Harry Potter Weekend in London

Eigentlich wollten wir wieder ein Football Weekend machen, wir haben jedoch keine Tickets erhalten. Für uns aber nicht so schlimm, denn bereits seit längerem wollten wir das Harry Potter Studio in London besuchen, aber irgendwie passte es nie in unser Programm.

Ich habe die Bücher verschlungen und die Filme habe ich natürlich auch alle gesehen. Die Spezialeffekte sind toll und die Story fesselte mich so. Gut bin ich nicht die einzige in der Familie, der es so geht.

Unser Wochenende haben wir so geplant, dass wir einen Tag im Warner Bros Studio verbringen und sicher noch einen Afternoon Tea nehmen. Dank Facebook wurde ich auf eine Bäckerei aufmerksam, welche eine Zauberschule Tea Time anbietet. Natürlich begleitete mich meine Familie sehr gerne zu diesem Afternoon Tea.

Die restliche Zeit haben wir genutzt um einzukaufen, gute Restaurants zu besuchen und eine gemütliche Zeit in London zu haben.

Ich glaube, in London hätte man die Möglichkeit, eine ganze Woche rund um Harry Potter zu machen. Es gibt unzählige Schauplätze in London, die man besichtigen kann und wer sich noch nicht so gut in London auskennt wie wir, kann auch eine Tour buchen und so die Schauplätze der Harry Potter Filme erkundigen.

Um unser Harry Potter Weekend perfekt zu gestalten fehlte noch das Theater „Harry Potter and the Cursed Child“.

Das Stück spielt nach der Zeit der bisherigen Harry Potter Geschichten und ich würde dieses Theater sehr gerne mal sehen. An diesem Wochenende war das Theaterstück von Joanne K. Rowling zwar im Programm, doch die Vorstellung war leider bereits ausgebucht. Wir sind ja nicht das letzte Mal in London und so haben wir noch etwas tolles auf Reserve für unseren nächsten London Trip.

Weitere Bloggeinträge:

„Harry Potter“ Warner Bros Studios
Zauberschule Afternoon Tea

„Harry Potter“ Warner Bros Studios

Um Eintrittskarten zu erwerben sollte man frühzeitig sein. Wir hatten leider keine Tickets mehr erhalten auf der offiziellen Homepage https://www.wbstudiotour.co.uk/. Also schaute ich auf anderen Plattformen nach. Auf Get your Guide konnte ich noch Tickets erwerben inklusive Transfer, was gar keine schlechte Idee war. Das Studio ist etwas ausserhalb von London City.

Pünktlich am Treffpunkt sind wir von unserem Fahrer abgeholt worden und direkt zum Harry Potter Studio gefahren. Bei der Fahrt erzählte der Fahrer uns einige Storys über das Studio und dass im Filmstudio gerade ein neuer Blockbuster gedreht wird.

Im Studio angekommen, begrüssten uns die Schachfiguren aus dem 2. Teil der Harry Potter Reihe. Weil wir über Get your Guide unsere Tickets erworben hatten, waren die Eintrittstickets am Schalter für uns hinterlegt. Wenn ihr Tickets normal über die Homepage bucht, bekommt ihr einen Zeitslot für den Eintritt. Rechnet genügend Zeit für die Anreise ein und wenn ihr zu früh seid, ist es nicht tragisch. Wir hatten auf unseren Tickets als Eintrittszeit 12.00 Uhr, jedoch waren wir bereits um 11.00 Uhr dort. Ab da mussten wir Geduld haben. Wir mussten sicher 30 Minuten in der Schlange stehen, bis wir unsere Tickets entwerten konnten und danach über einen langen Flur laufen. Jetzt standen wir vor einer geschlossenen Türe. Eine Mitarbeiterin bat uns um Geduld, gab uns kurz Anweisungen, wie wir uns im Studio zu verhalten haben und dann ging die Türe auf. Was für ein toller Moment: jetzt standen wir mitten im Filmset.

Mein Mund stand offen, so toll war die Kulisse. Wir standen im Esszimmer der Hogwarts Schule. Nachdem der Guide fertig war uns diese Kulisse mit den Kostümen zu erklären, bat sie uns weiter zu gehen. Ab jetzt hatten wir keine Führung mehr und waren auf uns alleine gestellt.

Das Filmstudio ist wirklich toll aufgebaut. Wir sahen sehr viele Filmsets, Requisiten und konnten auch noch aktiv das Zaubern lernen.

Eine grossartige Kulisse fand ich den Zauberwald. Wer Spinnen nicht mag, wird es nicht so toll wie ich finden. 🙂

Alles wurde sehr gut beschrieben und es wurden Filmausschnitte gezeigt. Man sieht auch, wie sie mit Spezialeffekten arbeiteten.

Es wurde Zeit für das Mittagessen. Wie es üblich ist in diesen Studios ist das Essen einfach und nicht besonders gesund. Wir kauften uns Hot Dogs und dazu das Butter Bier. Du kennst Butter Bier nicht? Das haben Hermine und die anderen Hogwarts-Schüler andauernd getrunken, also mussten wir es ebenfalls probieren.

Nach der Stärkung gingen wir weiter. Nun waren wir bei den Filmsets, welche im Freien waren: die Brücke der Hogwarts-Schule und das Haus der Dursleys.

Wir waren nicht im Haus der Dursleys, weil bereits so viele Leute angestanden sind und es regnete. Deshalb haben wir entschieden, weiter zu gehen. Nun ging es weiter zu den Spezialeffekten.

