Ausflug auf den Bürgenstock

Der Sommer in der Schweiz ist wunderbar, aber manchmal etwas launisch. Eigentlich wollten wir bereits letzten Donnerstag diesen Ausflug machen, doch dann regnete es den ganzen Tag und wir haben es verschoben. Was für ein Glück für uns. Denn am Dienstag war es ein so sonniger und warmer Tag.

Chris hatte gerade Urlaub und hat mir diesen Ausflug vorgeschlagen. Natürlich sagte ich gleich zu. Wir, mein Mann und ich, waren letztes Jahr in Vitznau und als wir mit dem Schiff nach Luzern fuhren, sahen wir die vielen Kränen auf dem Bürgenstock. Bereits da wollte ich mal da hoch. Das es dann so schnell geht, damit habe ich aber nicht gerechnet.

Anreise:
Wir sind von Zürich mit dem Zug nach Luzern gefahren und haben danach ein Schiff bis Kehrsiten-Bürgenstock genommen. Es gibt sogar einen Bürgenstock Express, das Schiff fährt von Luzern nach Kehrsiten-Bürgenstock und wieder zurück. Wir haben unser Ticket bis Bürgenstock Resort gebucht, so konnten wir noch mit der Standseilbahn hochfahren. Bereits die Anreise ist wunderschön. Eine Schifffahrt auf dem Vierwaldstättersee ist einfach herrlich.

Bürgenstock:
Gerade ist der Bürgenstock sehr präsent. Das Bürgenstock Resort wird für 500 Millionen Franken umgebaut. Es soll das grösste Hotel Resort werden. Die Bauarbeiten sind noch im Gange aber das umgebaute Palace Hotel ist bereits neu eröffnet worden. In Kürze wird noch ein weiteres 5* Hotel eröffnet, das Bürgenstock Hotel. Bereits jetzt kann man erkennen, was für ein grossartiges Hotel es sein wird.
Das Palace hat mir auch sehr gut gefallen, eine Mischung aus alt und neu. Die Mitarbeiter waren sehr freundlich und haben uns kurz die Geschichte des Hotels erzählt.
Im Winter wird auch noch der Alpin Spa eröffnet, dann ist das kleine Dorf komplett. Einige Shops sind bereits schon offen, aber für mich nicht so interessant. Der Schokoladen Laden jedoch schon.

Swiss Chocolate Chalet Shop war ein Traum. Wir wurden sehr verwöhnt. Durften Schokolade degustieren und wurden informiert, dass sie extra eine Linie für den Bürgenstock hergestellt haben. Schöne Holzboxen um ein Geschenk mit nach Hause zu nehmen.
Wir durften sogar noch eine heisse Trinkschokolade geniessen und erfuhren noch mehr über die Schokoladen und ihre Sorten. Nachdem ich eine Himbeer-Schokolade Trüff probierte musste ich die gleich mit nach Hause nehmen. Die waren ja lecker und mein Mann hat sicher auch Freude daran.

Es gibt so viele Sachen zu unternehmen wenn der Hotelkomplex fertiggestellt ist. Wir wollten eine kleine Wanderung machen.

Erst besichtigten wir die Hotel Anlage und haben auf der Terrasse etwas die Aussicht genossen.
Auf der Terrasse war es grossartig aber die Baustelle ist immer noch da. Also machten wir uns auf den Weg zum Hammetschwand Lift, welchen wir bereits vom Schiff aus gesehen haben.
Der Felsenweg zum Lift ist nicht so anstrengend und gut erreichbar. Manchmal hat es Treppen als Abkürzung die wir natürlich genommen haben.
Wir bezahlten pro Person CHF 10.- und sind ganz alleine rauf gefahren. Für alle die beide Wege mit dem Lift fahren möchte kostet es CHF 13.00. Wir wollten aber danach runter zum Resort laufen.

Der Hammetschwand Lift wurde bereits im 19. Jahrhundert gebaut. Und ist heute der grösste Aussenlift in Europa. Im Felsen begann unsere Fahrt und waren schnell draussen um die Aussicht über den Vierwaldstättersee zu geniessen. Einfach ein WOW Effekt.
Auf dem Aussichtspunkt angekommen ist die Aussicht gleich noch etwas schöner als im Resort. Langsam bekamen wir Hunger und da kam uns das Restaurant gerade recht. Wir genossen unsere Bratwurst mit Zwiebelsauce und machten uns auf die Wanderung abwärts zum Resort. Die Wanderung ist nicht so anspruchsvoll aber wie immer abwärts finde ich anspruchsvoller für die Gelenke.
Die kleine Wanderung hat sehr viel Spass gemacht und natürlich hat man auch die Möglichkeit grössere und anspruchsvollere Wanderungen zu machen.

Wieder zurück im Resort schauten wir uns noch die Geschichte des Resorts im Hoteleigenen Museum an und kauften unsere Schokolade ein. Wir  genossen das letzte mal noch die Aussicht. Wunderschön und man kann sich gar nicht satt sehen. Ich muss auf jedenfall wieder zurückkommen wenn das Resort fertiggestellt ist.

Die Bahn abwärts ist auf die Schiffsverbindung abgestimmt. Wir warteten aber auf den Bürgenstock Express statt mit dem Schiff noch umzusteigen.

In Luzern angekommen genossen wir noch ein Eis bevor es wieder nach Hause ging. Luzern ist eine tolle Stadt und ich geniesse es immer wieder wenn ich da bin.
Ich verstehe, dass Audrey Hepburn ihren Mann in der Kapelle Bürgenstock geheiratet hat. Es ist einfach traumhaft dort.

Eure Madelaine

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Mallorca: Segeltour auf der Vita Bel II

Mein Mann und sein Bruder hatten beide im Urlaub Geburtstag, deshalb suchten die Freundin meines Schwagers und ich nach einem Geschenk was wir im Urlaub unternehmen konnten. Sehr schnell dachte ich an eine Segeltour aber eine genaue Vorstellung hatte ich noch keine. Nachdem ich etwas im Internet recherchiert habe, habe ich eine Auswahl getroffen und es auch mit einer Arbeitsfreundin, die selber ein Segelboot auf dem Meer besitzt besprochen. Schnell entschieden wir uns für das Angebot von Vita Bel II. Die Segeltour schenkte ich gemeinsam mit der Freundin von meinem Schwager, somit hatten wir ein tolles Geburtstagsgeschenk für unsere Jungs.

Im Vorfeld habe ich eine E-Mail geschrieben, dass ich Interesse daran habe, einen Ausflug mit Ihnen zu buchen. Sie machte mir eine Offerte für einen Tag auf dem Schiff und in privater Gesellschaft. Doch das war mir zu viel und ich schrieb ihr zurück, dass wir dafür nicht einen ganzen Tag planen möchten und auch nicht unbedingt ein Schiff für uns alleine benötigen. Die Dame machte mir danach ein Angebot für sechs Stunden und das war perfekt für uns.
Bereits per E-Mail war Sonia sehr freundlich. Sie bat mich meine Mails auf Englisch zu schreiben, doch wenn das für mich ein Problem sei, schreibe sie auch in Deutsch zurück. Ich gab ihr ab da nur noch englische Antworten. Die Buchung ging rasch den Sonia antwortete mir immer nach 1-2 Tagen und kaum hatte ich die Buchung mit meiner Kreditkarte bezahlte, sendete sie mir die Bestätigung und fragte mich noch ob wir Fleisch oder Fisch zum Hauptgang wünschen. Meine letzte Nachricht an sie war nur noch: viermal Fleisch bitte.

