Stopover in Dubai

Mein Mann und ich wollten Dubai beschnuppern und dies taten wir mit einem Stopover auf dem Weg nach Mauritius. Eine Stadt mit so vielen Gegensätzen muss ich mir genauer ansehen. Dubai ist eine junge Stadt, alles muss mehr, grösser oder eben auch höher sein.Ich bin eine moderne Frau, deshalb gefällt mir nicht alles, was in Dubai passiert und ich war mir nicht sicher, ob ich mich wohlfühle.Wir hatten leider nicht so Glück mit dem Wetter, denn wir hatten einen Sandsturm. Am ersten Tag war er sehr stark, also blieb uns nicht viel übrig und wir besuchten die Dubai Mall.

Dubai Mall:
In der Dubai Mall befindet sich auch das Dubai Aquarium. Ein riesengrosses Becken mit grossen Fischen dürfen wir auch bestaunen, ohne das Aquarium zu besuchen. Die Grösse dieses Aquariums ist wirklich beeindruckend. Wer zum Burj Khalifa möchte, muss ebenfalls durch das Einkaufszentrum gehen. Am Abend sind vor dem Einkaufszentrum auch die wirklich wunderschönen Fontänen die zur Musik tanzen sehenswert.
Am Abend genossen wir ein Abendessen mit einer Freundin, die ebenfalls in Dubai war. Am 2. Tag war der Sandsturm noch da aber nicht mehr so stark. Neben Sandsturm hatten wir mit ca. 41 Grad auch ziemlich heiss. Unser Hotel lag an der Jumaira Beach und so machten wir einen Spaziergang am Strand entlang. Schnell sahen wir die neue Touristen-Attraktion: das Riesenrad ist wirklich riesig. Das Riesenrad in London ist 135m hoch, aber das in Dubai wird 220m hoch.

Nach dem Spaziergang hatten wir einen kleinen Hunger und ich musste noch etwas in einer Apotheke einkaufen, also beschlossen wir zur Marina Mall zu gehen. Auf dem Weg dorthin sah ich das erste „Protz“-Auto. Ich dachte, in Dubai wimmelt es nur von solchen Autos.

Die Marina Mall ist mir sehr sympathisch. Sie ist um einiges kleiner als die Dubai Mall und ich hatte den Überblick. Leider gab es für den Lunch nicht so ein tolles Angebot, also gingen wir wieder in das Shakespeare Café und genossen einen köstlichen Lunch. Der Humus ist ja so lecker, kann ich nur empfehlen.

Burj Khalifa http://www.burjkhalifa.ae/en/index.aspx
Das Ticket für das höchste Gebäude der Welt habe ich bereits online reservieren können. Leider waren die Tickets zu den besten Zeiten bereits ausgebucht. Wir haben uns Tickets gegönnt, mit denen wir auf dem 148. Stockwerk Zutritt hatten.

Dies ist etwas teuer, aber ich fand, es lohnt sich (370 AED, ca. 100 CHF). Pünktlich um 17 Uhr sind wir angekommen und konnten ohne anstehen unsere Tickets umtauschen. Nun wurden wir in einen Raum geführt, wo wir etwas zu Trinken erhalten haben und warteten, bis andere Touristen sich zu uns gesellten. Danach ging es los. Wir hatten eine Dame, die uns zum 148. Stockwerk führte und uns einiges über das Gebäude erklärte. Der Sicherheits-Check ging auch sehr schnell und schon fuhren wir mit dem Lift zum 125. Stockwerk. Kurz mussten wir den Lift wechseln und dann waren wir oben im 148. Stockwerk. Was für ein Ausblick! Ich wollte erst diese Aussicht fotografieren, also nahm ich mir weder Getränk noch Süssigkeiten die sie uns anboten. Es war grossartig.Ein kleiner Abschnitt des 360° Rundgangs führt noch auf die Terrasse. Als wir dort eintrafen, machte ein Mann gerade einen Heiratsantrag und wir applaudierten. Mein Mann sagte mir im Nachhinein, «jetzt weiss ich, weshalb er so nervös war». Wir verbrachten sicher 45 Minuten im 148. Stockwerk und niemand bat uns, dass wir gehen sollten. Eigentlich durften wir uns nur 30 min dort aufhalten. Ich nahm nun meinen Fruchtsaft und eine der lokalen Süssspeisen. Oh die Baklava war ja lecker, nur mein Rosenwasser-Macarons war nicht so meins. Wir gingen nun nach unten zum 125. Geschoss. Wieder einmal musste ich alles fotografieren. Toll fand ich auch die Monitore, auf denen man sehen konnte, wie es früher einmal aussah und wie bei Nacht. Die Fontänen hörte man bis in den 125. Stock, aber von hier oben sind sie nicht gerade ein Spektakel zum Ansehen. Zum Schluss machten wir noch eine Runde im 124. Stockwerk. Leider hatten wir nicht den besten Ausblick, weil der Sandsturm noch tobte. Trotzdem hat es sich für mich gelohnt. Im 148. Stockwerk hatten wir wirklich viel Platz, aber in den Etagen 124 & 125 mussten wir etwas kämpfen um die Aussicht zu geniessen.

Fontänen
Nachdem wir die Fontänen nur von oben gesehen haben, wollten wir sie natürlich auch noch von Nahem betrachten. Die Fontänen tanzen zu arabischer und internationaler Musik. Ich schaute mich um und sah so viele verliebte Paare die Zärtlichkeiten ausgetauscht haben und das nicht nur von Touristen.

Mir hat es hier bei den Fontänen so gut gefallen, dass wir uns einen Dinner Platz mit Blick auf die Fontänen suchten. In einem italienischen Restaurant, Serafina, fanden wir einen tollen Platz. Sie werben damit, dass man bei ihnen Alkohol trinken darf, was für einige sicher auch ein Kriterium sein kann. Wir hatten einen tollen Platz direkt bei den Fontänen, allerdings mussten wir aufstehen sobald die Musik gespielt hat um das Fontänen-Spiel zu sehen. Der Sichtschutz, der angebracht wurde damit niemand den Alkohol sieht, verdeckt leider die Sicht auf die Fontänen. Alles kann man nicht haben – sogar in Dubai. So haben wir unseren Abend noch mit einem Eis ausklingen lassen und flogen am nächsten Morgen nach Mauritius.

Dubai hat mich sehr positiv überrascht. Es wurde hauptsächlich Englisch gesprochen, sogar unter Einheimischen, da es sehr viele Einwanderer hat. Irgendjemand muss ja in diesen unzähligen Hotels, Restaurants und Einkaufshäusern arbeiten, denn vor nicht allzu langer Zeit war es hauptsächlich Wüste.

Die Stadt ist sehr spannend und ich freue mich, sie bei einer anderen Gelegenheit etwas länger als nur zwei Tage zu betrachten. Meine Liste, was ich alles noch sehen muss in Dubai, ist noch sehr lang.

Eure Madelaine

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Reisetipp: Disneyland Paris Weekend

Ich verbrachte mit meinen Freundinnen ein Wochenende in Paris. Wir hatten dabei nur ein Ziel: das Disneyland!

Es war mein 3. Besuch im Disneyland in Paris. Das erste Mal war ich gleich bei der Eröffnung mit 13 Jahren da, das zweite Mal vor 5 Jahren und nun wieder.

Für Nadia und ihre Schwester Lorena war es aber der erste Besuch. Wir entschieden uns, dass wir 3 Tage in Paris verbringen und auf das Abklappern der Sehenswürdigkeiten verzichten. Wir alle waren schon einige Male in Paris.

Anreise:
Von der Schweiz können wir mit dem TGV direkt ab Zürich nach Paris fahren oder auch fliegen. Doch der Flughafen Charles de Gaulle ist ja so gross und eine Stunde ausserhalb von Paris, so dass es für mich nicht in Frage kommt. Wer Glück hat, kann sehr günstig mit dem TGV nach Paris reisen. Das tolle finde ich, man kommt am Gare de Lyon an, was direkt mitten in der Stadt ist.

Unterkunft:
Wir wollten eine Unterkunft in der Nähe des Bahnhofs, weil das Disneyland etwas ausserhalb der Stadt liegt. Von Gare de Lyon fuhren wir mit der Linie A5 40 Minuten. Wir haben uns für ein günstiges 3* Hotel, das Hôtel Terminus Lyon, entschieden. Wir wollten dort ja nur übernachten und keine Wellnessferien verbringen.

