Schoggi -Tram von Honold

Für alle Schoggi Liebhaber, wie ich es bin, gibt es in Zürich eine tolle Idee. Wie wäre es, mit dem Tram eine kleine Rundfahrt durch die grossartige Stadt zu machen und dabei in die Welt der Schokolade einzutauchen?Immer im Herbst fährt das Schoggi -Tram von Honold für ein paar Tage durch Zürich. Gestartet wird am Bellevue und als erstes wird eine heisse Schokolade gereicht.Im Oldtimer Tram geht es durch die Stadt und dabei dürfen wir Schokolade naschen, eine sehr schöne Idee. Meine Freundin Tatiana hat mich zu dieser Fahrt eingeladen.

Sie bezahlte für die Fahrt CHF 10.00 pro Person. Jeweils alle halbe Stunde fährt das Tram am Bellevue los. Die Plätze sind sehr beliebt, deshalb unbedingt frühzeitig reservieren. Für dieses Jahr ist es leider bereits restlos ausverkauft!Als wir mit dem Tram losfuhren, servierten sie uns nach der heissen Schokolade ein „Pain de Gênes“, ein Mandelgebäck. Es war sehr lecker.
Danach hatten wir noch die Möglichkeit, diverse Pralinen zu probieren. Nach ca. 30 Minuten waren wir wieder am Bellevue. Wir haben eine tolle Fahrt genossen und genügend Schokolade genascht.
Wir durften Macadamia Nüsse mit Schokolade probieren, die mir so gut geschmeckt haben, dass ich mir gleich welche für den Heimweg kaufen musste.
Wer nächstes Jahr eine Schokoladentour mit dem Tram unternehmen möchte, sollte immer wieder auf der Homepage von Honold vorbeischauen und gleich seinen Platz reservieren, sobald die Termine aufgeschaltet werden. Sonst ist es zu spät.

Mir hat die Fahrt sehr gut gefallen, ich bin gerne wieder dabei
eure Madelaine

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Tschüss 2017

Liebe Reise-Freunde,

Es geht nicht mehr lange und das Jahr neigt sich zum Ende. Spannende Reisen und Ausflüge durfte ich dieses Jahr mit meinem Mann, unserer Familie und tollen Freunden unternehmen. Leider hatte ich noch nicht die Zeit, über alle meine Reisen zu schreiben aber ich bemühe mich, mich zu bessern. 😉

Neben meinen wundervollen Reise-Erlebnissen hatte ich dieses Jahr grosse private Veränderungen, aber Veränderungen sind nicht immer schlecht. In meinem Fall waren sie sogar grossartig.

Ab nächstem Jahr werde ich wieder die Schulbank drücken und meine Leidenschaft zum Beruf machen. Bevor ich eine Ausbildung in der Reisebranche beginne, verreise ich mit meinen Freundinnen nach London. Etwas Spass bevor der Ernst beginnt, muss sein, oder?

Gestern war ich in Teufen, Appenzell Ausserrhoden, wo meine Freundin Nadia aufgewachsen ist und sie zeigte mir die Tradition aus ihrer Region. Jedes Jahr findet im Appenzellerland das Silvesterklausen statt. Bei diesem eindrücklichen Brauch ziehen die Kläuse von Haus zu Haus und verabschieden sich mit Schellenklängen und Gesang vom alten Jahr, dazu wünschen sie nur das Beste für das neue Jahr.

Euch wünsche ich von Herzen einen tollen Endspurt und ein grossartiges 2018! Für das neue Jahr wünsche ich Euch von Herzen Glück, Zufriedenheit und Erfolg.

Eure Madelaine

Ausflug auf den Bürgenstock

Der Sommer in der Schweiz ist wunderbar, aber manchmal etwas launisch. Eigentlich wollten wir bereits letzten Donnerstag diesen Ausflug machen, doch dann regnete es den ganzen Tag und wir haben es verschoben. Was für ein Glück für uns. Denn am Dienstag war es ein so sonniger und warmer Tag.

Chris hatte gerade Urlaub und hat mir diesen Ausflug vorgeschlagen. Natürlich sagte ich gleich zu. Wir, mein Mann und ich, waren letztes Jahr in Vitznau und als wir mit dem Schiff nach Luzern fuhren, sahen wir die vielen Kränen auf dem Bürgenstock. Bereits da wollte ich mal da hoch. Das es dann so schnell geht, damit habe ich aber nicht gerechnet.

Anreise:
Wir sind von Zürich mit dem Zug nach Luzern gefahren und haben danach ein Schiff bis Kehrsiten-Bürgenstock genommen. Es gibt sogar einen Bürgenstock Express, das Schiff fährt von Luzern nach Kehrsiten-Bürgenstock und wieder zurück. Wir haben unser Ticket bis Bürgenstock Resort gebucht, so konnten wir noch mit der Standseilbahn hochfahren. Bereits die Anreise ist wunderschön. Eine Schifffahrt auf dem Vierwaldstättersee ist einfach herrlich.

Bürgenstock:
Gerade ist der Bürgenstock sehr präsent. Das Bürgenstock Resort wird für 500 Millionen Franken umgebaut. Es soll das grösste Hotel Resort werden. Die Bauarbeiten sind noch im Gange aber das umgebaute Palace Hotel ist bereits neu eröffnet worden. In Kürze wird noch ein weiteres 5* Hotel eröffnet, das Bürgenstock Hotel. Bereits jetzt kann man erkennen, was für ein grossartiges Hotel es sein wird.
Das Palace hat mir auch sehr gut gefallen, eine Mischung aus alt und neu. Die Mitarbeiter waren sehr freundlich und haben uns kurz die Geschichte des Hotels erzählt.
Im Winter wird auch noch der Alpin Spa eröffnet, dann ist das kleine Dorf komplett. Einige Shops sind bereits schon offen, aber für mich nicht so interessant. Der Schokoladen Laden jedoch schon.

Swiss Chocolate Chalet Shop war ein Traum. Wir wurden sehr verwöhnt. Durften Schokolade degustieren und wurden informiert, dass sie extra eine Linie für den Bürgenstock hergestellt haben. Schöne Holzboxen um ein Geschenk mit nach Hause zu nehmen.
Wir durften sogar noch eine heisse Trinkschokolade geniessen und erfuhren noch mehr über die Schokoladen und ihre Sorten. Nachdem ich eine Himbeer-Schokolade Trüff probierte musste ich die gleich mit nach Hause nehmen. Die waren ja lecker und mein Mann hat sicher auch Freude daran.

Es gibt so viele Sachen zu unternehmen wenn der Hotelkomplex fertiggestellt ist. Wir wollten eine kleine Wanderung machen.

