Stopover in Dubai

Mein Mann und ich wollten Dubai beschnuppern und dies taten wir mit einem Stopover auf dem Weg nach Mauritius. Eine Stadt mit so vielen Gegensätzen muss ich mir genauer ansehen. Dubai ist eine junge Stadt, alles muss mehr, grösser oder eben auch höher sein.Ich bin eine moderne Frau, deshalb gefällt mir nicht alles, was in Dubai passiert und ich war mir nicht sicher, ob ich mich wohlfühle.Wir hatten leider nicht so Glück mit dem Wetter, denn wir hatten einen Sandsturm. Am ersten Tag war er sehr stark, also blieb uns nicht viel übrig und wir besuchten die Dubai Mall.

Dubai Mall:
In der Dubai Mall befindet sich auch das Dubai Aquarium. Ein riesengrosses Becken mit grossen Fischen dürfen wir auch bestaunen, ohne das Aquarium zu besuchen. Die Grösse dieses Aquariums ist wirklich beeindruckend. Wer zum Burj Khalifa möchte, muss ebenfalls durch das Einkaufszentrum gehen. Am Abend sind vor dem Einkaufszentrum auch die wirklich wunderschönen Fontänen die zur Musik tanzen sehenswert.
Am Abend genossen wir ein Abendessen mit einer Freundin, die ebenfalls in Dubai war. Am 2. Tag war der Sandsturm noch da aber nicht mehr so stark. Neben Sandsturm hatten wir mit ca. 41 Grad auch ziemlich heiss. Unser Hotel lag an der Jumaira Beach und so machten wir einen Spaziergang am Strand entlang. Schnell sahen wir die neue Touristen-Attraktion: das Riesenrad ist wirklich riesig. Das Riesenrad in London ist 135m hoch, aber das in Dubai wird 220m hoch.

Nach dem Spaziergang hatten wir einen kleinen Hunger und ich musste noch etwas in einer Apotheke einkaufen, also beschlossen wir zur Marina Mall zu gehen. Auf dem Weg dorthin sah ich das erste „Protz“-Auto. Ich dachte, in Dubai wimmelt es nur von solchen Autos.

Die Marina Mall ist mir sehr sympathisch. Sie ist um einiges kleiner als die Dubai Mall und ich hatte den Überblick. Leider gab es für den Lunch nicht so ein tolles Angebot, also gingen wir wieder in das Shakespeare Café und genossen einen köstlichen Lunch. Der Humus ist ja so lecker, kann ich nur empfehlen.

Burj Khalifa http://www.burjkhalifa.ae/en/index.aspx
Das Ticket für das höchste Gebäude der Welt habe ich bereits online reservieren können. Leider waren die Tickets zu den besten Zeiten bereits ausgebucht. Wir haben uns Tickets gegönnt, mit denen wir auf dem 148. Stockwerk Zutritt hatten.

Dies ist etwas teuer, aber ich fand, es lohnt sich (370 AED, ca. 100 CHF). Pünktlich um 17 Uhr sind wir angekommen und konnten ohne anstehen unsere Tickets umtauschen. Nun wurden wir in einen Raum geführt, wo wir etwas zu Trinken erhalten haben und warteten, bis andere Touristen sich zu uns gesellten. Danach ging es los. Wir hatten eine Dame, die uns zum 148. Stockwerk führte und uns einiges über das Gebäude erklärte. Der Sicherheits-Check ging auch sehr schnell und schon fuhren wir mit dem Lift zum 125. Stockwerk. Kurz mussten wir den Lift wechseln und dann waren wir oben im 148. Stockwerk. Was für ein Ausblick! Ich wollte erst diese Aussicht fotografieren, also nahm ich mir weder Getränk noch Süssigkeiten die sie uns anboten. Es war grossartig.Ein kleiner Abschnitt des 360° Rundgangs führt noch auf die Terrasse. Als wir dort eintrafen, machte ein Mann gerade einen Heiratsantrag und wir applaudierten. Mein Mann sagte mir im Nachhinein, «jetzt weiss ich, weshalb er so nervös war». Wir verbrachten sicher 45 Minuten im 148. Stockwerk und niemand bat uns, dass wir gehen sollten. Eigentlich durften wir uns nur 30 min dort aufhalten. Ich nahm nun meinen Fruchtsaft und eine der lokalen Süssspeisen. Oh die Baklava war ja lecker, nur mein Rosenwasser-Macarons war nicht so meins. Wir gingen nun nach unten zum 125. Geschoss. Wieder einmal musste ich alles fotografieren. Toll fand ich auch die Monitore, auf denen man sehen konnte, wie es früher einmal aussah und wie bei Nacht. Die Fontänen hörte man bis in den 125. Stock, aber von hier oben sind sie nicht gerade ein Spektakel zum Ansehen. Zum Schluss machten wir noch eine Runde im 124. Stockwerk. Leider hatten wir nicht den besten Ausblick, weil der Sandsturm noch tobte. Trotzdem hat es sich für mich gelohnt. Im 148. Stockwerk hatten wir wirklich viel Platz, aber in den Etagen 124 & 125 mussten wir etwas kämpfen um die Aussicht zu geniessen.

Fontänen
Nachdem wir die Fontänen nur von oben gesehen haben, wollten wir sie natürlich auch noch von Nahem betrachten. Die Fontänen tanzen zu arabischer und internationaler Musik. Ich schaute mich um und sah so viele verliebte Paare die Zärtlichkeiten ausgetauscht haben und das nicht nur von Touristen.

Mir hat es hier bei den Fontänen so gut gefallen, dass wir uns einen Dinner Platz mit Blick auf die Fontänen suchten. In einem italienischen Restaurant, Serafina, fanden wir einen tollen Platz. Sie werben damit, dass man bei ihnen Alkohol trinken darf, was für einige sicher auch ein Kriterium sein kann. Wir hatten einen tollen Platz direkt bei den Fontänen, allerdings mussten wir aufstehen sobald die Musik gespielt hat um das Fontänen-Spiel zu sehen. Der Sichtschutz, der angebracht wurde damit niemand den Alkohol sieht, verdeckt leider die Sicht auf die Fontänen. Alles kann man nicht haben – sogar in Dubai. So haben wir unseren Abend noch mit einem Eis ausklingen lassen und flogen am nächsten Morgen nach Mauritius.

Dubai hat mich sehr positiv überrascht. Es wurde hauptsächlich Englisch gesprochen, sogar unter Einheimischen, da es sehr viele Einwanderer hat. Irgendjemand muss ja in diesen unzähligen Hotels, Restaurants und Einkaufshäusern arbeiten, denn vor nicht allzu langer Zeit war es hauptsächlich Wüste.

Die Stadt ist sehr spannend und ich freue mich, sie bei einer anderen Gelegenheit etwas länger als nur zwei Tage zu betrachten. Meine Liste, was ich alles noch sehen muss in Dubai, ist noch sehr lang.

Eure Madelaine

Advertisements

Reisetipp: Disneyland Paris Weekend

Ich verbrachte mit meinen Freundinnen ein Wochenende in Paris. Wir hatten dabei nur ein Ziel: das Disneyland!

Es war mein 3. Besuch im Disneyland in Paris. Das erste Mal war ich gleich bei der Eröffnung mit 13 Jahren da, das zweite Mal vor 5 Jahren und nun wieder.

Für Nadia und ihre Schwester Lorena war es aber der erste Besuch. Wir entschieden uns, dass wir 3 Tage in Paris verbringen und auf das Abklappern der Sehenswürdigkeiten verzichten. Wir alle waren schon einige Male in Paris.