Unterwegs in Paris:
Ich finde die Verkehrsmittel in Paris richtig toll. Mit der Metro komme ich sehr schnell zum Ziel. Am besten hat man die Übersicht mit einem Metro-Plan, die gibt es aufgelegt oder an den Schaltern. Wir haben uns gleich eine 3 Tageskarte bis zur Zone 5 (wo das Disneyland liegt) gekauft an den Automaten.

Unser Tag in Paris:

Wir sind mittags in Paris angekommen und deponierten unsere Koffer erstmal im Hotel. Wir wollten an der Seine spazieren gehen, denn die Sonne lachte uns so schön an. Das wurde ein richtig schöner Spaziergang.

Wir schlenderten in Richtung Eiffelturm, denn ich wollte ein Foto mit dem Eiffelturm.

Unterwegs fanden wir einen tollen Platz zum Mittagessen und genossen eine Crêpe mit hausgemachter Schokolade.

Am Eiffelturm angekommen, bin ich erst mal etwas erschrocken. Die Absperrung zum Eiffelturm ist sehr grossräumig. Nur wer ein Ticket zum Eiffelturm hat, kann sich unmittelbar um den Eiffelturm bewegen. Ich wollte wieder einmal unter dem Eiffelturm stehen, doch das ist ohne Ticket nicht mehr möglich. Wir suchten uns einen schönen Platz um Fotos zu schiessen, aber das ist mit den Absperrungen nicht mehr so einfach. Nadia hatte aber eine tolle Idee aus ihrem letzten Besuch in Paris und so konnten wir schöne Fotos mit dem Eiffelturm machen.

Wenn wir schon in Paris sind, müssen wir auch was einkaufen. Als Erstes gingen wir zur Champs-Élysée. Wir wollten uns kurz ausruhen und nahmen in einem Restaurant eine kleine Erfrischung, was uns sehr teuer kam. Ein 3 dl Wasser kostete 8 Euro! ;-(

Wir hatten bis Ladenschluss nur 2 Stunden Zeit für unsere Einkäufe. Als Erstes mussten wir einen Sephora suchen. Ich liebe diesen Laden. So viele tolle Produkte habe ich schon dort gekauft und auch diesmal fand ich neue Lippenstifte und Kajals. Die Pariser Mode mag ich sehr. Simple und chic, davon wollte ich auch noch ein paar Stücke in meinem Kleiderschrank. Deshalb fuhren wir mit der Metro zur Louvre Rivoli, dort gibt es eine Einkaufsstrasse. Hier konnten wir noch einiges für uns kaufen. Als die Läden zu gingen, waren wir froh, wir waren langsam doch auch sehr müde.

Wir haben unsere Einkäufe im Hotel deponiert und uns kurz frisch gemacht. Wir wollten nicht mehr so weit weg was essen und zu unserem Glück gibt es am Gare de Lyon einige tolle Restaurants.

Liebt ihr die französische Küche auch so? Wir haben im Restaurant L´Européen wirklich sehr gut gegessen. Ich nahm ihr Tagesmenu. Als Vorspeise hatte ich die Wahl von Austern oder Foie Gras. Ich liebe ja beides, aber 8 Austern sind mir viel zu viel. Als Hauptgang hatte ich eine Perlhuhnbrust mit einem Ratatouille. Sehr lecker. Wir besprachen noch unseren nächsten Tag, dann gehts nach Disneyland! 😉

Eure Madelaine

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Disneyland Paris
Walt Disney Studio

Reisetipp: Disneyland Paris

Bereits das dritte Mal besuchte ich das Disneyland Paris und ich war auch schon in Los Angeles und in Orlando.  

Tickets:
Wir haben die Tickets im Internet erworben: 2 Tagespässe für 150 Euro. Im Vorfeld muss man sich überlegen, welchen Park man besuchen möchte. Wir wollten am einen Tag das Disneyland und am anderen Tag die Walt Disney Studios besuchen. Unsere Tickets waren 1 Jahr gültig und wir mussten die 2 Tage innerhalb von 7 Tagen einsetzen. 

Anfahrt:
Wir sind von Gare de Lyon aus angereist. Von dort aus hatten wir alle 10 Minuten eine Verbindung zum Disneyland und die Fahrt dauert ca. 40 Minuten. Unser Zug Ticket haben wir bereits am 1. Tag erworben. Wichtig ist, dass ihr Tickets bis Zone 5 kauft. Der Zug ist sehr gut gekennzeichnet, einfach dem Mickey Mouse-Logo auf der Anzeigetafel folgen. Das Disneyland befindet sich an der Endstation gleich neben dem Bahnhof.

Eingang Disney:
Wir hatten bereits Tickets gekauft über das Internet, aber wir mussten diese noch einlösen, denn die erworbenen Tickets waren ein Jahr gültig. Das ging sehr rasch, wir konnten das an einem Automaten erledigen. Auf der rechten Seite ist der Eingang zum Disneyland und links geht es zu den Walt Disney Studios. Es ist gut ausgeschildert und sehr übersichtlich. 

 Disneyland:
Wir wollten den Tag geniessen und uns nicht stressen lassen. Mir wird es sehr schnell schlecht auf den Bahnen und ich war deshalb sehr froh, dass auch Nadia und Lorena nicht das Bedürfnis hatten auf die wilden Attraktionen. Aber einige mussten auch wir erleben, wie „It´s a small World“, „Alice‘s kurioses  Labyrinth“ oder „Snow White“. 
Auf dem Weg zum Dornröschen-Schloss geht es erst auf die Main Street mit Souvenir Läden und Restaurants. Wir mussten natürlich gleich schauen, was es so alles gibt in den Läden für uns. Ich habe mir im Kopf eine Liste erstellt, was ich auf dem Heimweg noch alles einkaufen muss . 😉
Wir kauften uns T-Shirts und Minnie Mouse Ohren. Leider sind Kostüme nur bis 12 Jahren im Disneyland gestattet, sonst hätten wir uns sicher noch etwas Verrückteres einfallen lassen. Jedoch muss ich sagen, wir hätten uns einfach trauen sollen. Einige Erwachsene waren verkleidet und durften sich problemlos im Park aufhalten. Ganz viele feierten ihren Junggesellen-Abschied, wir haben bei 10 Gruppen aufgehört zu zählen. Die Idee finde ich toll. Die haben sich auch was einfallen lassen. Schneewittchen mit ihren 7 Zwergen zum Beispiel. Nur in dieser Hitze mit den Mützen…. 

Eines der beliebtesten Fotomotive ist das Dornröschen Schloss. Natürlich auch meins. Nächstes Mal muss ich in einem der Themen Hotels übernachten, damit ich auch die Disney Illuminations, eine Lichtshow um 23.00 Uhr, nicht verpasse.  

Die Zeit geht extrem schnell vorbei, wenn man Spass hat. Vor jeder Attraktion hat es ein Schild mit der geschätzten Wartezeit. In den USA konnten wir uns sehr auf diese Zeit verlassen, in Paris mussten wir jedoch immer noch ca. 30 Minuten dazu zählen, dann stimmte es.

Wer Fotos mit den Disney Prinzessinnen machen möchte, muss sehr viel Geduld haben. Als wir vor dem Eingang des Prinzessinnen Pavillons standen, sagten sie uns, es gehe 75 Minuten. Wir entschieden uns statt des Fotos für ein Eis. Dort haben wir eine Familie kennen gelernt, die auf das Kind wartete. Als die Mutter mit dem Kind kam, sagten sie uns, sie haben 1.5 Stunden angestanden und am Tag davor auch schon 2 Stunden. Wir haben abgemacht, dass wir es nach der Parade nochmals versuchen, aber leider war auch da die Wartezeit sehr lange und wir verzichteten. Wenn ich so lange anstehen muss, will ich natürlich ein Foto mit der Cinderella und nicht irgendeine Prinzessin, aber diese Garantie gibt es nicht. Wir haben dafür ein Foto mit Micky Mouse gemacht, da war die Wartezeit etwas kürzer.  

Wer ansteht sollte wissen, sie haben einen Profi Fotografen, der die Fotos macht, und danach hat man die Möglichkeit, die Fotos im Shop zu erwerben. Die sind aber nicht gerade günstig.  Auf einem Bildschirm schalten sie die Fotos kurz auf und weil wir zu Dritt mit unseren Kameras bereit waren, kamen wir so gratis zu unseren Fotos. Eine meiner Lieblings Bahnen ist „It´s a small World“, eine kleine Fahrt in einem Boot und man bereist die ganze Welt. Simpel gestaltet, aber richtig süss. Eine andere Attraktion mag ich auch, die Bahn zur Hexe von Schneewittchen. Meistens hört man danach weinende Kinder, denn es ist wie eine Soft-Geisterbahn gestaltet. Die Fahrt auf dem Mississippi Dampfer ist auch toll. Man fährt dabei durch den nachgebauten Archer Nationalpark. Wer etwas mehr Mut hat als wir, kann dort auch in den Zug steigen: eine Achterbahn. Uns reichte es aber schon, die Schreie der Fahrer mitzuerleben. 😉

Toiletten, Essen und Trinken
Die Anlage ist wirklich toll gestaltet. Es gibt alle paar Meter Toiletten und die sind auch gut auf der Karte gekennzeichnet.