Erst besichtigten wir die Hotel Anlage und haben auf der Terrasse etwas die Aussicht genossen.
Auf der Terrasse war es grossartig aber die Baustelle ist immer noch da. Also machten wir uns auf den Weg zum Hammetschwand Lift, welchen wir bereits vom Schiff aus gesehen haben.
Der Felsenweg zum Lift ist nicht so anstrengend und gut erreichbar. Manchmal hat es Treppen als Abkürzung die wir natürlich genommen haben.
Wir bezahlten pro Person CHF 10.- und sind ganz alleine rauf gefahren. Für alle die beide Wege mit dem Lift fahren möchte kostet es CHF 13.00. Wir wollten aber danach runter zum Resort laufen.

Der Hammetschwand Lift wurde bereits im 19. Jahrhundert gebaut. Und ist heute der grösste Aussenlift in Europa. Im Felsen begann unsere Fahrt und waren schnell draussen um die Aussicht über den Vierwaldstättersee zu geniessen. Einfach ein WOW Effekt.
Auf dem Aussichtspunkt angekommen ist die Aussicht gleich noch etwas schöner als im Resort. Langsam bekamen wir Hunger und da kam uns das Restaurant gerade recht. Wir genossen unsere Bratwurst mit Zwiebelsauce und machten uns auf die Wanderung abwärts zum Resort. Die Wanderung ist nicht so anspruchsvoll aber wie immer abwärts finde ich anspruchsvoller für die Gelenke.
Die kleine Wanderung hat sehr viel Spass gemacht und natürlich hat man auch die Möglichkeit grössere und anspruchsvollere Wanderungen zu machen.

Wieder zurück im Resort schauten wir uns noch die Geschichte des Resorts im Hoteleigenen Museum an und kauften unsere Schokolade ein. Wir  genossen das letzte mal noch die Aussicht. Wunderschön und man kann sich gar nicht satt sehen. Ich muss auf jedenfall wieder zurückkommen wenn das Resort fertiggestellt ist.

Die Bahn abwärts ist auf die Schiffsverbindung abgestimmt. Wir warteten aber auf den Bürgenstock Express statt mit dem Schiff noch umzusteigen.

In Luzern angekommen genossen wir noch ein Eis bevor es wieder nach Hause ging. Luzern ist eine tolle Stadt und ich geniesse es immer wieder wenn ich da bin.
Ich verstehe, dass Audrey Hepburn ihren Mann in der Kapelle Bürgenstock geheiratet hat. Es ist einfach traumhaft dort.

Eure Madelaine

„Mal was Anderes“ im Hotel Schweizerhof

Bereits als ich den Flayer sah, das Hotel Schweizerhof in Zürich wird im Restaurant La Soupière einen Abend lang ihre Gäste kulinarisch auf aussergewöhnliche Art verwöhnen, wusste ich das ich dabei sein wollte. Ich wollte mit meinem Mann an meinem Geburtstag gehen der erst im Mai ist.

Helmut Stadlober, Helmi, Sommelier und Gastgeber im Hotel Schweizerhof und sein Team, hat mich aber bereits zum ersten Abend ihres „Mal was Anderes“ eingeladen. Was für eine Ehre, natürlich kommen wir gerne. Mein Mann und ich verbrachten eine wunderbare Date Night.
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„Mal was Anderes“ Martin Fenz der Küchenchef und sein Team waren für den Hochgenuss verantwortlich. Martin absolvierte eine Weiterbildung und lerne die Mokularküche besser kennen. An den „Mal was Anderes“ Abenden konnte er seine Kreativität und sein Können richtig zeigen. Für uns war es eine Überraschung was wir zu essen bekommen. Ich hatte in meiner Einladung nur einige Zutaten pro Gang gesehen und wusste nicht, was mich erwarten würde. Leider bin ich auf Joghurt allergisch und meldete dies bereits bei der Anmeldung. Der Küchenchef schrieb mir gleich eine E-Mail und wollte genaueres wissen. Natürlich ist das ungewöhnlich wenn jemand auf Joghurt allergisch reagiert. Doch bei mir schwillt die Speiseröhre an und drückt gegen die Luftröhre, somit bekomme ich keine Luft und im schlimmsten Fall würde ich ersticken. Ich war leider bereits zwei mal in Spital, weil ich es nicht sofort bemerkte. Martin versicherte mir, er lasse sich was tolles einfallen nachdem ich ihm geschrieben habe, er muss sich keine Gedanken machen ich nehme auch einfach ein Dessert was sie sonst im Haus haben.

Ich war ja schon so gespannt auf den Abend und was wir essen werden. Auf Facebook sah ich, wie Martin und sein Team sich vorbereiteten. Das schöne ist, er macht das mit seinem Team. Hat sein Team mitgenommen zum Einkaufen. Da konnten sie die Produkten genau ansehen und auch Inspiration sammeln.

Wie immer wurden wir sehr herzlich begrüsst. Einige Male im Jahr bin ich im Hotel Schweizerhof mit meinen Freundinnen bei „Tell me Helmi“, wenn es einen speziellen Abend gibt wie das Thema Österreich. Auch mit der Familie, wenn wir was tolles zu feiern haben, sind wir sehr gerne im La Soupière. Die meisten kennen mich mit Vornamen, denn ich durfte auch vor paar Jahren bei einem Tell me Helmi Abend einen Cupcakes Kurs durchführen. Hier könnt ihr den Artikel lesen. So habe ich das Team besser kennengelernt.

Ein grossartiger Abend begann bereits mit der Butter und Olivenoel Auswahl. Helmi kam zu uns an den Tisch mit zwei verschiedenen Butter. Ich liebe gesalzene Butter, mein Mann weniger also konnten wir uns nicht einigen und Helmi gab uns beide. Das Olivenöl war grossartig.
Butter Wir wussten ja, uns werden heute einige Gänge serviert, also wollten wir uns da etwas zurückhalten. Normalerweise nehme ich kein Brot, doch dieses mal konnte ich nicht wiederstehen. Die Butter aus Rorschach war so cremig und die gesalzene Butter so lecker, dass ich gerne ein zweites Brot gegessen habe. Das Olivenöl schmeckte meinem Mann extrem gut, er hätte das Olivenöl aus der Toscana löffeln können.

Wir begannen mit einem Glas Champagner. Spätestens da bemerkt man, dass in diesem Haus Qualität an erster Stelle steht. Ich habe Champagner zum probieren erhalten und als ich nickte wurden unsere Gläser gefüllt.