Anreise:
Von der Schweiz können wir mit dem TGV direkt ab Zürich nach Paris fahren oder auch fliegen. Doch der Flughafen Charles de Gaulle ist ja so gross und eine Stunde ausserhalb von Paris, so dass es für mich nicht in Frage kommt. Wer Glück hat, kann sehr günstig mit dem TGV nach Paris reisen. Das tolle finde ich, man kommt am Gare de Lyon an, was direkt mitten in der Stadt ist.

Unterkunft:
Wir wollten eine Unterkunft in der Nähe des Bahnhofs, weil das Disneyland etwas ausserhalb der Stadt liegt. Von Gare de Lyon fuhren wir mit der Linie A5 40 Minuten. Wir haben uns für ein günstiges 3* Hotel, das Hôtel Terminus Lyon, entschieden. Wir wollten dort ja nur übernachten und keine Wellnessferien verbringen.

Unterwegs in Paris:
Ich finde die Verkehrsmittel in Paris richtig toll. Mit der Metro komme ich sehr schnell zum Ziel. Am besten hat man die Übersicht mit einem Metro-Plan, die gibt es aufgelegt oder an den Schaltern. Wir haben uns gleich eine 3 Tageskarte bis zur Zone 5 (wo das Disneyland liegt) gekauft an den Automaten.

Unser Tag in Paris:

Wir sind mittags in Paris angekommen und deponierten unsere Koffer erstmal im Hotel. Wir wollten an der Seine spazieren gehen, denn die Sonne lachte uns so schön an. Das wurde ein richtig schöner Spaziergang.

Wir schlenderten in Richtung Eiffelturm, denn ich wollte ein Foto mit dem Eiffelturm.

Unterwegs fanden wir einen tollen Platz zum Mittagessen und genossen eine Crêpe mit hausgemachter Schokolade.

Am Eiffelturm angekommen, bin ich erst mal etwas erschrocken. Die Absperrung zum Eiffelturm ist sehr grossräumig. Nur wer ein Ticket zum Eiffelturm hat, kann sich unmittelbar um den Eiffelturm bewegen. Ich wollte wieder einmal unter dem Eiffelturm stehen, doch das ist ohne Ticket nicht mehr möglich. Wir suchten uns einen schönen Platz um Fotos zu schiessen, aber das ist mit den Absperrungen nicht mehr so einfach. Nadia hatte aber eine tolle Idee aus ihrem letzten Besuch in Paris und so konnten wir schöne Fotos mit dem Eiffelturm machen.

Wenn wir schon in Paris sind, müssen wir auch was einkaufen. Als Erstes gingen wir zur Champs-Élysée. Wir wollten uns kurz ausruhen und nahmen in einem Restaurant eine kleine Erfrischung, was uns sehr teuer kam. Ein 3 dl Wasser kostete 8 Euro! ;-(

Wir hatten bis Ladenschluss nur 2 Stunden Zeit für unsere Einkäufe. Als Erstes mussten wir einen Sephora suchen. Ich liebe diesen Laden. So viele tolle Produkte habe ich schon dort gekauft und auch diesmal fand ich neue Lippenstifte und Kajals. Die Pariser Mode mag ich sehr. Simple und chic, davon wollte ich auch noch ein paar Stücke in meinem Kleiderschrank. Deshalb fuhren wir mit der Metro zur Louvre Rivoli, dort gibt es eine Einkaufsstrasse. Hier konnten wir noch einiges für uns kaufen. Als die Läden zu gingen, waren wir froh, wir waren langsam doch auch sehr müde.

Wir haben unsere Einkäufe im Hotel deponiert und uns kurz frisch gemacht. Wir wollten nicht mehr so weit weg was essen und zu unserem Glück gibt es am Gare de Lyon einige tolle Restaurants.

Liebt ihr die französische Küche auch so? Wir haben im Restaurant L´Européen wirklich sehr gut gegessen. Ich nahm ihr Tagesmenu. Als Vorspeise hatte ich die Wahl von Austern oder Foie Gras. Ich liebe ja beides, aber 8 Austern sind mir viel zu viel. Als Hauptgang hatte ich eine Perlhuhnbrust mit einem Ratatouille. Sehr lecker. Wir besprachen noch unseren nächsten Tag, dann gehts nach Disneyland! 😉

Eure Madelaine

Weitere Bloggeinträge:
Disneyland Paris
Walt Disney Studio

Reisetipp: Disneyland Paris

Bereits das dritte Mal besuchte ich das Disneyland Paris und ich war auch schon in Los Angeles und in Orlando.  

Tickets:
Wir haben die Tickets im Internet erworben: 2 Tagespässe für 150 Euro. Im Vorfeld muss man sich überlegen, welchen Park man besuchen möchte. Wir wollten am einen Tag das Disneyland und am anderen Tag die Walt Disney Studios besuchen. Unsere Tickets waren 1 Jahr gültig und wir mussten die 2 Tage innerhalb von 7 Tagen einsetzen. 

Anfahrt:
Wir sind von Gare de Lyon aus angereist. Von dort aus hatten wir alle 10 Minuten eine Verbindung zum Disneyland und die Fahrt dauert ca. 40 Minuten. Unser Zug Ticket haben wir bereits am 1. Tag erworben. Wichtig ist, dass ihr Tickets bis Zone 5 kauft. Der Zug ist sehr gut gekennzeichnet, einfach dem Mickey Mouse-Logo auf der Anzeigetafel folgen. Das Disneyland befindet sich an der Endstation gleich neben dem Bahnhof.

Eingang Disney:
Wir hatten bereits Tickets gekauft über das Internet, aber wir mussten diese noch einlösen, denn die erworbenen Tickets waren ein Jahr gültig. Das ging sehr rasch, wir konnten das an einem Automaten erledigen. Auf der rechten Seite ist der Eingang zum Disneyland und links geht es zu den Walt Disney Studios. Es ist gut ausgeschildert und sehr übersichtlich. 

 Disneyland:
Wir wollten den Tag geniessen und uns nicht stressen lassen. Mir wird es sehr schnell schlecht auf den Bahnen und ich war deshalb sehr froh, dass auch Nadia und Lorena nicht das Bedürfnis hatten auf die wilden Attraktionen. Aber einige mussten auch wir erleben, wie „It´s a small World“, „Alice‘s kurioses  Labyrinth“ oder „Snow White“. 
Auf dem Weg zum Dornröschen-Schloss geht es erst auf die Main Street mit Souvenir Läden und Restaurants. Wir mussten natürlich gleich schauen, was es so alles gibt in den Läden für uns. Ich habe mir im Kopf eine Liste erstellt, was ich auf dem Heimweg noch alles einkaufen muss . 😉
Wir kauften uns T-Shirts und Minnie Mouse Ohren. Leider sind Kostüme nur bis 12 Jahren im Disneyland gestattet, sonst hätten wir uns sicher noch etwas Verrückteres einfallen lassen. Jedoch muss ich sagen, wir hätten uns einfach trauen sollen. Einige Erwachsene waren verkleidet und durften sich problemlos im Park aufhalten. Ganz viele feierten ihren Junggesellen-Abschied, wir haben bei 10 Gruppen aufgehört zu zählen. Die Idee finde ich toll. Die haben sich auch was einfallen lassen. Schneewittchen mit ihren 7 Zwergen zum Beispiel. Nur in dieser Hitze mit den Mützen…. 

