Auf den Spuren der Nordlichter

Seit Monaten beobachtete ich über eine App Aurora Now die Nordlichter. Um die Nordlichter zu sehen, braucht es ein paar physikalische Elemente. Eine Grundvoraussetzung ist das Wetter: es muss tagsüber sonnig, genug kalt und wolkenlos sein. Um die Nordlichter gut zu sehen muss es vollkommen dunkel sein. Bei Vollmond ist es nicht so optimal oder in der Stadt wegen dem Lichtsmog auch nicht. Die Nordlichter sind Magnetfelder, die mit blossen Augen sichtbar sind. Nicht jede Nacht sind sie ersichtlich, sogar wochenweise sieht man die Nordlichter nicht. Die beste Möglichkeit, das faszinierende Farbspiel der Polarlichter in Grün, Rot, Blau und Gelb zu sehen, ist es nördlich des sechzigsten˚ Breitengrades. Deshalb sind die Nordlichter (auch Aurora borealis, das heisst übersetzt Dämmerung des Morgens) nicht nur in Finnland zu sehen, sondern auch in Norwegen, Island, Kanada und Alaska.Ich habe aber die Nordlichter bestellt, deshalb hatten wir bereits am 1. Abend KP Index 5 (planetarische Kennziffer der geomagnetischen Aktivität). Die angegebene Zeit ist nicht die lokale Zeit sondern die GMT oder UTC Time, die in Greenwich, London gemessen wird. Die Zeitdifferenz zu London ist in Rovaniemi zwei Stunden. Wenn es hiess, um 19.00 Uhr werden wir KP5 haben, was wirklich toll ist, hatten wir es in Finnland aber erst um 21.00 Uhr. Markus fuhr mit uns zu einem Parkplatz direkt an einem See und bereits bei der Hinfahrt flippten wir aus, da wir die Nordlichter sahen. Markus hat auch ein tolles Auto mit Dachfenster. 😉 Am See angekommen, haben wir unsere Kamera ausgepackt und Fotos geschossen. Ich habe mich bereits im Vorfeld informiert, deshalb habe ich mir ein Objektiv mit Blende 2.8 besorgt. Mehr über das Fotografieren später. Ich flippte fast aus: jedes Bild ein Treffer. Wir hatten einen grossartigen Abend erwischt. Markus erzählte uns, seinen besten Nordlicht-Abend hatte er erst ein paar Tage vorher, aber was wir nun erlebten, toppte diese Erfahrung gleich nochmals. Wir wussten nicht wo hinschauen, denn es passierte so vieles auf einmal. Ich spürte die Kälte auch nicht. Markus meinte, das kommt vom Adrenalin, wegen der Nordlichter. ;-). Wer jedoch kalt hatte, konnte sich am Feuer aufwärmen. Für mich war das Feuer aber nur ein tolles Fotomotiv. 😉

Hier ein paar Bilder aus der ersten Nacht:

Natürlich probierten wir beim Fotografieren ein paar Sachen aus und hatten wirklich sehr viel Spass dabei. Da wir von der Reise sehr müde waren, entschieden wir uns nach zwei Stunden uns langsam auf die Rückreise zu unserem Appartement zu machen. Markus musste am nächsten Tag arbeiten und hatte wegen uns schon eine kurze Nacht. Auf dem Weg zum Appartement mussten wir jedoch unbedingt nochmals anhalten. Die Nordlichter tanzten unbeschreiblich schön und wir durften damit noch eine andere Art der Nordlichter sehen – einfach grossartig. Wir haben dabei sogar einige Korona gesichtet. Als Anfängerin ist es schwierig, die tanzenden Nordlichter zu fotografieren, denn sie bewegen sich sehr schnell. Ich stellte meine Kamera hin und drückte immer wieder auf den Fern-Auslöser und konnte so nebenbei das Spektakel geniessen. Es war richtig magisch.

Gerne zeige ich euch auch diese Bilder. Für mich unbeschreiblich schön.

Am 2. Abend haben wir uns eine Nordlichter-Tour gebucht mit Theo. https://wildaboutlapland.com/

Er hat uns direkt beim Appartement abgeholt. Laut meiner App wusste ich, dass ab 22 Uhr die Nordlichter sehr gut zu sehen sein werden. Wir machten uns auf den Weg zu einem zugefrorenen See. Lange mussten wir nicht fahren und danach stapften wir ein paar Minuten durch den Wald. Im Wald erklärte uns Theo wie wir die Nacht überleben, falls wir verloren gehen. 😉 Nach gefühlten 30 Minuten (wir waren aber nur 10 Minuten unterwegs) waren wir am See und Theo machte uns dort in einer Hütte Feuer. Die Hütten sind öffentlich und somit hätte es sein können, dass noch andere dazu kommen. Wir blieben aber die ganze Zeit unter uns.
Ich habe natürlich wieder als erstes meine Kamera aufgestellt, aber von den Nordlichtern war noch nichts zu sehen. Theo erklärte uns ein paar Sternbilder, die wirklich sehr gut sichtbar waren und ich nervte mich etwas über mich selber, weil ich mein Teleobjektiv daheim gelassen hatte. Theo, meine Mädels und ein englisches Paar welches mit uns auf der Tour waren, sassen alle in der Hütte am Feuer und ich war ganz plötzlich alleine auf dem zugefrorenen See, was wirklich speziell war. Nach einiger Zeit war wieder eine Gruppe Touristen in meiner Nähe die ein paar Bilder machten und ihre Ideen habe ich gleich auch ausprobiert.
Pünktlich um 22 Uhr waren die Nordlichter da. Leider nicht so stark wie am Vorabend, aber ebenso schön. Diese Nacht war es etwas kälterund ich musste mich zwischendurch etwas aufwärmen. In der Hütte habe ich von Theo Tee und Würstchen erhalten, sogar Maiskolben und Marshmallows hatte er dabei. Theo hat sich wunderbar um uns gekümmert.Theo ging wieder raus um zu sehen, was die Nordlichter so machen und kam sehr schnell wieder zurück. Er informierte uns, dass die Nordlichter jetzt wunderbar sind. Ich habe die Kamera glücklicherweise in der Kälte stehen gelassen und so war alles bereits eingestellt um wieder fantastische Fotos zu schiessen.
Irgendwann hatte ich genug, denn langsam wurde es mir kalt. Ich wollte schon zurück zur Hütte laufen, da bemerkte Nadia erneut wunderschöne Nordlicht-Spiele und ich vergass, dass ich zurück wollte. Nochmals machte ich ein paar wundervolle Fotos. Nach vier Stunden machten wir uns dann auf den Weg durch den Wald zurück zum Auto. Theo schliesst sein Auto nie ab, weil es manchmal so kalt wird, dass er die Autotüren nicht mehr aufschliessen könnte. Wir hatten nicht so kalte Temperaturen: maximal -21C. 😉

Am dritten Abend war die Nordlichter-Prognose wieder sehr gut. Eigentlich hatten wir einen gemütlichen Abend geplant. Aber wenn wir schon die Chance hatten, die Nordlichter nochmals zu sehen, mussten wir diese Gelegenheit nutzen. Wir fuhren erneut zu einem See der zugefroren war. Leider hatten wir diesmal kein Glück und die Wolken verdeckten uns die Nordlichter.
Wir blieben doch noch eine kurze Zeit, aber nichts veränderte sich. Plötzlich zeigte sich uns nicht einmal der Mond mehr. So brachen wir alles ab und fuhren wieder zurück zu unserem Appartement. Ja manchmal ist die Prognose sehr gut, aber wenn das Wetter nicht mitspielt, nützt das nicht viel.