In ihren Mails war alles bereits geschrieben. Ich wusste wann wir wo sein mussten und wie lange es dauerte. Nun musste ich mich aber noch paar Wochen gedulden.

Pünktlich sind wir am Hafen Cala D’Or am Schiffsteg angekommen. Zuerst haben wir gemeinsam in einem nahen Café noch etwas getrunken und meldeten uns bereits beim Captain der noch beschäftigt war an. Als er um 16.15 Uhr zum Schiff ging, packten wir ebenfalls unsere Sachen und gingen zu ihm auf den Steg. Die erste Regel war, Schuhe ausziehen – kein Problem für uns. An Board lernten wir gleich noch Martha kennen, die selber einen Skipper ist, die Nigel (unserem Captain) helfen wird. Wir vier Schweizern waren noch mit zwei jungen Deutschen und zwei Engländer auf dem Boot. Die Chemie stimmte gleich zu Beginn. Alle waren aufgeregt und freuten sich auf die Segeltour.
Nigel erklärte uns die Sicherheitsbestimmung auf dem Boot und auf was wir besonders achten müssen. Wir prosteten uns auf einen wunderbaren Abend zu und Nigel schwärmte bereits vom Wind. Er und Martha legten für uns am Bug, also vorne am Segelboot Matten hin. Als wir es uns auf den Matten bequem gemacht hatten, verliessen wir auch schon den Hafen. Auf dem offene Meer hat er die Segel gespannt.

Wir waren sehr schnell unterwegs und der Wind blies seitlich in das Segel, deshalb war das Boot schräg im Wasser. Wir fuhren aufs offene Meer hinaus und sahen uns die Insel aus der Distanz an. Mallorca ist wirklich eine tolle Insel nur konnte ich es leider nicht wirklich geniessen. Ich merkte, dass mir der Meer-gang Mühe bereitete. Während mir schlecht war und hoffte, dass ich noch nicht sterben werde, bracht mir mein Mann Chips. Regel Nr. 1: Gehe nicht mit leerem Magen auf ein Schiff.
Langsam ging es mir besser aber noch nicht so gut, dass ich in der Fassung war zu sprechen, fotografieren oder mich zu bewegen. Deshalb ein grosser Dank an meinen Fotografen, Andy, Nathi & Michi.
Die Jungs genossen die Fahrt in vollen Zügen, ich hingegen nicht. Nein das kann man so auch nicht sagen. Aber mein Körper genoss es nicht. Ich kann nicht sagen wie lange ich am leiden war. Trotz meiner Tablette gegen Reiseübelkeit war es mir so übel, sowas habe ich noch nie erlebt. Jede Welle spührte ich. Als wir bei der Bucht Cala Montrago angehalten haben musste ich mich erst erholen. Die anderen sprangen in Wasser und schnorchelten in diesem klaren Wasser.
Ich erholte mich zum Glück rasch. Martha und Nigel haben immer wieder auf der Fahrt nach meinem Befinden nachgefragt das fand ich sehr aufmerksam und Martha gab mir sogar mal ein Cola was mein Wohlbefinden steigerte. Endlich fand ich wieder meine Stimme. Kurz habe ich Martha gefragt, ob ich noch eine Reisetablette nehmen könnte, nach dieser kurzen Zeit. Und sie meinte nur „was du hast nur eine genommen?“ Also meine Regel Nr.2: Nimm gleich 2 Reisetabletten wenn du mit dem Schiff unterwegs bist.
Jetzt lebte ich wieder. Nun konnte ich wieder fotografieren und Spässe machen. Ich habe extra Badetücher und trockene Kleider mitgenommen, aber da ich nicht schwimmen war brauchte ich es gar nicht.

Die anderen haben sich abgeduscht und umgezogen, während ich die Aussicht genossen habe. In der Bucht waren wir nicht alleine. Links und rechts hatte es kleine und grössere Boote doch die störten uns nicht und wir sie sicher auch nicht.
Martha und Nigel begannen für uns unser Dinner zu kochen. Ich war begeistert einen Grill auf dem Deck zu haben. Erst legte er körniges Salz grosszügig auf die Fläche und legte danach die Shrimps oben drauf. Es sah so köstlich aus. Sie deckten unser Tisch liebevoll auf und baten uns zu Tisch zu kommen. Wir hatten grillierten Shrimps, Serano Schinken, Oliven und tolles Brot als Vorspeise. Die Shrimps waren extrem lecker ich habe gleich vier Stücken gegessen 🙂
Jetzt kam der Haupgang. Wir durften vorab bereits angeben ob wir Fisch oder Fleisch möchten. Martha hat den Fisch in der Küche zubereitet und Nigel das Fleisch auf dem Grill. Wie in einer Sterneküche haben sie uns das Essen serviert. Wir genossen das Dinner und hatten ein sehr tolles Gespräch mit den anderen Teilnehmern auf dem Segelboot.
Die Sonne ging langsam hinter dem Hügel unter und die Stimmung war einfacht nur wunderschön. Ich nenne es sogar einen meiner perfektesten Momenten in meinem Leben. Ich war nur Happy.

Langsam fuhren wir wieder zurück nach Cala d’Or. Diesmal spannten wir nicht die Segel auf, sondern fuhren mit dem Motorbetrieb der Küste entlang. Der Vollmond vom Vorabend machte die Stimmung noch etwas mehr zu einem magischen Moment.

Wir hatten einen grandiosen Abend auf der Vita Bel II erlebt. Nette Gesellschaft und besser als in machen Restaurants gegessen. Martha und Nigel haben für uns aus der Seegeltour einen unvergesslichen Ereignis daraus gemacht. Mein Mann und sein Bruder werden noch sehr lange über dieses tolle Erlebnis sprechen und ich kann jedem nur empfehlen eine Segeltour auf der schöne Vita Bel II zu unternehmen. Aber bitte vergisst nicht meine Regel 1&2 🙂

Eure Madelaine

Reisetipps: Vitznau

Vitznau ist ein wunderschöner Ort am Vierwaldstättersee und ein Wochenende dort zu verbringen ist wie Urlaub. Bei meinem ersten Besuch in Vitznau war ich als Hochzeitsgast eingeladen. Ich bin sehr froh, durften wir an der Hochzeit von Yvonne und Marcel dabei sein und diesen einmaligen Ort kennen lernen. Voller Vorfreude bin ich nach Vitznau gereist, aber mir war es nicht bewusst, dass das es so ein Paradies ist. Liebe auf den ersten Blick. Direkt am Vierwaltstättersee am Fusse des Rigi’s mit den Bergen rundherum, ist einfach nur wunderschön.

Anreise:

Zug: http://www.sbb.com/
Mit dem öffentlichen Verkehrsmittel kommt man sehr gut nach Vitznau. Leider gibt es keine direkte Verbindungen nach Vitznau. Wer mag kann in Brunnen auf den Bus umsteigen oder über Luzern und dort auf das Schiff umsteigen.

Auto:
Mit dem Auto kommt man sehr gut nach Vitznau. Wir sind über die Autobahn gefahren und in Küssnacht haben wir die Ausfahrt genommen. Danach sind wir am wunderschönen See entlang gefahren. Mein Mann war der Fahrer, deshalb konnte ich die Aussicht so richtig geniessen.