Eines der beliebtesten Fotomotive ist das Dornröschen Schloss. Natürlich auch meins. Nächstes Mal muss ich in einem der Themen Hotels übernachten, damit ich auch die Disney Illuminations, eine Lichtshow um 23.00 Uhr, nicht verpasse.  

Die Zeit geht extrem schnell vorbei, wenn man Spass hat. Vor jeder Attraktion hat es ein Schild mit der geschätzten Wartezeit. In den USA konnten wir uns sehr auf diese Zeit verlassen, in Paris mussten wir jedoch immer noch ca. 30 Minuten dazu zählen, dann stimmte es.

Wer Fotos mit den Disney Prinzessinnen machen möchte, muss sehr viel Geduld haben. Als wir vor dem Eingang des Prinzessinnen Pavillons standen, sagten sie uns, es gehe 75 Minuten. Wir entschieden uns statt des Fotos für ein Eis. Dort haben wir eine Familie kennen gelernt, die auf das Kind wartete. Als die Mutter mit dem Kind kam, sagten sie uns, sie haben 1.5 Stunden angestanden und am Tag davor auch schon 2 Stunden. Wir haben abgemacht, dass wir es nach der Parade nochmals versuchen, aber leider war auch da die Wartezeit sehr lange und wir verzichteten. Wenn ich so lange anstehen muss, will ich natürlich ein Foto mit der Cinderella und nicht irgendeine Prinzessin, aber diese Garantie gibt es nicht. Wir haben dafür ein Foto mit Micky Mouse gemacht, da war die Wartezeit etwas kürzer.  

Wer ansteht sollte wissen, sie haben einen Profi Fotografen, der die Fotos macht, und danach hat man die Möglichkeit, die Fotos im Shop zu erwerben. Die sind aber nicht gerade günstig.  Auf einem Bildschirm schalten sie die Fotos kurz auf und weil wir zu Dritt mit unseren Kameras bereit waren, kamen wir so gratis zu unseren Fotos. Eine meiner Lieblings Bahnen ist „It´s a small World“, eine kleine Fahrt in einem Boot und man bereist die ganze Welt. Simpel gestaltet, aber richtig süss. Eine andere Attraktion mag ich auch, die Bahn zur Hexe von Schneewittchen. Meistens hört man danach weinende Kinder, denn es ist wie eine Soft-Geisterbahn gestaltet. Die Fahrt auf dem Mississippi Dampfer ist auch toll. Man fährt dabei durch den nachgebauten Archer Nationalpark. Wer etwas mehr Mut hat als wir, kann dort auch in den Zug steigen: eine Achterbahn. Uns reichte es aber schon, die Schreie der Fahrer mitzuerleben. 😉

Toiletten, Essen und Trinken
Die Anlage ist wirklich toll gestaltet. Es gibt alle paar Meter Toiletten und die sind auch gut auf der Karte gekennzeichnet.

Wer Hunger hat und ein Restaurant sucht, muss sich gedulden. Wir wollten zum Italiener und mussten sicher 30 Minuten anstehen, bis wir bestellen konnten. Das Essen kam danach sehr schnell. 

Es gibt verschiedene Restaurants und wer mehrere Tage im Disneyland verbringen möchte, muss nicht immer das gleiche essen. Die Auswahl in den Restaurants ist auch genügend. 

Die Parade:
Alle, die die Parade in der 1. Reihe miterleben möchten, müssen früh einen Platz suchen. Wir mussten nicht in der 1. Reihe sein und haben uns ein tolles Plätzchen ergattert. Auf der Karte ist die Route der Parade gut gekennzeichnet. Der Kampf um gute Plätze ist aber recht gross. Wer drängelt wird gleich getadelt, was ich richtig finde. Eine russische Familie wollte es sich ein paar Sekunden vor Paradebeginn in der 1. Reihe gemütlich machen. Sie standen aber nur kurz dort. 😉 Die Parade ging nicht sehr lange, aber alle waren da. Von Baloo bis zu Elsa und meine Lieblings-Prinzessin Cinderella. Es macht mir immer sehr viel Spass, die Parade zu sehen. Es wird getanzt, gewunken und gesungen.  

Nach der Parade verbrachten wir noch einige Zeit im Park. Leider waren wir schon sehr müde und warteten deshalb nicht mehr bis um 23 Uhr die Disney Illuminations beginnt. Ich durfte einen tollen Tag im Disneyland verbringen. Es ist für mich ein happy place. Ich freue mich schon auf mein nächstes Mal, evt. gehe ich dann mit meinen Paten-Kindern. 😉 Ich komme auf jeden Fall wieder!

Eure Madelaine

Weitere Bloggeinträge:

Unser Tag in Paris
Walt Disney Studio

Reisetipps: Walt Disney Studio

24In Paris ist nicht nur das Disneyland, sondern auch die Walt Disney Studios. Dort dreht sich alles um die Filme. Zurzeit sind die Marvel Figuren sehr präsent. Wir hatten Tickets für beide Disney Parks und wollten je einen Tag dort verbringen. Ich muss sagen, am Sonntag hatten wir nicht den ganzen Tag zur Verfügung und dafür war Walt Disney Studios perfekt für uns. Es ist einiges kleiner als Disneyland und hat dafür mehr abenteuerliche Bahnen. Es ist interessant es einmal zu sehen, aber nochmals muss ich nicht gehen. In den Universal Studios wurde mir einiges mehr geboten. Wer gerne auf Bahnen geht, dem wird es dort gefallen. Wir waren auf der Studio Tram    Tour, dort haben sie ihre Spezial-Effekte gezeigt. Die Fahrt ist interessant und dauert ca. 15 Minuten.
Bereits am 1. Tag sahen wir einen grossen Luftballon, der Panorama Magique. Wir dachten, er sei im Walt Disney Studios, doch er ist ausserhalb der Pärke, im Disney Village.
Also wir dort angekommen sind, waren wir etwas traurig, denn wegen dem starken Wind gab es keine Fahrt. So habe ich aber etwas Tolles, auf das ich mich freuen kann bei meinem nächsten Besuch im Disneyland Paris.

Eure Madelaine

Weitere Bloggeinträge:

Unser Tag in Paris
Disneyland Paris

 

Update London

London Wochenende mit meinen Freundinnen

Bereits letztes Jahr begleiteten mich zwei Freundinnen für ein paar Tage nach London, als ich dort eine Woche lang an einer Weiterbildung teilnahm. Wir machten damals ab, dass wir ein Jahr später nochmals nach London kommen werden, um im Ausverkauf nach Schnäppchen zu suchen.

Wir reisten am Freitagabend nach der Arbeit nach London. Diesmal flogen wir über London Heathrow und bereits daheim haben wir unsere Tickets für den Heathrow Express erworben. So konnten wir Geld sparen und hatten mehr Budget zum Einkaufen 😉

Wir haben alle eine Oyster Card, schnell haben wir ein paar Pfund darauf geladen und schon konnten wir mit der Tube  direkt zu unserem Hotel fahren.

Hotel:

The Cumberland Hotel http://cumberland-hotel-london.hotel-ds.com/de/

Meine Freundin Crysi war für die Buchung zuständig. Sie hatte für uns ein Hotel ausgesucht, dass für uns Shopping Queens optimal liegt: gleich an der Tube Station Marbel Arch. Das Preis-Leistungsverhältnis fand ich sehr gut. Wir konnten uns jeden Morgen einen Tee im Zimmer kochen und wir hatten zwei Zimmer mit einer Durchgangstüre, was wirklich praktisch war. Zu viert hatten wir 2 Badezimmer aber waren doch stets zusammen.