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Nordlichter fotografieren

Im Vorfeld habe ich mich etwas schlau gemacht indem ich verschiedene Blogs durchgestöbert und auch Fotografen gefragt habe, wie ich denn die Nordlichter fotografieren kann. Ihr könnt euch vorstellen, da gab es verschiedene Antworten, aber alle sagten mir: «du brauchst ein Objektiv mit hoher Blende und die F muss so niedrig wie möglich sein.» Ich hatte nur eine Blende F3.8, also suchte ich mir eine mit Blende F2.8. Natürlich könnte ich mit noch grösserer Blende noch bessere Fotos machen, aber ein solches Gadget kann ich mir nicht leisten. Ich habe mir deshalb ein Objektiv 15-70mm, F2.8 besorgt. Ich habe die Nordlichter in Langzeitbeleuchtung fotografiert, deshalb benötigte ich auch ein Stativ. Am allerbesten ist dazu noch ein Selbstauslöser, damit durch das Drücken des Auslösers die Kamera nicht bewegt und das Bild verwackelt wird. Damit ich im Dunkeln etwas sah, benötigte ich zudem eine Taschenlampe.

Was brauche ich um die Nordlichter zu fotografieren:

  • Kamera mit manueller Bedienung
  • Objektiv mit hoher Blende (F2.8)
  • Stativ
  • Selbstauslöser
  • Ersatz Akku, durch die Kälte geht viel Energie verloren
  • Ersatz Speicherkarte, macht lieber zu viele Fotos als zu wenig 😉
  • Taschenlampe

Ich habe mir meine Kamera eingestellt und bereits auf dem Stativ befestigt. Den Selbstauslöser hatte ich auch bereits eingerichtet, so war ich von Anfang an bereit und musste nicht mühsam in der Kälte meine Sachen zusammenbauen. Denn diese Arbeit geht nur ohne Handschuhe und das Metall des Stativs wird sehr kalt.
IMG_2791Erst hatte ich eine einfache Einstellung, die ich im Internet gesehen habe. Diese fand ich jedoch nicht so toll. Markus sagte mir, er habe seine Kamera gut eingestellt und ich sollte diese Einstellungen doch ebenfalls versuchen. Wie praktisch hatten wir einen solch guten Guide dabei! 😉

Meine Grundeinstellungen waren:

  • Linse auf manueller Fokus
  • Weissabgleich Automatik
  • Blende F2.8
  • Mit dem ISO und Auslöser Zeit habe ich gespielt:
    • ISO 800-3200
    • Auslöser Zeit: 5-12 Sekunden

Hier ein paar Fotos mit diesen Einstellungen:

25mm F2.8 ISO 800 Fokus unendlich 8 Sekunden

16mm F2.8 ISO 800 Fokus unendlich 8 Sekunden

Wir probierten verschiedene Sachen mit der Kamera aus. Wir wollten doch auch Fotos mit uns darauf. Wichtig dabei: Still stehen! Aber ich kann irgendwie nicht 8 Sekunden stillstehen. 😉

26mm F2.8 ISO 800 Fokus unendlich 8 Sekunden

Wir hatten tolle Stirnlampen, die nicht so grell waren. Damit konnten wir uns aus der Distanz anleuchten und so sind tolle Fotos entstanden.Wenn wir zu viel Licht hatten, wurden wir überbelichtet und das sieht nicht sehr natürlich aus. Es sollte ja zum Bild passen. Eine andere Möglichkeit ist, sich ganz kurz anzuleuchten. So nimmt die Kamera das Licht an, aber es wird nicht überbelichtet. Wir brauchten einige Versuche, bis es uns gefiel. Aber das fand ich sehr spannend.

25mm F2.8 ISO 800 Fokus unendlich 8 SekundenWir hatten die tanzenden Corona Aurora gesehen, jedoch sind die schwierig einzufangen. Ich habe die Kamera-Einstellung etwas verändert und drückte immer wieder auf den Auslöser meines Selbstauslösers. Dazwischen habe ich das Stativ immer wieder umgesetzt und dabei die Nordlichter genossen. Es sind grossartige Bilder entstanden.

Dies waren meine Einstellungen: 22mm F2.8 ISO 3200 Fokus unendlich 5 Sekunden

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Was Touristen in Rovaniemi machen:

Rovaniemi bietet sehr viel für Touristen. Wir mussten natürlich einiges ansehen und ausprobieren. Wir haben eine Husky Tour mit Schlitten unternommen, waren im Santa Claus Village, haben das Arctic Snow Hotel besichtigt und fuhren mit Schneemobils. Wir hatten so viel Glück, wir durften ein Rentier-Rennen miterleben.
P1020871

Arctic Snow Hotel: http://arcticsnowhotel.fi/

Auch wenn wir keine Nacht in einem der Glas-Iglus oder im Eis-Hotel übernachtet haben, ist es einen Besuch wert.
Artic-2Die Hotelanlage steht etwas ausserhalb von Rovaniemi und ist nur in den Wintermonaten zu besuchen. Anfangs Winter bauen sie alles auf inklusive der Glas-Iglus. Die aufwendigen Zimmergestaltungen und Eisskulpturen im Eis-Hotel haben mir aber um einiges mehr imponiert. Einmal in einem der Eiszimmer zu übernachten, das wäre doch mal ein Erlebnis. Die Zimmer sind alle verschieden gestaltet. Ich würde am liebsten im Unterwasser Zimmer schlafen. Wir haben es so benannt, da sie eine wunderschöne Unterwasserwelt aus Eis und Licht kreiert haben.
Zimmer-2Sogar heiraten kann man im Eis-Hotel. Es gibt eine wunderschöne Kapelle. Jedoch frage ich mich, wie die Braut bei so einer Trauung angezogen ist. Wir hatten bei unserem Besuch gerade eine Hochzeitsgesellschaft und haben auch die Braut gesehen. Sie trug jedoch nur ein übliches Hochzeitskleid und wir konnten uns nicht vorstellen, dass sie es mit diesem Kleid länger als 5 Minuten in er eiskalten Kapelle ausgehalten hat. 😉

Die Bar war leider ausser Betrieb. Es hätte uns sicher sehr gut gefallen, einen Shot aus einem Eisbecher zu trinken.
DSC_0563-2 Auch die Anlage selber verfügt über einiges. Draussen hat es nochmals eine Bar und ich konnte ein Rentier füttern.
Artic Snow-2Auf dem See kann man sich verweilen und sogar einen kleinen Hügel mit Bobschlitten zum runterflitzen gibt es. Das hätte ich noch gerne gemacht, jedoch wollten wir weiter. Ich könnte mir gut vorstellen, eine Nacht dort zu bleiben, aber ob ich im Glas-Iglu oder doch im Eis-Hotel übernachten würde weiss ich nicht.