Breits wurde uns der Gruss aus der Küche serviert. Als der Service uns das Amouse Buche servierte, erklärte der Herr im Service was wir auf dem Teller hatten. Tandooripoulet im Knuspermantel. Es war cremig und alles passte zusammen. Es sah grossartig aus, es schmeckte fantastisch und ich wollte mehr. Als es abgeräumt wurde sagte ich, Martin darf so weiter machen.
img_3552Der Service war für die Gerichte sehr gut geschult worden und haben uns einen passenden Weisswein serviert. Meine Freundin Crysi hat mir mal von dem Wein erzählt und seit dem trinke ich den Heida aus dem Wallis sehr gerne. Ein etwas süsslicher Wein, perfekt für den zweiten Gang. Als nächstes gab es würziger roter Thunfisch mit Hüttenkäse und Birnen Chutney. Wieder wurde uns die Zubereitung erklärt. Ich mag Birne nicht so gerne, doch in dieser Kombination war es sehr lecker vor allem die Birnen Chips, die als Dekoration dabei waren.
ThunfischIch genoss noch den Heida, mein Mann hatte aber einen neuen Wein erhalten. Einen fruchtigen Chablis aus Frankreich. Uns wurde der dritte Gang serviert. Gänseleberterrine mit Mango, Sellerie und Cantuccini. Was für ein Traum. Ganz langsam habe ich diesen Gang genossen. Den es war grossartig! Die Gänseleberterrine mit dem Cantuccini war eine überraschende Kombination und ein Gedicht für meinen Gaumen.
GänzeleberBerits wurde uns der 4. Gang serviert mit sautierten Hummerschwanz mit Zitronenveloute, Avocado und Koriander. Die Zitronenveloute hat uns Helmi langsam in den Teller giessen lassen. Was ich sehr edel fand.
HummerDer Trüffel unter der Glosche ist mir natürlich schon lange aufgefallen, doch habe ich nicht gedacht, dass es für uns ist. Der 5. Gang waren Spinatravioli mit Mandelschaum und Trüffel. Uns wurde die Ravioli mit dem Mandelschaum serviert und Helmi kam mit dem Trüffel und hobelte grosszügig auf unser Teller. Ich hatte noch nie Ravioli mit Blattspinat und die Kombination mit dem süsslichen Mandelschaum fand ich wieder so eine gelungene Kombination. Das würde ich sofort in meinem Restaurant auf die Karte setzten. Dazu haben wir einen italienischen Rotwein, den Rossi Piceno aus Marche, erhalten.
img_3568 img_3576 img_3573Sicher kennt ihr noch die „Regeln“ Rotwein wird zu Fleisch serviert. Bei Fisch serviert man Weisswein. Ich selber trinke sehr gerne Rotwein zum Fisch. Der 6. Gang war ein Sous-Vide gegarter Steinbutt mit gebackenen Kalbsbacken, Wan Tan, Kohlrabi, Kavier und Senf. Ich habe gerade zu Weihnachten eine Sous-Vide bekommen und experimentiere noch. Fisch habe ich bis jetzt noch nicht zubereitet. Auch da finde ich, die Zubereitung schmeckt man. Es ist anders als wenn es im Dampf zubereitet wird was ich bis jetzt immer hatte. Wirklich mal was anderes. Die Wan Tan hat mir sehr gut geschmeckt.
SteinbuttUns wurde der 7. Gang serviert. In Soja geschmortes Rindsfilet mit Bulgur und Zuckerschoten. Da musste ich langsam kämpfen. Wir erhielten noch zusätzliche Sauce in einem Sauciere. Das Fleisch war ganz nach meinem Geschmack. Es war schön rosa und vom Geschmack was ich nicht beschreiben kann. Es war aber lecker und sehr inspirierend. Ich muss das mal daheim versuchen nachzukochen 😉
Sou-Vide RindfleischUns wurde ein Dessertwein serviert. Ich liebe Dessertweine, so habe ich angefangen Wein zu trinken.

Auf der Karte schaue ich immer erst das Dessert an und bestelle immer so, dass ich für das Dessert noch Platz habe. Uns wurde das Pre Dessert serviert. Variation von Burruta und Erbeeren. Was für ein Gedicht. Burruta habe ich erst vor kurzen entdeckt, meist wird es als eine Variation von Tomaten Mozzarella serviert, doch noch nie hatte ich es als Dessert. Die Variationen der Erbeeren waren ebenfalls sehr interessant, frische Edbeeren, Erdbeereis und schockgefrorene Erbeeren die ich besonders mag. Grossartiges Dessert!DessertDer letzte Gang wurde uns serviert. Ich dachte wir hatten bereits die 8 Gängen durch. Doch uns wurde nun der 9. Gang serviert. Ein Jogurthmousse, Auswahl von Hafer und Gelee von Brombeere und Verveine. Für mich hat Martin das Jogurth mit Sauerrahm ausgetauscht was ich sehr toll fand. Ich hatte optisch das gleiche Dessert aber meins war leckerer 😉 Die Brombeeren waren aussergewöhnlich aromatisch und so klein. Helmi erklärte uns, dass sind Waldbrombeeren. Ich hätte eine ganze Schlüssel essen können.img_3605Mein Mann und ich haben sehr viel über die Gerichten diskutiert während dem Essen und mussten wirklich sagen, dass Martin mit seinem Team eine grossartige Kreationen auf die Beine stellten. Da sieht man auch, dass Martin und Helmi sehr gut zusammen arbeiten, denn die Weinauswahl war sehr toll und haben das Gericht unterstützt.

Mein Mann bekam zum Schluss noch einen Grappa und einen Espresso ich nahm nur noch die Friandise. Die Friandise wurde ebenfalls von ihnen hergestellt. Da mein Mann sein Friandise nicht mehr möchte, habe ich es mit nach Hause genommen und freue mich, die nun noch am nächsten Tag zu geniessen.
img_3611Es ist aber nicht ein einmaliger Abend, sondern Martin und Helmis Team werden dies noch einige Male durchführen. Uns wurde bereits gesagt, jedes Mal wird etwas neues serviert. Also auch für uns eine Chance nochmals zu kommen. Nächste „mal was Anderes“ findet am 3. März 2017 statt. Aber auch am 7. April 2017, 5. Mai 2017 und 7. Juli 2017 hat man die Möglichkeit sich kulinarisch verwöhnen zu lassen. Weitere Informationen findet ihr auf der Homepage des Hotel Schweizerhof.

Ich kann wirklich nichts negatives sagen. Die Teller waren nicht nur hübsch angerichtet sondern auch ein Gedicht. Wir haben den Abend sehr genossen. Der perfekte Service, der sich sehr gut um uns gekümmert hat und zum Schluss sind wir nur noch glücklich nach Hause gefahren. Ich werde diesen Abend noch lange in Erinnerung behalten.