Wer Hunger hat und ein Restaurant sucht, muss sich gedulden. Wir wollten zum Italiener und mussten sicher 30 Minuten anstehen, bis wir bestellen konnten. Das Essen kam danach sehr schnell. 

Es gibt verschiedene Restaurants und wer mehrere Tage im Disneyland verbringen möchte, muss nicht immer das gleiche essen. Die Auswahl in den Restaurants ist auch genügend. 

Die Parade:
Alle, die die Parade in der 1. Reihe miterleben möchten, müssen früh einen Platz suchen. Wir mussten nicht in der 1. Reihe sein und haben uns ein tolles Plätzchen ergattert. Auf der Karte ist die Route der Parade gut gekennzeichnet. Der Kampf um gute Plätze ist aber recht gross. Wer drängelt wird gleich getadelt, was ich richtig finde. Eine russische Familie wollte es sich ein paar Sekunden vor Paradebeginn in der 1. Reihe gemütlich machen. Sie standen aber nur kurz dort. 😉 Die Parade ging nicht sehr lange, aber alle waren da. Von Baloo bis zu Elsa und meine Lieblings-Prinzessin Cinderella. Es macht mir immer sehr viel Spass, die Parade zu sehen. Es wird getanzt, gewunken und gesungen.  

Nach der Parade verbrachten wir noch einige Zeit im Park. Leider waren wir schon sehr müde und warteten deshalb nicht mehr bis um 23 Uhr die Disney Illuminations beginnt. Ich durfte einen tollen Tag im Disneyland verbringen. Es ist für mich ein happy place. Ich freue mich schon auf mein nächstes Mal, evt. gehe ich dann mit meinen Paten-Kindern. 😉 Ich komme auf jeden Fall wieder!

Eure Madelaine

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Unser Tag in Paris
Walt Disney Studio

Reisetipps: Walt Disney Studio

24In Paris ist nicht nur das Disneyland, sondern auch die Walt Disney Studios. Dort dreht sich alles um die Filme. Zurzeit sind die Marvel Figuren sehr präsent. Wir hatten Tickets für beide Disney Parks und wollten je einen Tag dort verbringen. Ich muss sagen, am Sonntag hatten wir nicht den ganzen Tag zur Verfügung und dafür war Walt Disney Studios perfekt für uns. Es ist einiges kleiner als Disneyland und hat dafür mehr abenteuerliche Bahnen. Es ist interessant es einmal zu sehen, aber nochmals muss ich nicht gehen. In den Universal Studios wurde mir einiges mehr geboten. Wer gerne auf Bahnen geht, dem wird es dort gefallen. Wir waren auf der Studio Tram    Tour, dort haben sie ihre Spezial-Effekte gezeigt. Die Fahrt ist interessant und dauert ca. 15 Minuten.
Bereits am 1. Tag sahen wir einen grossen Luftballon, der Panorama Magique. Wir dachten, er sei im Walt Disney Studios, doch er ist ausserhalb der Pärke, im Disney Village.
Also wir dort angekommen sind, waren wir etwas traurig, denn wegen dem starken Wind gab es keine Fahrt. So habe ich aber etwas Tolles, auf das ich mich freuen kann bei meinem nächsten Besuch im Disneyland Paris.

Eure Madelaine

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Unser Tag in Paris
Disneyland Paris

 

Update London

London Wochenende mit meinen Freundinnen

Bereits letztes Jahr begleiteten mich zwei Freundinnen für ein paar Tage nach London, als ich dort eine Woche lang an einer Weiterbildung teilnahm. Wir machten damals ab, dass wir ein Jahr später nochmals nach London kommen werden, um im Ausverkauf nach Schnäppchen zu suchen.

Wir reisten am Freitagabend nach der Arbeit nach London. Diesmal flogen wir über London Heathrow und bereits daheim haben wir unsere Tickets für den Heathrow Express erworben. So konnten wir Geld sparen und hatten mehr Budget zum Einkaufen 😉

Wir haben alle eine Oyster Card, schnell haben wir ein paar Pfund darauf geladen und schon konnten wir mit der Tube  direkt zu unserem Hotel fahren.

Hotel:

The Cumberland Hotel http://cumberland-hotel-london.hotel-ds.com/de/

Meine Freundin Crysi war für die Buchung zuständig. Sie hatte für uns ein Hotel ausgesucht, dass für uns Shopping Queens optimal liegt: gleich an der Tube Station Marbel Arch. Das Preis-Leistungsverhältnis fand ich sehr gut. Wir konnten uns jeden Morgen einen Tee im Zimmer kochen und wir hatten zwei Zimmer mit einer Durchgangstüre, was wirklich praktisch war. Zu viert hatten wir 2 Badezimmer aber waren doch stets zusammen.

An diesem Wochenende haben wir nicht nur Cardio Shopping gemacht, sondern auch einiges gegessen 😉 und uns als Touristen geoutet. Wir sind eine Runde auf dem London Eye gefahren und besuchten eine Ballettvorstellung.

Sehenswürdigkeiten:

London Eye:
Bereits zum zweiten Mal fuhr ich eine Runde auf dem London Eye. Das Ticket haben wir bereits daheim gebucht und hatten einen Zeit Slot. Wir mussten nicht einmal das Ticket umtauschen, sondern konnten gleich anstehen. Ich finde es toll, dass die Kabinen nicht so voll sind. So hat jeder die Möglichkeit, die Aussicht zu geniessen und Erinnerungsfotos zu schiessen. Es ist immer noch eines der schönsten Sehenswürdigkeiten von London, finde ich. Die 30 Minuten sind schnell vergangen und boten einen richtig tollen Rundumblick über London.
Cinderella Ballett: https://www.londontheatredirect.com/

Ich meinte, wir werden ein Musical ansehen, aber schlussendlich war es ein Ballett. Ich sah nur Cinderella und buchte die Tickets 😉 Wir haben sehr spät gebucht und konnten nur noch am Rand und hintereinander die Sitzplätze buchen. Die Plätze waren aber gut, und wir genossen das Moderne Ballett. Nicht der Tanzstil, sondern die Geschichte, das Bühnenbild sowie die Kostüme sind dabei modern. Die Geschichte von Cinderella kennen wir, diesmal war sie aber sehr verändert. Die Geschichte spielt in den 40er-Jahren in London. Mitten im zweiten Weltkrieg eine kleine Liebesgeschichte und der Schuh, der verloren ging. Ich fand das Ballett grossartig, tolle Geschichte und die Bühne so eindrücklich, jedoch sollte es nicht Cinderella heissen, weil von der klassischen Geschichte nicht viel zu sehen ist. Aber wie das so ist, mit einem anderen Namen hätten wir das Ballett verpasst und das wäre sehr schade.

Essen in London

Frühstück:

Dominique Ansel Bakery: http://dominiqueansellondon.com/Für uns nichts Neues mehr, aber es war schon viel zu lange her, dass wir einen Cronouts gegessen haben. Die sind ja so lecker. Also machten wir einen kleinen Umweg, um bei Dominique Ansel zu frühstücken. Es lohnt sich immer einen Umweg zu machen. 😉

Duck & Waffels: https://duckandwaffle.com/

Eines meiner Lieblings-Restaurants zum Frühstücken in London. Die Aussicht ist einfach wundervoll und das Essen erst. Letztes Mal als wir dort waren, hatten wir eine Nebelwand und diesmal konnten wir die Aussicht geniessen. Es hat sich gelohnt wieder zu kommen.

Mittagessen:

Ask Italien: https://www.askitalian.co.uk/
Shopping macht hungrig, wir wollten spontan was essen gehen und sind direkt an diesem Restaurant vorbeigekommen. Es sah so einladend aus, also gingen wir hinein. Was für ein Glückstreffer. Gleich in einer Seitenstrasse der Oxfordstreet haben wir ein gemütliches, modernes italienisches Restaurant gefunden. Das essen war wirklich sehr lecker. So haben wir es uns gewünscht.