Schneemobil fahren

20180324_150626Als nächstes wollten wir noch eine Snowmobile Tour machen. Gleich beim Santa Claus Village haben wir uns für eine Tour für drei Personen angemeldet. Wir hatten unsere normalen Skihosen & Jacken an, aber das ist zu wenig. Wir erhielten vor Ort einen Overall und gutes Schuhwerk. Erst haben wir die Tour für eine Stunde bezahlt (pro Person 75€) und mussten unsere Fahrausweise zeigen. Es gibt auf dem Snowmobile Park immer wieder Kontrollen und wer keinen Fahrausweis hat, darf nicht fahren. Natürlich mussten wir noch unterzeichnen, dass wir keinen Alkohol oder Drogen konsumiert haben und falls was passiert wäre, hätten wir 900 Euro Selbstbehalt gehabt.
SnowmobileWir haben noch einen Helm erhalten und wer nicht Ski-Handschuhe dabei hatte, bekam noch welche. Der Guide gab uns noch ein paar Anweisungen und Regeln durch und schon durften wir los. Ich durfte erst fahren und traute mich nicht so. Wenn ich nur leicht Gas gab, zog es mich nach hinten. «Die arme Nadia», dachte ich mir. Mein Fahrstil war, stopp and go…. nicht sehr angenehm. Aber irgendwann hatte auch ich es im Griff. Die Strasse war sehr holperig, aber der Fahrersitz war sehr bequem. Nach 30 Minuten machten wir eine Pause und somit auch Fahrerwechsel. Dies kam mir gerade recht, denn ich wollte nicht mehr fahren. Nadia fuhr nun und ich sass hinten. Ich hatte Nackenschmerzen vom Flug und auf dem Rücksitz spürte ich jeden Schlag des holperigen Wegs. Deshalb litt ich noch mehr, als wenn ich selber fuhr. Es schüttelte mich hin und her und ich hatte richtig Schmerzen. Nun hiess es für mich, meinen Körper ganz locker zu lassen und so ging es besser. Mein Tipp: Zahlt lieber mehr und fahrt jeder ein eigenes Snowmobile, denn hinten zu sitzen machte mir keinen Spass.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Rovaniemi:
Huskey Tour in Rovaniemi
Zu besuch bei Santa Claus, Santa Claus Village

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Husky Tour
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Husky Tour in Rovaniemi

Wenn wir schon in Rovaniemi waren, mussten wir auch noch ein paar touristische Attraktionen erleben. Als erstes unternahmen wir eine Husky Tour bei Bearhill Huskey. Wir wurden bei dem Hotel, bei welchem wir jeweils unser Frühstück genossen haben, abgeholt. In der Husky-Farm angekommen, hörten wir die Hunde schon bellen und einige konnten wir bereits sichten.
Nach einer Instruktion durften wir zu unseren Hunden. Die wichtigsten drei Regeln sind dabei, die Hände nie vom Schlitten zu nehmen, den Hunden helfen, wenn es bergauf geht und Spass haben. Als nächstes durften wir die fünf Hunde kennen lernen, welche unseren Schlitten zogen. Nadia und ich waren ein Team und Priska teilte ihren Schlitten mit einer Französin, die in Finnland studiert. Auch sie waren ein tolles Team. Es ging los und erst durfte ich sitzen und die Aussicht geniessen.
Zwei Herren begleiteten uns mit Schneemobilen. Sie gaben uns Anweisungen, falls wir zu schnell unterwegs waren. Die Fahrt genoss ich sehr, doch mit der Zeit wurde mir kalt. Nach der Hälfte der Zeit tauschten wir die Plätze und Nadia durfte die Aussicht geniessen und ich war der Fahrer. Es ging los und ich erschrak am Anfang über den kräftigen Zug der Huskys. Sie wollten weiter und zogen so schnell, dass ich gleich bremsen musste. Nach dieser ersten Überraschung ging alles sehr gut. Nadia musste auf ihrer Strecke sehr viel helfen und aufwärts sogar absteigen und stossen.
Bei mir war die Strecke etwas flacher und ich musste nicht viel helfen. Wir hatten vor uns ein asiatisches Paar und irgendwie hatte ich ein ungutes Gefühl und habe genug Abstand gehalten. Hmmmmm… – ich hatte Recht. Leider hatte sie etwas Probleme mit dem Schlitten oder anders gesagt: man sollte nicht auf der Bremse stehen, wenn es bergauf geht. 😊 Sie verstiess schlussendlich sogar gegen eine der wichtigsten Regeln und hat den Schlitten losgelassen. Die Hunde sind mit dem Schlitten und ihrem Mann darauf selbständig weitergelaufen.
Glücklicherweise ging trotzdem alles gut aus und weder den Tieren noch dem Mann ist etwas passiert. Ich fand es anstrengend zu fahren und brauchte ein paar Muskeln dabei, aber es hat sich sehr gelohnt.
Nach der Fahrt durften wir die Huskys streicheln und es gab Futter für sie. Bereits bei der Fahrt schnappten sie sich immer etwas Schnee. Das sieht lustig aus, aber sie brauchen die Flüssigkeit und deshalb bekommen sie nach der Fahrt auch immer eine Suppe. Zum Schluss erzählte uns unser Guide über sich, die Hunde und über ihr Camp. Die Hunde ziehen nicht jeden Tag Touristen. Er erzählte uns auch, dass die Hunde den Guides zeigen können, dass sie keine Lust haben. Dann bleiben sie daheim. Die Jungen wollen immer raus. Gerade unser kleiner Bichael, unser Cheerleader, fand es gar nicht lustig, als wir eine Pause machten. Er hüpfte immer wieder, bellte, zog und wollte weiter. In dieser Farm haben sie über 80 Huskys und sie übernachten auch vor Ort in einer Jurte, damit sie 24 Stunden für die Hunde dort sind. Die Farm verfügt auch über genügend Platz, damit die Hunde genug Auslauf erhalten und die Tour mit den Touristen abwechslungsreich ist. Dies war für mich eine wunderschöne Erfahrung.