Hotel:

Hotel Rigi Vitznau:
Bei meinem ersten Besuch in Vitznau waren wir im Hotel Rigi Vitznau. Es befindet sich gleich am Fusse des Rigis. Yvonne & Marcel haben das Hotel als Vorschlag angegeben für uns Gäste, als günstigere Alternative zum Vitznauerhof. Mir hat es da sehr gut gefallen. Wir hatten ein einfaches Hotelzimmer aber hatten trotzdem alles was wir brauchten. Zur Hochzeitsgesellschaft mussten wir nur kurz laufen. Nach der Hochzeit am Samstag haben wir das Frühstück verpasst aber im eigenen Gartenrestaurant haben sie uns genau das serviert was wir brauchten. Sie machten für uns einen Aufschnitt Platte und servierten es mit diversem Brot. Genau das richtige nach einer Party Nacht.

Hotel Vitznauerhof:
Vitznauerhof
Das erste Mal im Vitznauerhof waren wir nicht Hausgäste sondern nur Hochzeitsgäste. Das Märchenhotel blieb uns aber in sehr guter Erinnerung, sodass wir es beim zweiten Besuch für zwei Nächte gebucht haben. Wir haben uns sehr wohl gefühlt und genossen unseren Aufenthalt in Vitznau. Mehr über das Hotel könnt ihr da lesen:

Verkehrsmittel:

Zu Fuss:
In Vitznau geht es sehr gut zu Fuss. Es ist ja ein kleines Dorf.

Bus: http://www.bvg.de/de/
Zu den Nachbarsorten gelangt man sehr gut mit dem Bus, wie nach Küssnacht oder Weggis.

Schiff: http://www.lakelucerne.ch/
Schiffsteg Vitznau
Vitznau hat einen eigenen Schiffsteg. Eine Schiffsfahrt zu unternehmen bietet sich sehr gut an. Es gibt diverse Rundfahrten doch die meisten sind sie mit umsteigen in Luzern oder Brunnen verbunden. Alle Stunde geht ein Schiff nach Luzern und die Fahrt dauert etwas mehr als eine Stunde.

Zusäzliche Blogeinträge in und um Vitznau
Hotel Vitznau
Schifffahrt auf dem Vierwaltstättersee
Ausflug auf den Rigi
Luzern Sehenswürdigkeiten

Hotel Vitznauerhof

Wir wollten mit der ganzen Familie ein tolles Wochenende verbringen und reisten mit dem Auto nach Vitznau. 2013 war ich bereits auf einer Hochzeitsfeier im Hotel Vitznauerhof, jedoch war ich damals nur Hochzeitsgast. Mir war das Hotel zu teuer um nur zu da zu Schlafen. Wir wussten aber, dass wir irgendwann wieder zurückkommen werden und das Hotel in vollen Zügen geniessen werden.
http://www.vitznauerhof.ch/de/Home

Das Hotel selbst ist seit über 100 Jahren schon ein Hotelbetrieb. Früher war dort die Schiffswerft und einige Schiffe die noch heute auf dem Vierwaldstättersee fahren wurde dort zusammengebaut.
VitznauerhofDas Hotel Vitznauerhof erlebte Höhen und Tiefen. Nach einer Überschwemmung waren sie gezwungen das Hotel zu schliessen und umzubauen. Nach diversen Direktorenwechseln ist seit 2015 das Hotel Vitznauerhof ein 4-Sterne Hotel und es wird von dem Gastgeberpaar Maria Redlich und Bardhyl Coli betrieben. Ein dynamisches Team und ihre Gästen sind ihnen wichtig, das spürt man wenn man im Vitznauerhof zu Gast ist.

Wir konnten von einer ihren pauschalen Angeboten profitieren und haben uns für „oh du geliebte Schweiz“ entschieden. Wir haben dieses Paket ausgesucht, weil wir einen Ausflug zum Rigi geplant haben. Es ist ein grosszügiges Angebot, den wir sind in diesen 3 Tagen sehr verwöhnt worden. Zum Paket gab es noch einen Willkommens Drink, ein Abendessen im Restaurant mit einem Schweizer Menü und die Fahrkarte zum Rigi.MadelaineBereits bei der Begrüssung hiess es, so schön dass sie da sind, ich habe mich bereits auf ihren Besuch gefreut. Die Rezeptionistin und ich hatten zuvor ein paar Mal telefoniert und besprochen wie ich mir das Wochenende vorstelle. Alles hat genau so geklappt wie wir es im Voraus besprochen hatten. Uns wurde auch gleich mitgeteilt, dass die Eltern bereits angereist sind und auf uns auf der Terrasse im Restaurant warten. Sie hat unsere Reservationen in den Restaurants nochmals bestätigt und nachgefragt ob die Zeit für uns immer noch stimme. Wie ich bereits aus dem Telefongespräch wusste, konnten wir das Zimmer noch nicht beziehen aber das war auch nicht weiter schlimm. Wir haben nach dem Mittagessen eine Schifffahrt auf dem Vierwaldstättersee geplant. Die Mitarbeiter nahmen unsere Koffern ab und wir genossen erstmal die Terrasse mit dem herrlichen Blick auf den Vierwaldstättersee.
Aussicht ZimmerDie Mitarbeiter am Empfang waren immer sehr hilfsbereit und freundlich. Neben dem Empfang gab es noch einen kleinen Sweet Table. Da durfte man sich jederzeit bedienen, was ich als kleine Naschkatze sehr gerne machte.
Sweet Table

Unser Hotelzimmer:
Zurück von der Schifffahrt wurden wir von der Gastgeberin Maria Redlich persönlich zum Lift begleitet. Sie gab uns noch einige Informationen wo das Frühstück stattfinden würde und dass wir im Haus eigener Spa erwarten können.

Wir mussten erstmal unsere Aussicht geniessen. Wir hatten wiedereinmal Glück, ein tolles Zimmer mit Balkon um den Vierwaldstättersee betrachten zu können.

Wir wollten vor dem Abendessen noch den Whirlpool ausprobieren doch ohne Badekleidung ging das nicht und die waren in meinem Koffer. Wir wurden am Empfang informiert, dass unsere Koffern direkt ins Zimmer gebracht worden sind, während unserer Abwesenheit. Leider klappte dies nicht und wir mussten etwas auf unsere Koffern warten. Dies war für uns jedoch nur halb so schlimm, denn wir konnten uns auf dem Balkon die tolle Aussicht ansehen.

Das Zimmer selber war modern eingerichtet und wir hatten genügend Platz, auch das Badezimmer war schön. Die Dusche war nicht so meins. Es kam wenig Wasser aus der Brause raus und ich mit meinen langen Haaren brauche dann extra Zeit bis das Shampoo aus den Haaren gewaschen war.

Was ich sehr aufmerksam gefunden habe, war eine handgeschriebene Begrüssungskarte.Hotel ZimmerEin grosser Pluspunkt gebe ich der Kaffee/Tee Station im Gang. Auf einem kleinen Beistelltisch befindet sich immer Wasser und Tee/Kaffee zum selber brühen, dazu hat es eine Auswahl an Früchten. Zusätzlich befand sich im Zimmer Wasser im Kühlschrank wo wir uns kostenlos bedienen konnten.

Spa & Wellness:
Direkt mit dem Lift gelangt man zum Spa. Eine Garderobe mit Kästen zum Abschliessen und eine grosszügige Dusche befindet sich gleich zu Beginn des Wellnessbereiches. Danach betrat man den Spa. Ein Fitnessraum mit den gängigsten Geräten die ich aber während meinem Aufenthalt nicht benutzt habe. Einen grossen Tisch stand ebenfalls bereit mit Wasser, Tee und Kaffee zum sich selbst zu bedienen, was ich sehr geschätzt habe. Das Wasser haben sie noch mit Orangenschneiben verfeinert, was bei den warmen Temperaturen sehr erfrischend war. Zusätzlich gab es noch eine Sauna und ein Dampfbad. Wer gerne eine Massage oder eine Behandlung buchen möchte, kann das natürlich ebenfalls tun. Im Aussenbereich befand sich ein Whirlpool den ich sehr gerne ausprobieren musste. Wer die Sonne auf sich scheinen lassen möchte, hat die Möglichkeit im Garten auf den Liegenstühlen Platz zu nehmen, was einige Hotel Gästen in Anspruch nahmen.

