Opernball Zürich

Der Opernball ist ein Benefizanlass und der Erlös geht an das Education Programm des Opernhauses, welches ich sehr gerne unterstütze. Ich bin mit  klassischer Musik aufgewachsen, denn ich habe 16 Jahre lang Ballett getanzt. Gerne besuche ich im Opernhaus Zürich Opern oder Ballettvorstellungen, gehöre aber nicht zu den geladenen Gästen des Opernhauses. 

Welches ist euer Lieblings-Märchen? Meins war immer Cinderella. Sie wollte unbedingt auf den Ball, sich hübsch machen und tanzen. Das erste Mal als ich am Opernball Zürich teilnehmen durfte, ist bereits einige Jahre her. Ich durfte als Begleitung von meiner Freundin Nati gehen. Ihr könnt es nicht glauben, aber ich war ja so aufgeregt. Natürlich benötigte ich ein tolles Ballkleid, recherchierte nach passender Frisur und Make-up. Die Haare liess ich mir immer machen, aber das Make-up machte ich selber. Wir Mädels haben jeweils einen Anlass aus der Vorbereitung gemacht.  Wir trafen uns beim Coiffeur, machten uns gemeinsam hübsch und genossen den Abend ohne unsere Männer. Ja, das geht tatsächlich sehr gut. 😊 Wir waren so immer vier Prinzessinnen am Opernball und hatten immer sehr viel Spass.  

Dieses Jahr fand der Zürcher Opernball bereits zum 19. Mal statt. Ich durfte nun bereits zum  sechsten Mal dabei sein.  zum ersten Mal begleitet mich mein Mann und ich muss sagen, der Abend war für mich anders als mit den Mädels. Ich konnte ihm alles zeigen und nun möchte ich euch alles zeigen. Denn es ist eine grossartige Nacht und für mich immer ein Highlight.

Nicht nur die Reichen und Schönen besuchen den Opernball, sondern auch Schweizer Prominente, Politiker, Blogger und solche wie ich, die sich eine Flanierkarte gegönnt haben und einfach einen tollen Abend erleben möchten. Ein Ticket mit Dinner ist etwas teurer als die Flanierkarten.

Kleid
Ich bin ein klassisches Mädchen. Am Opernball sollte das Kleid lang sein und die Männer sollten einen Smoking tragen. Einmal hatte ich ein wunderschönes Ballkleid mit einer kleinen Schleppe, aber leider stand mir immer wieder jemand auf meine Schleppe, so dass ich mir mein Kleid fast ruinierte. Einmal trugen wir zu dritt das gleiche Kleid, aber in verschiedenen Farben. Das war auch lustig, die Leute sprachen uns deshalb oft an.

Diesmal trug ich ein Kleid, welches ich eigentlich zum Spass anprobierte. Mit meinen Freundinnen war ich in London shoppen und sie meinten, dass dieses Kleid wie für mich gemacht ist. Als ich auf das Preisschild blickte, musste ich nicht lange überlegen, ich kaufte es. Auch wenn ich damals noch nicht wusste, wann ich das Kleid tragen werde.

Die Debütanten
Auch bei uns am Opernball Zürich gibt es Debütanten. Sie eröffnen mit dem Walzer den Ball. Als ich noch jung war, durfte ich ebenfalls debütieren. Früher wurden die Debütanten an diesem Anlass in die Gesellschaft eingeführt und die Männer konnten ihre zukünftige Braut aussuchen. Heute ist es etwas anders und jeder hat die Möglichkeit mitzumachen. Üblicherweise tragen die Debütantinnen ein weisses Ballkleid und die Herren einen Smoking. Ein Diadem und ein kleiner Blumenstrauss dürfen nicht fehlen. Am Opernhaus Zürich tragen alle Debütantinnen das gleiche Kleid, was nicht überall üblich ist. 

Der Ablauf am Opernball 

Es gibt Tickets mit Essen und Flanierkarten. Leider kann ich nur aus Erzählungen sprechen bei den Karten mit Dinner. Das Essen wird vom Baur au Lac serviert. Zwischen den Gängen wird einiges geboten an Arien und Ballettauftritten.