An diesem Wochenende haben wir nicht nur Cardio Shopping gemacht, sondern auch einiges gegessen 😉 und uns als Touristen geoutet. Wir sind eine Runde auf dem London Eye gefahren und besuchten eine Ballettvorstellung.

Sehenswürdigkeiten:

London Eye:
Bereits zum zweiten Mal fuhr ich eine Runde auf dem London Eye. Das Ticket haben wir bereits daheim gebucht und hatten einen Zeit Slot. Wir mussten nicht einmal das Ticket umtauschen, sondern konnten gleich anstehen. Ich finde es toll, dass die Kabinen nicht so voll sind. So hat jeder die Möglichkeit, die Aussicht zu geniessen und Erinnerungsfotos zu schiessen. Es ist immer noch eines der schönsten Sehenswürdigkeiten von London, finde ich. Die 30 Minuten sind schnell vergangen und boten einen richtig tollen Rundumblick über London.
Cinderella Ballett: https://www.londontheatredirect.com/

Ich meinte, wir werden ein Musical ansehen, aber schlussendlich war es ein Ballett. Ich sah nur Cinderella und buchte die Tickets 😉 Wir haben sehr spät gebucht und konnten nur noch am Rand und hintereinander die Sitzplätze buchen. Die Plätze waren aber gut, und wir genossen das Moderne Ballett. Nicht der Tanzstil, sondern die Geschichte, das Bühnenbild sowie die Kostüme sind dabei modern. Die Geschichte von Cinderella kennen wir, diesmal war sie aber sehr verändert. Die Geschichte spielt in den 40er-Jahren in London. Mitten im zweiten Weltkrieg eine kleine Liebesgeschichte und der Schuh, der verloren ging. Ich fand das Ballett grossartig, tolle Geschichte und die Bühne so eindrücklich, jedoch sollte es nicht Cinderella heissen, weil von der klassischen Geschichte nicht viel zu sehen ist. Aber wie das so ist, mit einem anderen Namen hätten wir das Ballett verpasst und das wäre sehr schade.

Essen in London

Frühstück:

Dominique Ansel Bakery: http://dominiqueansellondon.com/Für uns nichts Neues mehr, aber es war schon viel zu lange her, dass wir einen Cronouts gegessen haben. Die sind ja so lecker. Also machten wir einen kleinen Umweg, um bei Dominique Ansel zu frühstücken. Es lohnt sich immer einen Umweg zu machen. 😉

Duck & Waffels: https://duckandwaffle.com/

Eines meiner Lieblings-Restaurants zum Frühstücken in London. Die Aussicht ist einfach wundervoll und das Essen erst. Letztes Mal als wir dort waren, hatten wir eine Nebelwand und diesmal konnten wir die Aussicht geniessen. Es hat sich gelohnt wieder zu kommen.

Mittagessen:

Ask Italien: https://www.askitalian.co.uk/
Shopping macht hungrig, wir wollten spontan was essen gehen und sind direkt an diesem Restaurant vorbeigekommen. Es sah so einladend aus, also gingen wir hinein. Was für ein Glückstreffer. Gleich in einer Seitenstrasse der Oxfordstreet haben wir ein gemütliches, modernes italienisches Restaurant gefunden. Das essen war wirklich sehr lecker. So haben wir es uns gewünscht.

Jamie Oliver Italien
Wir waren gerade unterwegs beim Einkaufen und wollten nur was Kleines essen. Da kam uns Jamie Oliver Italien gleich recht. Einfache Küche und schnellen Service was für uns perfekt war. Das Essen war auch sehr lecker.

Abendessen:

Marlborough Head Pup: https://www.greeneking-pubs.co.uk

Nachdem wir nach 21.00 Uhr in London unser Abendessen gesucht hatten, kamen wir in diesem Pup an. Wir kannten diesen Pup bereits, aber nicht zum Essen. Wir bestellten uns Fish und Chips, ein toller Beginn in London, finde ich. Meistens ist es in den Englischen Pups so, dass man alles an der Bar bestellen und gleich bezahlen muss und danach wird es am Tisch serviert.

Gorden Ramsy, Street Kitchen https://www.gordonramsayrestaurants.com/heddon-street-kitchen/

Gorden Ramsy ist ein grossartiger Koch, der in einigen Orten in der Welt bereits Restaurants führt. Bis jetzt hatte ich nur einmal die Gelegenheit einen Burger zu essen in einem Gorden Ramsy Restaurant in Las Vegas. Dieses Steak Restaurant ist wirklich sehr stilvoll eingerichtet und etwas gehobener. In einem solchen Restaurant muss ich Fleisch essen, das Surf & Turf hat mich auch sehr angesprochen, aber es war mir zu teuer, also bestellte ich erst mal einen Thunfisch Tartar und danach Lamm. Ich sah auf der Karte ein Kartoffelpüree mit Trüffel und Brie. Das musste ich gleich ausprobieren. Ich konnte mir nichts darunter vorstellen, aber es war ja so lecker. Leider hatten wir fast keinen Platz mehr für das Dessert, aber ein Dessert zu teilen geht immer.

Afternoon Tea:

Prêt-a-Porter Afternoon Tea: https://www.the-berkeley.co.uk/

Wenn ich genügend Zeit habe, nehme ich gerne einen Afternoon Tea. Wenn wir schon eine Gruppe Damen waren, buchte ich das Prêt-a-Porter Afternoon Tea im „The Berkeley Hotel“. Seit ich das letzte mal dort war, vergingen bereits einige Jahre. Immer wieder sah ich ihre Kreationen und inzwischen besitze ich sogar ihr Backbuch. Leider hatte ich noch keine Zeit es auszuprobieren. Die salzigen Gerichte kommen immer als erstes. Wir hatten zu den Sandwichs noch kleine salzige Leckereien. Die waren wirklich alle sehr lecker. Zusätzlich haben wir noch Scones bestellt, denn die servieren sie nicht zu ihrem Afternoon Tea. Wir lieben sie, deshalb bestellten wir für alle einen Scone dazu. Danach kam die Etagère mit den süssen Leckereien und als Inspiration diente die letzte Pret-a-Porter im Winter. Ausgefallen in der Kreation für den Gaumen sowie für die Augen. Leider habe ich einige Winter Gewürze nicht so gerne, deshalb fand ich nicht alles lecker, aber verhungern musste ich nicht 😉 Ich hoffe, bald was aus dem Rezeptbuch zu backen. Meine Freundinnen haben sich bereits angemeldet um die Kreationen zu probieren 😉

London ist immer eine Reise wert. So vielfältig und spannend. Meine Mädels sagten bereits, nächstes Jahr kommen wir wieder….. ich bin dabei 😉

Mehr über London lesen:
https://madelaineentdecktdiewelt.com/reiseziele/europa/england/london/

Eure Madelaine

Tschüss 2017

Liebe Reise-Freunde,

Es geht nicht mehr lange und das Jahr neigt sich zum Ende. Spannende Reisen und Ausflüge durfte ich dieses Jahr mit meinem Mann, unserer Familie und tollen Freunden unternehmen. Leider hatte ich noch nicht die Zeit, über alle meine Reisen zu schreiben aber ich bemühe mich, mich zu bessern. 😉

Neben meinen wundervollen Reise-Erlebnissen hatte ich dieses Jahr grosse private Veränderungen, aber Veränderungen sind nicht immer schlecht. In meinem Fall waren sie sogar grossartig.