Jamie Oliver Italien
Wir waren gerade unterwegs beim Einkaufen und wollten nur was Kleines essen. Da kam uns Jamie Oliver Italien gleich recht. Einfache Küche und schnellen Service was für uns perfekt war. Das Essen war auch sehr lecker.

Abendessen:

Marlborough Head Pup: https://www.greeneking-pubs.co.uk

Nachdem wir nach 21.00 Uhr in London unser Abendessen gesucht hatten, kamen wir in diesem Pup an. Wir kannten diesen Pup bereits, aber nicht zum Essen. Wir bestellten uns Fish und Chips, ein toller Beginn in London, finde ich. Meistens ist es in den Englischen Pups so, dass man alles an der Bar bestellen und gleich bezahlen muss und danach wird es am Tisch serviert.

Gorden Ramsy, Street Kitchen https://www.gordonramsayrestaurants.com/heddon-street-kitchen/

Gorden Ramsy ist ein grossartiger Koch, der in einigen Orten in der Welt bereits Restaurants führt. Bis jetzt hatte ich nur einmal die Gelegenheit einen Burger zu essen in einem Gorden Ramsy Restaurant in Las Vegas. Dieses Steak Restaurant ist wirklich sehr stilvoll eingerichtet und etwas gehobener. In einem solchen Restaurant muss ich Fleisch essen, das Surf & Turf hat mich auch sehr angesprochen, aber es war mir zu teuer, also bestellte ich erst mal einen Thunfisch Tartar und danach Lamm. Ich sah auf der Karte ein Kartoffelpüree mit Trüffel und Brie. Das musste ich gleich ausprobieren. Ich konnte mir nichts darunter vorstellen, aber es war ja so lecker. Leider hatten wir fast keinen Platz mehr für das Dessert, aber ein Dessert zu teilen geht immer.

Afternoon Tea:

Prêt-a-Porter Afternoon Tea: https://www.the-berkeley.co.uk/

Wenn ich genügend Zeit habe, nehme ich gerne einen Afternoon Tea. Wenn wir schon eine Gruppe Damen waren, buchte ich das Prêt-a-Porter Afternoon Tea im „The Berkeley Hotel“. Seit ich das letzte mal dort war, vergingen bereits einige Jahre. Immer wieder sah ich ihre Kreationen und inzwischen besitze ich sogar ihr Backbuch. Leider hatte ich noch keine Zeit es auszuprobieren. Die salzigen Gerichte kommen immer als erstes. Wir hatten zu den Sandwichs noch kleine salzige Leckereien. Die waren wirklich alle sehr lecker. Zusätzlich haben wir noch Scones bestellt, denn die servieren sie nicht zu ihrem Afternoon Tea. Wir lieben sie, deshalb bestellten wir für alle einen Scone dazu. Danach kam die Etagère mit den süssen Leckereien und als Inspiration diente die letzte Pret-a-Porter im Winter. Ausgefallen in der Kreation für den Gaumen sowie für die Augen. Leider habe ich einige Winter Gewürze nicht so gerne, deshalb fand ich nicht alles lecker, aber verhungern musste ich nicht 😉 Ich hoffe, bald was aus dem Rezeptbuch zu backen. Meine Freundinnen haben sich bereits angemeldet um die Kreationen zu probieren 😉

London ist immer eine Reise wert. So vielfältig und spannend. Meine Mädels sagten bereits, nächstes Jahr kommen wir wieder….. ich bin dabei 😉

Mehr über London lesen:
https://madelaineentdecktdiewelt.com/reiseziele/europa/england/london/

Eure Madelaine

München zur Adventszeit

Bereits zum zweiten Mal verbrachte ich in der Vorweihnachtszeit ein Wochenende in München. Nicht nur um Weihnachtsgeschenke zu kaufen, sondern auch um in Weihnachtsstimmung zu kommen.

An diesem Wochenende wollten wir einfach eine Auszeit vom Alltag nehmen und geniessen.
Ein Spaziergang im Englischen Garten gehört für mich dazu, es war wunderschön, denn es hat geschneit. Natürlich freuen wir uns auch immer über das gute Essen. Wir besuchten neue aber auch bekannte Restaurants und Orte.

Diesmal war ich mit der Buchung etwas spät dran, lange habe ich gewartet, weil wir nicht wussten, ob es nach München oder doch nach Wien geht. Mein Mann war geschäftlich unterwegs und ich wollte irgendwo dazu stossen. Der Flug nach Wien war mir aber zu teuer, also entschied ich, mit dem Zug nach München zu fahren.

Hotel: http://www.aloftmunichhotel.com/
Mein Mann hat sich ein neues Hotel in München ausgesucht, weil das Motel One ausgebucht war. Das Aloft befindet sich direkt am Hauptbahnhof. Die Lage ist wirklich spitze. Als ich einchecken wollte, gab es ein kleines Problem. Mein Mann hatte alles gebucht und ich keine Dokumente dabei, so konnte ich erst nicht einchecken. Ich trage aber den gleichen Nachnamen wie mein Mann und so durfte ich schliesslich doch noch einchecken. Mein Mann musste sich nur noch am Empfang melden. Das Hotel ist sehr modern und die Zimmer sind grosszügig. Es ist ein perfektes Hotel für ein Wochenende in München.

Frühstück: https://www.muenchner-stubn.de/
Gleich neben dem Hotel gibt’s das moderne Gasthaus Münchner Stubn. Hier sind wir immer frühstücken gegangen. Einmal habe ich Weisswürste mit Bretzen bestellt und an einem anderen Tag Rührei mit Lachs. Die Portionen sind wirklich sehr gross.

Hofbräu Haus: https://www.hofbraeuhaus.de/
Wenn mein Mann und ich in München sind, müssen wir einmal zum Hofbräuhaus frühstücken. Wir essen dann Weisswürste mit Krautsalat und dazu noch Kartoffelsalat. So lecker.

Einkaufen

Ich hatte einen Plan: Solange mein Mann noch arbeiten musste, ging ich einkaufen. Wenn ich am Frühlingsfest in München bin, habe ich leider jeweils kaum Zeit, also nahm ich sie mir jetzt. Als erstes ging ich zu DM. Reihe für Reihe schaute ich mir alles ganz genau an und bei der Kosmetik verweilte ich sehr lange. Ich wollte eigentlich erst noch meine Tasche zurück ins Hotel bringen, aber ich ging weiter. Mein nächster Plan war TK Max. Wer hier einkaufen geht, sollte sich Zeit nehmen. Ich begann bei den Kleidern und nahm mir einen Korb auf Rollen. Die Preise sind sehr niedrig, dafür kann es aber auch sehr gut sein, dass es Kollektionen aus den Vorjahren sind. Doch für mich ist nur entscheidend, wie es aussieht. Auch im TK Max habe ich einiges gefunden und war sehr zufrieden.
In München kann ich wunderbar einkaufen. Ich finde immer etwas. Auch mein Mann geht sehr gerne in München einkaufen, meistens findet er tolle Sachen bei Wormland. So muss er nicht immer auf mich warten. Dieses Mal fand ich tolle Weihnachtsgeschenke und tolle Kleider für mich.

Weihnachtsmarkt:

Wir sind hauptsächlich wegen der Weihnachtsmärkte nach München gefahren. Es gibt mehrere in München, aber wir haben nicht alle besucht.

Christkindermarkt auf dem Marienplatz:

Der bekannteste Weihnachtsmarkt ist natürlich auf dem Marienplatz. Der grosse Christkindermarkt mit einem riesigen Weihnachtsbaum vor dem Rathaus ist ein traditioneller Markt mit einigen Ständen um Geschenke einzukaufen oder auch um Glühwein zu trinken. Wer wie ich Glühwein nicht mag, kann auch heisse Schokolade mit Schuss bestellen.

Weihnachtsmarkt in der Residenz:
Hier sind wir eher per Zufall vorbeigekommen. Aber es war toll, haben wir ihn entdeckt. Im Innenhof des ehemaligen Königsschlosses befindet sich der kleine aber feine Weihnachtsmarkt. Für uns war es auch gleich noch ein zusätzlicher toller Punkt, dass es durch die Mauern etwas windgeschützt war. Ein sehr schöner Markt und für die Kinder gibt es dort den Märchenwald.
Münchner Eiszauber:
Als ich zum Einkaufen unterwegs war, habe ich diesen Weihnachtsmarkt gesichtet und wollte nochmals zurückkommen, wenn es dunkel ist. Es hat sich sehr gelohnt. Wunderschön beleuchtet ist der Weihnachtsmarkt am Karlsplatz und es hat sogar eine Eisbahn. Wir sind nicht Schlittschuh gelaufen, sondern haben sie nur von oben beobachtet. Toll sah es aus und wir wollten nochmals zurückkommen, um eine Runde mit den Schlittschuhen zu fahren. Tickets kann man direkt am Schalter erwerben und die Schlittschuhe direkt dazu mieten. Jedoch reichte unsere Zeit nicht mehr.