Könnt ihr euch noch an den Teil im Film erinnern, als Lord Voldemort wie ein Baby aussieht? Das war eine Silikonpuppe, welche die Bewegungen und Geräusche machte. Damit er die Bewegungen und Geräusche wieder machte, muss man auf einen Knopf drücken. Ich bat einen kleinen Jungen, den Knopf zu drücken, er meinte nur „no, this is scary“.

Weiter ging’s zum Hogwarts Express. Natürlich musste ich ein Foto beim Gleis 9 3/4 machen.

Genau so habe ich mir die Winkelgasse vorgestellt. Schade konnten wir bei den Weasley nicht einkaufen.

Zum Schluss kommt man zum Modell der Hogwarts Schule. Es sieht sehr schön aus und uns wurde gezeigt, wie es für den Film genutzt wurde. Dort verbrachten wir eine längere Zeit, bestaunten das Modell mit seinen Details und machten Erinnerungs-Fotos.

Bevor man raus geht, hat man die Möglichkeit, Kunst mit dem Thema Harry Potter zu bestaunen. Nicht alles trifft meinen Geschmack. 😊

Als wir nach draussen gingen, wartete unser Fahrer bereits auf uns und fuhr uns zurück nach London. Weil unser Treffpunkt und unser Hotel nur ein paar Minuten Autoweg voneinander entfernt waren, fuhr er uns sogar bis zum Hotel.

Ein solches Wochenende kann ich euch nur empfehlen. Wir hatten sehr viel Spass und haben etwas mehr von der Geschichte von Harry Potter erfahren.

Zauberschule Afternoon Tea

Ich habe die Bäckerei auf Facebook entdeckt und wollte unbedingt dorthin, wenn wir schon ein Harry Potter Weekend machen.

Die Reservation machte ich auf Ihrer Homepage https://cutterandsquidge.com/pages/afternoon-tea-london und pünktlich waren wir in der Bäckerei, die im Trendviertel Soho liegt.

Wir waren natürlich wieder überpünktlich. Erst mussten wir warten, bis alle Teilnehmer anwesend waren und dass die aus der Zauberschule bereit für uns waren. Gemeinsam sind wir die Treppe zur Zauberschule hinuntergestiegen. Es war liebevoll dekoriert und da wir jetzt in der Schule waren, haben wir einen Umhang erhalten. Dann begann der Unterricht.

Zuviel möchte ich nicht verraten, aber es hat sehr viel Spass gemacht und das Essen war sehr lecker. Zum Schluss durften wir uns sogar eine Auswahl an Torten, Cupcakes oder andere Süssigkeiten einpacken lassen und mit nach Hause nehmen.

In diesem Klassenzimmer ist es etwas eng und deshalb hat es nur für 12 Personen Platz. Das erklärt, weshalb der Zauberschule Afternoon Tea so schnell ausgebucht ist.

Wir hatten so viel Spass und das Essen war richtig grossartig. Ich kann es euch nur empfehlen.

Opernball Zürich

Der Opernball ist ein Benefizanlass und der Erlös geht an das Education Programm des Opernhauses, welches ich sehr gerne unterstütze. Ich bin mit  klassischer Musik aufgewachsen, denn ich habe 16 Jahre lang Ballett getanzt. Gerne besuche ich im Opernhaus Zürich Opern oder Ballettvorstellungen, gehöre aber nicht zu den geladenen Gästen des Opernhauses. 

Welches ist euer Lieblings-Märchen? Meins war immer Cinderella. Sie wollte unbedingt auf den Ball, sich hübsch machen und tanzen. Das erste Mal als ich am Opernball Zürich teilnehmen durfte, ist bereits einige Jahre her. Ich durfte als Begleitung von meiner Freundin Nati gehen. Ihr könnt es nicht glauben, aber ich war ja so aufgeregt. Natürlich benötigte ich ein tolles Ballkleid, recherchierte nach passender Frisur und Make-up. Die Haare liess ich mir immer machen, aber das Make-up machte ich selber. Wir Mädels haben jeweils einen Anlass aus der Vorbereitung gemacht.  Wir trafen uns beim Coiffeur, machten uns gemeinsam hübsch und genossen den Abend ohne unsere Männer. Ja, das geht tatsächlich sehr gut. 😊 Wir waren so immer vier Prinzessinnen am Opernball und hatten immer sehr viel Spass.  

Dieses Jahr fand der Zürcher Opernball bereits zum 19. Mal statt. Ich durfte nun bereits zum  sechsten Mal dabei sein.  zum ersten Mal begleitet mich mein Mann und ich muss sagen, der Abend war für mich anders als mit den Mädels. Ich konnte ihm alles zeigen und nun möchte ich euch alles zeigen. Denn es ist eine grossartige Nacht und für mich immer ein Highlight.

Nicht nur die Reichen und Schönen besuchen den Opernball, sondern auch Schweizer Prominente, Politiker, Blogger und solche wie ich, die sich eine Flanierkarte gegönnt haben und einfach einen tollen Abend erleben möchten. Ein Ticket mit Dinner ist etwas teurer als die Flanierkarten.

Kleid
Ich bin ein klassisches Mädchen. Am Opernball sollte das Kleid lang sein und die Männer sollten einen Smoking tragen. Einmal hatte ich ein wunderschönes Ballkleid mit einer kleinen Schleppe, aber leider stand mir immer wieder jemand auf meine Schleppe, so dass ich mir mein Kleid fast ruinierte. Einmal trugen wir zu dritt das gleiche Kleid, aber in verschiedenen Farben. Das war auch lustig, die Leute sprachen uns deshalb oft an.

