Husky Tour in Rovaniemi

Wenn wir schon in Rovaniemi waren, mussten wir auch noch ein paar touristische Attraktionen erleben. Als erstes unternahmen wir eine Husky Tour bei Bearhill Huskey. Wir wurden bei dem Hotel, bei welchem wir jeweils unser Frühstück genossen haben, abgeholt. In der Husky-Farm angekommen, hörten wir die Hunde schon bellen und einige konnten wir bereits sichten.
Nach einer Instruktion durften wir zu unseren Hunden. Die wichtigsten drei Regeln sind dabei, die Hände nie vom Schlitten zu nehmen, den Hunden helfen, wenn es bergauf geht und Spass haben. Als nächstes durften wir die fünf Hunde kennen lernen, welche unseren Schlitten zogen. Nadia und ich waren ein Team und Priska teilte ihren Schlitten mit einer Französin, die in Finnland studiert. Auch sie waren ein tolles Team. Es ging los und erst durfte ich sitzen und die Aussicht geniessen.
Zwei Herren begleiteten uns mit Schneemobilen. Sie gaben uns Anweisungen, falls wir zu schnell unterwegs waren. Die Fahrt genoss ich sehr, doch mit der Zeit wurde mir kalt. Nach der Hälfte der Zeit tauschten wir die Plätze und Nadia durfte die Aussicht geniessen und ich war der Fahrer. Es ging los und ich erschrak am Anfang über den kräftigen Zug der Huskys. Sie wollten weiter und zogen so schnell, dass ich gleich bremsen musste. Nach dieser ersten Überraschung ging alles sehr gut. Nadia musste auf ihrer Strecke sehr viel helfen und aufwärts sogar absteigen und stossen.
Bei mir war die Strecke etwas flacher und ich musste nicht viel helfen. Wir hatten vor uns ein asiatisches Paar und irgendwie hatte ich ein ungutes Gefühl und habe genug Abstand gehalten. Hmmmmm… – ich hatte Recht. Leider hatte sie etwas Probleme mit dem Schlitten oder anders gesagt: man sollte nicht auf der Bremse stehen, wenn es bergauf geht. 😊 Sie verstiess schlussendlich sogar gegen eine der wichtigsten Regeln und hat den Schlitten losgelassen. Die Hunde sind mit dem Schlitten und ihrem Mann darauf selbständig weitergelaufen.
Glücklicherweise ging trotzdem alles gut aus und weder den Tieren noch dem Mann ist etwas passiert. Ich fand es anstrengend zu fahren und brauchte ein paar Muskeln dabei, aber es hat sich sehr gelohnt.
Nach der Fahrt durften wir die Huskys streicheln und es gab Futter für sie. Bereits bei der Fahrt schnappten sie sich immer etwas Schnee. Das sieht lustig aus, aber sie brauchen die Flüssigkeit und deshalb bekommen sie nach der Fahrt auch immer eine Suppe. Zum Schluss erzählte uns unser Guide über sich, die Hunde und über ihr Camp. Die Hunde ziehen nicht jeden Tag Touristen. Er erzählte uns auch, dass die Hunde den Guides zeigen können, dass sie keine Lust haben. Dann bleiben sie daheim. Die Jungen wollen immer raus. Gerade unser kleiner Bichael, unser Cheerleader, fand es gar nicht lustig, als wir eine Pause machten. Er hüpfte immer wieder, bellte, zog und wollte weiter. In dieser Farm haben sie über 80 Huskys und sie übernachten auch vor Ort in einer Jurte, damit sie 24 Stunden für die Hunde dort sind. Die Farm verfügt auch über genügend Platz, damit die Hunde genug Auslauf erhalten und die Tour mit den Touristen abwechslungsreich ist. Dies war für mich eine wunderschöne Erfahrung.

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5 Kommentare zu „Husky Tour in Rovaniemi

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