Als Hotel Gast hatte man die Möglichkeit die Bretter für das SUP (Stand up Puddeling) gratis zu beziehen. Wir hatten das noch nie gemacht, deshalb war das gleich eine Gelegenheit für uns. Das war richtig lustig und wir haben uns köstlich amüsiert. Erst zitterten meine Knie so stark aber nach einer Zeit ging es dann besser, was mich natürlich unheimlich stolz machte.  😉 Ich fiel nie ins Wasser und das ist nicht so einfach. Wir fanden das so genial, dass wir uns gleich daheim für einen Kurs auf dem Zürichsee anmeldeten.

Panorama Terrasse Restaurant:
Das Terrassen Restaurant ist wunderschön. Direkt am Wasser mit so einer traumhafter Blick auf den Vierwaldstättersee.

Zwei Mal haben wir dort gegessen. Das erste Mal als wir im Hotel angekommen sind haben wir uns mit einem kleinen Lunch gestärkt. Wir wollten alle nur etwas Kleines essen und bestellten uns Salat. Das Restaurant ist wirklich wunderschön zwischen dem Garten und dem Vierwaldstättersee einfach wunderbar. Wir freuten uns schon darauf, am Abend auf der Terrasse zu essen.
Salat

Wir hatten grosses Glück mit dem Wetter und konnten am Abend draussen essen. Die Überdachung schützte uns vor dem Regen nachdem wir unseren Tisch etwas verschoben haben. Nachdem es wenige Tropfen geregnet hatte, war es der Rest vom Abend trocken. Wir haben das Paket „oh du geliebte Schweiz“ gebucht demnach hatten sie für uns auch das Menü kreiert.  Als Vorspeise hatten wir ein gebeiztes Felchenfilet mit Randensalat das war eine gelunge Kombination. Danach hatten wir ein ganzes Mistkratzerli direkt grilliert auf dem Feuerring. Das war sehr saftig und lecker. Dazu gab es noch Rosmarin Kartoffeln und Grillgemüse was ebenfalls auf dem Feuerring zubereitet wurde.  Ich habe den Feuerring schon gekannt aber noch nie etwas gegessen, dass auf dem Feuerring grilliert wurde. Uns wurde erklärt dass die Schale aus Stahl ist und als Grillfläche genutzt wird. Im Inneren des Feuerrings wird es bis zu 300°C und aussen ist es ca. 180°C. Immer wieder überprüfte der Koch das Feuer.
FeuerringSo ein Feuerring macht gleich eine andere, sehr warme und schöne Atmosphäre daraus. Am liebsten würde ich auch so einen Feuerring daheim haben, doch ich und Feuer ist keine gute Kombination, sonst hätte ich sicher bereits schon ungewollt kurze Haare. 😉 Zum Abschluss haben wir eine Dessertvariation erhalten, Creme Caramel, Erdbeereis und frische Erdbeeren mit Sahne. Perfekt zum Thema „oh du geliebte Schweiz“.
Dinner

Dinner im Restaurant Sens:
Ein Dinner im Sens, da habe ich mich schon so lange darauf gefreut. Wir waren bereits im 2013 dort essen und hatten einen Gaumenschmaus. Seit 2015 ist der junge Koch Karim Schumann der neue Küchenchef. Um in dem Fischspezialitäten Restaurant Sens zu essen sollte man offen sein für Neues. Ich bin ein grosser Fan von einer solchen Küche. Das Essen ist eine Geschmacksexplosion der Sinne und manchmal wurde ich überrascht. Leider war das Restaurant nicht für alle eine gute Wahl. Zu viel Schi Schi.

Dinner SensWir hatten einen Tisch für sechs Personen gebucht. Da wir ein hin und her mit den Restaurants hatten und uns doch noch spontan für das Sens entschieden haben, bekamen wir einen Tisch in der Ecke. Hätten wir diesen Tisch von Anfang an gehabt, wären wir gar nicht zufrieden gewesen. Die Nische war sehr dunkel, sodass wir um eine zusätzliche Tischlampe baten. Sie haben dann zusätzlich das Licht etwas heller eingestellt und dann war es besser. Leider regnete es  und deshalb konnten wir nicht auf der Terrasse essen. Ich habe für uns extra auf der Insel gebucht. Das wäre sicher einen tollen Platz gewesen, aber leider nicht im Regen ;-).
Vitznau Das Restaurant war voll bis zum letzten Tisch. Deshalb war es nicht nur sehr laut – okay wir hatten auch noch einen Gast der das ganze Restaurant unterhielt, aber vor allem war es sehr heiss in der Nische. Das Fester zu öffnen war nicht möglich.
Sens VitznauWenn man in ein solches Restaurant geht, sollte alles stimmen. Denn das Essen ist sehr teuer. Unser Hauptgang wurde serviert und somit auch direkt unser Rotwein. Dieser sollte meiner Meinung nach vor dem Essen serviert werden. Der Espresso wurde uns serviert, dabei fehlte jedoch Zucker. Leider ging das etwas lange bis wir den Zucker erhielten. Unser Servicefachmann kassierte erst noch an einem anderen Tisch ein bevor er uns den Zucker brachte. Das sind Kleinigkeiten aber für den Preis den wir zahlten sollten solche Sachen nicht passieren.

Mein Persönliches Feedback: Die Küche ist grandios. Ich habe extrem gut gegessen und habe es dem Küchenchef persönlich gesagt. Ich bin gespannt wie es weiter geht mit dem 28 jährigen Küchen Chef. Am liebsten würde ich ihm gerne einmal über die Schultern von Karim Schumann schauen wie er kocht. Wir werden sicher noch das eine oder andere von ihm und seinem Team hören. Der Service muss noch an sich arbeiten um sich dem Standard der Küche anzupassen. Ich würde mit einem Lächeln anfangen.

Hotel Bar:
Die Hotel bar ist Modern eingerichtet und der Kronleuchter gefällt mir besonders gut. Die Sofas waren sehr bequem und wir fühlten uns wie wenn wir bei Freunden zu Besuch wären. Immer nach unserem Dinner waren wir dort was trinken oder wir uns dort als Treffpunkt in der Bar.
Hotel BarDie Männer wollten noch einen Whiskey trinken doch in der Sens Lounge gab es dies nicht also haben wir uns entschieden dies an der Bar zu nehmen. Leider war die Bar nicht bedient, doch die Person an der Rezeption hat uns jemanden organisiert, der für uns die Drinks zubereitete. Das fand ich ausgesprochen aufmerksam und sehr nett. Sie haben uns auch vorgeschlagen, unseren Whisky in die Lounge des Sens zu bringen. Doch wir waren zu faul und wollten nur noch einen Schlummi und ins Bett.