Diesmal trug ich ein Kleid, welches ich eigentlich zum Spass anprobierte. Mit meinen Freundinnen war ich in London shoppen und sie meinten, dass dieses Kleid wie für mich gemacht ist. Als ich auf das Preisschild blickte, musste ich nicht lange überlegen, ich kaufte es. Auch wenn ich damals noch nicht wusste, wann ich das Kleid tragen werde.

Die Debütanten
Auch bei uns am Opernball Zürich gibt es Debütanten. Sie eröffnen mit dem Walzer den Ball. Als ich noch jung war, durfte ich ebenfalls debütieren. Früher wurden die Debütanten an diesem Anlass in die Gesellschaft eingeführt und die Männer konnten ihre zukünftige Braut aussuchen. Heute ist es etwas anders und jeder hat die Möglichkeit mitzumachen. Üblicherweise tragen die Debütantinnen ein weisses Ballkleid und die Herren einen Smoking. Ein Diadem und ein kleiner Blumenstrauss dürfen nicht fehlen. Am Opernhaus Zürich tragen alle Debütantinnen das gleiche Kleid, was nicht überall üblich ist. 

Der Ablauf am Opernball 

Es gibt Tickets mit Essen und Flanierkarten. Leider kann ich nur aus Erzählungen sprechen bei den Karten mit Dinner. Das Essen wird vom Baur au Lac serviert. Zwischen den Gängen wird einiges geboten an Arien und Ballettauftritten.

Mit der Flanierkarte 
Der Einlass ins Opernhaus ist erst später und es gibt kein Dinner, aber mit einem Glas Champagner können wir auf den Abend anstossen. Danach dürfen wir in der Galerie im 2. und 3. Stock Platz nehmen, um die Eröffnung zu sehen. Es lohnt sich frühzeitig anzustehen, denn leider gibt es nicht für alle einen Sitzplatz und die Sicht zur Bühne sollte auch toll sein. 

Die Eröffnung 
Die Eröffnung beginnt damit, dass der Opernhausdirektor die Flaniergäste begrüsst. Die Dinnergäste hatte er sicher bereits vorher begrüsst, aber es ist toll wie er sagt: „denn jetzt kann die Party beginnen“. Es wird eine tolle Show geboten. Weltstars der Opern- und Ballettwelt zeigen Stücke die sie extra für den Abend einstudierten oder auch Highlights der Saison. Danach haben die Debütanten ihren Auftritt. Beim letzten Walzer mit den Debütanten dürfen auch wir auf die Tanzfläche. Für mich ist das einer der schönsten Momente des Opernballs. 

Am Opernball wird nicht nur Walzer getanzt. Wir haben auf der Hauptbühne erst das Orchester, welches klassische Musik spielt. Danach kommt Stimmung auf mit einer Big Band die live Musik spielt. Dieser Teil der Musik ist mir am liebsten. Zu später Stunde wird im Rhythmus von Rumba und Salsa getanzt und dabei Caipirinha getrunken. In der Disco legt ein DJ Musik auf. Im Ungarischen Café spielte die ganze Nacht eine ungarische Kapelle. Aber auf der Hauptbühne halte ich mich am liebsten auf.

Das Opernhaus ist gross, deshalb wird noch einiges mehr geboten. Wir hatten einmal einen Linedance-Crashkurs, diesmal gab es einen Salsa-Kurs im Eingangsfoyer. Manchmal hatten wir die Möglichkeit, bei Roulette oder bei Black Jack unser Glück zu versuchen. Aber da konnte man nicht Bargeld gewinnen, sondern eine Reise. Im Spiegelsaal, meinem persönlichen Lieblings-Fotoshooting Platz, ist die Atmosphäre immer sehr gemütlich. Dieses Mal hatten sie dort eine Bar und einen Pianospieler. Natürlich muss ich jeweils auch kurz auf die Terrasse. Nicht nur um mich abzukühlen, sondern auch um die Aussicht zu geniessen und weitere Fotos zu machen.

Kulinarisch wird auch einiges geboten. Einige Bars werden extra aufgebaut und sie servieren nicht nur klassischen Champagner, sondern auch erfrischende Cocktails. Wer lange in die Nacht tanzt, bekommt sicher irgendwann wieder Hunger und Verpflegung gibt es deshalb natürlich ebenfalls.  Dieses Jahr hatten wir die Möglichkeit, Austern zu probieren oder ein Gulasch zu essen. Jedes Mal muss ich bei den Lindt Maîtres Chocolatiers naschen gehen. 

Tombola 
Die Statisten des Opernhauses verkaufen die Lose und die gehen ebenfalls zu 100%  an das Education Programm des Opernhauses. Es gibt so viele tolle Preise zu gewinnen, da muss ich natürlich auch Lose kaufen. Um 24.00 Uhr ist die Verlosung und damit die Chance auf tolle Preise wie Uhren oder Reisen. Aber auch die Trostpreise sind nicht zu verachten. 

Fotostation
Eine grosse Crew an Fotografen sind am Opernball dabei und versuchen alles in ihren Bildern festzuhalten. Eine Fotoecke gibt es auch und dort darf man sich von einem Profi ablichten lassen. Dieses Jahr hatten wir zum ersten Mal die Möglichkeit, mit Requisiten des Opernhaus Fotos zu machen. Ich habe natürlich immer meinen eigenen Fotoapparat dabei und versuche die Stimmung einzufangen.

Bevor es nach Hause geht, bekommt jeder Gast ein Give-Away. Für mich immer wieder spannend, was dieses Mal drin sein wird. Besonders auf den Zopf und den Nougat-Aufstrich vom Sprüngli freue ich mich jedes Mal am meisten. 