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Santa Claus Village

Das Santa Claus Village ist ein sehr spannender Ort, nicht nur in der Weihnachtszeit. Man kann hier den Santa Claus besuchen, was wir aus Zeitgründen nicht gemacht haben. Wer etwas mehr Geduld hat als wir, kann mit dem Santa Claus ein Foto machen. Natürlich nicht mit der eigenen Kamera, aber sie machen ein Foto von dir und du kannst es danach für ein paar Euro erwerben.
SantaHier habe ich auch erfahren, dass Santa Claus nicht nur an Weihnachten Geschenke vorbeibringt, sondern auch für die Erdumdrehung zuständig ist.
DSC_0443-2Hier herrscht immer Weihnachtsstimmung: geschmückte Christbäume, Weihnachtslieder laufen über den Lautsprecher und die Elfen sind bei der Arbeit.
DSC_0419Im Santa Claus Village hat man die Möglichkeit, an der Markierung des Polarkreises zu stehen. Bei uns war die Markierung leider mit Schnee bedeckt und somit konnten wir sie nicht sehen. Der Polarkreis ist die Markierung des 66.˚ Breitengrades . P1020901-2Dieser geht einmal um die Erde: Finnland, Norwegen, Island, Kanada, Alaska und Russland. Der Polarkreis ist ein wichtiger Breitengrad, denn durch die Neigung der Erde ist das der relevante Punkt für die Sonnenwende am 21./22. Juni bzw. am 21./22. Dezember. An diesem Ort und nördlich davon geht die Sonne in der Nacht der Sommersonnenwende nie unter. Das nennt man auch die weisse Nacht. Umgekehrt geht die Sonne bei der Wintersonnenwende nie auf.
Santa Claus-3Im Santa Claus Village gibt es auch unzählige Souvenirläden mit Produkten aus Finnland und Museen, die man besuchen kann. Die Finnen haben nicht nur tolle Schokolade, sondern auch sehr schöne Haushaltssachen. Natürlich kaufte ich ein paar Geschenke für meine Liebsten zu Hause.
DSC_0499-2Etwas Aussergewöhnliches finde ich, wenn man Post von Santa Claus bekommt. Dies musste ich für meine Patenkinder machen. Ich füllte ein Formular aus und konnte sogar angeben, in welcher Sprache der Brief erwünscht ist. An der Kasse habe ich die 8.50 € pro Karte bezahlt. Das war es mir wert. Nun müssen wir uns noch geldulden, denn die Briefe werden erst an Weihnachten versendet. Bin jetzt schon auf die Reaktion meiner Patenkinder gespannt.
Post Ofice-3Santa Claus, dieser Brauch ist dem Bischof Nikolaus aus Myra (Türkei) gewidmet, da er sich um die Armen gekümmert hat. Um ihn zu Ehren, beschenkte man sich am Namenstag des Nikolaus. Viele Auswanderer nahmen den Brauch und die Tradition mit in die USA und Coca-Cola hat daraus den Santa Claus für ihre Werbung kreiert. Natürlich gab es vor Coca-Cola schon die Symbolfigur Santa Claus, aber nicht in dieser klaren Gestalt als älteren Mann mit dickem Bauch, langem Bart und rotem Mantel. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich eine andere Tradition. Weihnachten wurde zu einem Familienfest mit Weihnachtsbaum und Bescherung am Heiligen Abend. Bei manchen kommt am 24. Dezember der Santa Claus oder auch der Weihnachtsmann. Auf der Welt sind die Bräuche etwas verschieden. In der Schweiz haben wir den Samichlaus, Santa Claus, der am 6. Dezember den Kindern die brav waren die Geschenke vorbei bringt. Meist hat er noch einen bösen Begleiter dabei, der bei uns Schmutzli heisst und die unartigen Kinder bestraft. Nicht nur die Traditionen sind von Land zu Land verschieden, sondern auch wo der Weihnachtsmann lebt. Ist es am Nordpol, in Rovaniemi oder doch am Südpol?

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Essen und Trinken in Rovaniemi

Cafe Koti: https://hostelcafekoti.fi/
Koti.jpg
Das moderne Hostel war leider ausgebucht als wir dort waren, deshalb haben wir nicht dort übernachtet. Priska war bei ihrem ersten Besuch als Übernachtungs-Gast dort und kann es nur empfehlen. Wir hatten unser Appartement gleich gegenüber und deshalb genossen wir jeweils dort das wunderbare Frühstücksbuffet und einmal einen Lunch. Koti bedeutet auf Finnisch Zuhause und genauso fühlten wir uns dort auch. Ich schätze es immer sehr, wenn sie lokale Spezialitäten anbieten. Im Cafe Koti bekommt man ein grosszügiges Buffet mit sehr leckeren Speisen, die sie sogar zum Teil selber herstellen.

Restaurant Nili: https://www.nili.fi/
Foto 24.03.18, 19 15 50Wir haben in diesem Spezialitäten-Restaurant für unseren letzten Abend gebucht. Ein sehr schönes Restaurant und wer immer schon ein Rentier essen möchte, hier hat man eine tolle Möglichkeit. Unser Essen war wirklich sehr lecker, ich bestellte mir aber lieber einen Lachs als Hauptgang. Eine Reservation empfehle ich euch.

Brunch im Arctic Light Hotel: http://www.arcticlighthotel.fi/en/breakfast/
Das Arctic Light Hotel ist ein sehr modernes Hotel. Nur schon in der Lobby zu stehen fand ich grossartig. Am Sonntag, an unserem letzten Tag, hatten sie noch Plätze für vier Personen und wir genossen dort den Brunch. Das Buffet war wirklich vielfältig. So viele verschiedene Leckereien wurden uns geboten. Wer in dem Hotel übernachtet, darf natürlich jeden Tag ein solch delikates Buffet geniessen.

Restaurant Amarillo: https://www.raflaamo.fi/en/rovaniemi/amarillo-rovaniemi
AmerelliWir kamen etwas spät in Rovaniemi an und wollten noch etwas essen, bevor wir jagt auf die Nordlichter machten. Markus empfahl uns das Amarillo, weil sie einfache Gerichte haben. Ich ass natürlich einen Burger und Markus konnte uns willkommen heissen in Rovaniemi.

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Wasserfeste-Einwegkamera im Test

Im Sommer verbrachte ich paar Tagen am Strand auf Mallorca. Da wir vorhatten, einen Segelausflug zu machen bei dem man Schnorcheln kann, wollte ich mir unbedingt eine Unterwasserkamera zulegen.

Ich recherchierte und stellte fest, es gibt von Kodak und Fuji gute und wasserfeste Angebote. Also entschied ich mich für eine Kodak mit einem 27er Film.