Mein Schlussfazit vom Vitznauerhof:
Ich fühlte mich sehr wohl in dem Hotel Vitznauerhof. Wir wurden wie VIP`s behandelt, so kenne ich es nur, wenn man Stammgast ist einem Hotel ist. Das junge Direktoren Paar kümmert sich mit sehr viel Hingabe und Charme um die Gäste und man spürt die Freude, mit der sie Gastgeber sind. Sie begrüssen jeden Gast im Frühstücksraum und erkundigen sich über den Aufenthalt. Selten sah ich einen Chef der seinen Mitarbeitern hilft. Sie tragen die Stühle nach einer Hochzeit zurück ins Restaurant oder checken ihre Gäste ein oder aus. Das ist sicher eine tolle Atmosphäre dort zu arbeiten. Also mir haben sie den Eindruck gegeben, dass die Mitarbeiter gerne dort arbeiten und selber mit viel Leidenschaft und Hingabe ihre Arbeit machen.

 

Schifffahrt

Der Vierwaldstättersee ist so schön und das Wetter war wunderbar, also haben wir beschlossen eine Schiffstour zu machen. Der Schiffsteg von Vitznau ist nur paar wenige Minuten zu Fuss erreichbar.

Am Schalter fragten wir nach ob es einen grossen Unterschied macht ob wir erste oder zweite Klasse fahren. Das nächste Schiff ist der Schiller und in der 2. Klasse hatte es nur Platz an der Sonne. Wir wollten aber nicht eine Stunde an der prahlende Sonne Platz nehmen, also habe ich Tickets für CHF 63.00 pro Person besorgt.

Wir nahmen das Schiff nach Luzern, die Fahrt dauerte etwa eine Stunde. Leider gibt es keine Rundfahrt nach Luzern ohne umzusteigen deshalb wollten wir noch ein Eis essen in Luzern und wieder zurückfahren.
Vitznau Schifffahrt

Wir hatten Glück und durften auf dem Dampfschiff Schiller Platz nehmen. Ein wunderschönes, altes Schiff das sogar in der Werft wo gegenwärtig das Hotel Vitznauer Hof steht, zusammengebaut wurde.
SchillerSchillerJetzt war ich sehr froh, dass wir erste Klasse Tickets hatten. Den in der 2 Klasse war es so voll und es hatte auch hier nur noch Sonnenplätze. Wir begannen mit einem Drink und genossen die Fahrt im überdachten Teil. In Luzern angekommen hatten wir nun ¾ Stunde Zeit was zu unternehmen.
Chateau GütschDoch die Zeit war nicht massgebend, denn jede Stunde geht wieder ein Schiff zurück nach Vitznau.

Mein Mann findet das Löwendenkmal wunderschön und deshalb sind wir dorthin gelaufen. So hatten wir noch einen schönen Spaziergang in Luzern inklusive mit etwas Sightseeing. Wer gleich noch länger die Stadt besichtigen möchte, kann dies natürlich ebenfalls tun. Wer mehr über die Sehenswürdigkeiten von Luzern erfahren möchte, darüber habe ich einen Bericht geschrieben. Zum Bericht lesen könnt ihr auf folgenden Link klicken:
https://madelaineentdecktdiewelt.com/2016/05/26/luzern-sehenswuerdigkeiten-einkaufen/

Auf dem Weg zum Schiffsteg spazierten wir über die See Promenade zurück und assen noch ein Eis.

Nun hatten wir bei der Rückfahrt nicht mehr so ein schönes Schiff.
Vitznau
Die Rückfahrt war nun auch angenehmer, denn wir konnten im freien Bereich sitzen und die Sonne war nicht mehr so stark. Zudem hatten wir etwas Fahrtwind, was die Rückfahrt sehr angenehm machte.

Ausflug auf den Rigi

Wenn wir schon in Vitznau sind, müssen wir auf den Rigi.  https://www.rigi.ch 

Die Aussicht da oben ist wunderschön und etwas frische Luft tut uns auch gut 😉  Von Vitznau kommt man mit der Zahlradbahn auf den Rigi.
RigibahnWie sind gleich ganz nach oben zum Rigi Kulm gefahren. Die Fahrt dauert nicht so lange. Nach 30 Minuten erreichten wir den Rigi Kulm.
RigiNach einem kleinen Aufstieg erreicht man die Aussichtsplattform. Da oben ist es etwas frisch, gut hatte ich einen Pullover mit dabei. Was für eine tolle Aussicht. Einfach mal nichts machen ausser auf einer Bank zu sitzen und die Aussicht geniessen. Leider hatte es über Nacht geregnet deshalb waren wir üben den Wolken und hatten keine klare Sicht auf den Vierwaldstättersee.
Rigi Der Turm von der Wetterstation hat eine Plattform mit 360° rundum Blick, in der Höhe von 1200 Meter über mehr dachte ich nicht, dass ich bis zum Halwylersee sehen werde. Wunderschön ist es da. Ich sah den Zugersee sowie auch Luzern und natürlich den Vierwaldstättersee.
Rigi Wir sind danach auf die nächste Bahn nach Rigi Kaltbad zurück gefahren. Achtung nicht in die blaue Bahn einsteigen, denn die geht nach Arth Goldau. Natürlich hat man die Möglichkeit den Berg runter zu laufen und kommt so auch nach Rigi Kaltbad.

Kaltbad ist ein süsses Örtchen. Es gibt da einige Hotels und Restaurants.
Sogar einen Mineralbad http://www.mineralbad-rigikaltbad.ch/ gibt es da oben. Das ist sicher auch eine schöne Idee, doch ich habe das noch nie ausprobiert.

Unser Ziel war es zur Plattform Chänzeli zu spazieren. Dies dauerte etwa 15 Minuten. Auf dem Weg dahin sind wir erstmal mal was essen gegangen auf der Terrasse.
img_4160Danach machten wir uns auf den Weg der auch Blumenpfad genannt wird. Etwas versteckt befindet sich eine kleine Kapelle, die musste ich mir ansehen. Richtig süss und klein. Im Garten befinden sich ganz viele Kräutern und Blumen die alle angeschrieben sind.
Kapelle RigiWeiter geht es zum Chänzeli, auf dem Weg dahin sahen wir immer einen Beschrieb über die Blumen und Kräutern. Das fand ich sehr spannend.
img_4190Der Weg zur Plattform lohnt sich sehr. Es ist einfach wunderschön und wir genossen einige Minuten dort und bemerkten, dass das Wetter sich wechselt. Es wurde etwas dunkler und die Wolken wurden fester. Wir machten uns auf dem Rückweg.
RigiRigiBei der Bahnstation angekommen waren wir noch im Trockenen. Wir beobachten wie der Nebel von unten nach oben stieg und von oben wie er nach unten stieg. Das habe ich bis jetzt noch nie gesehen. Ich war richtig fasziniert. Nun wurde es richtig dunkel, wir sahen bereits unsere Bahn kommen, und schon begann es zu regnen. Ein Mädchen begann an zu weinen und ihre Mutter erklärte ihr, dass dies in Bergen passieren kann, dass es plötzlich anfängt zu regnen. Für uns war es nicht weiter schlimm, da wir sowieso auf die Bahn wollten. Bevor wir in die Bahn einstiegen, waren wir kurz im Regen. Oh war ich nass aber die Stimmung in der Bahn war richtig lustig. Alle haben darüber gelacht.

Als wir auf dem Aufstieg zum Rigi fuhren, waren sagte ich noch: nun geniesse ich die Aussicht, Fotos mache ich wenn wir zurück fahren 😉

Reisetipps: Berlin

Eine grossartige Stadt mit ganz viel Geschichte. Die Stadt ist sehr modern, der zweite Weltkrieg ist hier jedoch immer noch sehr präsent und es erinnert vieles daran. Dieses tragische Ereignis darf man nicht vergessen und manchmal erdrückte es mich fast, aber es gibt in Berlin so viele andere Sachen zu unternehmen um wieder nach Luft zu schnappen.
Berlin
Auch wenn man Berlin schon mehrere Male besucht hat, hat man bestimmt noch nicht alles gesehen. Es gibt so viele Sehenswürdigkeiten, gute Gaststätte, Shopping Möglichkeiten oder gute Plätze und dafür braucht man Zeit.