Mittelalter Markt:
Bereits von Einigen hatten wir gehört, dass wir den mittelalterlichen Weihnachtsmarkt besuchen sollten. Wir machten uns schlau im Internet und wurden schnell fündig. Der Wittelsbacherplatz ist sehr zentral gelegen, deshalb war für uns klar, dass wir vorbei gehen. Nicht nur die Verkäufer an den Ständen sind in Mittelalterlichen Gewändern, sondern auch einige der Kunden waren offensichtlich Mittelalter Fans.

Neben verschiedenen Artikeln zum Kaufen, gab es auch einige spannende Gerichte. Alles wird in Tontöpfen serviert und eine der Spezialitäten ist natürlich ein Spanferkel am Spiess. Für eine kurze Zeit war ich in die Ära der Ritter und Burgfräulein eingetaucht.

Dinner:

Anna: https://www.annahotel.de/anna-restaurant.html
In der Vorweihnachtszeit ist es schwierig, am Abend etwas so spontan zu reservieren. Ich versuchte es in 3 verschiedenen Restaurants, aber leider ohne Erfolg. Ich war bereits einmal im Frühling vor ein paar Jahren in der Anna Bar und habe mir damals die Karte angesehen. Ich fand sie sehr ansprechend. Das Restaurant sowie die Bar sind sehr modern und ungezwungen. Also versuchte ich mein Glück dort.
Wir hatten Glück und bekamen noch Platz für 2 Personen. Die Karte ist sehr international, somit findet jeder etwas. Uns sprachen die Dim Sum sehr an, also bestellten wir uns die Variationen mit und ohne Fleisch. Wir nahmen uns davor nur eine kleine Vorspeise, denn bereits beim Reinkommen hatte ich die Törtchen in der Vitrine gesehen und freute mich schon auf sie. 😉 Uns hat es hier sehr gut gefallen. Wir kommen bestimmt wieder.

Steakhouse zum goldenen Kalb http://www.zum-goldenen-kalb.de/
Wir hatten leider nur noch eine Reservation um 21.00 Uhr erhalten. Etwas früher waren wir dort und mussten einige Zeit auf unseren Tisch warten. Bereits bei unserer Ankunft waren 2 Tische frei und nachdem wir 30 Minuten an der Bar gewartet hatten, haben wir einen dieser Tische erhalten. Uns wurde die Karte überreicht. Jeder muss mal an den Kühlschrank, zum Reifeschrank, um die Fleischstücke anzusehen, denn die Auswahl ist sehr gross.
Wir mussten recht lange warten, denn so ein Reifeschrank ist schon sehr spannend. Endlich waren wir dran. Der Kellner erklärte die verschiedenen Fleischstücke und wir wussten sehr schnell, was wir wollten. Mein Mann isst das Fleisch Medium und ich Medium rare, doch er ging gar nicht auf die Garstufe ein. Er teilte lediglich mit, dass das Fleisch Medium rare sein wird. Er sagte noch, die Beilagen können wir am Tisch bestellen. Zurück am Tisch war unsere Vorspeise bereit serviert, was ich persönlich nicht so toll fand.
Nachdem wir unsere Vorspeise gegessen haben, wurden wir nach der Beilage gefragt. Ich wollte noch eine Sauce bestellen doch der Kellner meinte nur, nein keine Sauce… okay keine Sauce. Der Hauptgang wurde uns serviert. Das Fleisch – ein Kalbs Kotelett – war einfach wunderbar. Für mich perfekt mit dem Medium rare und auch mein Mann konnte damit leben. Wir hatten noch Platz für ein Dessert und ich bestellte ein Schokoladenküchlein mit Eis. Statt mit Sauercremeeis, was ich gar nicht mag, bestellte ich es mit Vanilleeis. Leider war das Schokoladenküchlein auf Sauercreme, damit es nicht rutscht, doch dies hat für mich mein Dessert ruiniert. Wenn man schon kein Sauercremeeis möchte, möchte man sicher auch nicht Sauercreme unter dem Schokoküchlein, oder? Ich fragte meinen Mann, ob er nochmals hier hin essen kommen würde. Er meinte das Essen, also das Fleisch, war exzellent, aber der Service sehr mies. Natürlich ist an einem Samstag immer was los, doch wir fühlten uns nicht wohl. Für die Rechnung mussten wir auch dreimal fragen und beim dritten Mal haben wir zusätzlich noch ein Taxi bestellt. Da meinte der Kellner nur, das Taxi ist schnell, und erst müssten wir zahlen. 😉 Ich fragte einen Kellner, ob es hier immer so ist und sagte ihm auch, dass es nicht persönlich um ihn gehe, aber sie rannten eigentlich nur und stellten unser essen hin. Uns wurde weder „guten Appetit“ zur Vorspeise gewünscht noch wurde nach Getränken gefragt. Mein Apéro Glas war kurz nach dem Platzieren leer und stand bis zum Schluss auf dem Tisch. Er meinte, das Restaurant wird immer doppelt belegt und wir sollten mal an einem Montag oder Dienstag kommen. Es ist aber ein Restaurant im höheren Segment, dann erwarte ich auch einen exzellenten Service, der dem Essen gerecht wird. Qualität statt Quantität.

Weinhaus Neuner: http://weinhaus-neuner.de/
Wir sind bereits einige Male im Weinhaus Neuner essen gegangen und freuten uns schon so darauf. Es gibt immer gutes Essen und eine tolle Weinbegleitung dazu. Als ich das Restaurant betrat, roch ich schon den Trüffel, leider war der für Gäste mit Menu. Schade für mich aber unsere Kellnerin hat mir angeboten, die Küche zu fragen, ob es für mich noch eine Portion gäbe. Das fand ich wirklich sehr aufmerksam von ihr.
Wir bestellten wieder zwei Gänge mit Weinbegleitung. Ich bin jedes Mal sehr überrascht, was wir für Weine zum Trinken bekommen und wie passend sie zum Gericht sind. Einmal mehr hatten wir einen sehr tollen Service im Weinhaus Neuner, obwohl alle Tische ausgebucht waren, auch mit grösseren Gruppen. Genau das erwarte ich in einem Restaurant.

Kempinski Afternoon Tea: https://www.kempinski.com/
Mit dem Plan Afternoon Tea im Kempinski sind wir ins Hotel Vier Jahreszeiten gegangen. Leider sagten sie gleich zu Beginn, einen Afternoon Tea können sie uns nicht servieren, da sie bereits einige Reservationen hätten. Nächstes Mal sollten wir unbedingt eine Reservation machen. Ich war wirklich sehr enttäuscht darüber, denn ich liebe Afternoon Tea. Sie konnten uns aber trösten mit wunderbaren Törtchen von ihrem „Pâtissier des Jahres 2015“ Ian Baker. Er stand höchst persönlich bei den Törtchen und hat uns beraten. Ein Engländer, der auch noch Baker zum Nachnamen heisst, backt französische Leckereien in München – herrlich.
Ich probierte nach seiner Beratung ein Schokotörtchen mit Mascarpone. Es war so lecker und auch mein Mann war sehr zufrieden mit seinem Orangen Törtchen. Ich würde am liebsten bei ihm ein Praktikum machen, so lecker war das. Ich hatte mich aber auf einen Afternoon Tea eingestellt, da reichte mir ein Törtchen nicht. Wenn ich schon in München bin, gehört doch auch noch ein Kaiserschmarren dazu. Danach war ich wirklich satt. Sie haben eine grosse Tee Auswahl und auch da wurde ich sehr gut beraten. Wir verbrachten eine längere Zeit in der Lobby und genossen den Weihnachtsbaum, der mit Swarovski Sternen behangen ist. Sogar einen Fussball Weltmeister haben wir noch gesehen! Ein Gast fragte Mario Götze nach einer Unterschrift, ich hätte ihn nicht erkannt. Aber seine Freundin Ann-Kathrin Brömmel erkannte ich sofort. 😉

Unser Wochenende in München ist vor allem ein Schlemmer Wochenende gewesen. Gut sind wir viel gelaufen auf den Weihnachtsmärkten, beim Einkaufen und am Sonntag im Englischen Garten. Sonst müsste ich jetzt mit einer Diät beginnen. Aber ich liebe die Bayerische Küche. Jetzt freue ich mich schon auf das Frühlingsfest im April, dann werde ich spätestens wieder zurück in München sein.