Eure Madelaine

 

Reisetipps: Vitznau

Vitznau ist ein wunderschöner Ort am Vierwaldstättersee und ein Wochenende dort zu verbringen ist wie Urlaub. Bei meinem ersten Besuch in Vitznau war ich als Hochzeitsgast eingeladen. Ich bin sehr froh, durften wir an der Hochzeit von Yvonne und Marcel dabei sein und diesen einmaligen Ort kennen lernen. Voller Vorfreude bin ich nach Vitznau gereist, aber mir war es nicht bewusst, dass das es so ein Paradies ist. Liebe auf den ersten Blick. Direkt am Vierwaltstättersee am Fusse des Rigi’s mit den Bergen rundherum, ist einfach nur wunderschön.

Anreise:

Zug: http://www.sbb.com/
Mit dem öffentlichen Verkehrsmittel kommt man sehr gut nach Vitznau. Leider gibt es keine direkte Verbindungen nach Vitznau. Wer mag kann in Brunnen auf den Bus umsteigen oder über Luzern und dort auf das Schiff umsteigen.

Auto:
Mit dem Auto kommt man sehr gut nach Vitznau. Wir sind über die Autobahn gefahren und in Küssnacht haben wir die Ausfahrt genommen. Danach sind wir am wunderschönen See entlang gefahren. Mein Mann war der Fahrer, deshalb konnte ich die Aussicht so richtig geniessen.

Hotel:

Hotel Rigi Vitznau:
Bei meinem ersten Besuch in Vitznau waren wir im Hotel Rigi Vitznau. Es befindet sich gleich am Fusse des Rigis. Yvonne & Marcel haben das Hotel als Vorschlag angegeben für uns Gäste, als günstigere Alternative zum Vitznauerhof. Mir hat es da sehr gut gefallen. Wir hatten ein einfaches Hotelzimmer aber hatten trotzdem alles was wir brauchten. Zur Hochzeitsgesellschaft mussten wir nur kurz laufen. Nach der Hochzeit am Samstag haben wir das Frühstück verpasst aber im eigenen Gartenrestaurant haben sie uns genau das serviert was wir brauchten. Sie machten für uns einen Aufschnitt Platte und servierten es mit diversem Brot. Genau das richtige nach einer Party Nacht.

Hotel Vitznauerhof:
Vitznauerhof
Das erste Mal im Vitznauerhof waren wir nicht Hausgäste sondern nur Hochzeitsgäste. Das Märchenhotel blieb uns aber in sehr guter Erinnerung, sodass wir es beim zweiten Besuch für zwei Nächte gebucht haben. Wir haben uns sehr wohl gefühlt und genossen unseren Aufenthalt in Vitznau. Mehr über das Hotel könnt ihr da lesen:

Verkehrsmittel:

Zu Fuss:
In Vitznau geht es sehr gut zu Fuss. Es ist ja ein kleines Dorf.

Bus: http://www.bvg.de/de/
Zu den Nachbarsorten gelangt man sehr gut mit dem Bus, wie nach Küssnacht oder Weggis.

Schiff: http://www.lakelucerne.ch/
Schiffsteg Vitznau
Vitznau hat einen eigenen Schiffsteg. Eine Schiffsfahrt zu unternehmen bietet sich sehr gut an. Es gibt diverse Rundfahrten doch die meisten sind sie mit umsteigen in Luzern oder Brunnen verbunden. Alle Stunde geht ein Schiff nach Luzern und die Fahrt dauert etwas mehr als eine Stunde.

Zusäzliche Blogeinträge in und um Vitznau
Hotel Vitznau
Schifffahrt auf dem Vierwaltstättersee
Ausflug auf den Rigi
Luzern Sehenswürdigkeiten

Hotel Vitznauerhof

Wir wollten mit der ganzen Familie ein tolles Wochenende verbringen und reisten mit dem Auto nach Vitznau. 2013 war ich bereits auf einer Hochzeitsfeier im Hotel Vitznauerhof, jedoch war ich damals nur Hochzeitsgast. Mir war das Hotel zu teuer um nur zu da zu Schlafen. Wir wussten aber, dass wir irgendwann wieder zurückkommen werden und das Hotel in vollen Zügen geniessen werden.
http://www.vitznauerhof.ch/de/Home

Das Hotel selbst ist seit über 100 Jahren schon ein Hotelbetrieb. Früher war dort die Schiffswerft und einige Schiffe die noch heute auf dem Vierwaldstättersee fahren wurde dort zusammengebaut.
VitznauerhofDas Hotel Vitznauerhof erlebte Höhen und Tiefen. Nach einer Überschwemmung waren sie gezwungen das Hotel zu schliessen und umzubauen. Nach diversen Direktorenwechseln ist seit 2015 das Hotel Vitznauerhof ein 4-Sterne Hotel und es wird von dem Gastgeberpaar Maria Redlich und Bardhyl Coli betrieben. Ein dynamisches Team und ihre Gästen sind ihnen wichtig, das spürt man wenn man im Vitznauerhof zu Gast ist.

Wir konnten von einer ihren pauschalen Angeboten profitieren und haben uns für „oh du geliebte Schweiz“ entschieden. Wir haben dieses Paket ausgesucht, weil wir einen Ausflug zum Rigi geplant haben. Es ist ein grosszügiges Angebot, den wir sind in diesen 3 Tagen sehr verwöhnt worden. Zum Paket gab es noch einen Willkommens Drink, ein Abendessen im Restaurant mit einem Schweizer Menü und die Fahrkarte zum Rigi.MadelaineBereits bei der Begrüssung hiess es, so schön dass sie da sind, ich habe mich bereits auf ihren Besuch gefreut. Die Rezeptionistin und ich hatten zuvor ein paar Mal telefoniert und besprochen wie ich mir das Wochenende vorstelle. Alles hat genau so geklappt wie wir es im Voraus besprochen hatten. Uns wurde auch gleich mitgeteilt, dass die Eltern bereits angereist sind und auf uns auf der Terrasse im Restaurant warten. Sie hat unsere Reservationen in den Restaurants nochmals bestätigt und nachgefragt ob die Zeit für uns immer noch stimme. Wie ich bereits aus dem Telefongespräch wusste, konnten wir das Zimmer noch nicht beziehen aber das war auch nicht weiter schlimm. Wir haben nach dem Mittagessen eine Schifffahrt auf dem Vierwaldstättersee geplant. Die Mitarbeiter nahmen unsere Koffern ab und wir genossen erstmal die Terrasse mit dem herrlichen Blick auf den Vierwaldstättersee.
Aussicht ZimmerDie Mitarbeiter am Empfang waren immer sehr hilfsbereit und freundlich. Neben dem Empfang gab es noch einen kleinen Sweet Table. Da durfte man sich jederzeit bedienen, was ich als kleine Naschkatze sehr gerne machte.
Sweet Table

Unser Hotelzimmer:
Zurück von der Schifffahrt wurden wir von der Gastgeberin Maria Redlich persönlich zum Lift begleitet. Sie gab uns noch einige Informationen wo das Frühstück stattfinden würde und dass wir im Haus eigener Spa erwarten können.