  • Preis: CHF 17.95
  • Tauchertiefe: bis 15m
  • 27 Aufnahmen
  • Fixfokus (ohne Zoom)

Die Einwegkamera ist in einem Gummigehäuse, was es sehr robust macht. Auch die Anleitung für die Kamera ist leicht zu verstehen. Der Film war bereits drin, ich musste nur noch am Rad drehen um den Film aufzuspannen. Der Auslöser ist klar gekennzeichnet und es macht „Klick“ sobald eine Foto gemacht wird. Bei meiner Suche nach einer geeigneter Kamera, las ich dass Kodak von unglaublichen Fotos und einer wahnsinnig tollen Klarheit der Bilder sprach. Ich war somit sehr erwartungsvoll. Fotografieren kann man allerdings nur bei Tageslicht, da die Cam kein Blitz hat. Da ich ein grosser Tollpatsch bin, habe ich mir direkt zwei Kameras besorgt sodass ich auf keinen Fall mit meinem I-Phone ans Meer musste.

Mein Mann und ich probierten die Kamera aus, machten diverse Fotos und hatten sichtlich Spass. Während dem Fotografieren kam mir eine Erinnerung, wie ich früher gerne fotografierte, allerdings war es damals sehr teuer. Nur schon der Film war teuer und die Entwicklung kostete extra. Ausserdem wusste man nie genau, ob aus den Bildern etwas geworden ist und konnte es erst nach dem Entwickeln sehen. Mein Mann und ich fotografierten auch mit der wasserfesten Einwegkamera mit Bedacht, da wir nur 52x auf den Auslöser drucken konnten. Wir probierten Fotos unter dem Wasser, über  dem Wasser, zwischendurch und und und… Das Wasser auf Mallorca ist eher grün und das Meer war unruhig.

Für die Segeltour sparten wir noch einige Aufnahmen auf und so konnten wir während dem Schnorcheln ebenfalls noch einige Bilder schiessen.

Was ich supertoll fand war, die Einwegkamera schwimmt im Wasser. So verliert man die Kamera bestimmt weniger.

Als wir wieder zurück in der Schweiz waren, brachte ich die Kamera in ein Fotogeschäft. Sie teilten mir mit, ich könne die Fotos in zwei Tagen abholen. Ich konnte auswählen, ob ich die Fotos digital auf einer CD haben möchte oder auf Fotopapier gedruckt. Sie empfahl mir, die Fotos direkt auf eine CD brennen zu lassen.

Ich kaufte die Einwegkamera von Kodad im Inter-Discount. Wie ich vom Verkäufer erfuhr, kann man die Kameras zum Entwickeln auch dort abgegeben. Sie werden dann eingesendet und entwickelt. Natürlich hat man auch die Möglichkeit, die Fotos über Ifolor entwickeln zu lassen, was aber zusätzlich Porto kostet. Zusätzlich kommen noch Gebühren für das Entwickeln dazu.

  • Porto CHF 6.00
  • Entwickeln der Fotos CHF 9.95
  • CD Brennen CHF 4.90

Also alles ungefähr CHF 27.80 und die Wartezeit beträgt cirka fünf Tage. Dies war mir viel zu lange, ich wollte die Fotos so schnell wie möglich haben.

Bei Foto Ganz bezahlte ich schlussendlich CHF 25.00 pro Film und sie brannten es mir auf eine CD. Zuhause sah ich mir die Fotos sofort an. Ich war enttäuscht von dem Ergebnis, die Fotos waren nicht so scharf wie von Kodak versprochen und der 2. Film war defekt. Leider kann ich die Kameras nicht weiterempfehlen.
Insgesamt habe ich CHF 85.90 ausgegeben für einen lustigen Augenblick und ein paar Schnappschüsse.

Das nächste Mal würde ich mir eine Unterwasser Digital Kamera kaufen, welche unter CHF 100.00 verkauft werden und die ich mehrmals verwenden kann.

Sobald ich meinen nächsten Strandurlaub geplant habe, werde ich mir so eine zulegen und euch über das Ergebnis berichten.

Eure Madelaine

Update London

London Wochenende mit meinen Freundinnen

Bereits letztes Jahr begleiteten mich zwei Freundinnen für ein paar Tage nach London, als ich dort eine Woche lang an einer Weiterbildung teilnahm. Wir machten damals ab, dass wir ein Jahr später nochmals nach London kommen werden, um im Ausverkauf nach Schnäppchen zu suchen.

Wir reisten am Freitagabend nach der Arbeit nach London. Diesmal flogen wir über London Heathrow und bereits daheim haben wir unsere Tickets für den Heathrow Express erworben. So konnten wir Geld sparen und hatten mehr Budget zum Einkaufen 😉

Wir haben alle eine Oyster Card, schnell haben wir ein paar Pfund darauf geladen und schon konnten wir mit der Tube  direkt zu unserem Hotel fahren.

Hotel:

The Cumberland Hotel http://cumberland-hotel-london.hotel-ds.com/de/

Meine Freundin Crysi war für die Buchung zuständig. Sie hatte für uns ein Hotel ausgesucht, dass für uns Shopping Queens optimal liegt: gleich an der Tube Station Marbel Arch. Das Preis-Leistungsverhältnis fand ich sehr gut. Wir konnten uns jeden Morgen einen Tee im Zimmer kochen und wir hatten zwei Zimmer mit einer Durchgangstüre, was wirklich praktisch war. Zu viert hatten wir 2 Badezimmer aber waren doch stets zusammen.

An diesem Wochenende haben wir nicht nur Cardio Shopping gemacht, sondern auch einiges gegessen 😉 und uns als Touristen geoutet. Wir sind eine Runde auf dem London Eye gefahren und besuchten eine Ballettvorstellung.

Sehenswürdigkeiten:

London Eye:
Bereits zum zweiten Mal fuhr ich eine Runde auf dem London Eye. Das Ticket haben wir bereits daheim gebucht und hatten einen Zeit Slot. Wir mussten nicht einmal das Ticket umtauschen, sondern konnten gleich anstehen. Ich finde es toll, dass die Kabinen nicht so voll sind. So hat jeder die Möglichkeit, die Aussicht zu geniessen und Erinnerungsfotos zu schiessen. Es ist immer noch eines der schönsten Sehenswürdigkeiten von London, finde ich. Die 30 Minuten sind schnell vergangen und boten einen richtig tollen Rundumblick über London.
Cinderella Ballett: https://www.londontheatredirect.com/

Ich meinte, wir werden ein Musical ansehen, aber schlussendlich war es ein Ballett. Ich sah nur Cinderella und buchte die Tickets 😉 Wir haben sehr spät gebucht und konnten nur noch am Rand und hintereinander die Sitzplätze buchen. Die Plätze waren aber gut, und wir genossen das Moderne Ballett. Nicht der Tanzstil, sondern die Geschichte, das Bühnenbild sowie die Kostüme sind dabei modern. Die Geschichte von Cinderella kennen wir, diesmal war sie aber sehr verändert. Die Geschichte spielt in den 40er-Jahren in London. Mitten im zweiten Weltkrieg eine kleine Liebesgeschichte und der Schuh, der verloren ging. Ich fand das Ballett grossartig, tolle Geschichte und die Bühne so eindrücklich, jedoch sollte es nicht Cinderella heissen, weil von der klassischen Geschichte nicht viel zu sehen ist. Aber wie das so ist, mit einem anderen Namen hätten wir das Ballett verpasst und das wäre sehr schade.