Wir haben gestaunt, getanzt, gelacht und eine grossartige Ballnacht im Opernhaus Zürich erlebt. Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Blogeintrag Appetit darauf machen, selber einmal am Opernball teilzunehmen. Für mich ist er nicht nur für die Schönen und Reichen, sondern für jeden. 

Eure Madelaine

Danke für die Unterstützung 2018

Hallo zusammen

Das Jahr geht nicht mehr lange und ich freue mich bereits auf das neue Jahr.

Dieses Jahr durfte ich einige Reisen unternehmen: London, Luzern, Rovaniemi (das absolute Highlight in meinem Leben), München, Dubai, Mauritius, Paris, Wien, Locarno, Porto, nochmals London und zum Abschluss Wien zur Weihnachtszeit.

Versprochen, die Blogeinträge kommen noch! Dieses Jahr hatte ich nicht viel Zeit zum Schreiben, weil ich mich ja beruflich neu ausrichtete. Alles kann man nicht machen, aber ihr habt bestimmt Verständnis dafür. 😉Dankeschön, dass ihr weiterhin meinen Blog liest und mich auch weiterempfehlt.

Bereits jetzt habe ich einige Reisen fürs 2019 geplant. Erst gehe ich mit Freundinnen nach Marrakesch, dann mit meinem Mann nach Schottland. Wir werden dort zu Gast auf einer Hochzeit sein und im Anschluss eine Mietwagen-Rundreise geniessen. Ein weiterer Traum von mir ist es, eine Reise nach Südafrika zu machen und das wird 2019 Wirklichkeit! Kleine Reisen sind natürlich auch geplant. Wir werden Ostern im Schwarzwald verbringen und im Sommer wieder am Moon and Stars in Locarno ein Konzert geniessen. Zum Jahresabschluss möchte meine Freundin einmal um die Welt fliegen und ich darf sie zu einem Teil begleiten. Mein Favorit ist es, mit ihr ein paar Tage in Los Angeles zu verbringen.

Für mich heisst es jedes Jahr mindestens eine neue Destination. Ich freue mich sehr, dass ich in diesem und auch das nächste Jahr, gleich mehrere neue Destinationen erleben durfte bzw. darf.

Ich wünsche euch von Herzen einen tollen Endspurt und ein grossartiges 2019! Für das neue Jahr wünsche ich Gesundheit, Glück und viel Erfolg. Habt Spass bei dem was ihr macht.

Eure Madelaine

Von der Reisebloggerin zur Reisespezialistin

Das Reisen ist eine große Leidenschaft von mir und dazu gehört natürlich das Recherchieren und Planen. Weil ich immer nach Anregungen gefragt wurde, begann ich mit diesem Blog und finde es toll, dass er gelesen wird und die Tipps, die ich euch verrate, auch geschätzt werden.

Letztes Jahr entschied ich mich, meine Zukunft neu zu sortieren und mein grosses Hobby zum Beruf zu machen. Für mich war es immer ein Traum, in einem Reisebüro zu arbeiten und anderen bei Ihren Ferienwünschen behilflich zu sein.

Als erstes sammelte ich Informationen, wie ich als Quereinsteigerin meinen neuen Wunschberuf ausüben kann. Ich sprach mit Reisebüromitarbeitern, was sie mir empfehlen würden. Die meisten rieten mir, bei der IST den Grundkurs Reisebranche zu absolvieren und danach eine Stelle zu suchen.

Ich muss zugeben, jeden Tag in die Schule zu gehen war schon sehr anstrengend. Erst musste ich wieder lernen zu lernen, aber trotzdem hat mir diese Schule so viel Spass gemacht. Wir lernten nicht nur die Destinationen die zurzeit sehr interessante Reiseziele sind, sondern alles was wir brauchen um in der Reisebranche tätig zu sein. Grossartige Lehrer unterstützten uns wo immer sie konnten. Diese Lehrer sind immer auch selber in der Reisebranche tätig.

Ich hatte eine Prise Glück und  durfte nach der Schule ein Praktikum in einem Reisebüro beginnen mit der Aussicht, danach zu bleiben. Inzwischen bin ich eine Mitarbeiterin und als Reiseberaterin tätig.

Ich darf sagen, ich bin angekommen. Die Arbeit im Reisebüro Travelhouse am Stadelhofen macht mir extrem viel Spass. Das Team ist klein aber fein und ich bin so dankbar, dass sie mir mit ihren jahrelangen Erfahrungen zur Seite stehen. Gemeinsam finden wir das Beste für unsere Kunden. Es ist etwas anderes für andere Urlaub zu planen und an ihre Bedürfnisse zu denken und nicht nach meinen Wünschen zu buchen.

Wir sind spezialisiert auf Rundreisen auf der ganzen Welt, und natürlich bieten wir auch Badeferien und Städtetrips an. Genau das macht es so spannend: wenn ich ins Büro komme, weiss ich nicht, was mich erwartet. Heute plane ich eine tolle Rundreise in Mexico und morgen ruft ein Kunde an und möchte in der Elbharmonie ein Konzert geniessen.

Auch wenn ich jetzt eine „normale“ Mitarbeiterin bin, lerne ich noch jeden Tag sehr viel Neues und meine Chefin fördert mich, so dass ich immer besser werde für unsere Kunden. Einige fragten mich auch, ob noch jemand in ein Reisebüro geht um seine Ferien zu buchen? Natürlich, sonst hätte ich keinen Job 😉. Die Kunden schätzen unser Fachwissen und unseren Service sehr.