Anreise:

Fliegen: http://www.airberlin.ch/ Ich fliege immer mit Air Berlin nach Berlin Tegel. Ich liebe diesen Flughafen. Er ist so klein und deshalb gut überschaubar.

Mit dem Bus kommt man gut und schnell in die Stadt und wenn man lieber ein Taxi nehmen möchte, stehen genügend zur Verfügung.  http://www.berlin-airport.de/de/reisende-txl/an-und-abreise/bus-und-bahn/anfahrt/

Hotel:

Ich besuchte Berlin schon einige Male, an alle Hotels kann ich mich nicht mehr erinnern. Es gibt sehr viele Hotels in allen verschiedenen Kategorien. Bei der Hotelbuchung würde ich darauf schauen, dass es sich direkt neben einer U-Bahn oder S-Bahn Station befindet.

Motel One: http://www.motel-one.com/de/hotels/berlin/
Für Ständetrips finde ich die Motel One Hotels genial. Sie sind sehr zentral gelegen und sehr einfach gehalten.

Appartement mieten: http://www.apartments-mitte.de/
Als ich meinen 30. Geburtstag feierte, bin ich mit meinen besten Freunden nach Berlin gereist. Wir haben da ein Apartement gemietet, so waren wir alle beieinander. Das Appartement war sehr zentral gelegen und wir hatten nur wenige Minuten zum Brandenburger Tor. Vom Balkon aus sahen wir der Holocaust Mahnmal. In der Nähe hatte es einen Supermarkt, wir haben uns aber nur mit Getränken eingedeckt. Gefrühstückt haben wir immer im Cafe Einstein was ebenfalls nicht weit weg war und für einen Schlummer-gute-Nacht-Drink waren wir meistens in der Hotel Bar des Hotel Kempinski Adlon. Natürlich gibt es auch eine Möglichkeit in der eigener Küche alles zuzubereiten aber wir sind ja im Urlaub und da möchte ich nicht arbeiten. 😉

Hotel Novotel Suites: http://www.accorhotels.com/de/hotel-3745-novotel-suites-berlin-city-potsdamer-platz/index.shtml
Wir haben ein Hotelzimmer gesucht, dass wir zu dritt teilen konnten. Da gab es leider nicht so eine grosse Auswahl aber für uns war es perfekt. Wir hatten ein Doppelbett und ein Bettsofa. Genug Platz hatten wir ebenfalls um unsere Sachen zu verstauen. Das Hotel hatte eine tolle Lage, der Potsdamer Platz war in der Nähe und das Hotel lag gleich neben einer S-Bahn Station. In der selbe Strasse hat es von der  Accor Kette Hotels, zu welcher Kette auch das Novotel Suite Hotel gehört und zusätzliche weitere Hotels in günstigeren Klassen.

Verkehrsmittel:

Berlin AmpelmannZu Fuss:
Vieles kann man zu Fuss erreichen in Berlin. Die Stadt ist so gross und mir reicht es irgendwann wieder.

U-Bahn, S-Bahn und Bus: http://www.bvg.de/de/
Das Strassen Netz ist sehr gut in Berlin. Jedoch muss man aufpassen, zum Beispiel am Brandenburger Tor ist die U-Bahnstation nicht am gleichen Ort wie die S-Bahnstation. Sie heissen genau gleich und sind beide unterirdisch, allerdings ist der Eingang nicht exakt am gleichen Ort. Dies kann einem verwirren, wenn man von A nach B kommen möchte. Meist muss man einige Meter laufen zu der Station. Unser Hotel war sehr zentral und wir waren viel zu Fuss unterwegs. Für einen Tag haben wir einen Gruppen Tageskarte gelöst und am nächsten Tag sind wir mit Kurzstrecken Tickets herumgefahren. Die Kurzstrecken Billets sind immer für eineinhalb Stunden gültig. Die Tickets kann man am Kiosk oder Automaten beziehen. Taxi: Wir haben das Taxi vom Flughafen bis zu unserem Hotel genommen. Mit dem Bus und der S-Bahn hätten wir dreimal umsteigen müssen, was uns zu umständlich gewesen wäre. Mit den Taxis haben wir immer sehr gute Erfahrungen gemacht, die Fahrer waren immer sehr freundliche und haben uns jeweils schon einiges über Berlin erzählt. Nur ein einziges schlechtes Erlebnis hatten wir mit einem Taxifahrer, als wir ihm die Adresse nannten meinte er nur, dass er nicht nach Ost-Berlin fahren werde. Diese Aussage hat mich sehr schockiert.

Rad:MadelaineBerlin mit dem Fahrrad zu entdecken finde ich grossartig und ich empfehle es jedem. Sogar die Berliner sind oft mit dem Fahrrad unterwegs. Die Fahrwege sind grosszügig und durch die ganze Stadt verteilt, so fühlt man sich jederzeit sicher. Überall hat man die Möglichkeit Räder für mehrere Stunden oder einen ganze Tag zu buchen. Wir haben unser Velo in einem Café gemietet, es gibt jedoch auch Fahrradstationen wo man sich registrieren kann.

Zusäzliche Blogeinträge über Berlin
Reise Plan (4 Tagen Berlin)
Sehenswürdigkeiten
Berliner Dom & Gedächniskirche
Trabi Tour
Mauer & Geschichte
Essen & Trinken in Berlin
Shopping

Reiseplan in Berlin

Reiseplan 2016, 4 Tage

Freitagabend Anreise
Tag 1: Brandenburger Tor, Holocaust Mahnmal, Potsdamer Platz, Show im Friedrichs-Palast
Brandenburger TorNach dem Brunch im Einstein betrachteten wir das Brandenburger Tor. Wir spazierten zum Holocaust Denkmal bevor es weiter ging zum Potsdamerplatz. Am Abend waren wir Abendessen und danach genossen wir eine richtig grossartige Show im Friedrichs-Palast.

Tag 2. Rad Tour: Gedächtniskirche, Tiergarten, Siegessäule, neue Wache, Berliner Dom, Alexanderplatz, East Side Galerie
Da das Wetter stimmte kamen wir auf die glorreiche Idee uns ein Fahrrad zu mieten und Berlin auf dem Velo zu erkundigen. Als erstes fuhren wir zu Gedächtniskirche, danach radelten wir durch den Tierpark und kamen zu Siegessäule. Es ging weiter durch den Tierpark bis zur zentralen Gedenkstätte „neue Wache“.

MadelaineNun war bereits Mittag und unsere Mägen knurrten, also gönnten wir uns einen Lunch im Gartenrestaurant bevor wir weiter zum Berliner Dom und zum Alexanderplatz fuhren. Da wir noch überhaupt nicht müde waren vom Radeln, beschlossen wir die Fahrt fortzusetzen und die East Side Galerie zu besichtigen. Nachdem wir unsere Fahrräder abgegeben hatten, verbrachten wir einen schönen Abend beim Brandenburger Tor in der Fan Meile (EM Finale von Portugal und Frankreich).