Essen in London

Frühstück:

Dominique Ansel Bakery: http://dominiqueansellondon.com/Für uns nichts Neues mehr, aber es war schon viel zu lange her, dass wir einen Cronouts gegessen haben. Die sind ja so lecker. Also machten wir einen kleinen Umweg, um bei Dominique Ansel zu frühstücken. Es lohnt sich immer einen Umweg zu machen. 😉

Duck & Waffels: https://duckandwaffle.com/

Eines meiner Lieblings-Restaurants zum Frühstücken in London. Die Aussicht ist einfach wundervoll und das Essen erst. Letztes Mal als wir dort waren, hatten wir eine Nebelwand und diesmal konnten wir die Aussicht geniessen. Es hat sich gelohnt wieder zu kommen.

Mittagessen:

Ask Italien: https://www.askitalian.co.uk/
Shopping macht hungrig, wir wollten spontan was essen gehen und sind direkt an diesem Restaurant vorbeigekommen. Es sah so einladend aus, also gingen wir hinein. Was für ein Glückstreffer. Gleich in einer Seitenstrasse der Oxfordstreet haben wir ein gemütliches, modernes italienisches Restaurant gefunden. Das essen war wirklich sehr lecker. So haben wir es uns gewünscht.

Jamie Oliver Italien
Wir waren gerade unterwegs beim Einkaufen und wollten nur was Kleines essen. Da kam uns Jamie Oliver Italien gleich recht. Einfache Küche und schnellen Service was für uns perfekt war. Das Essen war auch sehr lecker.

Abendessen:

Marlborough Head Pup: https://www.greeneking-pubs.co.uk

Nachdem wir nach 21.00 Uhr in London unser Abendessen gesucht hatten, kamen wir in diesem Pup an. Wir kannten diesen Pup bereits, aber nicht zum Essen. Wir bestellten uns Fish und Chips, ein toller Beginn in London, finde ich. Meistens ist es in den Englischen Pups so, dass man alles an der Bar bestellen und gleich bezahlen muss und danach wird es am Tisch serviert.

Gorden Ramsy, Street Kitchen https://www.gordonramsayrestaurants.com/heddon-street-kitchen/

Gorden Ramsy ist ein grossartiger Koch, der in einigen Orten in der Welt bereits Restaurants führt. Bis jetzt hatte ich nur einmal die Gelegenheit einen Burger zu essen in einem Gorden Ramsy Restaurant in Las Vegas. Dieses Steak Restaurant ist wirklich sehr stilvoll eingerichtet und etwas gehobener. In einem solchen Restaurant muss ich Fleisch essen, das Surf & Turf hat mich auch sehr angesprochen, aber es war mir zu teuer, also bestellte ich erst mal einen Thunfisch Tartar und danach Lamm. Ich sah auf der Karte ein Kartoffelpüree mit Trüffel und Brie. Das musste ich gleich ausprobieren. Ich konnte mir nichts darunter vorstellen, aber es war ja so lecker. Leider hatten wir fast keinen Platz mehr für das Dessert, aber ein Dessert zu teilen geht immer.

Afternoon Tea:

Prêt-a-Porter Afternoon Tea: https://www.the-berkeley.co.uk/

Wenn ich genügend Zeit habe, nehme ich gerne einen Afternoon Tea. Wenn wir schon eine Gruppe Damen waren, buchte ich das Prêt-a-Porter Afternoon Tea im „The Berkeley Hotel“. Seit ich das letzte mal dort war, vergingen bereits einige Jahre. Immer wieder sah ich ihre Kreationen und inzwischen besitze ich sogar ihr Backbuch. Leider hatte ich noch keine Zeit es auszuprobieren. Die salzigen Gerichte kommen immer als erstes. Wir hatten zu den Sandwichs noch kleine salzige Leckereien. Die waren wirklich alle sehr lecker. Zusätzlich haben wir noch Scones bestellt, denn die servieren sie nicht zu ihrem Afternoon Tea. Wir lieben sie, deshalb bestellten wir für alle einen Scone dazu. Danach kam die Etagère mit den süssen Leckereien und als Inspiration diente die letzte Pret-a-Porter im Winter. Ausgefallen in der Kreation für den Gaumen sowie für die Augen. Leider habe ich einige Winter Gewürze nicht so gerne, deshalb fand ich nicht alles lecker, aber verhungern musste ich nicht 😉 Ich hoffe, bald was aus dem Rezeptbuch zu backen. Meine Freundinnen haben sich bereits angemeldet um die Kreationen zu probieren 😉

London ist immer eine Reise wert. So vielfältig und spannend. Meine Mädels sagten bereits, nächstes Jahr kommen wir wieder….. ich bin dabei 😉

Mehr über London lesen:
https://madelaineentdecktdiewelt.com/reiseziele/europa/england/london/

Eure Madelaine

Tschüss 2017

Liebe Reise-Freunde,

Es geht nicht mehr lange und das Jahr neigt sich zum Ende. Spannende Reisen und Ausflüge durfte ich dieses Jahr mit meinem Mann, unserer Familie und tollen Freunden unternehmen. Leider hatte ich noch nicht die Zeit, über alle meine Reisen zu schreiben aber ich bemühe mich, mich zu bessern. 😉

Neben meinen wundervollen Reise-Erlebnissen hatte ich dieses Jahr grosse private Veränderungen, aber Veränderungen sind nicht immer schlecht. In meinem Fall waren sie sogar grossartig.

Ab nächstem Jahr werde ich wieder die Schulbank drücken und meine Leidenschaft zum Beruf machen. Bevor ich eine Ausbildung in der Reisebranche beginne, verreise ich mit meinen Freundinnen nach London. Etwas Spass bevor der Ernst beginnt, muss sein, oder?

Gestern war ich in Teufen, Appenzell Ausserrhoden, wo meine Freundin Nadia aufgewachsen ist und sie zeigte mir die Tradition aus ihrer Region. Jedes Jahr findet im Appenzellerland das Silvesterklausen statt. Bei diesem eindrücklichen Brauch ziehen die Kläuse von Haus zu Haus und verabschieden sich mit Schellenklängen und Gesang vom alten Jahr, dazu wünschen sie nur das Beste für das neue Jahr.

Euch wünsche ich von Herzen einen tollen Endspurt und ein grossartiges 2018! Für das neue Jahr wünsche ich Euch von Herzen Glück, Zufriedenheit und Erfolg.

Eure Madelaine

München zur Adventszeit

Bereits zum zweiten Mal verbrachte ich in der Vorweihnachtszeit ein Wochenende in München. Nicht nur um Weihnachtsgeschenke zu kaufen, sondern auch um in Weihnachtsstimmung zu kommen.