Das schönste Kompliment für mich ist es, wenn Kunden aus dem Urlaub zurückkommen und mir bestätigen, dass ich ihren perfekten Urlaub zusammengestellt habe.

Eure Madelaine

Wenn du Hilfe benötigst für deinen nächsten Urlaub, melde dich doch bei mir. Wir sind ein normales Reisebüro und können auch Fremdveranstalter buchen.

www.travelhouse.ch

mail: madelaine.joehr@travelhouse.ch

Schoggi -Tram von Honold

Für alle Schoggi Liebhaber, wie ich es bin, gibt es in Zürich eine tolle Idee. Wie wäre es, mit dem Tram eine kleine Rundfahrt durch die grossartige Stadt zu machen und dabei in die Welt der Schokolade einzutauchen?Immer im Herbst fährt das Schoggi -Tram von Honold für ein paar Tage durch Zürich. Gestartet wird am Bellevue und als erstes wird eine heisse Schokolade gereicht.Im Oldtimer Tram geht es durch die Stadt und dabei dürfen wir Schokolade naschen, eine sehr schöne Idee. Meine Freundin Tatiana hat mich zu dieser Fahrt eingeladen.

Sie bezahlte für die Fahrt CHF 10.00 pro Person. Jeweils alle halbe Stunde fährt das Tram am Bellevue los. Die Plätze sind sehr beliebt, deshalb unbedingt frühzeitig reservieren. Für dieses Jahr ist es leider bereits restlos ausverkauft!Als wir mit dem Tram losfuhren, servierten sie uns nach der heissen Schokolade ein „Pain de Gênes“, ein Mandelgebäck. Es war sehr lecker.
Danach hatten wir noch die Möglichkeit, diverse Pralinen zu probieren. Nach ca. 30 Minuten waren wir wieder am Bellevue. Wir haben eine tolle Fahrt genossen und genügend Schokolade genascht.
Wir durften Macadamia Nüsse mit Schokolade probieren, die mir so gut geschmeckt haben, dass ich mir gleich welche für den Heimweg kaufen musste.
Wer nächstes Jahr eine Schokoladentour mit dem Tram unternehmen möchte, sollte immer wieder auf der Homepage von Honold vorbeischauen und gleich seinen Platz reservieren, sobald die Termine aufgeschaltet werden. Sonst ist es zu spät.

Mir hat die Fahrt sehr gut gefallen, ich bin gerne wieder dabei
eure Madelaine

Stopover in Dubai

Mein Mann und ich wollten Dubai beschnuppern und dies taten wir mit einem Stopover auf dem Weg nach Mauritius. Eine Stadt mit so vielen Gegensätzen muss ich mir genauer ansehen. Dubai ist eine junge Stadt, alles muss mehr, grösser oder eben auch höher sein.Ich bin eine moderne Frau, deshalb gefällt mir nicht alles, was in Dubai passiert und ich war mir nicht sicher, ob ich mich wohlfühle.Wir hatten leider nicht so Glück mit dem Wetter, denn wir hatten einen Sandsturm. Am ersten Tag war er sehr stark, also blieb uns nicht viel übrig und wir besuchten die Dubai Mall.

Dubai Mall:
In der Dubai Mall befindet sich auch das Dubai Aquarium. Ein riesengrosses Becken mit grossen Fischen dürfen wir auch bestaunen, ohne das Aquarium zu besuchen. Die Grösse dieses Aquariums ist wirklich beeindruckend. Wer zum Burj Khalifa möchte, muss ebenfalls durch das Einkaufszentrum gehen. Am Abend sind vor dem Einkaufszentrum auch die wirklich wunderschönen Fontänen die zur Musik tanzen sehenswert.
Am Abend genossen wir ein Abendessen mit einer Freundin, die ebenfalls in Dubai war. Am 2. Tag war der Sandsturm noch da aber nicht mehr so stark. Neben Sandsturm hatten wir mit ca. 41 Grad auch ziemlich heiss. Unser Hotel lag an der Jumaira Beach und so machten wir einen Spaziergang am Strand entlang. Schnell sahen wir die neue Touristen-Attraktion: das Riesenrad ist wirklich riesig. Das Riesenrad in London ist 135m hoch, aber das in Dubai wird 220m hoch.

Nach dem Spaziergang hatten wir einen kleinen Hunger und ich musste noch etwas in einer Apotheke einkaufen, also beschlossen wir zur Marina Mall zu gehen. Auf dem Weg dorthin sah ich das erste „Protz“-Auto. Ich dachte, in Dubai wimmelt es nur von solchen Autos.

Die Marina Mall ist mir sehr sympathisch. Sie ist um einiges kleiner als die Dubai Mall und ich hatte den Überblick. Leider gab es für den Lunch nicht so ein tolles Angebot, also gingen wir wieder in das Shakespeare Café und genossen einen köstlichen Lunch. Der Humus ist ja so lecker, kann ich nur empfehlen.

Burj Khalifa http://www.burjkhalifa.ae/en/index.aspx
Das Ticket für das höchste Gebäude der Welt habe ich bereits online reservieren können. Leider waren die Tickets zu den besten Zeiten bereits ausgebucht. Wir haben uns Tickets gegönnt, mit denen wir auf dem 148. Stockwerk Zutritt hatten.