Ab nächstem Jahr werde ich wieder die Schulbank drücken und meine Leidenschaft zum Beruf machen. Bevor ich eine Ausbildung in der Reisebranche beginne, verreise ich mit meinen Freundinnen nach London. Etwas Spass bevor der Ernst beginnt, muss sein, oder?

Gestern war ich in Teufen, Appenzell Ausserrhoden, wo meine Freundin Nadia aufgewachsen ist und sie zeigte mir die Tradition aus ihrer Region. Jedes Jahr findet im Appenzellerland das Silvesterklausen statt. Bei diesem eindrücklichen Brauch ziehen die Kläuse von Haus zu Haus und verabschieden sich mit Schellenklängen und Gesang vom alten Jahr, dazu wünschen sie nur das Beste für das neue Jahr.

Euch wünsche ich von Herzen einen tollen Endspurt und ein grossartiges 2018! Für das neue Jahr wünsche ich Euch von Herzen Glück, Zufriedenheit und Erfolg.

Eure Madelaine

München zur Adventszeit

Bereits zum zweiten Mal verbrachte ich in der Vorweihnachtszeit ein Wochenende in München. Nicht nur um Weihnachtsgeschenke zu kaufen, sondern auch um in Weihnachtsstimmung zu kommen.

An diesem Wochenende wollten wir einfach eine Auszeit vom Alltag nehmen und geniessen.
Ein Spaziergang im Englischen Garten gehört für mich dazu, es war wunderschön, denn es hat geschneit. Natürlich freuen wir uns auch immer über das gute Essen. Wir besuchten neue aber auch bekannte Restaurants und Orte.

Diesmal war ich mit der Buchung etwas spät dran, lange habe ich gewartet, weil wir nicht wussten, ob es nach München oder doch nach Wien geht. Mein Mann war geschäftlich unterwegs und ich wollte irgendwo dazu stossen. Der Flug nach Wien war mir aber zu teuer, also entschied ich, mit dem Zug nach München zu fahren.

Hotel: http://www.aloftmunichhotel.com/
Mein Mann hat sich ein neues Hotel in München ausgesucht, weil das Motel One ausgebucht war. Das Aloft befindet sich direkt am Hauptbahnhof. Die Lage ist wirklich spitze. Als ich einchecken wollte, gab es ein kleines Problem. Mein Mann hatte alles gebucht und ich keine Dokumente dabei, so konnte ich erst nicht einchecken. Ich trage aber den gleichen Nachnamen wie mein Mann und so durfte ich schliesslich doch noch einchecken. Mein Mann musste sich nur noch am Empfang melden. Das Hotel ist sehr modern und die Zimmer sind grosszügig. Es ist ein perfektes Hotel für ein Wochenende in München.

Frühstück: https://www.muenchner-stubn.de/
Gleich neben dem Hotel gibt’s das moderne Gasthaus Münchner Stubn. Hier sind wir immer frühstücken gegangen. Einmal habe ich Weisswürste mit Bretzen bestellt und an einem anderen Tag Rührei mit Lachs. Die Portionen sind wirklich sehr gross.

Hofbräu Haus: https://www.hofbraeuhaus.de/
Wenn mein Mann und ich in München sind, müssen wir einmal zum Hofbräuhaus frühstücken. Wir essen dann Weisswürste mit Krautsalat und dazu noch Kartoffelsalat. So lecker.

Einkaufen

Ich hatte einen Plan: Solange mein Mann noch arbeiten musste, ging ich einkaufen. Wenn ich am Frühlingsfest in München bin, habe ich leider jeweils kaum Zeit, also nahm ich sie mir jetzt. Als erstes ging ich zu DM. Reihe für Reihe schaute ich mir alles ganz genau an und bei der Kosmetik verweilte ich sehr lange. Ich wollte eigentlich erst noch meine Tasche zurück ins Hotel bringen, aber ich ging weiter. Mein nächster Plan war TK Max. Wer hier einkaufen geht, sollte sich Zeit nehmen. Ich begann bei den Kleidern und nahm mir einen Korb auf Rollen. Die Preise sind sehr niedrig, dafür kann es aber auch sehr gut sein, dass es Kollektionen aus den Vorjahren sind. Doch für mich ist nur entscheidend, wie es aussieht. Auch im TK Max habe ich einiges gefunden und war sehr zufrieden.
In München kann ich wunderbar einkaufen. Ich finde immer etwas. Auch mein Mann geht sehr gerne in München einkaufen, meistens findet er tolle Sachen bei Wormland. So muss er nicht immer auf mich warten. Dieses Mal fand ich tolle Weihnachtsgeschenke und tolle Kleider für mich.

Weihnachtsmarkt:

Wir sind hauptsächlich wegen der Weihnachtsmärkte nach München gefahren. Es gibt mehrere in München, aber wir haben nicht alle besucht.

Christkindermarkt auf dem Marienplatz:

Der bekannteste Weihnachtsmarkt ist natürlich auf dem Marienplatz. Der grosse Christkindermarkt mit einem riesigen Weihnachtsbaum vor dem Rathaus ist ein traditioneller Markt mit einigen Ständen um Geschenke einzukaufen oder auch um Glühwein zu trinken. Wer wie ich Glühwein nicht mag, kann auch heisse Schokolade mit Schuss bestellen.

Weihnachtsmarkt in der Residenz:
Hier sind wir eher per Zufall vorbeigekommen. Aber es war toll, haben wir ihn entdeckt. Im Innenhof des ehemaligen Königsschlosses befindet sich der kleine aber feine Weihnachtsmarkt. Für uns war es auch gleich noch ein zusätzlicher toller Punkt, dass es durch die Mauern etwas windgeschützt war. Ein sehr schöner Markt und für die Kinder gibt es dort den Märchenwald.
Münchner Eiszauber:
Als ich zum Einkaufen unterwegs war, habe ich diesen Weihnachtsmarkt gesichtet und wollte nochmals zurückkommen, wenn es dunkel ist. Es hat sich sehr gelohnt. Wunderschön beleuchtet ist der Weihnachtsmarkt am Karlsplatz und es hat sogar eine Eisbahn. Wir sind nicht Schlittschuh gelaufen, sondern haben sie nur von oben beobachtet. Toll sah es aus und wir wollten nochmals zurückkommen, um eine Runde mit den Schlittschuhen zu fahren. Tickets kann man direkt am Schalter erwerben und die Schlittschuhe direkt dazu mieten. Jedoch reichte unsere Zeit nicht mehr.

Mittelalter Markt:
Bereits von Einigen hatten wir gehört, dass wir den mittelalterlichen Weihnachtsmarkt besuchen sollten. Wir machten uns schlau im Internet und wurden schnell fündig. Der Wittelsbacherplatz ist sehr zentral gelegen, deshalb war für uns klar, dass wir vorbei gehen. Nicht nur die Verkäufer an den Ständen sind in Mittelalterlichen Gewändern, sondern auch einige der Kunden waren offensichtlich Mittelalter Fans.

Neben verschiedenen Artikeln zum Kaufen, gab es auch einige spannende Gerichte. Alles wird in Tontöpfen serviert und eine der Spezialitäten ist natürlich ein Spanferkel am Spiess. Für eine kurze Zeit war ich in die Ära der Ritter und Burgfräulein eingetaucht.

