. Nachdem es wenige Tropfen geregnet hatte, war es der Rest vom Abend trocken. Wir haben das Paket „oh du geliebte Schweiz“ gebucht demnach hatten sie für uns auch das Menü kreiert.  Als Vorspeise hatten wir ein gebeiztes Felchenfilet mit Randensalat das war eine gelunge Kombination. Danach hatten wir ein ganzes Mistkratzerli direkt grilliert auf dem Feuerring. Das war sehr saftig und lecker. Dazu gab es noch Rosmarin Kartoffeln und Grillgemüse was ebenfalls auf dem Feuerring zubereitet wurde.  Ich habe den Feuerring schon gekannt aber noch nie etwas gegessen, dass auf dem Feuerring grilliert wurde. Uns wurde erklärt dass die Schale aus Stahl ist und als Grillfläche genutzt wird. Im Inneren des Feuerrings wird es bis zu 300°C und aussen ist es ca. 180°C. Immer wieder überprüfte der Koch das Feuer.
FeuerringSo ein Feuerring macht gleich eine andere, sehr warme und schöne Atmosphäre daraus. Am liebsten würde ich auch so einen Feuerring daheim haben, doch ich und Feuer ist keine gute Kombination, sonst hätte ich sicher bereits schon ungewollt kurze Haare. 😉 Zum Abschluss haben wir eine Dessertvariation erhalten, Creme Caramel, Erdbeereis und frische Erdbeeren mit Sahne. Perfekt zum Thema „oh du geliebte Schweiz“.
Dinner

Dinner im Restaurant Sens:
Ein Dinner im Sens, da habe ich mich schon so lange darauf gefreut. Wir waren bereits im 2013 dort essen und hatten einen Gaumenschmaus. Seit 2015 ist der junge Koch Karim Schumann der neue Küchenchef. Um in dem Fischspezialitäten Restaurant Sens zu essen sollte man offen sein für Neues. Ich bin ein grosser Fan von einer solchen Küche. Das Essen ist eine Geschmacksexplosion der Sinne und manchmal wurde ich überrascht. Leider war das Restaurant nicht für alle eine gute Wahl. Zu viel Schi Schi.

Dinner SensWir hatten einen Tisch für sechs Personen gebucht. Da wir ein hin und her mit den Restaurants hatten und uns doch noch spontan für das Sens entschieden haben, bekamen wir einen Tisch in der Ecke. Hätten wir diesen Tisch von Anfang an gehabt, wären wir gar nicht zufrieden gewesen. Die Nische war sehr dunkel, sodass wir um eine zusätzliche Tischlampe baten. Sie haben dann zusätzlich das Licht etwas heller eingestellt und dann war es besser. Leider regnete es  und deshalb konnten wir nicht auf der Terrasse essen. Ich habe für uns extra auf der Insel gebucht. Das wäre sicher einen tollen Platz gewesen, aber leider nicht im Regen ;-).
Vitznau Das Restaurant war voll bis zum letzten Tisch. Deshalb war es nicht nur sehr laut – okay wir hatten auch noch einen Gast der das ganze Restaurant unterhielt, aber vor allem war es sehr heiss in der Nische. Das Fester zu öffnen war nicht möglich.
Sens VitznauWenn man in ein solches Restaurant geht, sollte alles stimmen. Denn das Essen ist sehr teuer. Unser Hauptgang wurde serviert und somit auch direkt unser Rotwein. Dieser sollte meiner Meinung nach vor dem Essen serviert werden. Der Espresso wurde uns serviert, dabei fehlte jedoch Zucker. Leider ging das etwas lange bis wir den Zucker erhielten. Unser Servicefachmann kassierte erst noch an einem anderen Tisch ein bevor er uns den Zucker brachte. Das sind Kleinigkeiten aber für den Preis den wir zahlten sollten solche Sachen nicht passieren.

Mein Persönliches Feedback: Die Küche ist grandios. Ich habe extrem gut gegessen und habe es dem Küchenchef persönlich gesagt. Ich bin gespannt wie es weiter geht mit dem 28 jährigen Küchen Chef. Am liebsten würde ich ihm gerne einmal über die Schultern von Karim Schumann schauen wie er kocht. Wir werden sicher noch das eine oder andere von ihm und seinem Team hören. Der Service muss noch an sich arbeiten um sich dem Standard der Küche anzupassen. Ich würde mit einem Lächeln anfangen.

Hotel Bar:
Die Hotel bar ist Modern eingerichtet und der Kronleuchter gefällt mir besonders gut. Die Sofas waren sehr bequem und wir fühlten uns wie wenn wir bei Freunden zu Besuch wären. Immer nach unserem Dinner waren wir dort was trinken oder wir uns dort als Treffpunkt in der Bar.
Hotel BarDie Männer wollten noch einen Whiskey trinken doch in der Sens Lounge gab es dies nicht also haben wir uns entschieden dies an der Bar zu nehmen. Leider war die Bar nicht bedient, doch die Person an der Rezeption hat uns jemanden organisiert, der für uns die Drinks zubereitete. Das fand ich ausgesprochen aufmerksam und sehr nett. Sie haben uns auch vorgeschlagen, unseren Whisky in die Lounge des Sens zu bringen. Doch wir waren zu faul und wollten nur noch einen Schlummi und ins Bett.

Mein Schlussfazit vom Vitznauerhof:
Ich fühlte mich sehr wohl in dem Hotel Vitznauerhof. Wir wurden wie VIP`s behandelt, so kenne ich es nur, wenn man Stammgast ist einem Hotel ist. Das junge Direktoren Paar kümmert sich mit sehr viel Hingabe und Charme um die Gäste und man spürt die Freude, mit der sie Gastgeber sind. Sie begrüssen jeden Gast im Frühstücksraum und erkundigen sich über den Aufenthalt. Selten sah ich einen Chef der seinen Mitarbeitern hilft. Sie tragen die Stühle nach einer Hochzeit zurück ins Restaurant oder checken ihre Gäste ein oder aus. Das ist sicher eine tolle Atmosphäre dort zu arbeiten. Also mir haben sie den Eindruck gegeben, dass die Mitarbeiter gerne dort arbeiten und selber mit viel Leidenschaft und Hingabe ihre Arbeit machen.

 

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Ein Kommentar zu „Hotel Vitznauerhof

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