An diesem Wochenende wollten wir einfach eine Auszeit vom Alltag nehmen und geniessen.
Ein Spaziergang im Englischen Garten gehört für mich dazu, es war wunderschön, denn es hat geschneit. Natürlich freuen wir uns auch immer über das gute Essen. Wir besuchten neue aber auch bekannte Restaurants und Orte.

Diesmal war ich mit der Buchung etwas spät dran, lange habe ich gewartet, weil wir nicht wussten, ob es nach München oder doch nach Wien geht. Mein Mann war geschäftlich unterwegs und ich wollte irgendwo dazu stossen. Der Flug nach Wien war mir aber zu teuer, also entschied ich, mit dem Zug nach München zu fahren.

Hotel: http://www.aloftmunichhotel.com/
Mein Mann hat sich ein neues Hotel in München ausgesucht, weil das Motel One ausgebucht war. Das Aloft befindet sich direkt am Hauptbahnhof. Die Lage ist wirklich spitze. Als ich einchecken wollte, gab es ein kleines Problem. Mein Mann hatte alles gebucht und ich keine Dokumente dabei, so konnte ich erst nicht einchecken. Ich trage aber den gleichen Nachnamen wie mein Mann und so durfte ich schliesslich doch noch einchecken. Mein Mann musste sich nur noch am Empfang melden. Das Hotel ist sehr modern und die Zimmer sind grosszügig. Es ist ein perfektes Hotel für ein Wochenende in München.

Frühstück: https://www.muenchner-stubn.de/
Gleich neben dem Hotel gibt’s das moderne Gasthaus Münchner Stubn. Hier sind wir immer frühstücken gegangen. Einmal habe ich Weisswürste mit Bretzen bestellt und an einem anderen Tag Rührei mit Lachs. Die Portionen sind wirklich sehr gross.

Hofbräu Haus: https://www.hofbraeuhaus.de/
Wenn mein Mann und ich in München sind, müssen wir einmal zum Hofbräuhaus frühstücken. Wir essen dann Weisswürste mit Krautsalat und dazu noch Kartoffelsalat. So lecker.

Einkaufen

Ich hatte einen Plan: Solange mein Mann noch arbeiten musste, ging ich einkaufen. Wenn ich am Frühlingsfest in München bin, habe ich leider jeweils kaum Zeit, also nahm ich sie mir jetzt. Als erstes ging ich zu DM. Reihe für Reihe schaute ich mir alles ganz genau an und bei der Kosmetik verweilte ich sehr lange. Ich wollte eigentlich erst noch meine Tasche zurück ins Hotel bringen, aber ich ging weiter. Mein nächster Plan war TK Max. Wer hier einkaufen geht, sollte sich Zeit nehmen. Ich begann bei den Kleidern und nahm mir einen Korb auf Rollen. Die Preise sind sehr niedrig, dafür kann es aber auch sehr gut sein, dass es Kollektionen aus den Vorjahren sind. Doch für mich ist nur entscheidend, wie es aussieht. Auch im TK Max habe ich einiges gefunden und war sehr zufrieden.
In München kann ich wunderbar einkaufen. Ich finde immer etwas. Auch mein Mann geht sehr gerne in München einkaufen, meistens findet er tolle Sachen bei Wormland. So muss er nicht immer auf mich warten. Dieses Mal fand ich tolle Weihnachtsgeschenke und tolle Kleider für mich.

Weihnachtsmarkt:

Wir sind hauptsächlich wegen der Weihnachtsmärkte nach München gefahren. Es gibt mehrere in München, aber wir haben nicht alle besucht.

Christkindermarkt auf dem Marienplatz:

Der bekannteste Weihnachtsmarkt ist natürlich auf dem Marienplatz. Der grosse Christkindermarkt mit einem riesigen Weihnachtsbaum vor dem Rathaus ist ein traditioneller Markt mit einigen Ständen um Geschenke einzukaufen oder auch um Glühwein zu trinken. Wer wie ich Glühwein nicht mag, kann auch heisse Schokolade mit Schuss bestellen.

Weihnachtsmarkt in der Residenz:
Hier sind wir eher per Zufall vorbeigekommen. Aber es war toll, haben wir ihn entdeckt. Im Innenhof des ehemaligen Königsschlosses befindet sich der kleine aber feine Weihnachtsmarkt. Für uns war es auch gleich noch ein zusätzlicher toller Punkt, dass es durch die Mauern etwas windgeschützt war. Ein sehr schöner Markt und für die Kinder gibt es dort den Märchenwald.
Münchner Eiszauber:
Als ich zum Einkaufen unterwegs war, habe ich diesen Weihnachtsmarkt gesichtet und wollte nochmals zurückkommen, wenn es dunkel ist. Es hat sich sehr gelohnt. Wunderschön beleuchtet ist der Weihnachtsmarkt am Karlsplatz und es hat sogar eine Eisbahn. Wir sind nicht Schlittschuh gelaufen, sondern haben sie nur von oben beobachtet. Toll sah es aus und wir wollten nochmals zurückkommen, um eine Runde mit den Schlittschuhen zu fahren. Tickets kann man direkt am Schalter erwerben und die Schlittschuhe direkt dazu mieten. Jedoch reichte unsere Zeit nicht mehr.

Mittelalter Markt:
Bereits von Einigen hatten wir gehört, dass wir den mittelalterlichen Weihnachtsmarkt besuchen sollten. Wir machten uns schlau im Internet und wurden schnell fündig. Der Wittelsbacherplatz ist sehr zentral gelegen, deshalb war für uns klar, dass wir vorbei gehen. Nicht nur die Verkäufer an den Ständen sind in Mittelalterlichen Gewändern, sondern auch einige der Kunden waren offensichtlich Mittelalter Fans.

Neben verschiedenen Artikeln zum Kaufen, gab es auch einige spannende Gerichte. Alles wird in Tontöpfen serviert und eine der Spezialitäten ist natürlich ein Spanferkel am Spiess. Für eine kurze Zeit war ich in die Ära der Ritter und Burgfräulein eingetaucht.

Dinner:

Anna: https://www.annahotel.de/anna-restaurant.html
In der Vorweihnachtszeit ist es schwierig, am Abend etwas so spontan zu reservieren. Ich versuchte es in 3 verschiedenen Restaurants, aber leider ohne Erfolg. Ich war bereits einmal im Frühling vor ein paar Jahren in der Anna Bar und habe mir damals die Karte angesehen. Ich fand sie sehr ansprechend. Das Restaurant sowie die Bar sind sehr modern und ungezwungen. Also versuchte ich mein Glück dort.
Wir hatten Glück und bekamen noch Platz für 2 Personen. Die Karte ist sehr international, somit findet jeder etwas. Uns sprachen die Dim Sum sehr an, also bestellten wir uns die Variationen mit und ohne Fleisch. Wir nahmen uns davor nur eine kleine Vorspeise, denn bereits beim Reinkommen hatte ich die Törtchen in der Vitrine gesehen und freute mich schon auf sie. 😉 Uns hat es hier sehr gut gefallen. Wir kommen bestimmt wieder.