Dies ist etwas teuer, aber ich fand, es lohnt sich (370 AED, ca. 100 CHF). Pünktlich um 17 Uhr sind wir angekommen und konnten ohne anstehen unsere Tickets umtauschen. Nun wurden wir in einen Raum geführt, wo wir etwas zu Trinken erhalten haben und warteten, bis andere Touristen sich zu uns gesellten. Danach ging es los. Wir hatten eine Dame, die uns zum 148. Stockwerk führte und uns einiges über das Gebäude erklärte. Der Sicherheits-Check ging auch sehr schnell und schon fuhren wir mit dem Lift zum 125. Stockwerk. Kurz mussten wir den Lift wechseln und dann waren wir oben im 148. Stockwerk. Was für ein Ausblick! Ich wollte erst diese Aussicht fotografieren, also nahm ich mir weder Getränk noch Süssigkeiten die sie uns anboten. Es war grossartig.Ein kleiner Abschnitt des 360° Rundgangs führt noch auf die Terrasse. Als wir dort eintrafen, machte ein Mann gerade einen Heiratsantrag und wir applaudierten. Mein Mann sagte mir im Nachhinein, «jetzt weiss ich, weshalb er so nervös war». Wir verbrachten sicher 45 Minuten im 148. Stockwerk und niemand bat uns, dass wir gehen sollten. Eigentlich durften wir uns nur 30 min dort aufhalten. Ich nahm nun meinen Fruchtsaft und eine der lokalen Süssspeisen. Oh die Baklava war ja lecker, nur mein Rosenwasser-Macarons war nicht so meins. Wir gingen nun nach unten zum 125. Geschoss. Wieder einmal musste ich alles fotografieren. Toll fand ich auch die Monitore, auf denen man sehen konnte, wie es früher einmal aussah und wie bei Nacht. Die Fontänen hörte man bis in den 125. Stock, aber von hier oben sind sie nicht gerade ein Spektakel zum Ansehen. Zum Schluss machten wir noch eine Runde im 124. Stockwerk. Leider hatten wir nicht den besten Ausblick, weil der Sandsturm noch tobte. Trotzdem hat es sich für mich gelohnt. Im 148. Stockwerk hatten wir wirklich viel Platz, aber in den Etagen 124 & 125 mussten wir etwas kämpfen um die Aussicht zu geniessen.

Fontänen
Nachdem wir die Fontänen nur von oben gesehen haben, wollten wir sie natürlich auch noch von Nahem betrachten. Die Fontänen tanzen zu arabischer und internationaler Musik. Ich schaute mich um und sah so viele verliebte Paare die Zärtlichkeiten ausgetauscht haben und das nicht nur von Touristen.

Mir hat es hier bei den Fontänen so gut gefallen, dass wir uns einen Dinner Platz mit Blick auf die Fontänen suchten. In einem italienischen Restaurant, Serafina, fanden wir einen tollen Platz. Sie werben damit, dass man bei ihnen Alkohol trinken darf, was für einige sicher auch ein Kriterium sein kann. Wir hatten einen tollen Platz direkt bei den Fontänen, allerdings mussten wir aufstehen sobald die Musik gespielt hat um das Fontänen-Spiel zu sehen. Der Sichtschutz, der angebracht wurde damit niemand den Alkohol sieht, verdeckt leider die Sicht auf die Fontänen. Alles kann man nicht haben – sogar in Dubai. So haben wir unseren Abend noch mit einem Eis ausklingen lassen und flogen am nächsten Morgen nach Mauritius.

Dubai hat mich sehr positiv überrascht. Es wurde hauptsächlich Englisch gesprochen, sogar unter Einheimischen, da es sehr viele Einwanderer hat. Irgendjemand muss ja in diesen unzähligen Hotels, Restaurants und Einkaufshäusern arbeiten, denn vor nicht allzu langer Zeit war es hauptsächlich Wüste.

Die Stadt ist sehr spannend und ich freue mich, sie bei einer anderen Gelegenheit etwas länger als nur zwei Tage zu betrachten. Meine Liste, was ich alles noch sehen muss in Dubai, ist noch sehr lang.

Eure Madelaine

Reisetipp: Disneyland Paris Weekend

Ich verbrachte mit meinen Freundinnen ein Wochenende in Paris. Wir hatten dabei nur ein Ziel: das Disneyland!

Es war mein 3. Besuch im Disneyland in Paris. Das erste Mal war ich gleich bei der Eröffnung mit 13 Jahren da, das zweite Mal vor 5 Jahren und nun wieder.

Für Nadia und ihre Schwester Lorena war es aber der erste Besuch. Wir entschieden uns, dass wir 3 Tage in Paris verbringen und auf das Abklappern der Sehenswürdigkeiten verzichten. Wir alle waren schon einige Male in Paris.

Anreise:
Von der Schweiz können wir mit dem TGV direkt ab Zürich nach Paris fahren oder auch fliegen. Doch der Flughafen Charles de Gaulle ist ja so gross und eine Stunde ausserhalb von Paris, so dass es für mich nicht in Frage kommt. Wer Glück hat, kann sehr günstig mit dem TGV nach Paris reisen. Das tolle finde ich, man kommt am Gare de Lyon an, was direkt mitten in der Stadt ist.

Unterkunft:
Wir wollten eine Unterkunft in der Nähe des Bahnhofs, weil das Disneyland etwas ausserhalb der Stadt liegt. Von Gare de Lyon fuhren wir mit der Linie A5 40 Minuten. Wir haben uns für ein günstiges 3* Hotel, das Hôtel Terminus Lyon, entschieden. Wir wollten dort ja nur übernachten und keine Wellnessferien verbringen.