Tag 3: Trabi Tour, Checkpoint Charlie, KaDeWe
Am Morgen waren wir Einkaufen und haben etwas gefrüstückt. Wir brachten unsere Einkäufe zurück ins Hotel und es ging sofort weiter mit der Trabi Tour. Nach der Stadtbesichtigung entlang der Mauer mit der Trabi Tour sahen wir uns den Checkpoint Charlie an und begaben uns zum Mittagessen ins KaDeWe. Natürlich waren wir zudem auch Shoppen im KaDeWe, denn wenn man schon hier ist, muss man es auch ausnutzen. J Abendessen waren wir in einem Steakhouse.

Tag 4: Reichstagsgebäude, Shopping, Abreise nach Zürich
Wir frühstückten über den Dächer Berlins und sahen uns im  Reichstagsgebäude um. Wir verbrachten unsere letzten Stunden mit Shoppen, bevor wir uns wieder auf den Weg in die Schweiz machten.
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Reiseplan 2010, 4 Tage:

Tag 1: Anreise, Brandenburgertor, Berliner Dom, Fernsehturm, East Side Galerie
Nach der Anreise haben wir unsere Koffer an der Reception deponiert und gingen direkt etwas frühstücken. Unser Spatziergang begann am Brandenburger Tor, danach liefen wir den Weg „unter der Linden“ zum Berliner Dom und machten einen Halt um unseren Hunger zu stillen. Danach marschierten wir weiter bis zum Alexanderplatz und genossen auf dem Fernsehturm die Aussicht. Nach dem essen liessen wir den schönen Abend ausklingen.
Neptun BrunnenTag 2: Trabi Tour, Checkpoint Charlie, Gedächtniskirche
Nach unserem Frühstück im Einstein genossen wir eine Trabi Tour. Nicht weit von der Trabi Tour Station ist der Checkpoint Charlie, welchem wir ebenfalls einen kurzen Besuch abstatteten. Nach einem leckeren Mittagessen sind wir in  die Gedächtniskirche gefahren um sie uns anzusehen, danach waren wir im KaDeWe und Kurfürstendamm einkaufen.
Tag 3: Bundestag, East Side Galerie
Nachdem wir zwei Stunden im Regen angestanden sind um das Gebäude „Bundestag“ zu besichtigen,  genossen wir in diesem historischen Gebäude erstmal ein Mittagessen im Restaurant Käfer. Am Nachmittag sahen wir uns die bemalten Mauern an der East Side Galerie an.
Tag 4: Holocaust, Madame Tussauds, Potsdamer Platz, Abreise nach Zürich
Nach dem Besuch vom Holocaust Mahnmal frühstückten wir wie immer im Einstein. Da es regnete entschieden wir uns für das Madame Tussauds und nach dem Wachsmuseum machten wir uns auf den Weg zum Postdamer Platz. Leider waren somit unsere vier Tage in Berlin bereits wieder um und wir mussten den Heimweg antreten.
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Berlin Sehenswürdikeiten

Berlin ist so vielseitig und gross, besonders der Kontrast zwischen Tradition und Modernität gefällt mir sehr. Bei meinen vielen Besuchen in Berlin haben wir so viele tolle Sachen erlebt dass ich die letzten zwei Male als Tourguide für meine Mitreisenden tätig sein konnte. Im Jahr 2010 hatte ich Freunde dabei die noch nie in Berlin waren und ich wollte ihnen natürlich dementsprechend einiges bieten. Ja, sie sprechen heute noch darüber wie ich sie durch ganz Berlin gehetzt habe. 😉 Die Stadt ist sich immer am Entwickeln, deshalb entdecke ich bei jedem Besuch etwas Neues.

Inhalt:
Brandenburger Tor
Siegessäule
 Reichstag
Tierpark
Zoo
Friedrichspalast
Madame Tussauds
Potsdamer Platz: Sony Center, Verkehrsampel, Park Kolonaden, Panoramapunk
Alexanderplatz: Neptun Brunnen, Fernsehturm, Weltuhr
Berliner Marathon

Brandenburger Tor:
Die bekannteste Sehenswürdigkeit in Berlin ist das Brandenburger Tor. Gleich beim Hotel Adlon welches zur Kempinski Gruppe gehört, befindet sich der Paris Platz. Ein perfekter Ort um schöne Fotos zu schiessen. Eines meiner Lieblingsbilder haben wir an meinem 30. Geburtstag vor dem Brandenburger Tor gemacht.
Brandenburgertor

Siegessäule:
Siegessäule
 Mitten im Tiergarten an der Strasse zum 17. Juli befindet sich die Siegessäule. Die Plattform mit Rundumblick über die Stadt belohnt die Menschheit nachdem man die 300 Stufen erklommen hat.
SiegessäuleBei schönem Wetter hat es einen wirklich tollen rundum Blick inklusive der Aussicht auf das Brandenburger Tor.
Siegessäule Blick

Der Reichstag:
Einen Besuch im Reichstag darf nicht fehlen. Die Glaskuppe ist wunderschön und hat eine sehr interessante Architektur. Das traditionelle mit modernem Style gemischt, gefällt mir sehr.
ReichstagAuf dem Areal wird deutsche Politik betrieben, dazwischen steht jedoch noch das wichtigste Gebäude, nämlich die Schweizer Botschaft. 🙂
ReichstagFrüher musste man Stunden anstehen um zur Kuppe zu gelangen, heutzutage ist es etwas anders. Wer sich nicht angemeldet hat kommt nicht ins Rechtgebäude rein.  Am besten ist es, wenn man sich online mit dem Formular anmeldet, denn es ist bereits Wochen im Voraus ausgebucht. Wer es lieber spontan ansehen möchte, kann sich bei der  Servicestelle melden und sich anmelden. Insofern genügend Kapazitäten verfügbar sind, wird eine Zutrittsberechtigung ausgestellt.
Reichstag
Eine andere Möglichkeit ist es im Restaurant Käfer (im Reichstag Gebäude) auf der Dachterrasse zu reservieren. Auch hier ist eine Registration notwendig. Natürlich hat man die Möglichkeit eine Führung zu buchen oder sogar bei einer Debatte live dabei zu sein. Das Wichtigste finde ich, wer die Kuppe besuchen möchte muss sich anmelden und alle Personen sollten einen Ausweis mitnehmen.

Tierpark:
Eine riesengrosse Parkanlage mit Seen und ganz vielen Spazierwegen. Da kann man sich verlaufen. Ich war dort schon eine Runde joggen im Tierpark oder bin mit dem Velo durchgefahren. Einen Spaziergang im Park ist ebenfalls sehr zum empfehlen – zumindest einen kleinen Teil 😉
Tierpark

Berliner Zoo: http://www.zoo-berlin.de/de
Ich besuche den Zoo in Zürich sehr gerne, deshalb musste ich auch mal den Berliner Zoo besuchen. Er ist sehr gross und wunderschön. Ein grosser Ansturm gab es, als der Eisbär Knut zur Welt kam. Leider ist er bereits verstorben. Auch in dieser Zeit war ich in Berlin aber verzichtete darauf, den Zoo zu besuchen. Wer nicht gerade in den Zoo möchte aber ich sage mal eine kleine Degustation machen möchte, kann einen Spaziergang Unternehmen direkt beim Zoo im Tierpark. So hat man auch dich Möglichkeit etwas von den Tieren zu sehen.