Mit der Flanierkarte 
Der Einlass ins Opernhaus ist erst später und es gibt kein Dinner, aber mit einem Glas Champagner können wir auf den Abend anstossen. Danach dürfen wir in der Galerie im 2. und 3. Stock Platz nehmen, um die Eröffnung zu sehen. Es lohnt sich frühzeitig anzustehen, denn leider gibt es nicht für alle einen Sitzplatz und die Sicht zur Bühne sollte auch toll sein. 

Die Eröffnung 
Die Eröffnung beginnt damit, dass der Opernhausdirektor die Flaniergäste begrüsst. Die Dinnergäste hatte er sicher bereits vorher begrüsst, aber es ist toll wie er sagt: „denn jetzt kann die Party beginnen“. Es wird eine tolle Show geboten. Weltstars der Opern- und Ballettwelt zeigen Stücke die sie extra für den Abend einstudierten oder auch Highlights der Saison. Danach haben die Debütanten ihren Auftritt. Beim letzten Walzer mit den Debütanten dürfen auch wir auf die Tanzfläche. Für mich ist das einer der schönsten Momente des Opernballs. 

Am Opernball wird nicht nur Walzer getanzt. Wir haben auf der Hauptbühne erst das Orchester, welches klassische Musik spielt. Danach kommt Stimmung auf mit einer Big Band die live Musik spielt. Dieser Teil der Musik ist mir am liebsten. Zu später Stunde wird im Rhythmus von Rumba und Salsa getanzt und dabei Caipirinha getrunken. In der Disco legt ein DJ Musik auf. Im Ungarischen Café spielte die ganze Nacht eine ungarische Kapelle. Aber auf der Hauptbühne halte ich mich am liebsten auf.

Das Opernhaus ist gross, deshalb wird noch einiges mehr geboten. Wir hatten einmal einen Linedance-Crashkurs, diesmal gab es einen Salsa-Kurs im Eingangsfoyer. Manchmal hatten wir die Möglichkeit, bei Roulette oder bei Black Jack unser Glück zu versuchen. Aber da konnte man nicht Bargeld gewinnen, sondern eine Reise. Im Spiegelsaal, meinem persönlichen Lieblings-Fotoshooting Platz, ist die Atmosphäre immer sehr gemütlich. Dieses Mal hatten sie dort eine Bar und einen Pianospieler. Natürlich muss ich jeweils auch kurz auf die Terrasse. Nicht nur um mich abzukühlen, sondern auch um die Aussicht zu geniessen und weitere Fotos zu machen.

Kulinarisch wird auch einiges geboten. Einige Bars werden extra aufgebaut und sie servieren nicht nur klassischen Champagner, sondern auch erfrischende Cocktails. Wer lange in die Nacht tanzt, bekommt sicher irgendwann wieder Hunger und Verpflegung gibt es deshalb natürlich ebenfalls.  Dieses Jahr hatten wir die Möglichkeit, Austern zu probieren oder ein Gulasch zu essen. Jedes Mal muss ich bei den Lindt Maîtres Chocolatiers naschen gehen. 

Tombola 
Die Statisten des Opernhauses verkaufen die Lose und die gehen ebenfalls zu 100%  an das Education Programm des Opernhauses. Es gibt so viele tolle Preise zu gewinnen, da muss ich natürlich auch Lose kaufen. Um 24.00 Uhr ist die Verlosung und damit die Chance auf tolle Preise wie Uhren oder Reisen. Aber auch die Trostpreise sind nicht zu verachten. 

Fotostation
Eine grosse Crew an Fotografen sind am Opernball dabei und versuchen alles in ihren Bildern festzuhalten. Eine Fotoecke gibt es auch und dort darf man sich von einem Profi ablichten lassen. Dieses Jahr hatten wir zum ersten Mal die Möglichkeit, mit Requisiten des Opernhaus Fotos zu machen. Ich habe natürlich immer meinen eigenen Fotoapparat dabei und versuche die Stimmung einzufangen.

Bevor es nach Hause geht, bekommt jeder Gast ein Give-Away. Für mich immer wieder spannend, was dieses Mal drin sein wird. Besonders auf den Zopf und den Nougat-Aufstrich vom Sprüngli freue ich mich jedes Mal am meisten. 