Unterwegs in Paris:
Ich finde die Verkehrsmittel in Paris richtig toll. Mit der Metro komme ich sehr schnell zum Ziel. Am besten hat man die Übersicht mit einem Metro-Plan, die gibt es aufgelegt oder an den Schaltern. Wir haben uns gleich eine 3 Tageskarte bis zur Zone 5 (wo das Disneyland liegt) gekauft an den Automaten.

Unser Tag in Paris:

Wir sind mittags in Paris angekommen und deponierten unsere Koffer erstmal im Hotel. Wir wollten an der Seine spazieren gehen, denn die Sonne lachte uns so schön an. Das wurde ein richtig schöner Spaziergang.

Wir schlenderten in Richtung Eiffelturm, denn ich wollte ein Foto mit dem Eiffelturm.

Unterwegs fanden wir einen tollen Platz zum Mittagessen und genossen eine Crêpe mit hausgemachter Schokolade.

Am Eiffelturm angekommen, bin ich erst mal etwas erschrocken. Die Absperrung zum Eiffelturm ist sehr grossräumig. Nur wer ein Ticket zum Eiffelturm hat, kann sich unmittelbar um den Eiffelturm bewegen. Ich wollte wieder einmal unter dem Eiffelturm stehen, doch das ist ohne Ticket nicht mehr möglich. Wir suchten uns einen schönen Platz um Fotos zu schiessen, aber das ist mit den Absperrungen nicht mehr so einfach. Nadia hatte aber eine tolle Idee aus ihrem letzten Besuch in Paris und so konnten wir schöne Fotos mit dem Eiffelturm machen.

Wenn wir schon in Paris sind, müssen wir auch was einkaufen. Als Erstes gingen wir zur Champs-Élysée. Wir wollten uns kurz ausruhen und nahmen in einem Restaurant eine kleine Erfrischung, was uns sehr teuer kam. Ein 3 dl Wasser kostete 8 Euro! ;-(

Wir hatten bis Ladenschluss nur 2 Stunden Zeit für unsere Einkäufe. Als Erstes mussten wir einen Sephora suchen. Ich liebe diesen Laden. So viele tolle Produkte habe ich schon dort gekauft und auch diesmal fand ich neue Lippenstifte und Kajals. Die Pariser Mode mag ich sehr. Simple und chic, davon wollte ich auch noch ein paar Stücke in meinem Kleiderschrank. Deshalb fuhren wir mit der Metro zur Louvre Rivoli, dort gibt es eine Einkaufsstrasse. Hier konnten wir noch einiges für uns kaufen. Als die Läden zu gingen, waren wir froh, wir waren langsam doch auch sehr müde.

Wir haben unsere Einkäufe im Hotel deponiert und uns kurz frisch gemacht. Wir wollten nicht mehr so weit weg was essen und zu unserem Glück gibt es am Gare de Lyon einige tolle Restaurants.

Liebt ihr die französische Küche auch so? Wir haben im Restaurant L´Européen wirklich sehr gut gegessen. Ich nahm ihr Tagesmenu. Als Vorspeise hatte ich die Wahl von Austern oder Foie Gras. Ich liebe ja beides, aber 8 Austern sind mir viel zu viel. Als Hauptgang hatte ich eine Perlhuhnbrust mit einem Ratatouille. Sehr lecker. Wir besprachen noch unseren nächsten Tag, dann gehts nach Disneyland! 😉

Eure Madelaine

Weitere Bloggeinträge:
Disneyland Paris
Walt Disney Studio

Reisetipp: Disneyland Paris

Bereits das dritte Mal besuchte ich das Disneyland Paris und ich war auch schon in Los Angeles und in Orlando.  

Tickets:
Wir haben die Tickets im Internet erworben: 2 Tagespässe für 150 Euro. Im Vorfeld muss man sich überlegen, welchen Park man besuchen möchte. Wir wollten am einen Tag das Disneyland und am anderen Tag die Walt Disney Studios besuchen. Unsere Tickets waren 1 Jahr gültig und wir mussten die 2 Tage innerhalb von 7 Tagen einsetzen. 

Anfahrt:
Wir sind von Gare de Lyon aus angereist. Von dort aus hatten wir alle 10 Minuten eine Verbindung zum Disneyland und die Fahrt dauert ca. 40 Minuten. Unser Zug Ticket haben wir bereits am 1. Tag erworben. Wichtig ist, dass ihr Tickets bis Zone 5 kauft. Der Zug ist sehr gut gekennzeichnet, einfach dem Mickey Mouse-Logo auf der Anzeigetafel folgen. Das Disneyland befindet sich an der Endstation gleich neben dem Bahnhof.

Eingang Disney:
Wir hatten bereits Tickets gekauft über das Internet, aber wir mussten diese noch einlösen, denn die erworbenen Tickets waren ein Jahr gültig. Das ging sehr rasch, wir konnten das an einem Automaten erledigen. Auf der rechten Seite ist der Eingang zum Disneyland und links geht es zu den Walt Disney Studios. Es ist gut ausgeschildert und sehr übersichtlich. 