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Oktoberfest in München

Eure Madelaine

 

London: Winter Wonderland

Das Winter Wonderland ist im Hyde Park und sehr gut von Marbel Arch zu Fuss erreichbar. dsc_0164Wir waren an einem Morgen auf dem Areal. Wir haben in Zürich so viele tolle Weihnachtsmärkten doch der in London ist sehr gross. Es gibt nicht nur Ständen für Geschenke und Glühweine sondern auch Bahnen und ein Riesenrad.
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Sogar Zelte mit regelmässigen Shows. Nussknacker auf Eis würde ich sofort ansehen. Leider hatten wir aber keine Zeit dafür. Was natürlich sein musste, eine Runde auf dem Riesenrad. Gut fand ich, dass die Kabinen geschlossen waren, denn es war wirklich kalt oben. dsc_0141Nur um zu fotografieren ist es natürlich nicht mehr so gut. Wir sahen extrem weit. Die Aussicht war grandios. Es hat sich gelohnt anzustehen.
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Wir verbrachten 2,5 Stunden auf dem Areal. Am Abend muss es auch toll sein, wenn alles so toll beleuchtet ist.
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Ausflug auf den Bürgenstock

Der Sommer in der Schweiz ist wunderbar, aber manchmal etwas launisch. Eigentlich wollten wir bereits letzten Donnerstag diesen Ausflug machen, doch dann regnete es den ganzen Tag und wir haben es verschoben. Was für ein Glück für uns. Denn am Dienstag war es ein so sonniger und warmer Tag.

Chris hatte gerade Urlaub und hat mir diesen Ausflug vorgeschlagen. Natürlich sagte ich gleich zu. Wir, mein Mann und ich, waren letztes Jahr in Vitznau und als wir mit dem Schiff nach Luzern fuhren, sahen wir die vielen Kränen auf dem Bürgenstock. Bereits da wollte ich mal da hoch. Das es dann so schnell geht, damit habe ich aber nicht gerechnet.

Anreise:
Wir sind von Zürich mit dem Zug nach Luzern gefahren und haben danach ein Schiff bis Kehrsiten-Bürgenstock genommen. Es gibt sogar einen Bürgenstock Express, das Schiff fährt von Luzern nach Kehrsiten-Bürgenstock und wieder zurück. Wir haben unser Ticket bis Bürgenstock Resort gebucht, so konnten wir noch mit der Standseilbahn hochfahren. Bereits die Anreise ist wunderschön. Eine Schifffahrt auf dem Vierwaldstättersee ist einfach herrlich.

Bürgenstock:
Gerade ist der Bürgenstock sehr präsent. Das Bürgenstock Resort wird für 500 Millionen Franken umgebaut. Es soll das grösste Hotel Resort werden. Die Bauarbeiten sind noch im Gange aber das umgebaute Palace Hotel ist bereits neu eröffnet worden. In Kürze wird noch ein weiteres 5* Hotel eröffnet, das Bürgenstock Hotel. Bereits jetzt kann man erkennen, was für ein grossartiges Hotel es sein wird.
Das Palace hat mir auch sehr gut gefallen, eine Mischung aus alt und neu. Die Mitarbeiter waren sehr freundlich und haben uns kurz die Geschichte des Hotels erzählt.
Im Winter wird auch noch der Alpin Spa eröffnet, dann ist das kleine Dorf komplett. Einige Shops sind bereits schon offen, aber für mich nicht so interessant. Der Schokoladen Laden jedoch schon.

Swiss Chocolate Chalet Shop war ein Traum. Wir wurden sehr verwöhnt. Durften Schokolade degustieren und wurden informiert, dass sie extra eine Linie für den Bürgenstock hergestellt haben. Schöne Holzboxen um ein Geschenk mit nach Hause zu nehmen.
Wir durften sogar noch eine heisse Trinkschokolade geniessen und erfuhren noch mehr über die Schokoladen und ihre Sorten. Nachdem ich eine Himbeer-Schokolade Trüff probierte musste ich die gleich mit nach Hause nehmen. Die waren ja lecker und mein Mann hat sicher auch Freude daran.

Es gibt so viele Sachen zu unternehmen wenn der Hotelkomplex fertiggestellt ist. Wir wollten eine kleine Wanderung machen.

Erst besichtigten wir die Hotel Anlage und haben auf der Terrasse etwas die Aussicht genossen.
Auf der Terrasse war es grossartig aber die Baustelle ist immer noch da. Also machten wir uns auf den Weg zum Hammetschwand Lift, welchen wir bereits vom Schiff aus gesehen haben.
Der Felsenweg zum Lift ist nicht so anstrengend und gut erreichbar. Manchmal hat es Treppen als Abkürzung die wir natürlich genommen haben.
Wir bezahlten pro Person CHF 10.- und sind ganz alleine rauf gefahren. Für alle die beide Wege mit dem Lift fahren möchte kostet es CHF 13.00. Wir wollten aber danach runter zum Resort laufen.

Der Hammetschwand Lift wurde bereits im 19. Jahrhundert gebaut. Und ist heute der grösste Aussenlift in Europa. Im Felsen begann unsere Fahrt und waren schnell draussen um die Aussicht über den Vierwaldstättersee zu geniessen. Einfach ein WOW Effekt.
Auf dem Aussichtspunkt angekommen ist die Aussicht gleich noch etwas schöner als im Resort. Langsam bekamen wir Hunger und da kam uns das Restaurant gerade recht. Wir genossen unsere Bratwurst mit Zwiebelsauce und machten uns auf die Wanderung abwärts zum Resort. Die Wanderung ist nicht so anspruchsvoll aber wie immer abwärts finde ich anspruchsvoller für die Gelenke.
Die kleine Wanderung hat sehr viel Spass gemacht und natürlich hat man auch die Möglichkeit grössere und anspruchsvollere Wanderungen zu machen.

Wieder zurück im Resort schauten wir uns noch die Geschichte des Resorts im Hoteleigenen Museum an und kauften unsere Schokolade ein. Wir  genossen das letzte mal noch die Aussicht. Wunderschön und man kann sich gar nicht satt sehen. Ich muss auf jedenfall wieder zurückkommen wenn das Resort fertiggestellt ist.

Die Bahn abwärts ist auf die Schiffsverbindung abgestimmt. Wir warteten aber auf den Bürgenstock Express statt mit dem Schiff noch umzusteigen.

In Luzern angekommen genossen wir noch ein Eis bevor es wieder nach Hause ging. Luzern ist eine tolle Stadt und ich geniesse es immer wieder wenn ich da bin.
Ich verstehe, dass Audrey Hepburn ihren Mann in der Kapelle Bürgenstock geheiratet hat. Es ist einfach traumhaft dort.

Eure Madelaine

American Football in London

Bereits zum zweimal durfen wir dieses besondere Spektakel in London erleben und ich muss sagen, Football sehe ich mir immer wieder gerne an. Erstmal WAS? American Football also nicht Fussball in London? JA!

Seit einigen Jahren reisen die NFL Spieler nach London und spielen am Sonntag eines ihrer „International Series“. Es begann vor Jahren mit einem Spiel jährlich. Mittlerweile sind es bereits vier Spiele pro Jahr, jeweils an einem Sonntag. Ein tolles Ereignis für jeden Football Fan. Aus ganz Europa reisen Fans an, natürlich auch aus Amerika. Pro Spiel wird ein Team dann als Gastgeber erkoren. Samstags gibt es zusätzlich noch eine eigene Fanmeile an der „Regent Street“ und kleinere Fanmeilen an dem Trafagar Square.

Mein Mann ist ein grosser American Football Fan und er kennt natürlich die Regeln, da er selbst spielte. Zuhause schaut er seine Spiele sehr gerne in TV an und meist wenn wir in die USA reisen, war zu diesem Zeitpunkt leider Spielpause, weshalb ich lange kein Spiel live sah. Für mich war klar, wenn schon seine Mannschaft die „Raiders“ gegen meine Mannschaft die „Miami Dolphins“ spielen, müssen wir zusammen dahin reisen und unsere Favoriten anfeuern.

Die Tickets kann man bereits anfangs Jahr online erwerben. Die 8’4000 Tickets sind aber sehr schnell ausverkauft. Als erstes bekommen die Gäste welche eine Saisonkarte besitzen, die Möglichkeit Tickets zu erwerben. Nach einigen Tagen können Tickets für alle vier Spiele in London Tickets gekauft werden und ganz am Schluss werden die restlichen Tickets aufgeschaltet. So kann jeder versuchen, sich Tickets für sein Lieblingsspiel zu ergattern. Mein Mann informiert sich laufend auf der Homepage, um ja den Ticketverkauf nicht zu verpassen.