Wir haben gestaunt, getanzt, gelacht und eine grossartige Ballnacht im Opernhaus Zürich erlebt. Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Blogeintrag Appetit darauf machen, selber einmal am Opernball teilzunehmen. Für mich ist er nicht nur für die Schönen und Reichen, sondern für jeden. 

Eure Madelaine

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Von der Reisebloggerin zur Reisespezialistin

Das Reisen ist eine große Leidenschaft von mir und dazu gehört natürlich das Recherchieren und Planen. Weil ich immer nach Anregungen gefragt wurde, begann ich mit diesem Blog und finde es toll, dass er gelesen wird und die Tipps, die ich euch verrate, auch geschätzt werden.

Letztes Jahr entschied ich mich, meine Zukunft neu zu sortieren und mein grosses Hobby zum Beruf zu machen. Für mich war es immer ein Traum, in einem Reisebüro zu arbeiten und anderen bei Ihren Ferienwünschen behilflich zu sein.

Als erstes sammelte ich Informationen, wie ich als Quereinsteigerin meinen neuen Wunschberuf ausüben kann. Ich sprach mit Reisebüromitarbeitern, was sie mir empfehlen würden. Die meisten rieten mir, bei der IST den Grundkurs Reisebranche zu absolvieren und danach eine Stelle zu suchen.

Ich muss zugeben, jeden Tag in die Schule zu gehen war schon sehr anstrengend. Erst musste ich wieder lernen zu lernen, aber trotzdem hat mir diese Schule so viel Spass gemacht. Wir lernten nicht nur die Destinationen die zurzeit sehr interessante Reiseziele sind, sondern alles was wir brauchen um in der Reisebranche tätig zu sein. Grossartige Lehrer unterstützten uns wo immer sie konnten. Diese Lehrer sind immer auch selber in der Reisebranche tätig.

Ich hatte eine Prise Glück und  durfte nach der Schule ein Praktikum in einem Reisebüro beginnen mit der Aussicht, danach zu bleiben. Inzwischen bin ich eine Mitarbeiterin und als Reiseberaterin tätig.

Ich darf sagen, ich bin angekommen. Die Arbeit im Reisebüro Travelhouse am Stadelhofen macht mir extrem viel Spass. Das Team ist klein aber fein und ich bin so dankbar, dass sie mir mit ihren jahrelangen Erfahrungen zur Seite stehen. Gemeinsam finden wir das Beste für unsere Kunden. Es ist etwas anderes für andere Urlaub zu planen und an ihre Bedürfnisse zu denken und nicht nach meinen Wünschen zu buchen.

Wir sind spezialisiert auf Rundreisen auf der ganzen Welt, und natürlich bieten wir auch Badeferien und Städtetrips an. Genau das macht es so spannend: wenn ich ins Büro komme, weiss ich nicht, was mich erwartet. Heute plane ich eine tolle Rundreise in Mexico und morgen ruft ein Kunde an und möchte in der Elbharmonie ein Konzert geniessen.

Auch wenn ich jetzt eine „normale“ Mitarbeiterin bin, lerne ich noch jeden Tag sehr viel Neues und meine Chefin fördert mich, so dass ich immer besser werde für unsere Kunden. Einige fragten mich auch, ob noch jemand in ein Reisebüro geht um seine Ferien zu buchen? Natürlich, sonst hätte ich keinen Job 😉. Die Kunden schätzen unser Fachwissen und unseren Service sehr.

Das schönste Kompliment für mich ist es, wenn Kunden aus dem Urlaub zurückkommen und mir bestätigen, dass ich ihren perfekten Urlaub zusammengestellt habe.

Eure Madelaine

Wenn du Hilfe benötigst für deinen nächsten Urlaub, melde dich doch bei mir. Wir sind ein normales Reisebüro und können auch Fremdveranstalter buchen.

www.travelhouse.ch

mail: madelaine.joehr@travelhouse.ch

Schoggi -Tram von Honold

Für alle Schoggi Liebhaber, wie ich es bin, gibt es in Zürich eine tolle Idee. Wie wäre es, mit dem Tram eine kleine Rundfahrt durch die grossartige Stadt zu machen und dabei in die Welt der Schokolade einzutauchen?Immer im Herbst fährt das Schoggi -Tram von Honold für ein paar Tage durch Zürich. Gestartet wird am Bellevue und als erstes wird eine heisse Schokolade gereicht.Im Oldtimer Tram geht es durch die Stadt und dabei dürfen wir Schokolade naschen, eine sehr schöne Idee. Meine Freundin Tatiana hat mich zu dieser Fahrt eingeladen.