Wir mussten erstmal unsere Aussicht geniessen. Wir hatten wiedereinmal Glück, ein tolles Zimmer mit Balkon um den Vierwaldstättersee betrachten zu können.

Wir wollten vor dem Abendessen noch den Whirlpool ausprobieren doch ohne Badekleidung ging das nicht und die waren in meinem Koffer. Wir wurden am Empfang informiert, dass unsere Koffern direkt ins Zimmer gebracht worden sind, während unserer Abwesenheit. Leider klappte dies nicht und wir mussten etwas auf unsere Koffern warten. Dies war für uns jedoch nur halb so schlimm, denn wir konnten uns auf dem Balkon die tolle Aussicht ansehen.

Das Zimmer selber war modern eingerichtet und wir hatten genügend Platz, auch das Badezimmer war schön. Die Dusche war nicht so meins. Es kam wenig Wasser aus der Brause raus und ich mit meinen langen Haaren brauche dann extra Zeit bis das Shampoo aus den Haaren gewaschen war.

Was ich sehr aufmerksam gefunden habe, war eine handgeschriebene Begrüssungskarte.Hotel ZimmerEin grosser Pluspunkt gebe ich der Kaffee/Tee Station im Gang. Auf einem kleinen Beistelltisch befindet sich immer Wasser und Tee/Kaffee zum selber brühen, dazu hat es eine Auswahl an Früchten. Zusätzlich befand sich im Zimmer Wasser im Kühlschrank wo wir uns kostenlos bedienen konnten.

Spa & Wellness:
Direkt mit dem Lift gelangt man zum Spa. Eine Garderobe mit Kästen zum Abschliessen und eine grosszügige Dusche befindet sich gleich zu Beginn des Wellnessbereiches. Danach betrat man den Spa. Ein Fitnessraum mit den gängigsten Geräten die ich aber während meinem Aufenthalt nicht benutzt habe. Einen grossen Tisch stand ebenfalls bereit mit Wasser, Tee und Kaffee zum sich selbst zu bedienen, was ich sehr geschätzt habe. Das Wasser haben sie noch mit Orangenschneiben verfeinert, was bei den warmen Temperaturen sehr erfrischend war. Zusätzlich gab es noch eine Sauna und ein Dampfbad. Wer gerne eine Massage oder eine Behandlung buchen möchte, kann das natürlich ebenfalls tun. Im Aussenbereich befand sich ein Whirlpool den ich sehr gerne ausprobieren musste. Wer die Sonne auf sich scheinen lassen möchte, hat die Möglichkeit im Garten auf den Liegenstühlen Platz zu nehmen, was einige Hotel Gästen in Anspruch nahmen.

Als Hotel Gast hatte man die Möglichkeit die Bretter für das SUP (Stand up Puddeling) gratis zu beziehen. Wir hatten das noch nie gemacht, deshalb war das gleich eine Gelegenheit für uns. Das war richtig lustig und wir haben uns köstlich amüsiert. Erst zitterten meine Knie so stark aber nach einer Zeit ging es dann besser, was mich natürlich unheimlich stolz machte.  😉 Ich fiel nie ins Wasser und das ist nicht so einfach. Wir fanden das so genial, dass wir uns gleich daheim für einen Kurs auf dem Zürichsee anmeldeten.

Panorama Terrasse Restaurant:
Das Terrassen Restaurant ist wunderschön. Direkt am Wasser mit so einer traumhafter Blick auf den Vierwaldstättersee.

Zwei Mal haben wir dort gegessen. Das erste Mal als wir im Hotel angekommen sind haben wir uns mit einem kleinen Lunch gestärkt. Wir wollten alle nur etwas Kleines essen und bestellten uns Salat. Das Restaurant ist wirklich wunderschön zwischen dem Garten und dem Vierwaldstättersee einfach wunderbar. Wir freuten uns schon darauf, am Abend auf der Terrasse zu essen.
Salat

Wir hatten grosses Glück mit dem Wetter und konnten am Abend draussen essen. Die Überdachung schützte uns vor dem Regen nachdem wir unseren Tisch etwas verschoben haben. Nachdem es wenige Tropfen geregnet hatte, war es der Rest vom Abend trocken. Wir haben das Paket „oh du geliebte Schweiz“ gebucht demnach hatten sie für uns auch das Menü kreiert.  Als Vorspeise hatten wir ein gebeiztes Felchenfilet mit Randensalat das war eine gelunge Kombination. Danach hatten wir ein ganzes Mistkratzerli direkt grilliert auf dem Feuerring. Das war sehr saftig und lecker. Dazu gab es noch Rosmarin Kartoffeln und Grillgemüse was ebenfalls auf dem Feuerring zubereitet wurde.  Ich habe den Feuerring schon gekannt aber noch nie etwas gegessen, dass auf dem Feuerring grilliert wurde. Uns wurde erklärt dass die Schale aus Stahl ist und als Grillfläche genutzt wird. Im Inneren des Feuerrings wird es bis zu 300°C und aussen ist es ca. 180°C. Immer wieder überprüfte der Koch das Feuer.
FeuerringSo ein Feuerring macht gleich eine andere, sehr warme und schöne Atmosphäre daraus. Am liebsten würde ich auch so einen Feuerring daheim haben, doch ich und Feuer ist keine gute Kombination, sonst hätte ich sicher bereits schon ungewollt kurze Haare. 😉 Zum Abschluss haben wir eine Dessertvariation erhalten, Creme Caramel, Erdbeereis und frische Erdbeeren mit Sahne. Perfekt zum Thema „oh du geliebte Schweiz“.
Dinner

Dinner im Restaurant Sens:
Ein Dinner im Sens, da habe ich mich schon so lange darauf gefreut. Wir waren bereits im 2013 dort essen und hatten einen Gaumenschmaus. Seit 2015 ist der junge Koch Karim Schumann der neue Küchenchef. Um in dem Fischspezialitäten Restaurant Sens zu essen sollte man offen sein für Neues. Ich bin ein grosser Fan von einer solchen Küche. Das Essen ist eine Geschmacksexplosion der Sinne und manchmal wurde ich überrascht. Leider war das Restaurant nicht für alle eine gute Wahl. Zu viel Schi Schi.