Hotel:

Sobald wir die Information haben welche Teams an welchen Wochenenden spielen, reservieren wir ein Hotelzimmer. Wir haben bis anhin Hotels in der Nähe des Einkaufszentrum Westfield, Shepherds Bush gebucht.

Die Hotels haben einen guten Standort um direkt mit dem Zug zum Wembley Stadion zu fahren.

Mehr über Anreise nach London und Hotels könnt ihr hier lesen.

Unser Football Weekendplan:

Wir flogen am Freitagabend direkt nach der Arbeit nach London. Als erstes gönnten wir uns einen Abendessen und anschliessend gingen wir noch eins trinken. Am Samstag genossen wir die Fanmeile, wo wir jeweils einige Stunden verbrachten und andere Fans kennenlernten. Am Abend besuchten wir erneut ein Restaurant.

Am Sonntag hiess es dann jeweils: SPIELTAG

Die Spielzeiten sind immer sehr unterschiedlich. Es gibt Spiele die bereits um 14:00 Uhr beginnen, ein anderes Mal wiederum fängt es erst um 18.00 an.
Immer früh genug ins Stadion gehen. Die Stimmung ist einmalig und die Zeit vergeht im Flug. Nach dem Spiel geht es wieder zurück ins Hotel. Da wir keinen Flug mehr in die Schweiz hatten, blieben wir bis Montag und genossen einen ruhigen Tag in London.

Nach dem Frühstücken gehen wir meistens noch ins Westfield zum Einkaufen und dann langsam nach Hause. Im Flieger selber treffen wir immer andere Fans und die Stimmung ist sehr ausgelassen.

Fanmeile:

Vor meiner ersten Reise auf die Fanmeile konnte ich mir nichts darunter vorstellen. Mein Mann sagte mir, sie werden die gesamte „Regent Street“ absperren und in dieser Strasse werden nur Football-Begeisterte sein. Ich konnte es mir schwer vorstellen, da die Strasse eine Haupt-Shopping Strasse mit viel Verkehr ist. Als wir dort ankamen wollten wir noch kurz im Nike Shop nach einem Shirt suchen. Aber; der ganze Store war ganz dem Zeichen des Football gewidmet. Es war grossartig und alles war geschmückt. Gleich gegenüber beginnt dann auch schon die abgesperrte Football Fanmeile. Die Gastgeber Mannschaft war an diesem Tag die Raiders, welche sich richtig was einfielen liessen. Es gab Spiele für Gross und Klein, Shows, Live Musik, Interviews mit den Spielern und die Möglichtkeit, die Lambardi Trohpy zu begutachten. Das ist die Trophy, welche die Mannschaft bekommt die den Superbowle gewinnt.

Für mich war eines der Highlights die Show der Cheerleaders, denn ich wollte auch immer Cheerleader werden, doch mein Vater erlaubte es mir nicht ;-(. Was da auf die Beine gestellt wurde, eine wirklich eindrückliche Show. Wir waren zufällig dort und sahen die Show von der erste Reihe aus. Für mein Mann war es natürlich ein grosses Ereignis andere Fans seiner Mannschaft, der Raider Nation, zu treffen. Vor allem wollte er Gorilla Rilla sehen. Er hat selbst eine grosse Fangemeinde und gilt als geheimes Maskottchen der Mannschaft. Egal ob deine Mannschaft die Gastgeber sind oder nicht, es macht grossen Spass. Und dies sogar für Leute die keine Football-Kenner sind.

Hier noch einige Eindrücke von der Fanmeile an der „Regent Street“ mit den Raiders als Gastgeber:fanmeilefan-meileBeim unserem zweiten Besuch 2015 an der Fanmeile waren wir im „Trafagar Square“. Diese Fanmeile ist etwas kleiner gestaltet als die Meile „Regent Street“, aber auch diesmal wurden wir nicht enttäuscht.  Nun war meine Mannschaft die „Miami Dolphins“ das Gastgeberteam und ich hatte grossen Spass. Ich habe bekannte Gesichter gesehen wie zum Beispiel die Fintroopers. Für uns ist es ein Muss, nach dem Football Spiel nochmals auf die Fanmeile zu gehen und ein T-Shirt als Erinnerung zu kaufen.

Noch einige Einblicke aus der Fanmeile an dem „Trafagar Square“ mit Miami Dolphins:
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fanmeile-2Am Sonntag ging es für uns ins Wembley Stadion. Bereits im Zug trafen wir auf Football Fans. Es ist jeweils egal, für welche Mannschaft man ist, es wird niemand belächelt und geredet wird vorwiegend über die Saison. Ich bin immer wieder sehr überrascht wie viele Fans aus der Schweiz anreisen. Wir haben viele Bekanntschaften gemacht. Ein Schweizer hat mir einmal meine Original 90er Jahre Miami Dolphins Jacke mit Ketchup beschmiert. Er lebt noch, obwohl ich in diesem Moment nicht sehr erfreut war.

Vor dem Stadion gibt es sehr viele Essensstände und natürlich kann man überall etwas trinken. Oft sieht man noch ehemalige Footballspieler oder man nutzt die Gelegenheit um nochmals die Lambardi Trophy zu begutachten.

Eindrücke vor dem Station 2014 Raiders gegen Miami Dolphins:
footballGerne schildere ich euch nun meine Eindrücke von 2015 der Dolphins gegen NY Jets. Wenn die eigene Mannschaft die Gastgeber sind, ist es schon viel schöner. Ich sah die Dolphins Cheerleaders, die ich seit Jahren auf Instagram und Facebook verfolge. Da kommt mir gleich ihr geniales Video wieder in den Sinn, dass danach von den U.S. Army Jungs kopiert wurde. Ihr kennt es bestimmt,  sonst findet ihr es auf diesem Link.

Nach der Kontrolle sind wir schnell an unseren Platz gegangen. Vorzeitig am Platz zu sein kann ich nur empfehlen. Erst wird natürlich die englische und die amerikanische Nationalhymne gesungen. Danach gibt es immer ein kleines Konzert und die Cheerleader haben ihren grossen Auftritt.

Sobald die Spieler das Feld betretten tobt das Publikum. Es ist einfach gewaltig. Auf jedem Platz gibt es Fahnen der Gastgebermannschaft. Das Spiel war für mich sehr spannend. Wir haben die Raiders mit 38:14 besiegt.

Hier noch einige Bildern vom Stadion:
football2Das folgende Jahr haben die Miami Dolphins leider verloren, aber es war für uns dennoch ein grossartiges und spannendes Erlebnis.  Auch davon möchte ich euch gerne einige Bilder zeigen.
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Danach ging es für uns zurück ins Hotel. Man sollte es nicht eilig haben, denn die Züge sind überfüllt. Also versuchen wir es immer mit einem Taxi, was zu meinem Erstauen immer funktioniert.

Ich finde es sehr eindrücklich, dass alles so friedlich verläuft obwohl sehr viele Menschen zusammen treffen. Auch der Einlass ins Stadion ist immer sehr schnell. Für mich sind die Spiele ein tolles Erlebnis und es macht meinen Mann  glücklich, dass ich seine Leidenschaft mit ihm teile.

Wir werden dieses Jahr am 1. Oktober wieder nach London reisen um ein Spiel der Dolphins zu sehen. Go Dolphins!

Eure Madelaine

diese Zeit.

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Reisetipps: London

London war für mir nicht eine Stadt, bei der ich hätte sagen können es war Liebe auf den ersten Blick. In den letzten Jahren reiste ich ungefähr zwei bis dreimal im Jahr nach London, denn diese Stadt hat extrem viel zu bieten und langweilig wird es dort niemandem. Wenn ich mich an meinen ersten Besuch in London zurück erinnere, kommt mir in den Sinn, wie voll ich diese Stadt fand und wie ich den Charme einer lebendigen Grossstadt vermisste. Cool fand ich London allerdings bereits damals.

Die Grossstadt bietet viele tolle Restaurants und auch wer sich für Kultur interessiert, kann dort einiges unternehmen. Ich bin ein grosser Fan vom Shopping-Angebot, ich kann mich an einem Wochenende in London fast zu Tode shoppen. Die Stadt ist sehr hektisch und mein Shoppingmarathon raubt mir jeweils viel Kraft. Deswegen halte ich es länger als ein Wochenende nicht aus in London. Danach brauche ich noch etwas Zeit um mich von dem ganzen Stress zu erholen. 😉

Währung und Zahlung

dsc_0017In ganz London kann man mit Pfund bezahlen. Auch wenn England noch in der EU ist, haben sie eine eigene Währung. Man kann auch mit der Kreditkarte oder mit der EC-Karte bezahlen.