Sie bezahlte für die Fahrt CHF 10.00 pro Person. Jeweils alle halbe Stunde fährt das Tram am Bellevue los. Die Plätze sind sehr beliebt, deshalb unbedingt frühzeitig reservieren. Für dieses Jahr ist es leider bereits restlos ausverkauft!Als wir mit dem Tram losfuhren, servierten sie uns nach der heissen Schokolade ein „Pain de Gênes“, ein Mandelgebäck. Es war sehr lecker.
Danach hatten wir noch die Möglichkeit, diverse Pralinen zu probieren. Nach ca. 30 Minuten waren wir wieder am Bellevue. Wir haben eine tolle Fahrt genossen und genügend Schokolade genascht.
Wir durften Macadamia Nüsse mit Schokolade probieren, die mir so gut geschmeckt haben, dass ich mir gleich welche für den Heimweg kaufen musste.
Wer nächstes Jahr eine Schokoladentour mit dem Tram unternehmen möchte, sollte immer wieder auf der Homepage von Honold vorbeischauen und gleich seinen Platz reservieren, sobald die Termine aufgeschaltet werden. Sonst ist es zu spät.

Mir hat die Fahrt sehr gut gefallen, ich bin gerne wieder dabei
eure Madelaine

„Mal was Anderes“ im Hotel Schweizerhof

Bereits als ich den Flayer sah, das Hotel Schweizerhof in Zürich wird im Restaurant La Soupière einen Abend lang ihre Gäste kulinarisch auf aussergewöhnliche Art verwöhnen, wusste ich das ich dabei sein wollte. Ich wollte mit meinem Mann an meinem Geburtstag gehen der erst im Mai ist.

Helmut Stadlober, Helmi, Sommelier und Gastgeber im Hotel Schweizerhof und sein Team, hat mich aber bereits zum ersten Abend ihres „Mal was Anderes“ eingeladen. Was für eine Ehre, natürlich kommen wir gerne. Mein Mann und ich verbrachten eine wunderbare Date Night.
hotel-schweizerhof-zuerich

„Mal was Anderes“ Martin Fenz der Küchenchef und sein Team waren für den Hochgenuss verantwortlich. Martin absolvierte eine Weiterbildung und lerne die Mokularküche besser kennen. An den „Mal was Anderes“ Abenden konnte er seine Kreativität und sein Können richtig zeigen. Für uns war es eine Überraschung was wir zu essen bekommen. Ich hatte in meiner Einladung nur einige Zutaten pro Gang gesehen und wusste nicht, was mich erwarten würde. Leider bin ich auf Joghurt allergisch und meldete dies bereits bei der Anmeldung. Der Küchenchef schrieb mir gleich eine E-Mail und wollte genaueres wissen. Natürlich ist das ungewöhnlich wenn jemand auf Joghurt allergisch reagiert. Doch bei mir schwillt die Speiseröhre an und drückt gegen die Luftröhre, somit bekomme ich keine Luft und im schlimmsten Fall würde ich ersticken. Ich war leider bereits zwei mal in Spital, weil ich es nicht sofort bemerkte. Martin versicherte mir, er lasse sich was tolles einfallen nachdem ich ihm geschrieben habe, er muss sich keine Gedanken machen ich nehme auch einfach ein Dessert was sie sonst im Haus haben.

Ich war ja schon so gespannt auf den Abend und was wir essen werden. Auf Facebook sah ich, wie Martin und sein Team sich vorbereiteten. Das schöne ist, er macht das mit seinem Team. Hat sein Team mitgenommen zum Einkaufen. Da konnten sie die Produkten genau ansehen und auch Inspiration sammeln.