Dinner:

Anna: https://www.annahotel.de/anna-restaurant.html
In der Vorweihnachtszeit ist es schwierig, am Abend etwas so spontan zu reservieren. Ich versuchte es in 3 verschiedenen Restaurants, aber leider ohne Erfolg. Ich war bereits einmal im Frühling vor ein paar Jahren in der Anna Bar und habe mir damals die Karte angesehen. Ich fand sie sehr ansprechend. Das Restaurant sowie die Bar sind sehr modern und ungezwungen. Also versuchte ich mein Glück dort.
Wir hatten Glück und bekamen noch Platz für 2 Personen. Die Karte ist sehr international, somit findet jeder etwas. Uns sprachen die Dim Sum sehr an, also bestellten wir uns die Variationen mit und ohne Fleisch. Wir nahmen uns davor nur eine kleine Vorspeise, denn bereits beim Reinkommen hatte ich die Törtchen in der Vitrine gesehen und freute mich schon auf sie. 😉 Uns hat es hier sehr gut gefallen. Wir kommen bestimmt wieder.

Steakhouse zum goldenen Kalb http://www.zum-goldenen-kalb.de/
Wir hatten leider nur noch eine Reservation um 21.00 Uhr erhalten. Etwas früher waren wir dort und mussten einige Zeit auf unseren Tisch warten. Bereits bei unserer Ankunft waren 2 Tische frei und nachdem wir 30 Minuten an der Bar gewartet hatten, haben wir einen dieser Tische erhalten. Uns wurde die Karte überreicht. Jeder muss mal an den Kühlschrank, zum Reifeschrank, um die Fleischstücke anzusehen, denn die Auswahl ist sehr gross.
Wir mussten recht lange warten, denn so ein Reifeschrank ist schon sehr spannend. Endlich waren wir dran. Der Kellner erklärte die verschiedenen Fleischstücke und wir wussten sehr schnell, was wir wollten. Mein Mann isst das Fleisch Medium und ich Medium rare, doch er ging gar nicht auf die Garstufe ein. Er teilte lediglich mit, dass das Fleisch Medium rare sein wird. Er sagte noch, die Beilagen können wir am Tisch bestellen. Zurück am Tisch war unsere Vorspeise bereit serviert, was ich persönlich nicht so toll fand.
Nachdem wir unsere Vorspeise gegessen haben, wurden wir nach der Beilage gefragt. Ich wollte noch eine Sauce bestellen doch der Kellner meinte nur, nein keine Sauce… okay keine Sauce. Der Hauptgang wurde uns serviert. Das Fleisch – ein Kalbs Kotelett – war einfach wunderbar. Für mich perfekt mit dem Medium rare und auch mein Mann konnte damit leben. Wir hatten noch Platz für ein Dessert und ich bestellte ein Schokoladenküchlein mit Eis. Statt mit Sauercremeeis, was ich gar nicht mag, bestellte ich es mit Vanilleeis. Leider war das Schokoladenküchlein auf Sauercreme, damit es nicht rutscht, doch dies hat für mich mein Dessert ruiniert. Wenn man schon kein Sauercremeeis möchte, möchte man sicher auch nicht Sauercreme unter dem Schokoküchlein, oder? Ich fragte meinen Mann, ob er nochmals hier hin essen kommen würde. Er meinte das Essen, also das Fleisch, war exzellent, aber der Service sehr mies. Natürlich ist an einem Samstag immer was los, doch wir fühlten uns nicht wohl. Für die Rechnung mussten wir auch dreimal fragen und beim dritten Mal haben wir zusätzlich noch ein Taxi bestellt. Da meinte der Kellner nur, das Taxi ist schnell, und erst müssten wir zahlen. 😉 Ich fragte einen Kellner, ob es hier immer so ist und sagte ihm auch, dass es nicht persönlich um ihn gehe, aber sie rannten eigentlich nur und stellten unser essen hin. Uns wurde weder „guten Appetit“ zur Vorspeise gewünscht noch wurde nach Getränken gefragt. Mein Apéro Glas war kurz nach dem Platzieren leer und stand bis zum Schluss auf dem Tisch. Er meinte, das Restaurant wird immer doppelt belegt und wir sollten mal an einem Montag oder Dienstag kommen. Es ist aber ein Restaurant im höheren Segment, dann erwarte ich auch einen exzellenten Service, der dem Essen gerecht wird. Qualität statt Quantität.

Weinhaus Neuner: http://weinhaus-neuner.de/
Wir sind bereits einige Male im Weinhaus Neuner essen gegangen und freuten uns schon so darauf. Es gibt immer gutes Essen und eine tolle Weinbegleitung dazu. Als ich das Restaurant betrat, roch ich schon den Trüffel, leider war der für Gäste mit Menu. Schade für mich aber unsere Kellnerin hat mir angeboten, die Küche zu fragen, ob es für mich noch eine Portion gäbe. Das fand ich wirklich sehr aufmerksam von ihr.
Wir bestellten wieder zwei Gänge mit Weinbegleitung. Ich bin jedes Mal sehr überrascht, was wir für Weine zum Trinken bekommen und wie passend sie zum Gericht sind. Einmal mehr hatten wir einen sehr tollen Service im Weinhaus Neuner, obwohl alle Tische ausgebucht waren, auch mit grösseren Gruppen. Genau das erwarte ich in einem Restaurant.

Kempinski Afternoon Tea: https://www.kempinski.com/
Mit dem Plan Afternoon Tea im Kempinski sind wir ins Hotel Vier Jahreszeiten gegangen. Leider sagten sie gleich zu Beginn, einen Afternoon Tea können sie uns nicht servieren, da sie bereits einige Reservationen hätten. Nächstes Mal sollten wir unbedingt eine Reservation machen. Ich war wirklich sehr enttäuscht darüber, denn ich liebe Afternoon Tea. Sie konnten uns aber trösten mit wunderbaren Törtchen von ihrem „Pâtissier des Jahres 2015“ Ian Baker. Er stand höchst persönlich bei den Törtchen und hat uns beraten. Ein Engländer, der auch noch Baker zum Nachnamen heisst, backt französische Leckereien in München – herrlich.
Ich probierte nach seiner Beratung ein Schokotörtchen mit Mascarpone. Es war so lecker und auch mein Mann war sehr zufrieden mit seinem Orangen Törtchen. Ich würde am liebsten bei ihm ein Praktikum machen, so lecker war das. Ich hatte mich aber auf einen Afternoon Tea eingestellt, da reichte mir ein Törtchen nicht. Wenn ich schon in München bin, gehört doch auch noch ein Kaiserschmarren dazu. Danach war ich wirklich satt. Sie haben eine grosse Tee Auswahl und auch da wurde ich sehr gut beraten. Wir verbrachten eine längere Zeit in der Lobby und genossen den Weihnachtsbaum, der mit Swarovski Sternen behangen ist. Sogar einen Fussball Weltmeister haben wir noch gesehen! Ein Gast fragte Mario Götze nach einer Unterschrift, ich hätte ihn nicht erkannt. Aber seine Freundin Ann-Kathrin Brömmel erkannte ich sofort. 😉

Unser Wochenende in München ist vor allem ein Schlemmer Wochenende gewesen. Gut sind wir viel gelaufen auf den Weihnachtsmärkten, beim Einkaufen und am Sonntag im Englischen Garten. Sonst müsste ich jetzt mit einer Diät beginnen. Aber ich liebe die Bayerische Küche. Jetzt freue ich mich schon auf das Frühlingsfest im April, dann werde ich spätestens wieder zurück in München sein.