Dinner SensWir hatten einen Tisch für sechs Personen gebucht. Da wir ein hin und her mit den Restaurants hatten und uns doch noch spontan für das Sens entschieden haben, bekamen wir einen Tisch in der Ecke. Hätten wir diesen Tisch von Anfang an gehabt, wären wir gar nicht zufrieden gewesen. Die Nische war sehr dunkel, sodass wir um eine zusätzliche Tischlampe baten. Sie haben dann zusätzlich das Licht etwas heller eingestellt und dann war es besser. Leider regnete es  und deshalb konnten wir nicht auf der Terrasse essen. Ich habe für uns extra auf der Insel gebucht. Das wäre sicher einen tollen Platz gewesen, aber leider nicht im Regen ;-).
Vitznau Das Restaurant war voll bis zum letzten Tisch. Deshalb war es nicht nur sehr laut – okay wir hatten auch noch einen Gast der das ganze Restaurant unterhielt, aber vor allem war es sehr heiss in der Nische. Das Fester zu öffnen war nicht möglich.
Sens VitznauWenn man in ein solches Restaurant geht, sollte alles stimmen. Denn das Essen ist sehr teuer. Unser Hauptgang wurde serviert und somit auch direkt unser Rotwein. Dieser sollte meiner Meinung nach vor dem Essen serviert werden. Der Espresso wurde uns serviert, dabei fehlte jedoch Zucker. Leider ging das etwas lange bis wir den Zucker erhielten. Unser Servicefachmann kassierte erst noch an einem anderen Tisch ein bevor er uns den Zucker brachte. Das sind Kleinigkeiten aber für den Preis den wir zahlten sollten solche Sachen nicht passieren.

Mein Persönliches Feedback: Die Küche ist grandios. Ich habe extrem gut gegessen und habe es dem Küchenchef persönlich gesagt. Ich bin gespannt wie es weiter geht mit dem 28 jährigen Küchen Chef. Am liebsten würde ich ihm gerne einmal über die Schultern von Karim Schumann schauen wie er kocht. Wir werden sicher noch das eine oder andere von ihm und seinem Team hören. Der Service muss noch an sich arbeiten um sich dem Standard der Küche anzupassen. Ich würde mit einem Lächeln anfangen.

Hotel Bar:
Die Hotel bar ist Modern eingerichtet und der Kronleuchter gefällt mir besonders gut. Die Sofas waren sehr bequem und wir fühlten uns wie wenn wir bei Freunden zu Besuch wären. Immer nach unserem Dinner waren wir dort was trinken oder wir uns dort als Treffpunkt in der Bar.
Hotel BarDie Männer wollten noch einen Whiskey trinken doch in der Sens Lounge gab es dies nicht also haben wir uns entschieden dies an der Bar zu nehmen. Leider war die Bar nicht bedient, doch die Person an der Rezeption hat uns jemanden organisiert, der für uns die Drinks zubereitete. Das fand ich ausgesprochen aufmerksam und sehr nett. Sie haben uns auch vorgeschlagen, unseren Whisky in die Lounge des Sens zu bringen. Doch wir waren zu faul und wollten nur noch einen Schlummi und ins Bett.

Mein Schlussfazit vom Vitznauerhof:
Ich fühlte mich sehr wohl in dem Hotel Vitznauerhof. Wir wurden wie VIP`s behandelt, so kenne ich es nur, wenn man Stammgast ist einem Hotel ist. Das junge Direktoren Paar kümmert sich mit sehr viel Hingabe und Charme um die Gäste und man spürt die Freude, mit der sie Gastgeber sind. Sie begrüssen jeden Gast im Frühstücksraum und erkundigen sich über den Aufenthalt. Selten sah ich einen Chef der seinen Mitarbeitern hilft. Sie tragen die Stühle nach einer Hochzeit zurück ins Restaurant oder checken ihre Gäste ein oder aus. Das ist sicher eine tolle Atmosphäre dort zu arbeiten. Also mir haben sie den Eindruck gegeben, dass die Mitarbeiter gerne dort arbeiten und selber mit viel Leidenschaft und Hingabe ihre Arbeit machen.

 

Schifffahrt

Der Vierwaldstättersee ist so schön und das Wetter war wunderbar, also haben wir beschlossen eine Schiffstour zu machen. Der Schiffsteg von Vitznau ist nur paar wenige Minuten zu Fuss erreichbar.

Am Schalter fragten wir nach ob es einen grossen Unterschied macht ob wir erste oder zweite Klasse fahren. Das nächste Schiff ist der Schiller und in der 2. Klasse hatte es nur Platz an der Sonne. Wir wollten aber nicht eine Stunde an der prahlende Sonne Platz nehmen, also habe ich Tickets für CHF 63.00 pro Person besorgt.

Wir nahmen das Schiff nach Luzern, die Fahrt dauerte etwa eine Stunde. Leider gibt es keine Rundfahrt nach Luzern ohne umzusteigen deshalb wollten wir noch ein Eis essen in Luzern und wieder zurückfahren.
Vitznau Schifffahrt

Wir hatten Glück und durften auf dem Dampfschiff Schiller Platz nehmen. Ein wunderschönes, altes Schiff das sogar in der Werft wo gegenwärtig das Hotel Vitznauer Hof steht, zusammengebaut wurde.
SchillerSchillerJetzt war ich sehr froh, dass wir erste Klasse Tickets hatten. Den in der 2 Klasse war es so voll und es hatte auch hier nur noch Sonnenplätze. Wir begannen mit einem Drink und genossen die Fahrt im überdachten Teil. In Luzern angekommen hatten wir nun ¾ Stunde Zeit was zu unternehmen.
Chateau GütschDoch die Zeit war nicht massgebend, denn jede Stunde geht wieder ein Schiff zurück nach Vitznau.

Mein Mann findet das Löwendenkmal wunderschön und deshalb sind wir dorthin gelaufen. So hatten wir noch einen schönen Spaziergang in Luzern inklusive mit etwas Sightseeing. Wer gleich noch länger die Stadt besichtigen möchte, kann dies natürlich ebenfalls tun. Wer mehr über die Sehenswürdigkeiten von Luzern erfahren möchte, darüber habe ich einen Bericht geschrieben. Zum Bericht lesen könnt ihr auf folgenden Link klicken:
https://madelaineentdecktdiewelt.com/2016/05/26/luzern-sehenswuerdigkeiten-einkaufen/

Auf dem Weg zum Schiffsteg spazierten wir über die See Promenade zurück und assen noch ein Eis.