Wie immer wurden wir sehr herzlich begrüsst. Einige Male im Jahr bin ich im Hotel Schweizerhof mit meinen Freundinnen bei „Tell me Helmi“, wenn es einen speziellen Abend gibt wie das Thema Österreich. Auch mit der Familie, wenn wir was tolles zu feiern haben, sind wir sehr gerne im La Soupière. Die meisten kennen mich mit Vornamen, denn ich durfte auch vor paar Jahren bei einem Tell me Helmi Abend einen Cupcakes Kurs durchführen. Hier könnt ihr den Artikel lesen. So habe ich das Team besser kennengelernt.

Ein grossartiger Abend begann bereits mit der Butter und Olivenoel Auswahl. Helmi kam zu uns an den Tisch mit zwei verschiedenen Butter. Ich liebe gesalzene Butter, mein Mann weniger also konnten wir uns nicht einigen und Helmi gab uns beide. Das Olivenöl war grossartig.
Butter Wir wussten ja, uns werden heute einige Gänge serviert, also wollten wir uns da etwas zurückhalten. Normalerweise nehme ich kein Brot, doch dieses mal konnte ich nicht wiederstehen. Die Butter aus Rorschach war so cremig und die gesalzene Butter so lecker, dass ich gerne ein zweites Brot gegessen habe. Das Olivenöl schmeckte meinem Mann extrem gut, er hätte das Olivenöl aus der Toscana löffeln können.

Wir begannen mit einem Glas Champagner. Spätestens da bemerkt man, dass in diesem Haus Qualität an erster Stelle steht. Ich habe Champagner zum probieren erhalten und als ich nickte wurden unsere Gläser gefüllt.

Breits wurde uns der Gruss aus der Küche serviert. Als der Service uns das Amouse Buche servierte, erklärte der Herr im Service was wir auf dem Teller hatten. Tandooripoulet im Knuspermantel. Es war cremig und alles passte zusammen. Es sah grossartig aus, es schmeckte fantastisch und ich wollte mehr. Als es abgeräumt wurde sagte ich, Martin darf so weiter machen.
img_3552Der Service war für die Gerichte sehr gut geschult worden und haben uns einen passenden Weisswein serviert. Meine Freundin Crysi hat mir mal von dem Wein erzählt und seit dem trinke ich den Heida aus dem Wallis sehr gerne. Ein etwas süsslicher Wein, perfekt für den zweiten Gang. Als nächstes gab es würziger roter Thunfisch mit Hüttenkäse und Birnen Chutney. Wieder wurde uns die Zubereitung erklärt. Ich mag Birne nicht so gerne, doch in dieser Kombination war es sehr lecker vor allem die Birnen Chips, die als Dekoration dabei waren.
ThunfischIch genoss noch den Heida, mein Mann hatte aber einen neuen Wein erhalten. Einen fruchtigen Chablis aus Frankreich. Uns wurde der dritte Gang serviert. Gänseleberterrine mit Mango, Sellerie und Cantuccini. Was für ein Traum. Ganz langsam habe ich diesen Gang genossen. Den es war grossartig! Die Gänseleberterrine mit dem Cantuccini war eine überraschende Kombination und ein Gedicht für meinen Gaumen.
GänzeleberBerits wurde uns der 4. Gang serviert mit sautierten Hummerschwanz mit Zitronenveloute, Avocado und Koriander. Die Zitronenveloute hat uns Helmi langsam in den Teller giessen lassen. Was ich sehr edel fand.
HummerDer Trüffel unter der Glosche ist mir natürlich schon lange aufgefallen, doch habe ich nicht gedacht, dass es für uns ist. Der 5. Gang waren Spinatravioli mit Mandelschaum und Trüffel. Uns wurde die Ravioli mit dem Mandelschaum serviert und Helmi kam mit dem Trüffel und hobelte grosszügig auf unser Teller. Ich hatte noch nie Ravioli mit Blattspinat und die Kombination mit dem süsslichen Mandelschaum fand ich wieder so eine gelungene Kombination. Das würde ich sofort in meinem Restaurant auf die Karte setzten. Dazu haben wir einen italienischen Rotwein, den Rossi Piceno aus Marche, erhalten.
img_3568 img_3576 img_3573Sicher kennt ihr noch die „Regeln“ Rotwein wird zu Fleisch serviert. Bei Fisch serviert man Weisswein. Ich selber trinke sehr gerne Rotwein zum Fisch. Der 6. Gang war ein Sous-Vide gegarter Steinbutt mit gebackenen Kalbsbacken, Wan Tan, Kohlrabi, Kavier und Senf. Ich habe gerade zu Weihnachten eine Sous-Vide bekommen und experimentiere noch. Fisch habe ich bis jetzt noch nicht zubereitet. Auch da finde ich, die Zubereitung schmeckt man. Es ist anders als wenn es im Dampf zubereitet wird was ich bis jetzt immer hatte. Wirklich mal was anderes. Die Wan Tan hat mir sehr gut geschmeckt.
SteinbuttUns wurde der 7. Gang serviert. In Soja geschmortes Rindsfilet mit Bulgur und Zuckerschoten. Da musste ich langsam kämpfen. Wir erhielten noch zusätzliche Sauce in einem Sauciere. Das Fleisch war ganz nach meinem Geschmack. Es war schön rosa und vom Geschmack was ich nicht beschreiben kann. Es war aber lecker und sehr inspirierend. Ich muss das mal daheim versuchen nachzukochen 😉
Sou-Vide RindfleischUns wurde ein Dessertwein serviert. Ich liebe Dessertweine, so habe ich angefangen Wein zu trinken.