Zusäzliche Informationen über München

Reisetipps München
Hotels & Verkehrsmittel:
Restaurants und Bars & Spezialitaeten
Sehenswürdigkeiten & Einkaufen
Oktoberfest in München

Eure Madelaine

 

London: Winter Wonderland

Das Winter Wonderland ist im Hyde Park und sehr gut von Marbel Arch zu Fuss erreichbar. dsc_0164Wir waren an einem Morgen auf dem Areal. Wir haben in Zürich so viele tolle Weihnachtsmärkten doch der in London ist sehr gross. Es gibt nicht nur Ständen für Geschenke und Glühweine sondern auch Bahnen und ein Riesenrad.
dsc_0138
dsc_0147
Sogar Zelte mit regelmässigen Shows. Nussknacker auf Eis würde ich sofort ansehen. Leider hatten wir aber keine Zeit dafür. Was natürlich sein musste, eine Runde auf dem Riesenrad. Gut fand ich, dass die Kabinen geschlossen waren, denn es war wirklich kalt oben. dsc_0141Nur um zu fotografieren ist es natürlich nicht mehr so gut. Wir sahen extrem weit. Die Aussicht war grandios. Es hat sich gelohnt anzustehen.
dsc_0137
Wir verbrachten 2,5 Stunden auf dem Areal. Am Abend muss es auch toll sein, wenn alles so toll beleuchtet ist.
dsc_0135

Ausflug auf den Bürgenstock

Der Sommer in der Schweiz ist wunderbar, aber manchmal etwas launisch. Eigentlich wollten wir bereits letzten Donnerstag diesen Ausflug machen, doch dann regnete es den ganzen Tag und wir haben es verschoben. Was für ein Glück für uns. Denn am Dienstag war es ein so sonniger und warmer Tag.

Chris hatte gerade Urlaub und hat mir diesen Ausflug vorgeschlagen. Natürlich sagte ich gleich zu. Wir, mein Mann und ich, waren letztes Jahr in Vitznau und als wir mit dem Schiff nach Luzern fuhren, sahen wir die vielen Kränen auf dem Bürgenstock. Bereits da wollte ich mal da hoch. Das es dann so schnell geht, damit habe ich aber nicht gerechnet.

Anreise:
Wir sind von Zürich mit dem Zug nach Luzern gefahren und haben danach ein Schiff bis Kehrsiten-Bürgenstock genommen. Es gibt sogar einen Bürgenstock Express, das Schiff fährt von Luzern nach Kehrsiten-Bürgenstock und wieder zurück. Wir haben unser Ticket bis Bürgenstock Resort gebucht, so konnten wir noch mit der Standseilbahn hochfahren. Bereits die Anreise ist wunderschön. Eine Schifffahrt auf dem Vierwaldstättersee ist einfach herrlich.

Bürgenstock:
Gerade ist der Bürgenstock sehr präsent. Das Bürgenstock Resort wird für 500 Millionen Franken umgebaut. Es soll das grösste Hotel Resort werden. Die Bauarbeiten sind noch im Gange aber das umgebaute Palace Hotel ist bereits neu eröffnet worden. In Kürze wird noch ein weiteres 5* Hotel eröffnet, das Bürgenstock Hotel. Bereits jetzt kann man erkennen, was für ein grossartiges Hotel es sein wird.
Das Palace hat mir auch sehr gut gefallen, eine Mischung aus alt und neu. Die Mitarbeiter waren sehr freundlich und haben uns kurz die Geschichte des Hotels erzählt.
Im Winter wird auch noch der Alpin Spa eröffnet, dann ist das kleine Dorf komplett. Einige Shops sind bereits schon offen, aber für mich nicht so interessant. Der Schokoladen Laden jedoch schon.

Swiss Chocolate Chalet Shop war ein Traum. Wir wurden sehr verwöhnt. Durften Schokolade degustieren und wurden informiert, dass sie extra eine Linie für den Bürgenstock hergestellt haben. Schöne Holzboxen um ein Geschenk mit nach Hause zu nehmen.
Wir durften sogar noch eine heisse Trinkschokolade geniessen und erfuhren noch mehr über die Schokoladen und ihre Sorten. Nachdem ich eine Himbeer-Schokolade Trüff probierte musste ich die gleich mit nach Hause nehmen. Die waren ja lecker und mein Mann hat sicher auch Freude daran.

Es gibt so viele Sachen zu unternehmen wenn der Hotelkomplex fertiggestellt ist. Wir wollten eine kleine Wanderung machen.

Erst besichtigten wir die Hotel Anlage und haben auf der Terrasse etwas die Aussicht genossen.
Auf der Terrasse war es grossartig aber die Baustelle ist immer noch da. Also machten wir uns auf den Weg zum Hammetschwand Lift, welchen wir bereits vom Schiff aus gesehen haben.
Der Felsenweg zum Lift ist nicht so anstrengend und gut erreichbar. Manchmal hat es Treppen als Abkürzung die wir natürlich genommen haben.
Wir bezahlten pro Person CHF 10.- und sind ganz alleine rauf gefahren. Für alle die beide Wege mit dem Lift fahren möchte kostet es CHF 13.00. Wir wollten aber danach runter zum Resort laufen.

Der Hammetschwand Lift wurde bereits im 19. Jahrhundert gebaut. Und ist heute der grösste Aussenlift in Europa. Im Felsen begann unsere Fahrt und waren schnell draussen um die Aussicht über den Vierwaldstättersee zu geniessen. Einfach ein WOW Effekt.
Auf dem Aussichtspunkt angekommen ist die Aussicht gleich noch etwas schöner als im Resort. Langsam bekamen wir Hunger und da kam uns das Restaurant gerade recht. Wir genossen unsere Bratwurst mit Zwiebelsauce und machten uns auf die Wanderung abwärts zum Resort. Die Wanderung ist nicht so anspruchsvoll aber wie immer abwärts finde ich anspruchsvoller für die Gelenke.
Die kleine Wanderung hat sehr viel Spass gemacht und natürlich hat man auch die Möglichkeit grössere und anspruchsvollere Wanderungen zu machen.

Wieder zurück im Resort schauten wir uns noch die Geschichte des Resorts im Hoteleigenen Museum an und kauften unsere Schokolade ein. Wir  genossen das letzte mal noch die Aussicht. Wunderschön und man kann sich gar nicht satt sehen. Ich muss auf jedenfall wieder zurückkommen wenn das Resort fertiggestellt ist.

Die Bahn abwärts ist auf die Schiffsverbindung abgestimmt. Wir warteten aber auf den Bürgenstock Express statt mit dem Schiff noch umzusteigen.

In Luzern angekommen genossen wir noch ein Eis bevor es wieder nach Hause ging. Luzern ist eine tolle Stadt und ich geniesse es immer wieder wenn ich da bin.
Ich verstehe, dass Audrey Hepburn ihren Mann in der Kapelle Bürgenstock geheiratet hat. Es ist einfach traumhaft dort.

Eure Madelaine

Mallorca: Segeltour auf der Vita Bel II

Mein Mann und sein Bruder hatten beide im Urlaub Geburtstag, deshalb suchten die Freundin meines Schwagers und ich nach einem Geschenk was wir im Urlaub unternehmen konnten. Sehr schnell dachte ich an eine Segeltour aber eine genaue Vorstellung hatte ich noch keine. Nachdem ich etwas im Internet recherchiert habe, habe ich eine Auswahl getroffen und es auch mit einer Arbeitsfreundin, die selber ein Segelboot auf dem Meer besitzt besprochen. Schnell entschieden wir uns für das Angebot von Vita Bel II. Die Segeltour schenkte ich gemeinsam mit der Freundin von meinem Schwager, somit hatten wir ein tolles Geburtstagsgeschenk für unsere Jungs.