Steakhouse zum goldenen Kalb http://www.zum-goldenen-kalb.de/
Wir hatten leider nur noch eine Reservation um 21.00 Uhr erhalten. Etwas früher waren wir dort und mussten einige Zeit auf unseren Tisch warten. Bereits bei unserer Ankunft waren 2 Tische frei und nachdem wir 30 Minuten an der Bar gewartet hatten, haben wir einen dieser Tische erhalten. Uns wurde die Karte überreicht. Jeder muss mal an den Kühlschrank, zum Reifeschrank, um die Fleischstücke anzusehen, denn die Auswahl ist sehr gross.
Wir mussten recht lange warten, denn so ein Reifeschrank ist schon sehr spannend. Endlich waren wir dran. Der Kellner erklärte die verschiedenen Fleischstücke und wir wussten sehr schnell, was wir wollten. Mein Mann isst das Fleisch Medium und ich Medium rare, doch er ging gar nicht auf die Garstufe ein. Er teilte lediglich mit, dass das Fleisch Medium rare sein wird. Er sagte noch, die Beilagen können wir am Tisch bestellen. Zurück am Tisch war unsere Vorspeise bereit serviert, was ich persönlich nicht so toll fand.
Nachdem wir unsere Vorspeise gegessen haben, wurden wir nach der Beilage gefragt. Ich wollte noch eine Sauce bestellen doch der Kellner meinte nur, nein keine Sauce… okay keine Sauce. Der Hauptgang wurde uns serviert. Das Fleisch – ein Kalbs Kotelett – war einfach wunderbar. Für mich perfekt mit dem Medium rare und auch mein Mann konnte damit leben. Wir hatten noch Platz für ein Dessert und ich bestellte ein Schokoladenküchlein mit Eis. Statt mit Sauercremeeis, was ich gar nicht mag, bestellte ich es mit Vanilleeis. Leider war das Schokoladenküchlein auf Sauercreme, damit es nicht rutscht, doch dies hat für mich mein Dessert ruiniert. Wenn man schon kein Sauercremeeis möchte, möchte man sicher auch nicht Sauercreme unter dem Schokoküchlein, oder? Ich fragte meinen Mann, ob er nochmals hier hin essen kommen würde. Er meinte das Essen, also das Fleisch, war exzellent, aber der Service sehr mies. Natürlich ist an einem Samstag immer was los, doch wir fühlten uns nicht wohl. Für die Rechnung mussten wir auch dreimal fragen und beim dritten Mal haben wir zusätzlich noch ein Taxi bestellt. Da meinte der Kellner nur, das Taxi ist schnell, und erst müssten wir zahlen. 😉 Ich fragte einen Kellner, ob es hier immer so ist und sagte ihm auch, dass es nicht persönlich um ihn gehe, aber sie rannten eigentlich nur und stellten unser essen hin. Uns wurde weder „guten Appetit“ zur Vorspeise gewünscht noch wurde nach Getränken gefragt. Mein Apéro Glas war kurz nach dem Platzieren leer und stand bis zum Schluss auf dem Tisch. Er meinte, das Restaurant wird immer doppelt belegt und wir sollten mal an einem Montag oder Dienstag kommen. Es ist aber ein Restaurant im höheren Segment, dann erwarte ich auch einen exzellenten Service, der dem Essen gerecht wird. Qualität statt Quantität.

Weinhaus Neuner: http://weinhaus-neuner.de/
Wir sind bereits einige Male im Weinhaus Neuner essen gegangen und freuten uns schon so darauf. Es gibt immer gutes Essen und eine tolle Weinbegleitung dazu. Als ich das Restaurant betrat, roch ich schon den Trüffel, leider war der für Gäste mit Menu. Schade für mich aber unsere Kellnerin hat mir angeboten, die Küche zu fragen, ob es für mich noch eine Portion gäbe. Das fand ich wirklich sehr aufmerksam von ihr.
Wir bestellten wieder zwei Gänge mit Weinbegleitung. Ich bin jedes Mal sehr überrascht, was wir für Weine zum Trinken bekommen und wie passend sie zum Gericht sind. Einmal mehr hatten wir einen sehr tollen Service im Weinhaus Neuner, obwohl alle Tische ausgebucht waren, auch mit grösseren Gruppen. Genau das erwarte ich in einem Restaurant.

Kempinski Afternoon Tea: https://www.kempinski.com/
Mit dem Plan Afternoon Tea im Kempinski sind wir ins Hotel Vier Jahreszeiten gegangen. Leider sagten sie gleich zu Beginn, einen Afternoon Tea können sie uns nicht servieren, da sie bereits einige Reservationen hätten. Nächstes Mal sollten wir unbedingt eine Reservation machen. Ich war wirklich sehr enttäuscht darüber, denn ich liebe Afternoon Tea. Sie konnten uns aber trösten mit wunderbaren Törtchen von ihrem „Pâtissier des Jahres 2015“ Ian Baker. Er stand höchst persönlich bei den Törtchen und hat uns beraten. Ein Engländer, der auch noch Baker zum Nachnamen heisst, backt französische Leckereien in München – herrlich.
Ich probierte nach seiner Beratung ein Schokotörtchen mit Mascarpone. Es war so lecker und auch mein Mann war sehr zufrieden mit seinem Orangen Törtchen. Ich würde am liebsten bei ihm ein Praktikum machen, so lecker war das. Ich hatte mich aber auf einen Afternoon Tea eingestellt, da reichte mir ein Törtchen nicht. Wenn ich schon in München bin, gehört doch auch noch ein Kaiserschmarren dazu. Danach war ich wirklich satt. Sie haben eine grosse Tee Auswahl und auch da wurde ich sehr gut beraten. Wir verbrachten eine längere Zeit in der Lobby und genossen den Weihnachtsbaum, der mit Swarovski Sternen behangen ist. Sogar einen Fussball Weltmeister haben wir noch gesehen! Ein Gast fragte Mario Götze nach einer Unterschrift, ich hätte ihn nicht erkannt. Aber seine Freundin Ann-Kathrin Brömmel erkannte ich sofort. 😉

Unser Wochenende in München ist vor allem ein Schlemmer Wochenende gewesen. Gut sind wir viel gelaufen auf den Weihnachtsmärkten, beim Einkaufen und am Sonntag im Englischen Garten. Sonst müsste ich jetzt mit einer Diät beginnen. Aber ich liebe die Bayerische Küche. Jetzt freue ich mich schon auf das Frühlingsfest im April, dann werde ich spätestens wieder zurück in München sein.

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Eure Madelaine