Auf der Karte schaue ich immer erst das Dessert an und bestelle immer so, dass ich für das Dessert noch Platz habe. Uns wurde das Pre Dessert serviert. Variation von Burruta und Erbeeren. Was für ein Gedicht. Burruta habe ich erst vor kurzen entdeckt, meist wird es als eine Variation von Tomaten Mozzarella serviert, doch noch nie hatte ich es als Dessert. Die Variationen der Erbeeren waren ebenfalls sehr interessant, frische Edbeeren, Erdbeereis und schockgefrorene Erbeeren die ich besonders mag. Grossartiges Dessert!DessertDer letzte Gang wurde uns serviert. Ich dachte wir hatten bereits die 8 Gängen durch. Doch uns wurde nun der 9. Gang serviert. Ein Jogurthmousse, Auswahl von Hafer und Gelee von Brombeere und Verveine. Für mich hat Martin das Jogurth mit Sauerrahm ausgetauscht was ich sehr toll fand. Ich hatte optisch das gleiche Dessert aber meins war leckerer 😉 Die Brombeeren waren aussergewöhnlich aromatisch und so klein. Helmi erklärte uns, dass sind Waldbrombeeren. Ich hätte eine ganze Schlüssel essen können.img_3605Mein Mann und ich haben sehr viel über die Gerichten diskutiert während dem Essen und mussten wirklich sagen, dass Martin mit seinem Team eine grossartige Kreationen auf die Beine stellten. Da sieht man auch, dass Martin und Helmi sehr gut zusammen arbeiten, denn die Weinauswahl war sehr toll und haben das Gericht unterstützt.

Mein Mann bekam zum Schluss noch einen Grappa und einen Espresso ich nahm nur noch die Friandise. Die Friandise wurde ebenfalls von ihnen hergestellt. Da mein Mann sein Friandise nicht mehr möchte, habe ich es mit nach Hause genommen und freue mich, die nun noch am nächsten Tag zu geniessen.
img_3611Es ist aber nicht ein einmaliger Abend, sondern Martin und Helmis Team werden dies noch einige Male durchführen. Uns wurde bereits gesagt, jedes Mal wird etwas neues serviert. Also auch für uns eine Chance nochmals zu kommen. Nächste „mal was Anderes“ findet am 3. März 2017 statt. Aber auch am 7. April 2017, 5. Mai 2017 und 7. Juli 2017 hat man die Möglichkeit sich kulinarisch verwöhnen zu lassen. Weitere Informationen findet ihr auf der Homepage des Hotel Schweizerhof.

Ich kann wirklich nichts negatives sagen. Die Teller waren nicht nur hübsch angerichtet sondern auch ein Gedicht. Wir haben den Abend sehr genossen. Der perfekte Service, der sich sehr gut um uns gekümmert hat und zum Schluss sind wir nur noch glücklich nach Hause gefahren. Ich werde diesen Abend noch lange in Erinnerung behalten.

Eure Madelaine