Nun hatten wir bei der Rückfahrt nicht mehr so ein schönes Schiff.
Vitznau
Die Rückfahrt war nun auch angenehmer, denn wir konnten im freien Bereich sitzen und die Sonne war nicht mehr so stark. Zudem hatten wir etwas Fahrtwind, was die Rückfahrt sehr angenehm machte.

Ausflug auf den Rigi

Wenn wir schon in Vitznau sind, müssen wir auf den Rigi.  https://www.rigi.ch 

Die Aussicht da oben ist wunderschön und etwas frische Luft tut uns auch gut 😉  Von Vitznau kommt man mit der Zahlradbahn auf den Rigi.
RigibahnWie sind gleich ganz nach oben zum Rigi Kulm gefahren. Die Fahrt dauert nicht so lange. Nach 30 Minuten erreichten wir den Rigi Kulm.
RigiNach einem kleinen Aufstieg erreicht man die Aussichtsplattform. Da oben ist es etwas frisch, gut hatte ich einen Pullover mit dabei. Was für eine tolle Aussicht. Einfach mal nichts machen ausser auf einer Bank zu sitzen und die Aussicht geniessen. Leider hatte es über Nacht geregnet deshalb waren wir üben den Wolken und hatten keine klare Sicht auf den Vierwaldstättersee.
Rigi Der Turm von der Wetterstation hat eine Plattform mit 360° rundum Blick, in der Höhe von 1200 Meter über mehr dachte ich nicht, dass ich bis zum Halwylersee sehen werde. Wunderschön ist es da. Ich sah den Zugersee sowie auch Luzern und natürlich den Vierwaldstättersee.
Rigi Wir sind danach auf die nächste Bahn nach Rigi Kaltbad zurück gefahren. Achtung nicht in die blaue Bahn einsteigen, denn die geht nach Arth Goldau. Natürlich hat man die Möglichkeit den Berg runter zu laufen und kommt so auch nach Rigi Kaltbad.

Kaltbad ist ein süsses Örtchen. Es gibt da einige Hotels und Restaurants.
Sogar einen Mineralbad http://www.mineralbad-rigikaltbad.ch/ gibt es da oben. Das ist sicher auch eine schöne Idee, doch ich habe das noch nie ausprobiert.

Unser Ziel war es zur Plattform Chänzeli zu spazieren. Dies dauerte etwa 15 Minuten. Auf dem Weg dahin sind wir erstmal mal was essen gegangen auf der Terrasse.
img_4160Danach machten wir uns auf den Weg der auch Blumenpfad genannt wird. Etwas versteckt befindet sich eine kleine Kapelle, die musste ich mir ansehen. Richtig süss und klein. Im Garten befinden sich ganz viele Kräutern und Blumen die alle angeschrieben sind.
Kapelle RigiWeiter geht es zum Chänzeli, auf dem Weg dahin sahen wir immer einen Beschrieb über die Blumen und Kräutern. Das fand ich sehr spannend.
img_4190Der Weg zur Plattform lohnt sich sehr. Es ist einfach wunderschön und wir genossen einige Minuten dort und bemerkten, dass das Wetter sich wechselt. Es wurde etwas dunkler und die Wolken wurden fester. Wir machten uns auf dem Rückweg.
RigiRigiBei der Bahnstation angekommen waren wir noch im Trockenen. Wir beobachten wie der Nebel von unten nach oben stieg und von oben wie er nach unten stieg. Das habe ich bis jetzt noch nie gesehen. Ich war richtig fasziniert. Nun wurde es richtig dunkel, wir sahen bereits unsere Bahn kommen, und schon begann es zu regnen. Ein Mädchen begann an zu weinen und ihre Mutter erklärte ihr, dass dies in Bergen passieren kann, dass es plötzlich anfängt zu regnen. Für uns war es nicht weiter schlimm, da wir sowieso auf die Bahn wollten. Bevor wir in die Bahn einstiegen, waren wir kurz im Regen. Oh war ich nass aber die Stimmung in der Bahn war richtig lustig. Alle haben darüber gelacht.

Als wir auf dem Aufstieg zum Rigi fuhren, waren sagte ich noch: nun geniesse ich die Aussicht, Fotos mache ich wenn wir zurück fahren 😉

Reisetipps: Luzern

img_1783Eine wunderschöne Stadt die sehr viel zu bieten hat. Als Teenager sind wir ab und zu nach Luzern gefahren, weil es da so schön ist. Einkaufen in der Altstadt und ein Eis essen am See, was möchte man mehr? Ich finde die Stadt sehr gemütlich und nach einem Wochenende in Luzern, fühle ich mich wie nach einem kurzen Urlaub. 🙂
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Anreise:

Zug: //www.sbb.ch/
Mit dem Zug ist man von Zürich sehr schnell in Luzern. Pro Stunde gehen zwei direkte Verbindung nach Luzern. Die  Fahrt mit dem Schnellzug dauert ungefähr 45 Minuten oder man nimmt den Zug der in Baar/Zug hält und braucht dafür ungefähr 50 Minuten.

Auto: Von Zürich aus fährt man ca. eine Stunde. Wir fahren immer über die Westumfahrung, da man somit nicht durch die Stadt fahren muss. Die Strecke über die Westumfahrung ist allerdings etwas länger.

Hotels:

In Luzern hat es ganz viele tolle Hotels. Meistens haben wir eine Nacht in einem der Hotels verbracht.
Luzern NachtThe Hotel Luzern: http://www.the-hotel.ch/
Stylisches Hotel direkt am Bahnhof. In diesem Hotel hat es nicht nur ein tolles Restaurants wie das BamBou, sondern diverse Hotelbars. Eines der Highlights finde ich die Roof Top Bar. Sie ist richtig gemütlich und stylisch eingerichtet und es lohnt sich auf alle Fälle auf einen Drink vorbeizugehen, falls man nicht in diesem Hotel zu Gast ist.

Hotel Jail: http://www.hotel-jail.ch/de/
Warst du nicht Artig? Wie wär’s mit einem Erlebnishotel? Das Gefängnishotel befindet sich im Zentrum und gehört zu den günstigeren Hotel. Ich war da vor vielen Jahren. Im Jahr 2014 wurde es neu renoviert und umgebaut.