 Disneyland:
Wir wollten den Tag geniessen und uns nicht stressen lassen. Mir wird es sehr schnell schlecht auf den Bahnen und ich war deshalb sehr froh, dass auch Nadia und Lorena nicht das Bedürfnis hatten auf die wilden Attraktionen. Aber einige mussten auch wir erleben, wie „It´s a small World“, „Alice‘s kurioses  Labyrinth“ oder „Snow White“. 
Auf dem Weg zum Dornröschen-Schloss geht es erst auf die Main Street mit Souvenir Läden und Restaurants. Wir mussten natürlich gleich schauen, was es so alles gibt in den Läden für uns. Ich habe mir im Kopf eine Liste erstellt, was ich auf dem Heimweg noch alles einkaufen muss . 😉
Wir kauften uns T-Shirts und Minnie Mouse Ohren. Leider sind Kostüme nur bis 12 Jahren im Disneyland gestattet, sonst hätten wir uns sicher noch etwas Verrückteres einfallen lassen. Jedoch muss ich sagen, wir hätten uns einfach trauen sollen. Einige Erwachsene waren verkleidet und durften sich problemlos im Park aufhalten. Ganz viele feierten ihren Junggesellen-Abschied, wir haben bei 10 Gruppen aufgehört zu zählen. Die Idee finde ich toll. Die haben sich auch was einfallen lassen. Schneewittchen mit ihren 7 Zwergen zum Beispiel. Nur in dieser Hitze mit den Mützen…. 

Eines der beliebtesten Fotomotive ist das Dornröschen Schloss. Natürlich auch meins. Nächstes Mal muss ich in einem der Themen Hotels übernachten, damit ich auch die Disney Illuminations, eine Lichtshow um 23.00 Uhr, nicht verpasse.  

Die Zeit geht extrem schnell vorbei, wenn man Spass hat. Vor jeder Attraktion hat es ein Schild mit der geschätzten Wartezeit. In den USA konnten wir uns sehr auf diese Zeit verlassen, in Paris mussten wir jedoch immer noch ca. 30 Minuten dazu zählen, dann stimmte es.

Wer Fotos mit den Disney Prinzessinnen machen möchte, muss sehr viel Geduld haben. Als wir vor dem Eingang des Prinzessinnen Pavillons standen, sagten sie uns, es gehe 75 Minuten. Wir entschieden uns statt des Fotos für ein Eis. Dort haben wir eine Familie kennen gelernt, die auf das Kind wartete. Als die Mutter mit dem Kind kam, sagten sie uns, sie haben 1.5 Stunden angestanden und am Tag davor auch schon 2 Stunden. Wir haben abgemacht, dass wir es nach der Parade nochmals versuchen, aber leider war auch da die Wartezeit sehr lange und wir verzichteten. Wenn ich so lange anstehen muss, will ich natürlich ein Foto mit der Cinderella und nicht irgendeine Prinzessin, aber diese Garantie gibt es nicht. Wir haben dafür ein Foto mit Micky Mouse gemacht, da war die Wartezeit etwas kürzer.  

Wer ansteht sollte wissen, sie haben einen Profi Fotografen, der die Fotos macht, und danach hat man die Möglichkeit, die Fotos im Shop zu erwerben. Die sind aber nicht gerade günstig.  Auf einem Bildschirm schalten sie die Fotos kurz auf und weil wir zu Dritt mit unseren Kameras bereit waren, kamen wir so gratis zu unseren Fotos. Eine meiner Lieblings Bahnen ist „It´s a small World“, eine kleine Fahrt in einem Boot und man bereist die ganze Welt. Simpel gestaltet, aber richtig süss. Eine andere Attraktion mag ich auch, die Bahn zur Hexe von Schneewittchen. Meistens hört man danach weinende Kinder, denn es ist wie eine Soft-Geisterbahn gestaltet. Die Fahrt auf dem Mississippi Dampfer ist auch toll. Man fährt dabei durch den nachgebauten Archer Nationalpark. Wer etwas mehr Mut hat als wir, kann dort auch in den Zug steigen: eine Achterbahn. Uns reichte es aber schon, die Schreie der Fahrer mitzuerleben. 😉

Toiletten, Essen und Trinken
Die Anlage ist wirklich toll gestaltet. Es gibt alle paar Meter Toiletten und die sind auch gut auf der Karte gekennzeichnet.

Wer Hunger hat und ein Restaurant sucht, muss sich gedulden. Wir wollten zum Italiener und mussten sicher 30 Minuten anstehen, bis wir bestellen konnten. Das Essen kam danach sehr schnell. 

Es gibt verschiedene Restaurants und wer mehrere Tage im Disneyland verbringen möchte, muss nicht immer das gleiche essen. Die Auswahl in den Restaurants ist auch genügend. 

Die Parade:
Alle, die die Parade in der 1. Reihe miterleben möchten, müssen früh einen Platz suchen. Wir mussten nicht in der 1. Reihe sein und haben uns ein tolles Plätzchen ergattert. Auf der Karte ist die Route der Parade gut gekennzeichnet. Der Kampf um gute Plätze ist aber recht gross. Wer drängelt wird gleich getadelt, was ich richtig finde. Eine russische Familie wollte es sich ein paar Sekunden vor Paradebeginn in der 1. Reihe gemütlich machen. Sie standen aber nur kurz dort. 😉 Die Parade ging nicht sehr lange, aber alle waren da. Von Baloo bis zu Elsa und meine Lieblings-Prinzessin Cinderella. Es macht mir immer sehr viel Spass, die Parade zu sehen. Es wird getanzt, gewunken und gesungen.  

Nach der Parade verbrachten wir noch einige Zeit im Park. Leider waren wir schon sehr müde und warteten deshalb nicht mehr bis um 23 Uhr die Disney Illuminations beginnt. Ich durfte einen tollen Tag im Disneyland verbringen. Es ist für mich ein happy place. Ich freue mich schon auf mein nächstes Mal, evt. gehe ich dann mit meinen Paten-Kindern. 😉 Ich komme auf jeden Fall wieder!

Eure Madelaine

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