Friedrichspalast: https://www.palast.berlin/de/
Ich war zum ersten Mal im Friedrichspalast um mir eine Show anzusehen. Ich fand die Show „The Wyld“ ausgezeichnet. Was für eine grandiose Show mit Akrobatik, Tanz, Bühnentechnik und wunderschönen Kostüme die ich nur von Shows aus Las Vegas kenne. Wir hatten Glück und waren eine Woche bevor die Vorstellung beendet war im Friedrichspalast. Leider wurde die aufgeführte Show danach beendet. Doch ab September 2016 findet eine neue Show statt und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass sie auch dann wieder eine exzellente Show auf die Beine stellen werden.
Friedrichspalast
In der Pause kann man sich eine Erfrischung oder einen Snack gönnen. Bevor die Show beginnt hat man die Möglichkeit an der Bar einen Tisch zu reservieren und zusätzlich zu den Getränken einen Happen zu bestellen. Dann kann man sich die Zeit einsparen und hat eine Sitzgelegenheit.

Madame Tussauds: https://www.madametussauds.com/berlin/de/
Madame Tussaud, das Wachsfiguren Kabinett finde ich echt einen geniales Museum. Ich bin begeistert von der Arbeit und Technik die hinter den Wachsfiguren steckt.
MadelaineIn Berlin befindet sich das Madame Tussaud direkt beim Brandenburger Tor. Es sind nicht nur internationale Stars vertreten sondern natürlich auch deutsche Stars. Die Berliner Geschichte ist natürlich auch vertreten. Hinter Glas befindet sich Adolf Hitler, aber auch Anne Frank mit ihrem Tagebuch ist ausgestellt.

Potsdamer Platz:

Bei meinem ersten Berlinbesuch war beim Potsdamer Platz nicht viel, bei meinen nächsten Besuche musste ich feststellen, dass es ständig wächst und immer wieder ein neues Gebäude da stand. Heute ist es richtig modern. Ein Aussichtspunkt befindet sich dort und es gibt viele coole Läden zum shoppen. Es ist ein Quartier mit tollen Hotels, Restaurants und Cafés. Mehr übers Shoppen könnt ihr da lesen:
Postdamer PlatzSony Center:
Hier ist die Filmindustrie zuhause. Einmal im Jahr findet die Berlinale statt. Nicht nur Deutsche Filmstars laufen über den roten Teppich sondern auch Hollywood Grössen kommen an die internationale Filmfestspiele.
Verkehrsampel:
Inmitten diesem modernen Platz befindet sich die erste Verkehrsampel von Berlin. Der Kontrast finde ich genial.
Park Kolonaden:
Ein Park direkt hinter dem Einkaufszentrum Arkade. Auf dem Hügel entspannen und die Architektur bestaunen ist zu empfehlen.
Mauer:
Einen kleiner Teil der Mauer ist auf dem Platz und der Mauerverlauf ist da sehr gut sichtbar.
Panoramapunkt: http://www.panoramapunkt.de/de/willkommen.html
Einen Aussichtspunkt am Potsdamer Platz. Wir sind da nie hoch, weil in Berlin hat es einige tolle Aussichtspunkte wie der Berliner Dom oder die Siegessäule.

Alexanderplatz

Am Alexanderplatz hat es nicht nur Einkaufsmöglichkeiten sondern einiges mehr. Der Neptun Brunnen steht auf dem Platz und im Hintergrund das rote Rathaus. Zudem befindet sich auf dem Platz der Fernseherturm und die Welt Uhr.
AlexanderplatzNeptun Brunnen:
Dieser befindet sich auf dem Platz und ich sehe immer wieder Leute die sich darin ihre Füsse abkühlen oder Kinder die beim Brunnen spielen. Ein wunderschöner Brunnen mit vielen lieben Details.
Fernsehturm: https://tv-turm.de/de/startseite/
In ganz Berlin sieht man der Fernsehturm und so kann ich mich immer sehr gut orientieren. Auf dem Fernsehturm kann man die Aussicht über Berlin bestaunen und mit dem Audio Guide bekommt man ganz viele Geschichten, Gebäude oder Strassen erklärt. Tickets ohne Wartezeit kann man online erwerben, ansonsten kann die Wartezeit schon recht lange sein. Die höchstgelegene Bar befindet sich im Fernsehturm, darin gibt es auch ein Restaurant. Aber auch da braucht man ein Ticket um mit dem Lift nach oben zu gelangen.
Die Weltzeituhr:
Die Uhr ist noch aus der DDR-Zeiten. Eine Uhr die alle Zeitzonen der Welt anzeigt . Zudem ist es ein sehr beliebter Treffpunkt.

Berliner Marathon:
Der Berliner Marathon finde ich den Schönsten. Ich wollte ihn unbedingt rennen. Aber leider kann ich es nicht mehr, denn ich habe mein Knie beim Skifahren verletzt. Deshalb kann ich nicht mehr so lange laufen. Einmal erlebte ich den Berliner Marathon als Zuschauer. Das war wirklich ein Spektakel. Die Einwohner gehen raus und feuern die Läufer an. Ich war damals im Hotel Swisshotel und sie waren total auf den Marathon eingestellt. Am Vorabend gab es sogar einen Spagetthi-Plausch für die Läufer. Ich begleitete einen Freund der den Marathon gelaufen ist. Ich hatte die Möglichkeit ihn mehrmals auf der Strecke anzufeuern. Wenn man weiss, wie schnell der Läufer etwa unterwegs ist, kann man es ausrechnen. Ich hatte einen Ballon besorgt sodass er mich sah. Denn die Chance dass ich ihn verpasse war gross. Das Schöne an diesem Marathon finde ich, man macht eine Runde und kommt so an den schönsten Sehenswürdigkeiten vorbei und im September einen Marathon zu laufen ist doch wunderbar. Das ersten mal sah ich den Marathonläufer Haile Gebrselassie laufen, er war so gut und schnell unterwegs. Man dachte, er mache nun einen neuen Weltrekord. Doch leider reichte es dazumal nicht, doch im folge Jahr schaffte er den Weltrekord. Eine grandiose Leistung für alle Läufer. Was muss das für ein Gefühl sein wenn man den Brandenburger Tor sieht und untendurch läuft und dabei seine Zeit sieht.

Berliner Dom & Gedächtniskirche

Berliner Dom:
Berliner Dom
Ein prunkvoller Dom mit sehr viel Gold und in einer Grösse nur zum Staunen. Einen kleinen Eintritt verlangen sie um den Dom zu besichtigen. Man hat auch die Möglichkeit mit einem Audio Guide eine Tour zu machen, was mir persönlich allerdings zu viel ist.
Berliner DomIch besuchte den Dom bereits zum 2. Mal und fand ihn immer noch wunderschön. Der Aufstieg finde ich sehr empfehlenswert, da hat man einen tollen Blick auf die Stadt.
Berliner DomDie Gruft darf man auch besichtigen. Die Statue „Glaube, Liebe und Hoffnung“ finde ich grossartig, nur schade dass es in der Gruft steht und nicht im Freien.
Glaube Liebe Hoffnung

Gedächtniskirche:
Eine wunderschöne Ruine. Die Kirche wurde von Kaiser Wilhelm I erbaut, bekannt wurde sie weil sie im zweiten Weltkrieg bombardiert wurde. Heute ist diese Ruine ein Mahnmal was an den Krieg erinnert und ich bin verwundert dass sie noch steht.
Gedächniskirche Die Bomben haben die Kirchen sehr verwüstet und die Schäden sind bis heute sehr gut sichtbar. Die alte Schönheit ist aber immer noch erkennbar. Immer wieder gibt es eine gratis Führung.
GedächniskircheDaneben wurde eine neue Kirche erbaut, welche jedoch Geschmacksache ist. Für mich ist es zu modern aber das ist auch so geplant als Kontrast zu der Gedächtniskirche.
Gedächniskirche