Château Gütsch: http://www.chateau-guetsch.ch
Ein grossartiges Hotel am Hang. Von der Aussicht hier kann man sich kaum satt ansehen. 😉 Weiterlesen über das tolle Hotel:
https://madelaineentdecktdiewelt.com/2016/05/27/luzern-chateau-guetsch/

Verkehsmittel:
In Luzern hat man die Möglchkeit sehr vieles zu Fuss zu entdecken, was ich sehr mag. Dazu kann man auch den Bus nehmen und kommt somit schnell von A nach B. Das Auto lasse ich meistens stehen, da man dafür in Luzern sehr viel Geduld braucht. Wenn ich in die Nähe des Palace, Casino oder Montana möchte, gibt es ein sehr gutes Parkhaus. http://www.parking-luzern.ch/de/Luzerner-Parkhaeuser/Casino-PalaceDas Château Gütsch und das Hotel Montana haben beide eine eigene Seilbahn, das finde ich echt was cooles. Du brauchst auf keinen Fahrplan zu achten, wenn du es brauchst benötigst du nur den Knopf zu drücken und die Bahn kommt.
Luzern

Zusäzliche Blogeinträge über Luzern:
Château Gütsch
Sehenswürdigkeiten und Shopping in Luzern
Restaurants, Bars und Brunch

Luzern: Château Gütsch

 Château GütschEin ganzes Wochenende genossen wir das Hotel in vollen Zügen. Wir sind mit dem Auto angereist und konnten es vor dem Hotel parkieren. Parkplätze sind genügend vorhanden. Wer mit den öffentlichen Verkehrsmittel kommt, kann erst mit dem Bus und danach mit der Seilbahn zum Hotel fahren.http://www.chateau-guetsch.ch
Chateau GütschWie es der Name bereits sagt, ist es ein Schloss des 19. Jahrhundert. Der Architekt hat sich vom Schloss Neuschwandstein inspirieren lassen. Das Hotel wurde im Mai 2014 wiedereröffnet, nach einem langen Umbau und es hat gerade mal 27 Zimmer, wovon 3 Suiten sind. Gerne möchte ich mal in der Queen Victoria Suite übernachten, da diese Suite wunderschön ist und eine freistehende Badewanne hat. Dadurch dass es „nur“ 27 Zimmer hat, war das Hotel voll ausgebucht aber nicht überfüllt. Wir wurden von allen sehr freundlich bedient und fühlten uns wirklich sehr wohl im Château Gütsch.Chateau GütschWir hatten ein „normales“ Zimmer, welches wir bereits sechs Monate im Voraus gebucht hatten. Wir hatten Glück und ich konnte ein Package „Für Verliebte“ buchen. Zwei Übernachtungen in einem Doppelzimmer mit Frühstück und einem vier Gänge Dinner im Restaurant des Hotels.
zimmer 12Unser Hotelzimmer:
Zimmer 112Wir hatten ein wunderschönes Zimmer. Ich muss aber zugeben, dass alle Zimmer sehr schön sind. Ich fühlte mich wie eine Prinzessin in einem Schloss. Zu unserem Zimmer gehörte eine Terrasse und die Aussicht war einfach traumhaft. Wir hatten einen Panoramablick über die Altstadt, über den Vierwaldstättersee und auf die Alpen.

Das Frühstück befindet sich im Restaurant. Das Angebot ist wirklich gross und die Eierspeisen wie Rühreier und Spiegeleier sind bereits bereit. Omeletten kann man gerade vor Ort zubereiten lassen. Zudem gibt es viel Aufschnitt, Platten mit Lachs und diverse verschiedene Brote. Es gibt zudem Pancakes zum Verspeisen. Da es ein wunderschöner Morgen war, konnten wir auf der Terrasse frühstücken. Natürlich wieder mit dem tollen Panoramablick.Dinner GütschDinner im Restaurant Gütsch:
Wir hatten in unserem Arrangement die Übernachtungen und ein vier Gänge Menu im Restaurant Gütsch. Wir hatten bei dem Dinner freie Wahl und konnten uns ein eigenes vier Gänge aus der internationalen Speisekarte zusammenstellen.
Dinner Chateau GütschWir entdeckten das Filet im Teig und mussten dies sofort bestellen, da dies selten auf einer Speisekarte auffindbar ist. Sie bieten sehr viele Weine an und auch im Offenausschank gibt es sehr tolle Angebote. Wir bekamen die Gelegenheit, einen Blick in den Weinkeller zu werfen. So einen Weinkeller hätte ich wirklich auch gerne, er hat mich umgehauen. Da es leider zu kalt war um auf der Terrasse zu essen, haben wir uns für drinnen entschieden. Im Sommer ist es bestimmt traumhaft, auf der Terrasse zu sein und die Stadt in der Nacht zu betrachten.
img_1818Hotel Bar:
Die Einrichtung der Bar gefällt mir sehr gut. Die Stühle haben die gleichen Bezüge wie die Wände, was mir nicht sofort aufgefallen ist. Wie das Hotel ist auch die Bar in Barockstyl eingerichtet. Es ist richtig gemütlich und man möchte gar nicht mehr nach Hause. Die Auswahl ist wirklich extem vielfälltig und exklusiv. Da mich die speziellen Zutaten und die Flaschen an der Bar neugierig machten, wurde ich vom Barkeeper Manuel über alles sorgfältig informiert und aufgeklärt. Es war wirklich sehr spannend und eindrücklich. Sie machen sogar ihren eigenen Vanillezucker. Das Barteam ist jung, frisch und die Stimmung ist gut. Sie experimentieren sehr gerne und das beeindruckte mich extrem. Ich lasse mich sehr gerne überraschen. Désirée erzählte mir etwas über einen Drink mit Schokolade und Himbeeren, welchen ich sofort ausprobieren musste. Zudem kam noch ein Panna Cotta dazu.
Coctail GütschIch fand es sehr, sehr lecker. Mein Mann sagte schon, der Drink ist ein Dessert. 😉 Richtig schön finde ich es auch auf der Barterrasse. Bevor wir essen waren, genossen wir einen Drink auf der Terrasse mit dem grandiosen Ausblick auf Luzern. Wieder wurden wir von Désirée überrascht, sie brachte uns den Daisy.
Daisy Coctail Gütsch Einen Erfrischungs-Cocktail mit Passionsfrucht und Pfefferminze. Ich finde es toll, dass die Mitarbeiter die Möglichkeiten haben kreativ zu sein und eigene Drinks zu kreieren. Désirée erzählte uns, dass sie an der Swiss Cocktail Championships teilnehmen wird und so neue Drinks ausprobieren kann.

An unserem letzten Abend an der Bar bat ich Désirée wieder um einen Drink für mich. Sie empfahl mir den White Russian und mein Mann genoss einen Maccallan Ruby. Ich glaube so einen guten White Russian hatte ich noch nie. White Russian Château Gütsch