Zeitzone:

London ist immer eine Stunde hinter uns. Wenn wir nach London reisen, wird uns eine Stunde geschenkt.

Anreise:

London hat insgesamt fünf Flughäfen. Ich reiste immer über Heathrow oder den City Airport. Heathrow ist ein grosser Flughafen, deshalb gibt es via Heathrow mehrere Verbindungen als über die Anderen. Am liebsten reise ich via den City Airport an, er ist kleiner und näher bei der Stadt.

Fliegen:
Ich fliege wenn es geht mit Swiss Airline oder den British Airways nach London. Bei beiden Airlines hat man die Möglichkeit, günstige Tickets zu erwerben wenn man nur mit Handgepäck reist. Bei mir würde nur Handgepäck jedoch niemals reichen. 😉  Die Flüge nach London sind meistens ausgebucht und die Fächer für das Handgepäck sind klein und deswegen drängeln viele Passagiere schon beim Anstehen, sodass sie auf jeden Fall ihr Gepäck oben verstauen können. Hat es in den Fächern kein Platz mehr, muss das Gepäck unter den Sitzen (bei den Füssen) verstaut werden. Mich lässt das alles kalt, ich nehme mir Zeit und checke mein Gepäck bei der Ankunft am Flughafen ein. Meine Handtasche braucht nicht viel Platz unter meinem Sitz und so kann ich das Ganze etwas ruhiger angehen als viele andere Passagiere.
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Heathrow Airport:
Ein sehr grosser Flughafen, denn ich so gut wie möglich versuche zu meiden. Das letzte Mal sind wir mit dem Heathrow Express direkt zum Paddington (Hauptbahnhof in London) gefahren, dies ist die schnellste Möglichkeit zum in die Stadt zu kommen. Die Fahrt dauert ungefähr 15 Minuten. Falls man im Terminal 4 oder 5 ankommt, dauert es fünf Minuten länger. Alle 15 Minuten fährt die Bahn, was ich sehr toll finde. Die Tickets kann man online erwerben. Wer die Tickets mehr als 30 Tage vor der Reise bucht, kann bis zu 75% sparen. Kauft man das Ticket 14 Tagen vor der Anreise, hat man bis zu 50% Rabatt. Die Billete kann man auch vor Ort erwerben, falls man es nicht im Voraus machen möchte. Von Paddington kommt man gut mit der „Tube“ (U-Bahn) weiter oder mit dem Taxi.

Bei der Rückreise rate ich euch, genügen Zeit einzuberechnen. Der Weg vom Flughafen zum Flugzeug kann dauern, da der Flughafen so gross ist. Die Sicherheitskontrolle ist sehr genau und prüft alles haargenau. Einmal wurde meine Handtasche zur Seite genommen und wir mussten mehr als 30 Minuten warten, bis sie meine Tasche durchsucht hatten. Schlussendlich war das Problem meine Lippenpomade und ich war sehr froh, dass wir es in letzter Sekunde doch noch aufs Flugzeug schafften. Wir waren über eine Stunde bei der Sicherheitskontrolle und ich hätte mich wahnsinnig geärgert, wenn wir deswegen unser Flugzeug verpasst hätten.

City Airport:
Ein kleiner Flughafen, welcher mir einiges sympathischer ist als die Grossen. Ich war schneller durch die Sicherheitskontrolle und komme dadurch auch schneller zu meinem Gepäck. Zum in die Stadt zu gelangen brauche ich nur mit der DLR und danach mit der Tube zu fahren und schon bin ich am Ziel. Ich benötige keine zusätzlichen Tickets zu lösen, sondern lediglich die Oyster-Card.

Hotel

Bis jetzt habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Hotelpreise in London eher hoch sind und die Zimmer dafür klein. London ist gross und man braucht viel Zeit um vom einem Ort an das nächste Ort zu fahren. Ich wähle die Hotels im Voraus immer sorgfältig aus und passe sie dem Ort an, an welchem ich etwas unternehmen möchte. So muss ich nicht immer quer durch London fahren.

Lancaster Hotel London: http://www.lancasterlondon.com/
Dieses Hotel hat eine super Lage. Es eignet sich besonders gut für ein Wochenende wenn man gerne Einkaufen geht und die Sehenswürdigkeiten besuchen möchte. Die U-Bahn Station „Lancaster Gate“ befindet sich gleich nebenan und auch der Hauptbahnhof ist in wenigen Gehminuten erreichbar. Das 4* Hotel ist ein älteres Hotel und mit ein wenig Glück kann man vom Zimmer aus auf den Hyde Park sehen. Wir haben uns immer auswärtig verpflegt, somit kann ich leider nichts über die Speisen im Hotel schreiben. Das Frühstück haben wir jeweils in einem nahen Restaurant eingenommen.

Millennium Hotel Mayfair:
https://www.millenniumhotels.com/en/london/millennium-hotel-london-mayfair/
Im Millennium Hotel war ich während der Weihnachtszeit. Die Lobby schmückt ein wunderschöner Christbaum und es verleitet alle Gäste sofort in Weihnachtsstimmung.
london-6376Das Hotel liegt ungefähr 5 Minuten Fussweg von der Oxfordstreet entfernt. Perfekt für mich und für alle anderen Shoppingqueens unter uns. Es ist wunderbar zentral gelegen und das Quartier ist schön ruhig. Das Hotel bietet viel und wir nutzten die Angebote. Einen Drink an der Bar zu geniessen ist sehr empfehlenswert und auch über das Essen im hauseigenen Restaurant kann ich nur schwärmen. Wir gönnten uns an einem Nachmittag noch einen Afternoon Tea, was ich immer eine süsse und tolle Idee finde. Vor allem in den kalten Wintermonaten ist es sehr passend. Für die Übernachtung an dieser Top-Lage bezahlt man etwas mehr, allerdings nach drei Nächten fühlt wie nach Ferien. Man ist erholt und relaxt.

K West Hotel & Spa: http://www.k-west.co.uk/
Dieses Hotel haben wir uns ausgesucht, da wir uns ein Footballspiel in der Nähe ansehen wollten. Das Hotel befindet sich nicht im Zentrum, es hat jedoch alles in der Nähe was man braucht. Zur Tube Station „Shephers Bush“ spaziert man in ein paar Minuten. Leider waren wir etwas enttäuscht von diesem Hotel. Wir waren zu viert unterwegs und hatten ein Doppelzimmer sowie zwei Einzelzimmer gebucht. Mein Schwager musste zweimal das Zimmer wechseln, da seine Zimmer sehr nach Rauch rochen obwohl es ein Nichtraucher Hotel ist. Am Abend bestellten wir an der Bar eine Pizza. Wir mussten über eine Stunde warten und kriegten schlussendlich eine Tiefkühl-Pizza, anstelle einer hausgemachten Pizza. Ich könnte noch mehr Storys über dieses Hotel erzählen, aber ich lasse es bleiben. Ich habe jedoch den Entscheid getroffen, dass ich in diesem Hotel definitiv nicht mehr übernachten werde.

Dorsett Shepherds Bush:
http://www.dorsetthotels.com/unitedkingdom/london/shepherdsbush/
Damals sind wir wieder wegen eines Footballspiels angereist und haben dieses Hotel gewählt. Es ist ein Designer Hotel mit asiatischem Touch. Ich fand das Hotel toll und es gefiel mir sehr gut. Es ist ein sehr moderner Bau mit verschiedenen Kunstwerken. Die Zimmer waren ebenfalls voll nach meinem Geschmack und auch die Hotel Bar fand ich cool. Während dem Aufenthalt haben wir uns sehr wohl gefühlt. Die Haltestelle „Shepherds Bush“ ist in unmittelbarer Nähe und das Einkaufszentrum „Westfield“ ist ebenfalls gleich um die Ecke.

Tophams Hotel: http://www.tophamshotel.co.uk/
tophams-hotel

Während einer Woche besuchte ich einen Kurs bei Peggy Porschen Academy und suchte deshalb ein gutes Hotel in der Nähe. Auch wenn die Lage sehr gut ist, würde ich es nie mehr buchen. Das Zimmer war schmutzig, auch nachdem ich reklamiert hatte wurde nichts geändert. Leider hatte ich das Zimmer für 6 Tagen bereits bezahlt und konnte es bedauerlicher Weise nicht stornieren, sonst hätte ich mir ein anders Hotel gesucht für diese Zeit.

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