Im Vorfeld habe ich eine E-Mail geschrieben, dass ich Interesse daran habe, einen Ausflug mit Ihnen zu buchen. Sie machte mir eine Offerte für einen Tag auf dem Schiff und in privater Gesellschaft. Doch das war mir zu viel und ich schrieb ihr zurück, dass wir dafür nicht einen ganzen Tag planen möchten und auch nicht unbedingt ein Schiff für uns alleine benötigen. Die Dame machte mir danach ein Angebot für sechs Stunden und das war perfekt für uns.
Bereits per E-Mail war Sonia sehr freundlich. Sie bat mich meine Mails auf Englisch zu schreiben, doch wenn das für mich ein Problem sei, schreibe sie auch in Deutsch zurück. Ich gab ihr ab da nur noch englische Antworten. Die Buchung ging rasch den Sonia antwortete mir immer nach 1-2 Tagen und kaum hatte ich die Buchung mit meiner Kreditkarte bezahlte, sendete sie mir die Bestätigung und fragte mich noch ob wir Fleisch oder Fisch zum Hauptgang wünschen. Meine letzte Nachricht an sie war nur noch: viermal Fleisch bitte.

In ihren Mails war alles bereits geschrieben. Ich wusste wann wir wo sein mussten und wie lange es dauerte. Nun musste ich mich aber noch paar Wochen gedulden.

Pünktlich sind wir am Hafen Cala D’Or am Schiffsteg angekommen. Zuerst haben wir gemeinsam in einem nahen Café noch etwas getrunken und meldeten uns bereits beim Captain der noch beschäftigt war an. Als er um 16.15 Uhr zum Schiff ging, packten wir ebenfalls unsere Sachen und gingen zu ihm auf den Steg. Die erste Regel war, Schuhe ausziehen – kein Problem für uns. An Board lernten wir gleich noch Martha kennen, die selber einen Skipper ist, die Nigel (unserem Captain) helfen wird. Wir vier Schweizern waren noch mit zwei jungen Deutschen und zwei Engländer auf dem Boot. Die Chemie stimmte gleich zu Beginn. Alle waren aufgeregt und freuten sich auf die Segeltour.
Nigel erklärte uns die Sicherheitsbestimmung auf dem Boot und auf was wir besonders achten müssen. Wir prosteten uns auf einen wunderbaren Abend zu und Nigel schwärmte bereits vom Wind. Er und Martha legten für uns am Bug, also vorne am Segelboot Matten hin. Als wir es uns auf den Matten bequem gemacht hatten, verliessen wir auch schon den Hafen. Auf dem offene Meer hat er die Segel gespannt.

Wir waren sehr schnell unterwegs und der Wind blies seitlich in das Segel, deshalb war das Boot schräg im Wasser. Wir fuhren aufs offene Meer hinaus und sahen uns die Insel aus der Distanz an. Mallorca ist wirklich eine tolle Insel nur konnte ich es leider nicht wirklich geniessen. Ich merkte, dass mir der Meer-gang Mühe bereitete. Während mir schlecht war und hoffte, dass ich noch nicht sterben werde, bracht mir mein Mann Chips. Regel Nr. 1: Gehe nicht mit leerem Magen auf ein Schiff.
Langsam ging es mir besser aber noch nicht so gut, dass ich in der Fassung war zu sprechen, fotografieren oder mich zu bewegen. Deshalb ein grosser Dank an meinen Fotografen, Andy, Nathi & Michi.
Die Jungs genossen die Fahrt in vollen Zügen, ich hingegen nicht. Nein das kann man so auch nicht sagen. Aber mein Körper genoss es nicht. Ich kann nicht sagen wie lange ich am leiden war. Trotz meiner Tablette gegen Reiseübelkeit war es mir so übel, sowas habe ich noch nie erlebt. Jede Welle spührte ich. Als wir bei der Bucht Cala Montrago angehalten haben musste ich mich erst erholen. Die anderen sprangen in Wasser und schnorchelten in diesem klaren Wasser.
Ich erholte mich zum Glück rasch. Martha und Nigel haben immer wieder auf der Fahrt nach meinem Befinden nachgefragt das fand ich sehr aufmerksam und Martha gab mir sogar mal ein Cola was mein Wohlbefinden steigerte. Endlich fand ich wieder meine Stimme. Kurz habe ich Martha gefragt, ob ich noch eine Reisetablette nehmen könnte, nach dieser kurzen Zeit. Und sie meinte nur „was du hast nur eine genommen?“ Also meine Regel Nr.2: Nimm gleich 2 Reisetabletten wenn du mit dem Schiff unterwegs bist.
Jetzt lebte ich wieder. Nun konnte ich wieder fotografieren und Spässe machen. Ich habe extra Badetücher und trockene Kleider mitgenommen, aber da ich nicht schwimmen war brauchte ich es gar nicht.

Die anderen haben sich abgeduscht und umgezogen, während ich die Aussicht genossen habe. In der Bucht waren wir nicht alleine. Links und rechts hatte es kleine und grössere Boote doch die störten uns nicht und wir sie sicher auch nicht.
Martha und Nigel begannen für uns unser Dinner zu kochen. Ich war begeistert einen Grill auf dem Deck zu haben. Erst legte er körniges Salz grosszügig auf die Fläche und legte danach die Shrimps oben drauf. Es sah so köstlich aus. Sie deckten unser Tisch liebevoll auf und baten uns zu Tisch zu kommen. Wir hatten grillierten Shrimps, Serano Schinken, Oliven und tolles Brot als Vorspeise. Die Shrimps waren extrem lecker ich habe gleich vier Stücken gegessen 🙂
Jetzt kam der Haupgang. Wir durften vorab bereits angeben ob wir Fisch oder Fleisch möchten. Martha hat den Fisch in der Küche zubereitet und Nigel das Fleisch auf dem Grill. Wie in einer Sterneküche haben sie uns das Essen serviert. Wir genossen das Dinner und hatten ein sehr tolles Gespräch mit den anderen Teilnehmern auf dem Segelboot.
Die Sonne ging langsam hinter dem Hügel unter und die Stimmung war einfacht nur wunderschön. Ich nenne es sogar einen meiner perfektesten Momenten in meinem Leben. Ich war nur Happy.

Langsam fuhren wir wieder zurück nach Cala d’Or. Diesmal spannten wir nicht die Segel auf, sondern fuhren mit dem Motorbetrieb der Küste entlang. Der Vollmond vom Vorabend machte die Stimmung noch etwas mehr zu einem magischen Moment.

Wir hatten einen grandiosen Abend auf der Vita Bel II erlebt. Nette Gesellschaft und besser als in machen Restaurants gegessen. Martha und Nigel haben für uns aus der Seegeltour einen unvergesslichen Ereignis daraus gemacht. Mein Mann und sein Bruder werden noch sehr lange über dieses tolle Erlebnis sprechen und ich kann jedem nur empfehlen eine Segeltour auf der schöne Vita Bel II zu unternehmen. Aber bitte vergisst nicht meine Regel 1&2 🙂

Eure Madelaine